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Veröffentlicht am 22.08.2020

Aus und vorbei

Agatha Raisin und die ertrunkene Braut
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Es ist amtlich, Agatha und James sind geschieden. Er lebt in einem französischen Kloster und Agatha flieht wie so oft, wenn es Ärger gibt in den Urlaub. Kurzentschlossen bucht sie eine Reise nach Robinson ...

Es ist amtlich, Agatha und James sind geschieden. Er lebt in einem französischen Kloster und Agatha flieht wie so oft, wenn es Ärger gibt in den Urlaub. Kurzentschlossen bucht sie eine Reise nach Robinson Crusoe Island.
Zunächst ist sie enttäuscht von der kargen Landschaft. Schnell findet Agatha Anschluss im Hotel und unternimmt Ausflüge. Die Zerstreuung tut ihr gut und mit neuem Selbstvertrauen fliegt Agatha nach Hause.
Nach einem sintflutartigen Regen findet die Polizei eine junge Frau in einem Fluss. Agathas Kampfgeist ist erwacht, sie recherchiert auf eine eigene Weise und begibt sich wieder einmal in Gefahr. Sehr zum Verdruss der Polizei, denen ist Agatha ein Dorn im Auge.
Ihr neuer Nachbar, ein Autor unterstützt Agatha bei ihren Ermittlungen.
Er scheint nett zu sein, doch Agatha hat die Nase voll von Männern und zeigt John die kalte Schulter. Vielleicht könnte er aber die enttäuschte Agatha aus der Reserve locken und es kommt doch zu einer tiefen Freundschaft. Zuerst gilt es, den Fall zu lösen, damit Agatha beschäftigt ist.

Humorvoll und sehr unterhaltsam geht es auf in Band 12. Die Teile bauen aufeinander auf, daher ist eine Reihenlesung zu empfehlen. Es kommen kleine Rückblicke, so ist man schnell auf dem neuesten Stand.
Wieder führt Agatha ein eigenwilliges Leben und tritt so manchem auf die Füße. Die Vikarsfrau Mrs. Bloxby kümmert sich liebevoll um Agatha, was ich immer wieder erstaunlich finde. Agatha kann sehr kratzbürstig sein, aber Mrs. Bloxby sehr geduldig.
Die Geschichte ist wieder geschwind gelesen und hat Spaß gemacht. Sogleich folgt Teil 13, ob das Unglück bringt?

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Veröffentlicht am 22.08.2020

Das Honigglas ist leer!

Tafiti und der Honigfrechdachs (Band 7)
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Ein gemütliches gemeinsames Frühstück bei den Erdmännchen ist nur perfekt, wenn Honig auf dem Tisch steht. Aber Pinsel schmiert den letzten Tropfen Honig auf sein Brot. Auweia, das ist ihm peinlich, was ...

Ein gemütliches gemeinsames Frühstück bei den Erdmännchen ist nur perfekt, wenn Honig auf dem Tisch steht. Aber Pinsel schmiert den letzten Tropfen Honig auf sein Brot. Auweia, das ist ihm peinlich, was nun, wo bekommen sie Nachschub her.
Tafiti und Pinsel machen sich auf den Weg, um einen Bienenstock zu finden.
Unterwegs treffen sie Tiri, einen bunten Vogel, der ihnen den Tipp gibt, Melle zu besuchen. Melle ist ein Honigexperte, nur leider ein schlecht gelauntes Tier.
Doch Tafiti ist frohen Mutes, er versprüht so viel gute Laune, die reicht auch für andere.
Allerdings spielen die Bienen nicht mit. Sie wollen ihren Honig nicht teilen und drohen mit dem Stachel. Was nun? Das schlaue Erdmännchen wird sicher eine Lösung finden. Zur Not weiß bestimmt Opapa einen Rat.

