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Veröffentlicht am 24.10.2017

Die Sehnsucht nach dem Meer...

Die Stille zwischen Himmel und Meer
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„Wir sollten unsere Jahre hier verschwenden, wir sollten all unser Geld ins Meer werfen und im Sand schlafen und uns die Sterne wie Schmuck um den Hals hängen.“

Klappentext

Die Nordsee im Herbst. ...

„Wir sollten unsere Jahre hier verschwenden, wir sollten all unser Geld ins Meer werfen und im Sand schlafen und uns die Sterne wie Schmuck um den Hals hängen.“

Klappentext

Die Nordsee im Herbst. Nirgends ist der Himmel weiter, die Luft klarer und das Meer beeindruckender. Genau deswegen ist Edda hierhergekommen. Aber die junge Frau ist nicht wie andere Touristen. Sie fürchtet sich vor dem endlosen Himmel und dem unbeherrschten Meer. Sie ist jedoch fest entschlossen, sich der Angst zu stellen und dem Himmel ins Gesicht zu lachen. Hier begegnet sie einem Mann, der genau wie sie mit seiner Vergangenheit kämpft. Eine Begegnung, die beide verändern wird.

Erster Satz

Ich kauerte auf dem Rücksitz eines Polizeiautos und kniff jedes Mal krampfhaft die Augen zu, wenn der Wagen eine Straßenlaterne passierte.

Meinung

Kennt ihr die Sehnsucht nach dem Meer? Das Rauschen der Wellen? Die Spiegelung des Himmels im Wasser? Die frische Meeresluft um euch herum?

Als ich Die Stille zwischen Himmel und Meer gelesen habe, hatte ich diese Sehnsucht. Ich wollte unbedingt ans Meer...

Edda hat eine schreckliche Vergangenheit hinter sich und will ihre Ängste bekämpfen, damit sie wieder sie selbst sein und endlich frei leben kann. Deswegen fährt sie ans Meer und wagt dort den großen Schritt. Sie lernt Hilde, die Besitzerin der Ferienwohnung, und deren Enkelin Mia kennen. Zwei wunderbare freundliche Menschen. Dazu kommt Sebastian, anfangs ein sehr störrischer Esel, bis er etwas auftaut und Edda ihn näher kennenlernen kann. Auch er hat mit seiner Vergangenheit zu kämpfen und so helfen sie sich gegenseitig in einsamen und schweren Momenten. Neben der Zeit am Meer erfährt man viel über Eddas Vergangenheit und was mit ihr passiert ist. Die Rückblenden sind schrecklich und traurig und wir lernen ihre tiefsten Ängste und Gedanken kennen. Dadurch fühlte ich mich schnell mit Edda verbunden und habe ihre Beweggründe und ihre Gedanken verstanden.

Kati Seck hat einen wunderbaren, fließenden Schreibstil und kann damit einfach alles beschreiben. Eddas Gedanken, das Meer, die Umgebung und vor allem auch Eddas Ängste. Ich habe keine Angst vor dem Himmel, aber als ich es gelesen habe, hat es mich eiskalt erwischt. Ich habe so mit Edda gezittert und mit ihr gefühlt, dass mir zwischendurch die Luft zum Atmen weggeblieben ist. Eddas Gedanken kommen ganz tief aus dem Herzen, Gedanken, die nicht nur sie, sondern auch jeder andere Mensch haben könnte. So oft dachte ich, dass sie einfach recht hat. Das ganze Buch war sehr emotional, von tiefsitzender Angst und kaltem Schock bis hin zu wachsendem Mut und einem warmen Hoffnungsschimmer. Ich wollte nicht, dass das Buch endet, aber irgendwann war der letzte Satz da und ich war traurig, dass es zu Ende war, aber auch innerlich so zufrieden über die Geschichte und deren Ende, denn es war so wie es war, perfekt. Ein bis zwei Fragen blieben offen, aber das schadet dem Buch überhaupt nicht, denn so kann man seine Gedanken vollenden, wie man es möchte.

Fazit

Ein Buch, das berührt. Eine Geschichte, die Hoffnung macht. Eine Figur, die gegen ihre Ängste kämpft. Für alle, die schon einmal das Gefühl hatten, verloren gegangen zu sein.

