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Veröffentlicht am 24.10.2022

Wer spielt alles mit?

EAST. Welt ohne Seele
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Das Buch beginnt sofort spannend, die Uhren sind über 20 Jahre zurückgedreht und doch scheint es sehr aktuell zu sein. Ein Mordanschlag, noch ein Mordanschlag und es gibt wenig Spuren. Eine Informationsquelle ...

Das Buch beginnt sofort spannend, die Uhren sind über 20 Jahre zurückgedreht und doch scheint es sehr aktuell zu sein. Ein Mordanschlag, noch ein Mordanschlag und es gibt wenig Spuren. Eine Informationsquelle verschwindet. Und dann soll Jan Jordi Kazanski helfen. Ausgerechnet Jordi, ein ehemals guter, sehr guter Agent, welcher unberechenbar geworden ist.

Die Suche führt nach Krakau, Jordi entkommt nur knapp einen Mordanschlag. Wer weiß von ihm und wer kreuzt permanent seine Spuren. Wer ist Hilfe? Wer Hinterhalt?

Jens Henrik Jensen schafft es wieder einmal mit allen Mitteln den Leser zu verwirren, ihn zu binden, ihn zu halten und zu überraschen. Ich liebe seinen Schreibstil, er wechselt die Perspektiven und schafft damit Überblick und viele Fragenzeichen. Das Buch verblüfft bis zum Schluss.

Der Hauptprotagonist Jan Jordi Kazanski ist der Dreh- und Angelpunkt. Eigentlich komplett ungeeignet, da er mit seinen eigenen Dämonen kämpft. Ein ungehobelter Klotz, gefangen ihn einer Aura der Melancholie und immer wieder aufblitzenden Charme. Ein Puzzlebauer, der nie aufgibt. Ohne Angst vorgeht und ihn brenzligen Situationen einen erstaunlich kühlen Kopf bewahrt. Die Frauen, welche seinen Weg kreuzen bringen eine erotische Note mit, welche da ist und doch nicht alles überdeckt.

Ein Agententhriller mit allem ,was das Herz begehrt.

Fazit: Kazanski ist ein sehr interessant, vielschichtiger, aber nicht einfacher Charakter und ich freue mich auf August 2023, wenn endlich Band 2 erscheint.


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Veröffentlicht am 10.10.2022

Fit durch den Winter mit regionalem Gemüse

Mit Wintergemüse kochen – fit durch die kalte Jahreszeit
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Das Buch ist sehr übersichtlich aufgeteilt. Es gibt Vorspeisen, Suppen, Aufläufe, vegetarisch Gerichte, Gerichte mit Fisch und Fleisch.

Es werden in jedem Gericht heimische Gemüsearten verarbeitet. Mal ...

Das Buch ist sehr übersichtlich aufgeteilt. Es gibt Vorspeisen, Suppen, Aufläufe, vegetarisch Gerichte, Gerichte mit Fisch und Fleisch.

Es werden in jedem Gericht heimische Gemüsearten verarbeitet. Mal althergekommen und dann wieder modern interpretiert mit neuen Ansätzen.
Einige Zutaten werden vermutlich nicht so einfach zu erhalten zu sein, aber der Großteil ist bekannt und oft auch schon zu Hause.

Gut gefallen haben mir die „Gut zu wissen“, „Variationen“, „Küchentipps“ etc. am Ende des Rezepts. So gibt es ab uns zu die „leichte“ Variante mit gekauften Zutaten und unten die selbstgemachte Variante.

Die Zubereitungszeit ist immer angeben und meistens ist die Rezeptangabe für vier Portionen. Die Rezeptbeschreibung ist gut formuliert und leicht nachzukochen.

Fazit: Bei uns wird die Winterküche mit diesem Kochbuch auf jeden Fall vielfältiger.

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Veröffentlicht am 29.09.2022

Umweltsündern auf der Spur

Schwarze Gier - Die Spur der Angst
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Das Buch beginnt schon mit einem sehr spannenden Prolog. Und man ist ab Kapitel eins sofort von dem Geschehen gefesselt. Bei diesem Band handelt es sich um Band vier für Alex Martin, aber man muss die ...

