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Veröffentlicht am 24.11.2018

Eine italienische Großfamilie voller Überraschungen

Maria, ihm schmeckt's nicht!
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Jede Nationalität hat ihre Eigenheiten. Jan Weiler erzählt äußerst amüsant von seiner italienischen Sippe. Seine Frau hat sie alle mit in die Ehe gebracht. Der lockere Humor macht sehr viel Freude.

Man ...

Jede Nationalität hat ihre Eigenheiten. Jan Weiler erzählt äußerst amüsant von seiner italienischen Sippe. Seine Frau hat sie alle mit in die Ehe gebracht. Der lockere Humor macht sehr viel Freude.

Man lernt, dass quasi jeder 2. Maria und Antonio heißt. Was zu großer Verwirrung führt, wenn Jan Weiler den Stammbaum der Familie seiner Frau erklärt. Verstanden habe ich nicht alles, es war aber köstlich zu lesen.

im Laufe der Geschichte wird man in die Familie eingeführt und lernt die Macken eines jeden Verwandten kennen. Oma Nonna Anna kneift gerne in die Wange und fordert Jan immer wieder zum Essen auf. Bis der Satz fällt, Maria ihm schmeckt es nicht, musste der arme Autor schon viele Mahlzeiten über sich ergehen lassen, obwohl der Bauch schon mehr als gut gefüllt war.

In einzelnen Episoden liest man humorvolle, aber auch schwierige Situationen. Wenn der Schwiegervater Antonio von seiner Lebensgeschichte aus der Jugend erzählt. Wie es für ihn als junger Mann war, als Immigrant nach Deutschland zu kommen und mit den Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, als Ausländer Fuß zu fassen. Es war nicht leicht, Akzeptanz zu finden und für seine Frau ein schönes Haus zu finden.

Man bekommt sofort Reiselust und möchte nach Italien, das Land und die Leute machen neugierig.

Es ist eine Geschichte, die sich schnell liest, verpackt mit Vorurteilen, Argwohn, tiefe Freundschaft, Familienzusammenhalt und die Kunst, alles Negative in bunte Zuckerwatte zu verpacken und stets zu jedem freundlich zu sein.
Mir hat es großen Spaß bereitet und konnte mir die einzelnen Charaktere sehr gut vorstellen.

Als Deutscher hat man es nicht leicht Italien, aber umgekehrt ist es genauso.

Von mir 5 Sterne.

Veröffentlicht am 16.11.2018

Ich liebe dieses Buch, es ist traumhaft schön

Cinder & Ella
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Ein magisches Buch, diese Geschichte hat mich völlig in ihren Bann gezogen. Ich liebe dieses Buch, es ist einfach phantastisch und super schön. Ich könnte mich überschlagen, so wundervoll hat es mir gefallen. ...

Ein magisches Buch, diese Geschichte hat mich völlig in ihren Bann gezogen. Ich liebe dieses Buch, es ist einfach phantastisch und super schön. Ich könnte mich überschlagen, so wundervoll hat es mir gefallen. Selten kann ich in solch eine Begeisterung fallen. Die Autorin schreibt gefühlvoll und voller Hingabe. Im Buch ist alles enthalten, Liebe, Glückseligkeit, Hass, Streit, Trauer, Enttäuschung, Vorfreude, Traurigkeit, Kummer, Schmerz, Humor, Phantasie und Neugier.

Es dreht sich um Ella und Cinder, die sich seit einigen Jahren eifrig Emails schreiben. Es entstehen teilweise hitzige Diskussionen, aber auch viele liebe Worte. Einziges Manko daran ist, die beiden haben sich noch nie persönlich getroffen.

Ein schlimmer Autounfall zwingt Ella dazu, ab sofort bei ihrem Vater zu wohnen. Einen Vater, den sie seit ihrem 8. Lebensjahr nicht mehr gesehen hat. Seine Töchter empfangen Ella mit Hass und Argwohn und machen ihr das Einleben sehr schwer. Auch an der neuen Schule kommen ihr nur Gemeinheiten entgegen. Sie wird gedisst und gemobbt, die Mitschüler machen ihr das Leben zur Hölle.
Nach einem Jahr meldet sie sich wieder bei Cinder, dem sie seit ihrem Unfall nicht mehr geschrieben hat. Cinder hatte schon mit dem Schlimmsten gerechnet. Er hatte befürchtet, dass seine gute Freundin gestorben sei, da sie so plötzlich den Kontakt abgebrochen hatte.
Seine Worte helfen ihr ein wenig, um den Schmerz, den sie erleidet, ein wenig zu bekämpfen und einzudämmen.

Im Buch wird man in den Sog dieses Gefühlschaos stark mit einbezogen. Die Vorstellungskraft hat nicht viel zu tun, die Geschichte ist sehr detailreich und bildgewaltig. Es ist für Jugendliche, aber auch für Erwachsene eine ganz wunderbare Story. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, ich war völlig gefangen darin. Kelly Oram hat ein bezauberndes Märchen geschaffen, mit wunderbaren Charakteren, selbst die eher böswilligen Figuren haben mir sehr gefallen.
Leider muss ich mich mehrfach wiederholen mit Worten wie wundervoll und wunderbar. Ich bin sowas von begeistert und erwarte hoffnungsvoll eine Fortsetzung.
Vielen Dank an Kelly Oram für ein geniales Buch, bitte noch mehr davon.