Veröffentlicht am 07.02.2018

Ein toller Fantasy-Auftakt mit Lust nach mehr!

Die Grimm-Chroniken (Band 1)
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„Wir können uns gegenseitig helfen, Wilhelm. Du bist meine letzte Hoffnung.“

Klappentext

Dieses Buch beginnt nicht mit Es war einmal, denn auf diese Weise fangen all die Lügen an, die Wilhelm und Jacob ...

„Wir können uns gegenseitig helfen, Wilhelm. Du bist meine letzte Hoffnung.“

Klappentext

Dieses Buch beginnt nicht mit Es war einmal, denn auf diese Weise fangen all die Lügen an, die Wilhelm und Jacob in die Welt gesetzt haben. Dies ist kein Märchen, sondern eine wahre Geschichte.
Es heißt, die Bösen werden bestraft und die Guten leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage. Das Leben ist aber nicht schwarz-weiß und gewiss nicht glücklich. Rot ist die Farbe, die über das Schicksal bestimmen wird.
Die Lüge ist oft nicht von der Wahrheit zu unterscheiden, am wenigsten, wenn die Wahrheit zu schrecklich ist, um sie glauben zu wollen.

Erster Satz

Dieses Buch beginnt nicht mit Es war einmal, denn auf diese Weise fangen all die Lügen an, die Wilhelm und Jacob in die Welt gesetzt haben.

Meinung

Seit ich das erste Mal das Cover von der Apfelprinzessin gesehen habe, war ich Feuer und Flamme für dieses Buch. Der Klappentext machte die Sehnsucht perfekt und so zögerte ich nicht lange und bestellte es direkt beim Verlag. Ich habe mich so wahnsinnig gefreut, es in meinen Händen halten zu können. Die Zeit, bis es bei mir war, habe ich durch die Challenge zur Apfelprinzessin überbrückt, bei der ich fleißig mitgemacht habe. Dem ein oder anderen ist dies sicher nicht entgangen. Also, wenn ihr davon nicht angesteckt worden seid, dann werdet ihr das jetzt.

Die Apfelprinzessin ist der erste Band der Grimm-Chroniken, ein doch recht dünnes Buch, aber überhaupt nicht schlimm, denn jeden Monat kommt nun eine neue Fortsetzung.

Ich liebe Märchenadaptionen und diese hier hat es in sich, denn hier sind viele Märchen miteinander verknüpft und die Überraschung, wie anders Märchenelemente benutzt werden können, überrascht mich immer wieder aufs Neue. Auch Maya Shepherds Schreibstil gefällt mir gut, denn er ist einfach, flüssig und enthält schöne Beschreibungen, die auf Anhieb verständlich sind.

Das Buch hat zwei Handlungsstränge: Einmal aus der Sicht von Will aus dem Jahr 2012 und einmal aus der Sicht von Mary Jane aus dem Jahr 1590. Das Besondere ist, dass Marys Janes Sicht in Ich-Perspektive geschrieben ist und Wills Sicht aus einer personalen Erzählperspektive erzählt wird. Das ist eine tolle Abwechslung und sehr gelungen.

Will hat es in seiner Vergangenheit nicht einfach gehabt, da sein Vater als "Verrückter" gilt und er dadurch immer belächelt wird. Zum Glück hat er zwei Freunde, die Geschwister Maggie und Joe, die ihm versuchen, beizustehen. Will ist genervt von seinem Vater, weil er ihm die verrückten Geschichten nicht abnimmt. Er ist ein Realist. Märchen sind für ihn Geschichten, nichts Anderes. Maggie ist sehr lieb, Joe sehr abgehoben, aber zu Dritt sind sie ein gutes Team und ergänzen sich gegenseitig.
Mary Jane ist ein wunderschönes Mädchen, sehr naiv, aber auch sehr einsam. Auch ihr Leben ist nicht besonders schön, dadurch ist sie empfänglich für Geheimnisvolles und Aufregendes und das spürt man durch die Ich-Perspektive noch deutlicher. Man ist einfach gefesselt von ihren Worten.

Man wird in dieses Buch hineingezogen wie in einen Sog und man will einfach mehr erfahren, mehr wissen, noch mehr erleben. Ich bin so gespannt, wohin die Reise geht und ganz wichtig für mich ist es, die Antworten zu erfahren, was in Königswinter passiert ist und was Will mit der ganzen Geschichte zu tun hat.