Die Bilder sind zuckersüß wie Honig, sie passen perfekt zur Geschichte. Kleine Details machen das Vorlesen oder selber Lesen zu einem großen Vergnügen.
Wieder gibt es für die kleinen Zuhörer viel zu schauen. Es ist ein lehrreiches Buch auf verspielte Weise. Freundschaft und Hilfsbereitschaft ist ganz wichtig im Leben. Man muss teilen können, auch wenn es sich dabei um den geliebten Honig handelt.
Sehr schön finde ich am Ende vom Buch die Spiele und Bastelanleitungen. Bisher hatte jedes Buch ein Goodie am Schluss.

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Veröffentlicht am 20.08.2020

Eine Achterbahn der Gefühle

Mein Leben basiert auf einer wahren Geschichte
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In Sydney begegnen sich Rosa und Frank. So ähnlich sich die zwei Jugendlichen sind, so verschieden sind sie. Sie verstehen sich auch ohne Worte und beschließen zusammen durch Australien zu reisen. Mit ...

In Sydney begegnen sich Rosa und Frank. So ähnlich sich die zwei Jugendlichen sind, so verschieden sind sie. Sie verstehen sich auch ohne Worte und beschließen zusammen durch Australien zu reisen. Mit einem Camper machen sie sich auf den Weg in ein aufregendes Land.
Dann taucht David auf, ein Freund von Frank und mit ihm auch Probleme. Zu dritt geht gar nicht, oder eventuell gerade doch? Einer zu viel, aber irgendwie passend. Sie müssen sich arrangieren und versuchen, die Reise mit Toleranz und Verständnis weiterzuführen. Wohin diese Reise letztendlich hin führt, war mir zunächst nicht ganz klar, dies hat auf den Lesespaß keinen Einfluss. Die Gespräche zwischen Rosa, Frank und David sind trotz weniger Worte sehr eindrucksvoll. Zwischen Rosa und Frank entwickeln sich zarte Gefühle, bevor David kam, sah es so aus, als würden sie ein Paar werden. Dann stehen sie sich wie Fremde gegenüber und es fehlen die Worte. Es müssen Entscheidungen getroffen werden, zusammen weiter reisen, oder trennen. Die 3 versuchen es gemeinsam und fahren mit dem Camper weiter. Was jeder für sich auf der Reise findet, ist eine sehr emotionale Erfahrung. Zwischendurch Gänsehaut, dann wieder ein großes "Warum nur", wenn die Aktionen und Reaktionen überkochen. Es ist für alle Beteiligten eine intensive Erfahrung, auch für den Leser. Das Ende überrascht sehr, passt aber 100% zum Gesamtbild.

Anne Freytag schreibt wundervoll. Ihre kurzen prägnanten Sätze sind typisch und sagen unheimlich viel aus. Sie schafft es mit wenigen Worten ganz große Gefühle auszulösen.
Man fängt an zu lesen und ist sofort mittendrin. Ich habe mittlerweile das dritte Buch der Autorin gelesen und bin von jedem Buch begeistert.
Der Wechsel zwischen den Personen ist bei jedem Kapitel angegeben, dadurch kommt man nicht durcheinander.
Durch die Zeitangaben der Kapitel schafft man Zeitsprünge ohne Probleme. Was mir bei den Büchern von Anne Freytag besonders gut gefällt, sind die Zeichnungen passend zu den Szenen. Dieses Mal finde ich nur das Cover langweilig.
An das Buch werde ich noch lange denken, es bleibt einem im Gedächtnis. Die Gefühle kommen stark zum Ausdruck, ich war mittendrin und habe mit gelacht, war wütend, traurig und enttäuscht. Die Spannungen sind hoch zwischen dem Trio, es gibt auch sehr schöne Momente.

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Veröffentlicht am 19.08.2020

Was soll das?

Die Spiegelreisende 4 – Im Sturm der Echos
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Die Welt der Archen ist in großer Gefahr. Es tun sich Abgründe auf, es entstehen gigantische Risse. Es sind alle Archen betroffen, die Zerstörung ist kaum aufzuhalten. Menschen sterben und es scheint keine ...

