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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.09.2023

Spannende Geschichte mit Social Media Thema

Forget me Someday
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Alena, eine bekannte Beauty Bloggerin, möchte in Hamburg einen Neuanfang ohne Social Media wagen. Da die Studiengebühren für sie zu teuer sind, bewirbt sie sich für ein Stipendium. In der Endrunde dafür ...

Alena, eine bekannte Beauty Bloggerin, möchte in Hamburg einen Neuanfang ohne Social Media wagen. Da die Studiengebühren für sie zu teuer sind, bewirbt sie sich für ein Stipendium. In der Endrunde dafür muss sie allerdings eine Aufgabe erfüllen und zwar einen Nachruf für den erfolgreichen Youtuber Kill verfassen. Dieser ist allerdings überhaupt nicht tot und die beiden begegnen sich bei einem riskanten Video von ihm, weil Alena mehr über ihn herausfinden möchte.

Forget me someday ist eine sehr moderne Geschichte mit dem Hauptthema Social Media. Ich fand, dass dieses super gut umgesetzt wurde und man auch die Schattenseiten davon gesehen hat. Alenas Account wurde hauptsächlich von ihrer Mutter gemanaged und sie stand schon als Kind im Rampenlicht. Dieses Thema ist total wichtig und war mal was ganz anderes im New Adult Bereich. Die erste Hälfte konnte mich nicht ganz so überzeugen, irgendwie konnte ich noch keine richtige Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Kill fand ich mit seinen riskanten Challenges eher unsympathisch und verrückt. Auch ein bisschen komisch fand ich, dass Alena immer mal wieder Fakten über Tiere genannt hat, die so überhaupt nicht zur Story gepasst haben. Das war zwar irgendwie auch humorvoll, aber trotzdem nicht ganz meins. Das änderte sich aber alles mit der zweiten Hälfte und ich war komplett in der Geschichte gefangen. Sie nahm eine komplett andere Wendung als ich erwartet hätte und wurde noch ein bisschen ernster und trauriger. Ich war komplett überrascht und fands richtig gut, dass auch noch ein anderes wichtiges Thema angesprochen wurde. Im weiteren Verlauf mochte ich Kill auch immer mehr und konnte ihn verstehen, warum er diese Challenges macht. Das Ende hat mir total gut gefallen und es hätte nicht perfekter sein können.

Von mir gibts eine Leseempfehlung. 4/5 Sterne.

Veröffentlicht am 30.09.2023

Eine Fake-Dating Wohlfühlgeschichte

A Place to Shine
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Als Poppy nach Hause fährt, kommt sie an einem Unfall vorbei. Im Wagen sitzt niemand anderes als der bekannte Countrystar Trace, der vor einigen Jahren einen Song über sie geschrieben hat. Sie kümmert ...

Als Poppy nach Hause fährt, kommt sie an einem Unfall vorbei. Im Wagen sitzt niemand anderes als der bekannte Countrystar Trace, der vor einigen Jahren einen Song über sie geschrieben hat. Sie kümmert sich um ihn und wird als seine Freundin gehalten - und dann nimmt das Chaos seinen Lauf, denn die Presse wird sehr aufdringlich und die beiden gehen einen Deal ein.

Es war sehr schön wieder zurück in Palisade auf der Cherry Hill Farm zu sein. A place to shine ist wieder ein richtiges Wohlfühlbuch, das man nur so genießen kann. Der Schreibstil von Lilly Lucas ist einfach einzigartig und ich hatte direkt wieder ein Kopfkino. Diesmal handelt es sich um eine Fake-Dating Geschichte, was auch immer sehr humorvoll ist. Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle und zwischen Trace und Poppy lief auch nicht immer alles gut, denn Poppy war immer noch sauer auf ihn, dass er damals einen Song über sie veröffentlicht hat. Die Mischung zwischen Knistern und so ein kleines bisschen Hass fand ich ganz gut. Mir hat nur ein bisschen das Besondere an der Geschichte gefehlt. Hätte mir vielleicht noch den ein oder anderen überraschenden Moment gewünscht. Schade, dass das schon der Abschluss der Reihe war. Ich hätte sehr gerne noch mehr über die Cherry Hill Farm gelesen.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung. 4/5 Sterne.

Veröffentlicht am 23.09.2023

Highlight! Eine stürmische Geschichte, die ganz sanft erzählt wird

Kein Sturm zu nah (Tales of Sylt, Band 2)
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Überstürzt verlässt Elisa nach einem Skandal ihr Leben in Australien und kehrt nach Sylt zurück, wo sie aufgewachsen ist. Dort begegnet sie Jonah, einen Profikiter, den sie noch von früher kennt. Er ist ...

Überstürzt verlässt Elisa nach einem Skandal ihr Leben in Australien und kehrt nach Sylt zurück, wo sie aufgewachsen ist. Dort begegnet sie Jonah, einen Profikiter, den sie noch von früher kennt. Er ist der Bad Boy der Insel und hat nicht wirklich einen guten Ruf. Sogar Elisas Freundinnen warnen sie vor ihm. Dennoch weckt er Gefühle ihn ihr und sie kann ein Stück hinter seine Mauer blicken.