Es fühlt sich wirklich echt an und die Orte, die erwähnt werden, gibt es wirklich und das macht es ebenfalls sehr besonders. Ein dickes Lob an Maya für die Recherchen, die sie betrieben hat. Ich bin süchtig nach mehr und kann es allen Fantasy- und Märchen-Fans einfach nur weiterempfehlen. Taucht ein in die Welt der Märchen, erinnert euch an die alten Geschichten, aber seid gefasst, denn es kommt anders als erwartet.

Fazit

Ein wahnsinnig toller Fantasy-Auftakt, der Lust auf mehr macht! Suchtfaktor!

Veröffentlicht am 07.02.2018

Vielversprechend, aber ausbaufähig!

Straßenkötergene
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"Obwohl ich grüne Augen habe, bin ich kein schlechter Mensch."

Klappentext

Lou mutiert mit dreizehn Jahren völlig unerwartet zu einem reinblütigen A-Menschen. Als ihr Vater, wie der Rest ihrer Familie, ...

"Obwohl ich grüne Augen habe, bin ich kein schlechter Mensch."

Klappentext

Lou mutiert mit dreizehn Jahren völlig unerwartet zu einem reinblütigen A-Menschen. Als ihr Vater, wie der Rest ihrer Familie, ein einfacher B-Mensch von der Königsfamilie ermordet wird, schwört Lou Rache. Verkleidet als Junge tritt sie in den Dienst ihrer royalen Gegner.
Ausgerechnet Königssohn Jared stiehlt sich in das Herz der Rebellentochter und Lous Welt steht Kopf. Gibt sie Jared auf, um das System zu stürzen oder verrät sie ihre Herkunft für die Liebe ihres Lebens?

Erster Satz

Ein Opfer zu werden, war nie der Plan.

Meinung

Ach, heute tue ich mich etwas schwer mit meiner Rezension.

Der Plot hinter Straßenkötergene ist so vielversprechend! Er hat mich fasziniert und abgestoßen zugleich, also hat wirkliches Potenzial! Ich liebe Dystopien und je unmenschlicher die Welt ist, umso besser. Und hier haben wir eine Welt, die vor Ungerechtigkeit nur so strotzt. Leider hat die Autorin viel - fast zu viel - meiner Meinung nach verschenkt.

Erst einmal vorneweg, ein wirklich toller Schreibstil! Er ist jung, dynamisch und fesselnd. Man muss wissen, wie es weitergeht, die Gedanken der Protagonisten sind packend und leidenschaftlich beschrieben. Man kann sich super in die Charaktere hineinversetzen und mit ihnen leiden oder auch sich freuen.

Und jetzt kommt das große Aber...

Ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht. Die Handlung war mir zu gerafft, gefühlt passiert sooo viel in ein paar Seiten, etwas mehr Inhalt, etwas mehr Hadern, etwas mehr Selbstzweifel und Entwicklung hätte der Geschichte nicht geschadet! Es sind nur 220 Seiten, NUR 220 Seiten... Ich habe mich von der Handlung überrannt gefühlt. Die Geschichte der zwei Protagonisten Lou und Jared war mir viel zu schnell, das wirkt auf mich überhastet und unecht, was wirklich schade ist. Ich würde mir viel mehr Zeit für die beiden wünschen. Was fühlen sie genau? Warum sind sie so wie sind? Warum nehmen sie ihr Schicksal so an? Was denken sie noch? Was machen sie noch? Welche Ängste, Wünsche, Zukunftsaussichten und Pläne haben sie? Einfach mehr Fülle.

Die Autorin gehört definitiv gelesen, wer sich einen solchen Plot ausdenken kann, der wird noch viele tolle Geschichten zu erzählen haben. Ich hoffe, das die Fortsetzung etwas umfassender in der Handlung sein wird.

Zum Ende hin will ich noch das grandiose Cover erwähnen, das ein wirklicher Eyecatcher im Bücherregal darstellt!

Einen großen Dank gebührt auch dem Drachenmond Verlag für die Möglichkeit, diesen Roman als Rezensionsexemplar zu lesen!

Fazit

Vielversprechende, grandiose Grundidee! Wer Dystopien liebt, sollte ein Auge auf das Werk haben! Leider in der Umsetzung noch ausbaufähig.