Veröffentlicht am 11.11.2018

Es ist schwer "Ich liebe Dich" zu sagen

I love you heißt noch lange nicht Ich liebe dich
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Die Geschichte um die junge Schauspielschülerin Lilly ist ein sehr schönes Jugendbuch. Auch für Erwachsene finde ich das Buch sehr unterhaltsam und lesenswert. Es ist zwar recht vorhersehbar, trotzdem ...

Die Geschichte um die junge Schauspielschülerin Lilly ist ein sehr schönes Jugendbuch. Auch für Erwachsene finde ich das Buch sehr unterhaltsam und lesenswert. Es ist zwar recht vorhersehbar, trotzdem hat es mir viel Freude bereitet.
Cleo Leuchtenberg ist das Pseudonym von Claudia Brendler und Lisa-Marie Dickreiter. Die beiden Autorinnen haben eine sehr schöne Liebesgeschichte verfasst, die aber nicht typisch klischeehaft ist.

Es geht um die Arbeit vom Synchronisieren von Filmen. In einem Synchronisationsstudio lernen sich Ben und Lilly kennen. Ben ist ziemlich arrogant und Lilly ist anfangs eher angewidert von ihm.
Im Laufe der Geschichte kommen sich die beiden näher und es scheint, als könnte sich eine Romanze anbahnen. Da Ben jedoch sehr unter seinem angeschlagenen Ego leidet, versteckt er sich hinter einer großen Klappe und tritt gerne anderen auf die Füße. Dass Lilly aus reichem Haus kommt, ist für Ben ein weiteres Übel, worüber er gerne lästert. Dadurch verletzt er immer wieder Lillys Gefühle und eine Beziehung scheint aussichtslos.
Zur Hilfe kommt ihm ein türkisches Paar mit ihrem Sohn Seri.
Gamse wäscht Ben hin und wieder den Kopf um ihn auf die richtige Bahn zu lenken. Er soll zu seinen Gefühlen stehen und Lilly gegenüber netter werden und ihr zeigen, wie viel sie ihm bedeutet.
Auf Gamse hört Ben zumindest ab und zu, die Besitzerin eines Dönerladens versorg ihn auch mit Essen.

Die Geschehen ihm Buch sind ausführlich und detailreich beschrieben, ohne langatmig und langweilig zu werden. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, auch die zwischenzeitliche Änderung der Schriftart finde ich klasse. Wenn die Texte gezeigt werden, die Ben und Lilly sprechen müssen beim Synchronisieren, ist man sofort mit dabei. Die Höhen und Tiefen im Laufe der Beziehung zwischen Ben und Lilly macht man als Leser sehr mit, die Gefühle gehen rauf und runter.

Im Buch lernt man viel über die Arbeit in einem Synchronisationsstudio und wieviel Einsatz und Gefühl darin steckt. Ich fand die Ausführungen sehr interessant, auch dass sehr viele Takes nötig sind, bevor eine Szene komplett im Kasten ist.

Das Cover ist einfach gestalten, durch den teilweise auf dem kopfstehenden Titel hat es eine interessante Anziehung. Alles in allem war ich gut unterhalten und habe mich nie gelangweilt.

Veröffentlicht am 04.11.2018

Flucht in eine bessere Zukunft

Flucht in die Schären
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Meine Rezension bezieht sich auf das ebook, welches ich aber leider nicht aufrufen kann.

Der 9. Fall für Thomas Andreasson geht tief unter die Haut und erfordert seine komplette geistige Anwesenheit. ...

Meine Rezension bezieht sich auf das ebook, welches ich aber leider nicht aufrufen kann.

Der 9. Fall für Thomas Andreasson geht tief unter die Haut und erfordert seine komplette geistige Anwesenheit. Er ist privat sehr angespannt, die Ehe mit Pernilla ist am Ende, die beiden teilen sich wochenweise die Erziehung der 8 jährigen Tochter Elin. Dadurch bekommt er zu wenig Schlaf und ist bei der Arbeit leicht unkonzentriert. In diesem Fall geht es um Misshandlungen an Frauen durch den Ehemann.

Mina Kovač lebt mit ihrem kleinen Sohn Lukas in einem hübschen Haus in einem kleinen Dorf in Schweden. Ihr Ehemann Andreis war anfangs liebevoll und zärtlich zu ihr, doch seit einiger Zeit ist er oft wütend und regt sich schnell über Kleinigkeiten auf. Wenn Mina etwas vergisst, z.B. den Staubsauger im Flur, trifft sie die volle Wut ihres Mannes. Diesmal ist er zu weit gegangen, er schlägt Mina beinah tot, nur ein anonymer Anruf rettet ihr das Leben und sie wird ins Krankenhaus gebracht und Andreis in Haft genommen.

