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Veröffentlicht am 26.10.2025

Abwechslungsreich erzählt

Die drei Leben der Cate Kay
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"Die drei Leben der Cate Kay" von Kate Fagan hat bei mir etwas gebraucht, bis ich in der Geschichte angekommen war. Dann aber hätte ich das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt.
Erzählt ...

"Die drei Leben der Cate Kay" von Kate Fagan hat bei mir etwas gebraucht, bis ich in der Geschichte angekommen war. Dann aber hätte ich das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt.
Erzählt wird hier die Geschichte von Anne Marie Callahan, die ab einem bestimmten Zeitpunkt als Cass Ford lebt und unter dem Pseudonym Cate Kay einen Bestseller schreibt.
Auch aus diesem fiktiven Roman darf man hier so einige Seiten lesen, die aber gut gekennzeichnet sind.
Es ist ein Buch der vielen, schnell wechselnden Perspektiven. Hier schildern viele der Beteiligten ihre Sicht auf die Geschehnisse und beim Lesen zeichnet sich dann nach und nach ein Bild, eine Geschichte ab. Nicht immer stimmt das Erzählte überein, nicht jeder kennt alle Einzelheiten und Facetten.
Das Leben von Cate hatte so einige Wendungen und sie selber hat auch einige schwerwiegende Entscheidungen getroffen, ihre Partnerinnen und auch ihre Karriere betreffend. Nicht immer konnte ich ihr Handeln nachvollziehen, aber es wird immer ausreichend glaubhaft begründet.
Es geht hier um Freundschaft, um Liebe, um Träume und Chancen, gelebte wie verpasste. Eine Fehlentscheidung kann weitreichende Folgen haben, die das ganze Leben beeinflussen und überschatten können. Das wird hier gut beschrieben.

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Veröffentlicht am 22.10.2025

Viel verschenktes Potential

Das Dreizehnte Kind
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"Das Dreizehnte Kind" von Erin A. Craig ist nicht mein erstes Buch der Autorin und vielleicht hatte ich deshalb auch etwas falsche Erwartungen daran.
Von der Gestaltung ist das Buch wunderschön und erwartet ...

"Das Dreizehnte Kind" von Erin A. Craig ist nicht mein erstes Buch der Autorin und vielleicht hatte ich deshalb auch etwas falsche Erwartungen daran.
Von der Gestaltung ist das Buch wunderschön und erwartet habe ich hier eine leicht düstere Fantasy-Geschichte, die Voraussetzungen dafür sind gegeben.
Hazel ist das dreizehnte Kind in einer recht armen Familie, zu ihrer Geburt möchten gleich drei Götter ihre Paten werden, letztendlich wird es der Endgültige, der Gott des Todes persönlich. Von ihrer Familie wird Hazel mit Nichtbeachtung gestraft, bis sie der Gott zu ihrem dreizehnten Geburtstag zu sich holt und wieder alleine lässt.
Hazel schafft es trotzdem zu einer mitfühlenden und ehrlichen Persönlichkeit zu werden, mithilfe einer Gabe wird sie eine begnadete Heilerin.
Es gibt einige Fantasy-Anteile, in der Zwischenwelt und mit den Göttern, die mir gut gefallen, aber die Geschichte wird dann sehr schnell vorhersehbar. Es bahnt sich eine Liebesgeschichte an, die sehr in den Vordergrund tritt und Hazel trifft auch einige Entscheidungen, die für mich nicht nachvollziehbar sind.
Irgendwann hat die Handlung mich dann verloren, es fehlt die Spannung und der Mittelteil ist zu lang geraten.
Die Geschichte hat sehr viel Potential, mit den Göttern, dem Tod persönlich und der Gabe des Heilens, allerdings verliert sie sehr viel davon an eine Romanze und blasse Charaktere.

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Im Kleinen wie im Großen

Das Geschenk
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Auf "Das Geschenk" von Gaea Schoeters habe ich mich schon sehr gefreut, weil mich der vorige Roman der Autorin wirklich sehr beeindruckt hat. Dieser hier bot auch sehr viel Potential, mir war er aber einfach ...