Die Welt der Archen ist in großer Gefahr. Es tun sich Abgründe auf, es entstehen gigantische Risse. Es sind alle Archen betroffen, die Zerstörung ist kaum aufzuhalten. Menschen sterben und es scheint keine Lösung in Sicht.
Der Andere muss gefunden werden und vernichtet. Wem kann man noch trauen, der Andere kann sich in jede beliebige Person verwandeln. Das macht ihn umso gefährlicher und undurchschaubar.
Ophelia und Thorn müssen all ihre Kraft aufbringen, um die Zukunft der Archen zu retten. Das junge Paar ist endlich vereint und verliebt. Sie müssen die Echos finden und sie zusammen führen, so könnten sie eine Chance haben, die Welt vor der Zerstörung zu schützen.

Ich hatte große Erwartungen an das Finale gehabt. Endlich nach einem ersehnten Warten konnte ich Teil 4 lesen. Leider wurde ich sehr enttäuscht.
Die Geschichte ist verwirrend und ohne Struktur. Ich habe große Probleme gehabt, der Handlung, wenn es denn eine gab, zu folgen. Ein merkwürdiges Kapitel folgt dem nächsten Kapitel.
Der Handlungsstrang löste sich immer wieder auf, ich habe zeitweise regelrecht die Orientierung verloren.
Es kommt mir so vor, als wäre ein anderer Autor am Werk gewesen. Ich habe keine Linie gefunden, der ich folgen konnte. Die Figuren sind abgedreht und zu unrealistisch. Den tollen Unterhaltungswert von Band 1 und 2 habe ich bereits in Teil 3 vermisst, da habe ich mich noch gut zurecht gefunden. Ich hatte sehr gehofft, es kommt ein fulminante Abschluss der Serie. Nun gehe ich mit gemischten Gefühlen aus dem Buch und habe einen Knoten im Kopf. Ich finde es sehr schade, wie eine phantastische Geschichte so ein enttäuschtendes Ende nimmt. Knapp 600 Seiten Quälerei, eine echte Enttäuschung. Vom Ende will ich gar nicht reden, nur eine Bemerkung, dies ist kein vernünftiger Abschluss einer Quadrologie.

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Veröffentlicht am 17.08.2020

Die Ehe ist nichts für Agatha

Agatha Raisin und die tote Geliebte
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Endlich sind sie verheiratet, Agatha ist überglücklich, James ist ihr Ehemann.
Es könnte so schön sein das Zusammenleben. Jeden Morgen gemeinsam frühstücken, zusammen den Tag verbringen, ins Bett gehen. ...

Endlich sind sie verheiratet, Agatha ist überglücklich, James ist ihr Ehemann.
Es könnte so schön sein das Zusammenleben. Jeden Morgen gemeinsam frühstücken, zusammen den Tag verbringen, ins Bett gehen. Doch die Realität sieht anders aus. Streit und nicht gerade Herzlichkeit herrscht zwischen Agatha und James.
Kaum aus den Flitterwochen heim gekommen, fliegen die Fetzen. James kann Agatha nicht so akzeptieren wie sie ist und Agatha lässt sich das nicht gefallen.
Im Dorf wahrt sie selbstverständlich den Schein einer glücklichen Ehe. Die Dorfbewohner wissen es besser und denken sich ihren Teil.
Als eine Frau ermordet wird, steht Agatha wieder mal unter Verdacht. Der Frau wird ein Verhältnis mit James nachgesagt.
Es wird turbulent in Agathas Leben, doch die Ehe scheint am Ende. Ist da noch etwas zu retten, kann Agatha mit James glücklich sein, oder muss sie sich eingestehen, es war ein Fehler.

Es kracht ordentlich, Geschirr wird zerdeppert und es wird gestritten.
Dieser Band hat es in sich. Dramatische Szenen, spannende Momente und deftige Wortgefechte.
Nebenbei einen Mord aufklären, ganz in Agatha Raisin Manier. Der 11. Teil übertrifft alle bisherigen Bücher der resoluten Frau.
Ich hatte jede Menge Spaß und Rauschen gleich weiter zu der ertrunkenen Braut.

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