Nur mit viel Mühe kann Anna-Marie, vom Frauenhaus auf Runmarö Mina zum Einzug in das behütete Heim überreden.

Nora Linde bemüht sich sehr, Mina zu einer Anzeige zu überreden, denn Andreis ist den Behörden schon länger aufgefallen, durch seine krummen und illegalen Geschäfte.

Zuerst sieht es danach aus, als wollte Mina ihrem Mann mal wieder vergeben, denn sie verweigert die Aussage. Er kann sehr überzeugend sein, mit seinen Beteuerungen, er würde ihr nie wieder wehtun.

Als Mina sich aber weiterhin weigert, nach Hause zu gehen, taucht Andreis bei den Eltern von Mina auf. Die Angst vor dem unerwünschten Schwiegersohn ist so groß, das die Mutter einen Herzinfarkt erleidet. Dies nimmt für Mina die entscheidende Wende und sie will aussagen.

Die Geschichte nimmt eine dramatische Wendung, die Nora und Thomas an ihre Grenzen bringt.
Eine enorme Spannung entsteht und ich habe das Buch nicht mehr beiseitelegen wollen.
Durch die kurzen Kapitel liest sich das Buch sehr schnell, die Seiten fliegen nur so dahin.
Der mittlerweile 9. Teil ist sehr interessant, aber auch erschreckend, welche Brutalität auch in einer Ehe herrschen kann.
Viveca Sten schreibt gewohnt tolle Geschichten, das Umfeld kann man sich wunderbar vorstellen. Die Gegend in Schweden um den Schärengarten muss wunderschön sein.
Ich freue mich schon jetzt auf eine Fortsetzung der Geschichte, da mir die Charaktere über die Jahre sehr ans Herz gewachsen sind.



Veröffentlicht am 09.10.2018

Bodyguard trifft verzogene Göre

Projekt: Phoenix - Geliebter Bodyguard
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Lena von Lew, die 21 jährige Tochter eines deutschen Diplomaten lebt in Washington D.C..
Nur knapp ist sie einer Entführung entgangen, der geistesgegenwärtige Chauffeur ging dazwischen und konnte Lena ...

Lena von Lew, die 21 jährige Tochter eines deutschen Diplomaten lebt in Washington D.C..
Nur knapp ist sie einer Entführung entgangen, der geistesgegenwärtige Chauffeur ging dazwischen und konnte Lena retten.
Lena nimmt es gelassen und denkt eher an einen Scherz ihrer Freunde. Ihr Vater engagiert einen Bodyguard, der sie nun Schritt auf Schritt bewachen soll. Ein Babysitter?!? Lena ist außer sich und fest entschlossen, diesen Bodyguard ganz schnell davon zu jagen. Schließlich hat sie so ihre Methoden.
Das erste Zusammentreffen mit Connor James ist eigentlich sehr gut, da Lena ihn für jemand anderen hält und ihn sehr appetitlich findet. Sie schmiedet Pläne, wie sie diesen hübschen Mann in ihr Schlafzimmer locken könnte.
Schnell jedoch stellt sie fest, dieser fesche Kerl ist ihr Bodyguard. Von nun an zieht sie alle Register. Sie ist zickig, schleift ihn von einem Modegeschäft ins nächste, feiert in der Disco und benimmt sich ganz als verzogene Göre.
Connor würde den Job am liebsten sofort schmeißen, hat er ihn doch nur bekommen, weil er das kürzere Streichholz gezogen hat. Mit seinen Kollegen vom Secret Service hat er sehr schnell den Codenamen „Bitch“ verpasst.
An einem Abend im Club wird Lena auf der Tanzfläche angeschossen, Connor kann sie nur mit Mühe retten und in ein Krankenhaus bringen. Dort wird Lena versorgt und genäht und sie wähnt sich in Sicherheit. Ihr Bodyguard belauscht auf dem Gang ein Gespräch, in dem es um die Ermordung der Diplomatentochter geht.
Schnell ergreift er mit Lena die Flucht und kann sie erneut retten. Auf der Flucht müssen sie feststellen, das Connor als ihr Entführer gesucht wird. Wem können sie noch trauen? Schnell stellt sich heraus, Lenas Vater hat mit den Russen Geschäfte gemacht. Da er dieses Geschäft anscheinend beenden wollte, sind die Russen nun auf der Suche nach Lena und Connor und wollen sie beide töten.
Eine Jagd beginnt quer durch das Land. Hilfe bekommt Connor von einem alten Freund, Sparrow, der voller wahnwitziger Ideen steckt und in allem und jedem einen Verschwörung sieht.

Das Buch ist ganz nett, nur leider enthält es Logikfehler, die mir den Spaß etwas genommen haben.
Der Schreibstil wird dadurch gerettet, dass die Kapitel abwechselnd aus der Sicht der jeweiligen Person verfasst sind. Am Schluss habe ich einige offene Fragen, weil gewisse Themen nicht mehr angesprochen wurden.
Leider bekommt das Buch von mir nur 3 Sterne.


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