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Veröffentlicht am 03.06.2020

Hardy und Greta - Fall 2.0

Möwentod
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Gerta wird zu einem Mord gerufen und beginnt die Ermittlungen. Kurz darauf bestimmt der Staatsanwalt Hardy zum Hauptermittler. Beide versuchen auf unterschiedlichen und teils gemeinsamen Weg dem Mörder ...

Gerta wird zu einem Mord gerufen und beginnt die Ermittlungen. Kurz darauf bestimmt der Staatsanwalt Hardy zum Hauptermittler. Beide versuchen auf unterschiedlichen und teils gemeinsamen Weg dem Mörder zu finden.

Das Verbrechen ist unwirklich, unfassbar und grausam und doch nicht nur einspurig. Es hängen viele Verbrechen zusammen und es ist für die Polizei eine Sisyphusarbeit alles zusammen zusetzten.

Das Buch liest sich leicht und flüssig, der Spannungsbogen steigt stetig an und durch geschickt gesetzte Kapitel wird man zum schnellen Weiterlesen animiert. Die beiden Ermittler waren mir von Beginn an sympathisch. Ihr Privatleben wurden genau im richtigen Maß eingebaut, um sie noch authentischer wirken zu lassen. Es ist alles in der Story enthalten: Spannung, Überraschungen und Humor.

Obwohl ich Band eins aus dieser Reihe nicht kennen, hatte ich keine Probleme mit den Hauptprotagonisten und ihren Leben. Auf jeden Fall macht es Neugierig auf den ersten Teil und der Autor schreibt zum Glück schon an der Fortsetzung diese tollen Ermittlerpaars.

Das Buch habe ich über Netgalley zum Rezensieren erhalten.

Fazit: Achtung Suchtgefahr!!!

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Veröffentlicht am 01.06.2020

Wer hoch hinaus will, kann tief fallen

Lang taucht ab
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Moritz Lang hat große Ambitionen. Er will viel Geld verdienen und hohes Ansehen erlangen. Auf der Suche nach einem geeigneten Posten kommt er an den Ammersee und will dort Landrat werden. Er macht eine ...

Moritz Lang hat große Ambitionen. Er will viel Geld verdienen und hohes Ansehen erlangen. Auf der Suche nach einem geeigneten Posten kommt er an den Ammersee und will dort Landrat werden. Er macht eine gute Figur und kann vor allem gut reden und so das Vertrauen der Wähler gewinnen.

Petra ist Journalisten und ihre Mutter wohnt noch vor Ort. Sie kennt die Menschen dort gut und erlebt Moritz Aufstieg mit. Als sie für ihre Zeitung einen Beitrag über die Fischerei schreiben soll, entdeckt Sie den Toten im Wasser. Ihr und ein paar Freunden gehen die Ermittlungen der Polizei zu langsam und sie beginnen eigenen Nachforschungen.

Den Einstieg ins Buch fand ich etwas irritierend. Ein Selbstgespräch der Leiche?!
An sich liest sich das Buch gut. Leider waren mir die vielen Wurstsemmeln und der ständige Kuchenkauf zu viel und nervten. Die Ermittlungen waren sehr langatmig und kaum spannend. Der Aufbau war gut gestaltet. Erst im hier und jetzt, dann eine Rückblende vor einem Jahr und diese führte wieder ins heute. Die Geschichte war für mich nicht nachvollziehbar, das Verbrechen so lala und die Hauptpersonen leider etwas flach.

Fazit: Mehr ein Heimatroman mit einer Leiche.

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Veröffentlicht am 23.05.2020

Späte Rache

Zorn - Tod um Tod
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Das Buch beginnt echt heftig, so ein Mord ist mir noch nie untergekommen und es war schockierend.

Zorn und Schröder, das perfekte – unperfekte Dreamteam. Sie können nicht ohne einander und jeder weis ...

Das Buch beginnt echt heftig, so ein Mord ist mir noch nie untergekommen und es war schockierend.

Zorn und Schröder, das perfekte – unperfekte Dreamteam. Sie können nicht ohne einander und jeder weis von den Stärken und Schwächen des anderen. Zorn, wie gewohnt, faul und bequem, Schröder genau, zielstrebig und unterschätzt.

Das Buch wird in verschiedenen Zeitebenen und Blickwinkeln erzählt. Zum einen aus der Vergangenheit, dann Tagebucheinträge und natürlich die Gegenwart. Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig, der Spannungsbogen baut sich kontinuierlich auf und bis zum Schluss war ich fast komplett auf dem Holzweg.