Eure Mädels von BookieDreams

Veröffentlicht am 07.02.2018

Gelungene Fortsetzung der Gestaltwandler-Reihe!

Age of Trinity - Silbernes Schweigen
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"Wir sind, wer wir sind, und das macht uns stark."

Klappentext

Kontrolle, Präzision und Familie - das sind die drei Pfeiler, auf denen die Mediale Silver Mercant ihr Leben aufgebaut hat. Für Chaos, ...

"Wir sind, wer wir sind, und das macht uns stark."

Klappentext

Kontrolle, Präzision und Familie - das sind die drei Pfeiler, auf denen die Mediale Silver Mercant ihr Leben aufgebaut hat. Für Chaos, Emotionen und Leidenschaft ist kein Platz. Aber all das verkörpert Valentin Nikolaev, Alpha der StoneWater-Bären für die kühle Mediale. Und obwohl sie ihm einen Korb nach dem anderen gibt, lässt sich der charismatische Gestaltwandler nicht beeindrucken und flirtet bei jeder Begegnung unverhohlen mit ihr. Doch als ein Anschlag auf Silver verübt wird, bei dem sie fast stirbt, ist Valentin ihre einzige Zuflucht...

Erster Satz

Der Oktober des Jahres 2082 läutet einen Neuanfang ein.

Meinung

Die Gestaltwandler-Reihe von Nalini Singh ist für mich wie nach Hause kommen. Ich bin schon seit vielen Jahren ein großer Fan und werde es wohl immer sein.

Der neuste Band führt uns als Leser etwas abseits der üblichen Wege, aber wir treffen dennoch bekannte Gesichter. Lucas wird mehrmals erwähnt, Kaleb ist eh mit von der Partie und auch Bo, Ashaya und Dorian haben ihre Gastauftritte.

Unglaublich aber wahr, gleich zu Beginn wissen wir, wer das Paar dieses Mal ist. Das war ein gewisses Novum für mich, sonst haben sich die Paare erst angedeutet und unter bestimmten Schwierigkeiten haben sie zueinander gefunden. Das ist im Ende aber so geblieben. Und was für "Schwierigkeiten" auf die beiden zukommen (Haare raufen inklusive).

Nun gut, in der medialen Welt hat sich seit Band 1 viel getan, da muss es zu Beginn nun mal Veränderungen geben. Diese Auswirkungen hat man bei Silver ihrer Entwicklung sofort gemerkt und gerade das habe ich geliebt! Es MUSS sich ja etwas durch die Emphaten, durch den Fall von Silentium ja geändert haben. Statt also etwas verärgert zu sein, habe ich diese doch recht schnelle Entwicklung mit Kusshand akzeptiert.

Tief in meinem Herzen ist der Stone-Water-Bären-Clan von Valentin jetzt bis auf alle Ewigkeit verankert. Ich liebe Gestaltwandler und ich liebe speziell die Gestaltwandler-Clane, die die Autorin zum Leben erweckt. Sie gibt jedem einzelnen eine Seele. Man lernt jedes Mitglied lieben, so etwas muss man als Autor erst einmal schaffen! Die Bären machen hier keine Ausnahme und dennoch stelle ich sie nach nur einem Buch fast auf die Stufe mit den bereits bekannten Leoparden und Wölfen. Gleichfalls lernen wir eine starke Medialen-Familie kennen, die mich tief beeindruckt hat. Ich hoffe, dass wir in einem anderen Band mit einer anderen Mercant-Figur (ich verrate nicht, wen ich damit meine, habe aber jemand gaaaanz Speziellen im Sinn) noch einmal diese Familie in Aktion erleben dürfen! Cor meum familie est – Mein Herz ist die Familie, sagt glaube ich alles, was gesagt werden muss. Absolut #TeamMercant!

Ein wundervoller Roman, eine tolle Fortsetzung mit einem gewissen Krimianteil. Ich kann ihn jedem Fan ans Herz legen. Man merkt, es geht in der groben Handlung wieder weiter. Ich bin gespannt, wohin es uns das nächste Mal verschlagen wird.

Danke an die Lesejury, dass ich an der Leserunde teilnehmen durfte!

