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Steff05

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.03.2025

Basketball, Liebe und Geheimnisse

Mismatch
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In meinen Augen neigt dieses Buch zu einer Slow-Burn-Romance, denn bis sich aus beiden Protagonisten mehr entwickelt, dauert es doch einige Zeit. Diese Spanne aber wurde sehr geschickt mit einer durchaus ...

In meinen Augen neigt dieses Buch zu einer Slow-Burn-Romance, denn bis sich aus beiden Protagonisten mehr entwickelt, dauert es doch einige Zeit. Diese Spanne aber wurde sehr geschickt mit einer durchaus ansprechenden Handlung gefüllt, in der sowohl der Sport als auch Zwischenmenschliches eine bedeutende Rolle spielen. Mir erschien der Verlauf des Buches dadurch recht glaubhaft. Der Wechsel der Blickwinkel lies es mühelos zu sich in die Gefühlswelt von Joyce und Austin hineinzuversetzen. Beide waren mir ausgesprochen sympathisch, sie agieren glaubhaft und entwickeln sich im Laufe der Handlung spürbar. Joyce Interesse an Austins Geheimnis war sehr gut nachvollziehbar und übertrug sich rasch auf mich. Doch auch kleinere Nebenhandlungen, wie Joyces Social Media Account , Austins Großmutter oder der Wettstreit der Spieler trugen zu einem abwechslungsreichem Geschehen bei.
Ich empfand dieses Buch als äußerst lesenswert und kurzweilig, ausgestattet mit einem sportlich untermalten Wohlfühlcharakter.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Ganz süß, aber etwas fehlte mir

Helden der Weide - Möge das Horn mit dir sein
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Bauer Onnos Neuzugang Shaggy hat es faustdick hinter den Ohren. Oder besser: er reist sogar bewaffnet an. Dabei ist dieses Hochlandrind recht umgänglich und schlau. Viel Zeit sich vom Umzug zu erholen ...

Bauer Onnos Neuzugang Shaggy hat es faustdick hinter den Ohren. Oder besser: er reist sogar bewaffnet an. Dabei ist dieses Hochlandrind recht umgänglich und schlau. Viel Zeit sich vom Umzug zu erholen und die anderen Tiere in seinem neuen zu Hause kennenzulernen, bleibt ihm aber nicht. Denn ein Dieb treibt auf dem Hof sein Unwesen und dieser muss unbedingt gestoppt werden. Der Plan der Tiere ist abenteuerlich. Aber wird er auch gelingen?

Die tierische Suche nach dem Dieb wird in einem recht rasanten Tempo erzählt, was keine Langeweile aufkommen lässt, aber auch genaues Zuhören oder Lesen erfordert. Gut war für uns aus diesem Grunde die Vorstellung der Tiere und des Hofes auf den Vorsatzseiten. Das Geschehen konnte dadurch etwas eingeordnet werden und auch das Auseinanderhalten der Charaktere gelang so besser. Shaggy war zwar in dieser tierischen Story ganz klar unser aller Favorit, die Handlung konnte aber auch mit einigen anderen interessanten und witzigen Charakteren punkten. Auch wurden kleinere Comics in die Geschichte integriert und menschliche Angewohnheiten aufs Korn genommen. Und dennoch fehlte mir bei diesem Buch das gewisse Etwas. Vielleicht ist es dem Umstand geschuldet, dass es keine direkte Konfrontation mit dem Eindringling gab. Vielleicht ist es die rasante Erzählweise. Ganz genau kann ich es nicht einordnen.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

In Chucks ins Jahr 1816

Courting – Be mine through all time
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Ja, dieses Hörbuch wird mit in Erinnerung bleiben. Aber ob positiv? Das kann ich wahrlich nicht behaupten. Dieser Roman ist ein wilder mix aus Liebesroman, Krimi und Zeitreiseabenteuer. Ich bin Fan von ...