Das Buch beginnt schon mit einem sehr spannenden Prolog. Und man ist ab Kapitel eins sofort von dem Geschehen gefesselt. Bei diesem Band handelt es sich um Band vier für Alex Martin, aber man muss die Vorgängerbände nicht gelesen haben.

Alex ist mir von Beginn an sympathisch. Die gesamte Truppe um ihn ist professionell, menschlich und sehr unterschiedlich. Die Dynamik nimmt mit jeder Seite zu und ich bin ständig am Rätseln wie die einzelnen Personen verknüpft sind und wie sie überführt werden können.

Das Buch ist spannend und erregend zu gleich, Alex gibt wirklich Alles, um die Umweltsünder zu stoppen.

Der Countdown hat es in sich, die Spannung stieg erneut mächtig an und an Aktion fehlte es nicht.

Fazit: Weiter so Herr Alex Martin!


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Veröffentlicht am 22.09.2022

Realität oder Fiktion?

Lukusch
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Der Schreibstil ist leicht und verständlich, durch die unterschiedlichen Arten der Informationsmitteilungen wird es nicht langweilig. Es wird gewechselt zwischen Zeitungsberichten, Erzählungen, Dialogen, ...

Der Schreibstil ist leicht und verständlich, durch die unterschiedlichen Arten der Informationsmitteilungen wird es nicht langweilig. Es wird gewechselt zwischen Zeitungsberichten, Erzählungen, Dialogen, Fotos… und ich wusste ganz ehrlich nicht - ist es eine wahre Begebenheit/Geschichte oder Fiktion.

Die Geschichte um den Schachprofi Anton Lukusch wird auf interessante Weise dem Leser nahegebracht. Der Junge wurde ausgesiedelt, da er der nuklearen Katastrophe in Tschernobyl ausgesetzt war. Seit dieser Zeit scheint er unzertrennbar mit Igor verbunden. Existiert hier eine parapsychologische Verbindung? Gibt es so etwas überhaupt? Wenn ja, wo ist nun Anton, da Igor seinen Platz als Schachprofi eingenommen zu haben schein.

Durch die vielen Zeit-, Perspektiv- und Ortswechsel ist man als Leser sehr gefordert. Es ist förderlich für die Dynamik, aber auch manchmal etwas anstrengend, da das Buch häufig zwischen Gegenwart und Vergangenheit wechselt.

Fazit: Ein andres Leseerlebnis, aber sehr interessant und kurzweilig.


Ich habe das Buch von Lovelybooks als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen.

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Veröffentlicht am 17.09.2022

Grandioser, humorvoller Provinzkrimi

Prost, auf die Singles
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Das Buch ist gespickt mit vielen, vielen lustigen, komischen, grandiosen Witzen. Man kommt aus dem Lachen, Grinsen und Schmunzeln nicht raus. Am besten gefällt mir dabei, dass der Humor nicht auf Kosten ...

Das Buch ist gespickt mit vielen, vielen lustigen, komischen, grandiosen Witzen. Man kommt aus dem Lachen, Grinsen und Schmunzeln nicht raus. Am besten gefällt mir dabei, dass der Humor nicht auf Kosten von einzelnen Personen geht und nicht unter die Gürtellinie zielt.

In Brunngries wird eine Leiche aufgefunden. Alleine die Entdeckung zu lesen machte Spaß. Kommissar, pardon Hauptkommissar, Tischler und sein Kollege nehmen die Ermittlungen auf und schon bald müssen sie feststellen, dass Fink das Opfer besser kannte als ihm lieb war.

Der Schreibstil liest sich leicht und locker. Der Mord und die Ermittlungen sind nicht immer der Mittelpunkt des Geschehens und doch wird dem Leser nicht langweilig. Wer das Buch liest, sollte unbedingt auf die Kapitelüberschriften achten, sehr passend und doch verraten sie nichts.

Fazit: So leid es mir für die Brunngrieser tut – ich hoffe auf weitere Verbrechen und möchte noch öfter mit Tischler und Fink auf Mörderjagd gehen.


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