Auf "Das Geschenk" von Gaea Schoeters habe ich mich schon sehr gefreut, weil mich der vorige Roman der Autorin wirklich sehr beeindruckt hat. Dieser hier bot auch sehr viel Potential, mir war er aber einfach zu kurz, ich hätte es gerne noch etwas ausführlicher gehabt.
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und abwechselnd gelesen, es war gut eingesprochen von Johann von Bülow.
Es gibt Elefanten in Deutschland, 20 000 Stück, geschenkt vom Präsidenten von Botswana. Es ist ein politisches Statement gegen Entscheidungen der deutschen Regierung zum Einfuhrverbot von Jagdtrophäen.
Das Buch hat trotz ernstem Thema sehr viel schwarzen Humor und Sarkasmus, das ist köstlich zu lesen. Hier geht es um Konsequenzen von Entscheidungen, hauptsächlich von Entscheidungen, die über andere getroffen werden, ohne dessen Umstände zu berücksichtigen. Solche Entscheidungen fallen täglich, im Großen wie im Kleinen. Hier wird es richtig groß.
Hier wird viel aus der Sicht der Mächtigen geschrieben, es öffnet schon die Augen. Ganz vieles erkennt man aus unserer realen Politik wieder und es ist schon erschreckend nahe an der Wirklichkeit, ich meine die Aktionen und Reaktionen. Der Text ist pointiert und gibt so viel Stoff zum nachdenken, ein Buch, dass ich wirklich jedem empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 04.10.2025

Irgendwann reicht es

Moribundus
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"Moribundus" von Armands A. Asimov ist der erste Schritt auf der Animals Lane und ich bin jetzt, nach der Lektüre, schon sehr gespannt auf die weiteren.
Garv ist ein kleiner Kater und er erzählt uns hier ...

"Moribundus" von Armands A. Asimov ist der erste Schritt auf der Animals Lane und ich bin jetzt, nach der Lektüre, schon sehr gespannt auf die weiteren.
Garv ist ein kleiner Kater und er erzählt uns hier seine Geschichte, genauso wie er sie auch erlebt hat. Es ist eine sehr interessante Erfahrung das Geschehen aus Tiersicht mitzuerleben. Und nein, es ist keine niedliche Kuschelgeschichte für Kinder. Denn dieser Kater erlebt das Grauen in seinem Alltag und entfesselt es dann selber. Ich möchte hier aber auch nicht den Inhalt vorwegnehmen.
Der Schreibstil ist mitunter sehr poetisch und wunderschön beschreibend und dann kommen wieder Beschreibungen von Grausamkeiten und Leid, die sich auch einbrennen. Ich finde es sehr wichtig, die Gedanken und Gefühle des Katers zu verfolgen, ja klar, so wie ein Mensch sie sieht, aber absolut vorstellbar.
Die Kapitel sind kurz und schnell gelesen, die Situation eskaliert relativ schnell und es kommen auch einige fantastische Elemente dazu.
Der erste Teil der Geschichte, und das ist das tieftraurige daran, ist genauso vorstellbar in so einigen Haushalten, der zweite ist dann schon eher der Fantasie des Autors geschuldet.
Ich mochte die Geschichte sehr, weil sie Anregungen zum Nachdenken bietet und noch eine ganze Zeit lang nachhallt.

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Veröffentlicht am 04.10.2025

Auf der Spur des Piraten

Das Grab des Piraten
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"Das Grab des Piraten" von Gerhard Wegner ist der fünfte Teil einer Reihe. Für mich war er der erste und das war überhaupt nicht störend. Alles, was man wissen musste, wurde im Laufe der Geschichte mit ...

"Das Grab des Piraten" von Gerhard Wegner ist der fünfte Teil einer Reihe. Für mich war er der erste und das war überhaupt nicht störend. Alles, was man wissen musste, wurde im Laufe der Geschichte mit erklärt, das Abenteuer war in sich abgeschlossen.
In diesem Buch geht es auf eine spannende Suche, der Suche nach dem berühmten Piraten Sir Francis Drake, also seinen sterblichen Überresten und fast nebenbei auf eine Schatzsuche.
Das Team rund um den erfolgreichen Archäologen Dr. Michel Thromberg mit der Odyssee ist in Bergungen versiert und erfolgreich. Aber hier bekommen sie es mit einflussreichen Gegenspielern und auch Unterstützern zu tun. Die Suche gerät zu einem Politikum.
Das Buch ist von Beginn an spannend und mir gefällt diese Mischung aus historischen Begebenheiten und reiner Fantasie des Autors sehr gut. So kann man tief in die Geschichte eintauchen.
Die Charaktere werden gut gezeichnet, die Umgebung bildhaft beschrieben und die Action-Szenen sind in atemloser Spannung inszeniert. Man möchte fast keine Lesepause einlegen.
Mir hat das Buch so gut gefallen, dass ich auch andere Bücher aus der Reihe nachholen werde.

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