Ja, dieses Hörbuch wird mit in Erinnerung bleiben. Aber ob positiv? Das kann ich wahrlich nicht behaupten. Dieser Roman ist ein wilder mix aus Liebesroman, Krimi und Zeitreiseabenteuer. Ich bin Fan von Regency-Romanen und wirklich neugierig auf die hier angepriesene Zeitreise. Leider wurden diese aber weder ausreichen logisch erklärt, noch besitzt dieser Roman den typischen Charme historischer Romane dieser Zeit. Im Gegenteil: die Protagonistin agiert recht modern, reist in Chucks, Astmaspray, Smartphone und Pfefferspray ins Jahr 1816, lässt das Orchester neumodische Lieder einüben und kredenzt Pommes und Pizza auf ihrem Ball. All das wird von den Menschen des frühen 19. Jahrhunderts kommentarlos und ohne jegliche Konsequenzen hingenommen. Und auch Rebeccas Sprache scheint kaum Aufsehen zu erregen. Wirkt sie in der Gegenwart noch eher introvertiert, ändert sich ihr Charakter im Jahre 1816 dramatisch. Auf Warnungen, die Vergangenheit nicht zu ändern nimmt sie wenig Rücksicht. Stattdessen begibt sie sich auf Verbrecherjagd und verliebt sich in einen unpassenden Mann. Selbst die damals lebenden Menschen sind ihr bei ihrer Ankunft in der Vergangenheit vertraut. Mir war dies alles zu weit hergeholt. Zwar bin ich mir sicher, dass auch diese Art von Buch durchaus seine Zielgruppe besitzt. Ich gehöre jedoch leider nicht dazu.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Eindringlich erzählt

Von hier aus weiter
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Von hier aus weiter. Für Marlene scheint dies schwer. Nach vielen Jahren Ehe stirbt ihr Mann selbstbestimmt und lässt sie allein zurück. Allein mit einer Familie, die nicht ihre ist und mit der sie nicht ...

Von hier aus weiter. Für Marlene scheint dies schwer. Nach vielen Jahren Ehe stirbt ihr Mann selbstbestimmt und lässt sie allein zurück. Allein mit einer Familie, die nicht ihre ist und mit der sie nicht viel anfangen kann. Und mit Gedanken, mit Trauer, aber vor allem mit Wut.
Ruth Reinecke las dieses Hörbuch wunderbar ruhig, lies dadurch die beeindruckend melancholische, eindringliche Atmosphäre des Buches Wirklichkeit werden und mich wie gebannt lauschen. Marlenes Gedanken und ihr Leben nach dem Tode ihres Mannes gingen mir sehr nahe. Massgeblich beeinflusst hat die Handlung aber auch der Klempner, der kurzerhand bei ihr einzieht und ihr Ehemann Rolf, der die Fäden sogar noch aus dem Grab heraus zu lenken schien. Selbst ihre Abneigung zu Rolfs Familie konnte ich nachvollziehen- sie waren aber auch wirklich skurril. Man denke nur an die Anfangsszene oder an den Besuch von Olaf und Griseldis… Dabei waren sie alle doch so bemüht.

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Veröffentlicht am 07.03.2025

Von allem zu viel

Achtzehnter Stock
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Bei ‚Achtzehnter Stock‘ war es meine Hoffnung auf eine tiefgründig, feinsinnige Geschichte zu treffen, die mich bewegt und mitnimmt. Doch leider war dies ganz und gar nicht der Fall. Die Hauptdarstellerin ...

Bei ‚Achtzehnter Stock‘ war es meine Hoffnung auf eine tiefgründig, feinsinnige Geschichte zu treffen, die mich bewegt und mitnimmt. Doch leider war dies ganz und gar nicht der Fall. Die Hauptdarstellerin Wanda wirkte, als torkelte sie nur durchs Leben, ohne sich ihrer wirklich bewusst zu sein. Ihr Denken, ihre Handlungen waren für mich nicht nachvollziehbar, die Beziehung zu ihrem Kind und anderen Personen seltsam. Sie war für mich nicht greifbar. Stattdessen wurde sie mir immer unsympathischer und mir fiel es schwer sie oder die Handlung ernst zu nehmen. Auch der Kontrast zwischen Kiez und Glamour war mir zu groß und grob. In beiden Welten war ich zwar nie beheimatet, doch wirkten beide auf mich sehr konstruiert und überzogen.
Einzig der Schreibstil gefiel mir gut. Nur rettete seine gute und angenehme Lesbarkeit nicht über
die skurrile Handlung.
Für mich persönlich war dieses Buch eine Enttäuschung.

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