Fazit

Gelungene Fortsetzung einer fantastischen Gestaltwandler-Reihe. Die Autorin bleibt ihrem Stil weiterhin treu. Ein Muss für jeden Fan!

Eure Mädels von BookieDreams

Veröffentlicht am 25.01.2018

Taschentuchalarm!

A Thousand Boy Kisses
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"Warum sehen wir den Menschen, den wir am meisten lieben, nicht so an, als wäre es das letzte Mal, dass wir ihn je sehen? Denn wenn wir es täten, wäre das Leben so lebendig. Man würde das Leben so wahrhaft ...

"Warum sehen wir den Menschen, den wir am meisten lieben, nicht so an, als wäre es das letzte Mal, dass wir ihn je sehen? Denn wenn wir es täten, wäre das Leben so lebendig. Man würde das Leben so wahrhaft und vollständig leben."

Klappentext

Ein Kuss hält nur einen kurzen Moment. 1000 Küsse halten für die Ewigkeit.

Als Rune Kristiansen nach zwei Jahren in Norwegen in das verschlafene Blossom Grove, Georgia, zurückkehrt, hat er nur eins im Sinn: Herausfinden, was mit Poppy passiert ist. Herausfinden, warum das Mädchen, das ein Teil seiner Seele ist und das ihm einst versprochen hat, bis in alle Ewigkeiten auf ihn zu warten, ihn ohne ein Wort der Erklärung aus ihrem Leben verbannt hat. Zwei Jahre lang hat Poppys Stille Rune jeden Tag aufs Neue das Herz gebrochen, doch als er ihr nach all der Zeit das erste Mal wieder gegenüber steht, weiß er augenblicklich, dass ihnen der schlimmste Herzschmerz erst noch bevorsteht.

Erster Satz

Es gab exakt vier Momente, die mein Leben bestimmten.

Meinung

Dieses Buch hat mich wirklich geflasht! Es ist eine ziemlich herzzerreißende Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Menschen die einer emotionalen Achterbahnfahrt gleich kommt. Rune & Poppy – für immer und ewig. Der Titel heißt zwar A Thousand Boy Kisses und die Idee dahinter ist einfach nur zuckersüß. Als Poppys Großmutter stirbt, schenkt sie ihr ein leeres Glas mit tausend Herzen, auf denen Poppy die schönsten Küsse, die ihr ihr Seelenpartner einmal schenken wird, niederschreiben soll. Als Erinnerung für später. Denn ihre eigenen tausend Küsse sind die liebsten Erinnerungen ihrer Großmutter. Ahhhh... Hand aufs Herz! Ist das nicht süß?

Aber es geht nicht ums Küsse sammeln direkt, denn das wäre zu trivial. Es geht um diese allumfassende, emotionale und allesverschlingende Liebe zwischen Poppy und Rune. Was als total niedliche Geschichte mit haufenweise Schmunzlern und „Ohhhhs“ beginnt, wird leider Gottes schnell zu einem regelrechten Bangen und Bibbern. Ich muss ehrlich sagen, dass mich das Buch emotional ziemlich geschafft hat. Mein Mann meinte nach dem Buch, dass ich, seit er mich kennt, noch nie so bitterlich geweint habe wie hier. Und selbst jetzt, Tage später, kullern mir beim Schreiben und Erinnern die Tränen auf die Tastatur.

A Tousand Boy Kisses ist nicht nur ein Roman, es ist eine Homage an das Leben mit wundervoll ausgearbeiteten Charakteren, die nur so voller Peosie strotzen. Ich wünsche mir eine Poppy in jeden von uns. Ahhhh... und jetzt kullern wieder die Tränen.

Ich hoffe inständig, dass ganz viele dieses Buch lesen werden. Zwar habe ich noch abschließend einen kleinen Rat: Vergesst diese letzten Seiten. Ich weiß nicht, was die Autorin sich bei diesem Nachtrag gedacht hat, denn das Buch war so wie es ist perfekt. Ich will auch gar nicht zu viel darüber schreiben und mich ärgern, denn das würde den absolut tollen Eindruck nur abschwächen. Vergesst es einfach. Oder lest den Nachtrag am besten nicht.

Fazit

Taschentuchalarm! Absolut wortgewaltiger, hoch aufwühlender poetischer Roman! Buchhighlight 2018 – unbedingte Leseempfehlung!

Eure Mädels von BookieDreams