Gut fand ich auch den Spagat zwischen Ermittlungen und Privatleben. Es hängt beides zwar zusammen und dann doch wieder nicht. Schröders Lebensweisheiten sind wie immer gut durchdacht und ohne viel Aufhebens löst er einige Probleme.

Fazit: Die Bücher werden immer besser und ich musst es in einem Rutsch durchlesen.

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Veröffentlicht am 21.05.2020

Verworrene Lebenswege

Straße nach Nirgendwo (Sheridan-Grant-Serie 2)
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Das Buch beschreibt das Leben von Sheridan Grant. Es ist verschlungen, traurig, emotional, kompliziert und leider auch brutal.

Sie hat einen Streit mit ihren Adoptiveltern und verlässt daraufhin die ...

Das Buch beschreibt das Leben von Sheridan Grant. Es ist verschlungen, traurig, emotional, kompliziert und leider auch brutal.

Sie hat einen Streit mit ihren Adoptiveltern und verlässt daraufhin die Farm. Sie will Sängerin werden. Doch alles kommt anders als erhofft. Ihr Bruder erschießt mehrere Menschen bei einem blutigen Amoklauf auf der Farm. Sie kommt als Zeugin zurück und wird von den Menschen und Medien verurteilt und schikaniert, obwohl sie gar nicht vor Ort war. Der ermittelnde Detective will aber wissen, warum alles passiert ist und es kommt Unglaubliches ans Licht.

Bei dem Buch handelt es sich um Band zwei aus der Reihe. Ich kenne den ersten Band nicht, hatte aber keine Probleme Leute, Ortschaften und Ereignisse einzuordnen. Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig. Durch geschicktes zurückhalten von Informationen steigt die Spannung und die Neugierde auf Sheridans Leben.

Die junge Frau hat schon vieles erlebt und ist äußerst stark, allerdings steht ihr noch einen schweren Lebensweg davor, bei welchen der Leser sie begleiten darf. Sie wurde wunderbar von der Autorin beschrieben und es war eine Freude und auch eine Traurigkeit alle Erlebnisse zu lesen. Ein Auf und Ab der Gefühle. Die Geschehnisse fügten sich nach und nach wie ein großes Puzzle zusammen und bis zum Schluss erfuhr man ständig Neues. Das einzige Manko in dem Buch war für mich das Ende, welches etwas abrupt kam.

Fazit: Man könnte immer weiter und weiter lesen. Hoffentlich folgt eine Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 20.05.2020

Wundervolle neue Welt

Fegoria
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Alice ist auf einer Bergtour und verschwindet in einer Bergspalte. Was sie dann erlebt ist fantastisch, spannend, unglaublich, lustig, traurig, wundervoll – einfach alles.

Fegoria ist eine Parallelwelt ...

Alice ist auf einer Bergtour und verschwindet in einer Bergspalte. Was sie dann erlebt ist fantastisch, spannend, unglaublich, lustig, traurig, wundervoll – einfach alles.

Fegoria ist eine Parallelwelt – eigentlich ohne Zugang zu unserer Welt, nur durch einen großen Zauber konnte dies Geschehen. Alice landet im Schloß der Elben und muss trotz aller Schönheit feststellen – nicht alles was glänzt ist auch wunderbar.

Schon von der ersten Begegnung an sprühen die Funken zwischen Alice und Crispin, aber er ist der Thronfolger des Nebelwalds und somit für sie unerreichbar. Außerdem versucht er alles um Alice aus seinem Kopf zu bekommen.

Das neu erschaffene Fegoria ist eine Fantasywelt, eine Mischung aus Herr der Ringe – Alice im Wunderland - Avatar, welche die Autorin in den herrlichsten Farben beschreibt. Man sieht den Wald, die Geister, die Orks, den Troll und meint mitten drin zu sein. Die Beschreibungen sind traumhaft schön und das Buch somit kaum aus der Hand zu legen.

Lustig und zum Schmunzeln laden die Passagen ein, in denen Alice in unserer Umgangssprache spricht und es immer wieder zu Missverständnissen und Nachfragen kommt. Ein Prinz aus dem Nebelwald kennt eben keinen Volltrottel und wenn dann würde wohl kaum einer wagen ihn so zu bezeichnen.

Fazit: Ein Knaller, ich liebe dieses Buch und Fegoria!

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