Es ist eine stürmische Geschichte, die dem Titel alle Ehre macht, aber trotzdem ganz sanft erzählt wird. Ich liebe den Schreibstil und bin nur so durch die Seiten geflogen. Sylt ist als Setting wirklich einmalig und man hat einen sehr guten Einblick in die Insel bekommen. Die Szenen beim Sonnenaufgang und generell am Strand habe ich total geliebt. Ich hatte direkt Meeresrauschen in den Ohren. Schön fand ich, wie sehr sich Jonah um seine kleine Schwester Hannah kümmert und gut gefallen hat mir, dass sie eine so große Rolle in der Geschichte bekommen hat. Nach außen hin ist Jonah ein totaler Bad Boy, aber man merkt, dass er eigentlich einen ganz weichen Kern hat und das alles nach außen nur eine Mauer ist. Man lernte ihn im Verlauf der Geschichte total gut kennen und ich fand schön, wie Elisa versucht hat hinter die Mauern zu blicken um ihn besser zu verstehen. Sie hat ihn von einer ganz anderen Seite kennengelernt, als er sich eigentlich zeigt und sie hat richtig um ihn gekämpft. Das Kitesurfen als Thema hat mir total gut gefallen und auch den Wettkampf fand ich ziemlich spannend. Der Zusammenhalt in der E.M.I.L Clique ist einfach nur einzigartig und hat mich begeistert. Freue mich schon sehr auf den dritten Teil der Reihe.

Für mich war das Buch ein Highlight und bekommt eine ganz klare Leseempfehlung! 5/5 Sterne.

Veröffentlicht am 19.09.2023

Jahreshighlight! Gefühlvoll, Emotional und einfach nur perfekt

Stay Here - New England School of Ballet
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Rayne ist die Tochter eines Rockstars und hat durch einen Autounfall ihre Eltern verloren. Deshalb zieht sie nach Boston um, genauso wie ihre Mutter, ein Studium an der New England School of Ballet zu ...

Rayne ist die Tochter eines Rockstars und hat durch einen Autounfall ihre Eltern verloren. Deshalb zieht sie nach Boston um, genauso wie ihre Mutter, ein Studium an der New England School of Ballet zu starten. Dort trifft sie auf den Sänger Easton, mit dem sie auch schon vorher Kontakt hatte. Er weckt viele Gefühle in ihr und er scheint sie besser zu verstehen als jeder andere.

Wow Wow Wow! Ich kann nichts anderes sagen außer, dass ich dieses Buch soooo sehr geliebt habe. Für mich war die Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite perfekt und ich wollte gar nicht, dass das Buch jemals endet. Es war schon liebe auf die erste Seite, von da an hatte das Buch mein Herz. Es lagen so unglaublich viele Gefühle schon allein auf den ersten Seiten. Das Buch lebt von Emotionen, Schmerz und Gefühlen und ich fand diese so greifbar. Ich glaube es war auch das erste Buch, dass mich nach nicht mal 30 Seiten zum heulen gebracht hat. Es ist eine ziemlich traurige Geschichte, doch trotzdem ist sie voller Hoffnung und Zuversicht. Stay here konnte ich überhaupt nicht mehr aus der Hand legen und hab einfach nur jedes Wort genossen beim Lesen. Die New England School of Ballet fand ich als Setting wieder total gut und auch Mae und Zoe, die Rayne bei ihrer Ankunft kennenlernt, fand ich super sympathisch. Das Buch enthält so viele Weise Worte und ich musste mir da einfach ein paar Sätze markieren. (Ich markiere eigentlich nie in Büchern). Eastons Nachrichten sind einfach nur wow! Ich habe glaube ich noch nie ein Buch mit so vielen Gefühlen gelesen. Musik und Tanz sind in dieser Geschichte so verbunden, was mir total gut gefallen hat.

Ganz, ganz viel Liebe an dieses Buch und ihr müsst es unbedingt lesen. 5+/5 Sterne.

Veröffentlicht am 19.09.2023

Sehr erschütterndes Jugendbuch

Tokioregen
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Es geht um Malu, die in Tokio einen Schüleraustausch machen darf. Dort lernt sie Kentaro kennen, der ihr sein eigenes und sehr besonderes Tokio zeigt. Die Stadt überzeugt Malu komplett und auch Kentaro ...

Es geht um Malu, die in Tokio einen Schüleraustausch machen darf. Dort lernt sie Kentaro kennen, der ihr sein eigenes und sehr besonderes Tokio zeigt. Die Stadt überzeugt Malu komplett und auch Kentaro lässt sie immer weiter an sich ran. Doch dann kommt es zur Katastrophe und Tokio ist nicht mehr so, wie es einmal war.

Besonders überzeugt hat mich im Buch die Beschreibung der Stadt Tokio. Ich hatte beim Lesen das Gefühl als wäre ich selbst dort. Man erfährt super viel über die japanische Kultur und man merkt, dass die Autorin die Stadt liebt. Den Schreibstil mochte ich auch super, super gerne und er hat mich sehr begeistert. Es ist ein erschütterndes und auch tragisches Jugendbuch, das ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Die Rückblicke fand ich manchmal ein bisschen verwirrend. Die Geschichte rund um Kentaro und Malu ist total spannend und ich wusste bis zu den letzten Seiten nicht, wie es enden wird. Am süßesten fand ich Haruto, den kleinen Gastbruder von Malu. Die Katze Bratto Pitto der Gastfamilie war auch so so süß. Ich fand zwar, dass es zwischen Kentaro und Malu ein bisschen zu schnell ging, aber trotzdem mochte ich die Anziehung zwischen ihnen. Die Aussage hinter der Geschichte fand ich super: „Wer sucht, der findet“. Wenn ihr so richtig überrascht werden wollt, würde ich euch empfehlen den Klappentext nicht zu lesen.

Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung. 4/5 Sterne.