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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.09.2025

Maximal verwirrt

Die Holländerinnen
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Dieses Buch habe ich im Rahmen des #loglistenlesens gelesen und auch tappe nach wie vor im Dunkeln. Ich habe eben eine schöne Rezension dazu gelesen, die genau das ausdrückt, was ich empfinde: ich habe ...

Dieses Buch habe ich im Rahmen des #loglistenlesens gelesen und auch tappe nach wie vor im Dunkeln. Ich habe eben eine schöne Rezension dazu gelesen, die genau das ausdrückt, was ich empfinde: ich habe mich durch einen Urwald geschlagen um den Inhalt wahrzunehmen und zu verstehen, was ich gelesen habe. Fazit: ich habe es nicht verstanden. Die junge Hauptprotagonistin erzählt von einem True Crime Fall - zwei Holländerinnen sind verschwunden. Ich gebe mir jetzt wirklich Mühe, aber ich verstehe in diesem Urwald voller Wörter und Sätze nichts. Es ist für mich nicht klar, wieso dieses Buch nicht nur für den deutschen Buchpreis 2025, sondern auch für den bayrischen Buchpreis nominiert wurde - es wird einen Grund geben. Ich kann ihn leider nicht erkennen, eine Bewertung von mir kann es eigentlich nicht geben- und dennoch versuche ich mich. Ich kann keine Leseempfehlung aussprechen.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Plump und bagatellisierend

Single Mom Supper Club
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Ich habe dieses Buch im Rahmen des #longlistenlesens gelesen und war leider erschüttert. Inhalt und Klappentext klangen nicht verkehrt, ich dachte, die Story komme leicht daher und lasse sich gut lesen. ...

Ich habe dieses Buch im Rahmen des #longlistenlesens gelesen und war leider erschüttert. Inhalt und Klappentext klangen nicht verkehrt, ich dachte, die Story komme leicht daher und lasse sich gut lesen. Aber dem war nicht so. Die Single Moms sind alles andere als leicht daher kommende Mütter. Die Sprache plump und manche Inhalte super strange, Hier geht um mit Sperma im Babdymund gefälschte Vaterschaftstests und Kokain nehmende Mütter. Ich habe gut 80 Seiten gelesen und musste es dann weglegen. Leider so gar nicht meins.
Hin und wieder fand ich dann dennoch einen amüsanten Satz, aber es reichte für mich nicht aus. Ich bin mir nicht sicher, ob ich dieses Buch ohne selbst Mutter zu sein (oder um es auf den Höhepunkt zu treiben, aus Sicht des Mannes) besser bewerten würde - aber ich fand die Story einfach schlecht. Schade - für mich kein Kandidat für die Shortlist.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Ein ganz wundervolles Sommerbuch

Blaue Tage
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INHALT
Ein Vater lädt seine Kinder zu seinem 60igten Geburtstag nach Griechenland ein. Gemeinsam gehen sie auf eine Segeltour. Dies scheint sich nett anzuhören, aber wenn man wie die beiden Schwestern ...

INHALT
Ein Vater lädt seine Kinder zu seinem 60igten Geburtstag nach Griechenland ein. Gemeinsam gehen sie auf eine Segeltour. Dies scheint sich nett anzuhören, aber wenn man wie die beiden Schwestern wenig Kontakt zum Vater hatte, könnte dieser Ausflug schwierig werden. Für beide Schwestern sind Kinder gerade ein Thema, die eine möchte unbedingt welche und bekommt keine, weshalb sie sich in die Kinderwunschbehandlung begibt. Die andere (Leo)gibt vor es zu versuchen, nimmt aber heimlich die Pille weiter. Es kommt mit Freund Karl zum Eklat. Währenddessen entwickelt Leo Gefühle für Alex. Alles auf diesem Boot droht aneinander zu brechen.

EINDRUCK UND FAZIT
Die verschiedenen Charaktere in dieser Familie, und insbesondere auf diesem Boot, machen den Trip besonders (sowohl für die Charaktere auf dem Boot, als auch für uns als Leser:innen). Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, an der ein oder anderen Stelle gegrübelt und geschmunzelt. Es war alles dabei - und natürlich das Wasser, das gehört sich eben so für einen guten Sommerroman. Ich mochte es gern, ein leichtes, zartes Buch für einen schönen Abend. Empfehle es gern weiter!

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Veröffentlicht am 08.09.2025

Rundum gelungen

Monstergott
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Dieses Buch kam für mich genau zur richtigen Zeit! Ich brauchte ein Buch, welches mich thematisch abholt, oberflächlich wirkt und tief reingeht.
Es geht um Esther und Ben, Bruder und Schwester. Gläubige. ...

Dieses Buch kam für mich genau zur richtigen Zeit! Ich brauchte ein Buch, welches mich thematisch abholt, oberflächlich wirkt und tief reingeht.
Es geht um Esther und Ben, Bruder und Schwester. Gläubige. Überzeugte Gläubige. Sie leben in einer konservativen Gemeinschaft, beteiligen sich aktiv am Leben und richten es nach Gott und Jesus aus. Die Fassade steht, es scheint als sei alles super - und beide glücklich. Aber wie das eben im Leben ist, trügt der Schein: Esther bricht aus diesem Gefüge aus, wolle sich nicht unterordnen und frei sein - und auch Ben bringt ein "düsteres" Geheimnis mit.
Ich liebte schon "Liebeswesen", aber "Monstergott" legt nochmal eine Schippe drauf. Es geht um patriarchale (und religiöse) Machtstrukturen, es geht um Zwang und Unterdrückung. Ums hinterfragen und zurechtrücken. Ums abrücken und ausbrechen. Ich liebte alles an diesem Buch!
Danke!

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Veröffentlicht am 01.09.2025

Ein Muss für jeden Thriller-Fan (nur für mich eben nicht)

Der Trailer
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Der Auftakt einer Trilogie, die viel verspricht - und dennoch nichts für mich ist.
Ich habe bis vor kurzem super viele Thriller gelesen (und gehört), aber ich komme einfach nicht mehr so richtig rein. ...

Der Auftakt einer Trilogie, die viel verspricht - und dennoch nichts für mich ist.
Ich habe bis vor kurzem super viele Thriller gelesen (und gehört), aber ich komme einfach nicht mehr so richtig rein.
Mich nerven die Charaktere und die vorhersehbare Handlung.
Dieses Buch ist dennoch anders, und besser als die meisten Thriller - dennoch habe ich mich eher durchgequält.
Zum Inhalt möchte ich nicht viel schreiben, dass tun hier alle anderen schon. Ich habe es als Hörbuch gehört, und fand den Sprecher super!
Viele verschiedene Stimmlagen zu unterschiedlichen Protagonisten machten es zu einem Hörerlebnis (auch wenn der Inhalt mich nicht so richtig fesseln konnte). Eines am Ende noch: als Thriller Liebhaber muss man dieses Buch einfach gelesen haben!

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