Cover-Bild Möwentod
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9,81
inkl. MwSt
  • Verlag: Edition M
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 413
  • Ersterscheinung: 26.05.2020
  • ISBN: 9782496704785
Elias Haller

Möwentod

Ein tödlicher Sommer an der Ostsee: Finkel und Silber ermitteln in einem neuen brandheißen Fall.

In Stralsund bricht eine Privatdetektivin in ein schäbiges Motelzimmer ein, am nächsten Morgen wird sie tot aufgefunden. Das erfahrene Ermittlerduo Greta Silber und Hardy Finkel übernimmt den rätselhaften Fall, der sich für die Kripo bald zu einem wahren Albtraum entwickelt. Denn irgendjemand will mit allen Mitteln die Aufklärung verhindern.

Die beiden Ermittler stoßen auf verschiedene vom Schicksal gebeutelte Menschen, die offensichtlich ein neues Leben beginnen wollten. Dann taucht eine blutige Spur auf, die zu einer Fähre ins Ausland führt …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.07.2020

Super spannend

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„Möwentod“ von Elias Haller habe ich als ebook mit 415 Seiten gelesen, diese sind in 92 Kapitel eingeteilt. Es ist der 2. Fall für Greta Silber & Hardy Finkel.

Der Einstig in das Buch ist schon sehr ...


„Möwentod“ von Elias Haller habe ich als ebook mit 415 Seiten gelesen, diese sind in 92 Kapitel eingeteilt. Es ist der 2. Fall für Greta Silber & Hardy Finkel.

Der Einstig in das Buch ist schon sehr spannend. Eine junge Frau möchte ein neues Leben beginnen.
Dann wird die Privatdetektivin Paulina Münzner in einem schäbigen Hotel in Stralsund umgebracht, als sie in das Zimmer eines Kriminellen eingebrochen ist.
Es geht rasant und dramatisch weiter, als KHK Greta Silber eintrifft, um den Tatort zu besichtigen. So hatte sie sich ihren Tag sicher nicht vorgestellt. Also wird ihr Kollege KHK Hardy Finkel vom Strand weg in den Dienst geholt, um den Fall zu übernehmen, weil der neue Staatsanwalt das so angeordnet hat.
Es geht etwas ruhiger mit Recherchearbeiten weiter, die es dann allerdings in sich haben. Es werden alte Fälle aufgedeckt, die mit dem aktuellen zusammenhängen, viele Befragungen durchgeführt. Dabei tauchen immer wieder neue Personen auf, die oft nur am Rande erwähnt und nicht besonders charakterisiert werden, was dann aber auch nicht schlimm ist.
Danach geht es rasant und sehr spannend voran.

Wenn man anfangs denkt, es geht nur um Drogenhandel oder andere kleinkriminelle Aktivitäten, wird man schnell eines Besseren belehrt. Der Fall zieht immer größere Kreise und wenn man denkt zu wissen, um was es geht, kommt es doch ganz anders.

In diesem Buch arbeiten Greta und Hardy nicht wirklich zusammen, jeder macht sein Ding und keiner ist dadurch immer auf dem Laufenden, was die Ermittlungen betrifft. Trotzdem sind sie recht effektiv und erfolgreich. Für die Spannung der Handlung ist das natürlich ein extra Kick, da die beiden immer etwas Neues herausfinden und auch selber in Gefahr geraten.
Für Privates bleibt wie immer keine Zeit. Hardy sucht eine Wohnung, muss aber Besichtigungstermine arbeitsbedingt immer wieder absagen. Greta’s Lebensgefährte Hannes tritt kaum in Erscheinung, er ist aber nicht glücklich darüber, dass er Greta kaum sieht.
Auch andere Hauptcharaktere sind gut herausgearbeitet. Einige kommen nicht so gut dabei weg, andere besser. Aber auch das kann täuschen.

Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Durch die relativ kurzen Kapitel und den guten Schreibstil ist ein zügiges Lesen möglich und natürlich auch wegen der spannenden Handlung. Das Thema, um das es letztendlich geht, ist einfach nur schockierend. Ich hoffe, dass es das nicht wirklich gibt, befürchte aber das Gegenteil.

Das ist wieder ein von Beginn an wahnsinnig spannendes, rasant und super geschriebenes Buch mit einem außergewöhnlichen Fall. Das Ende ist völlig unvorhersehbar und schlüssig.
Auch das Cover ist wieder sehr schön und passend.

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Veröffentlicht am 28.06.2020

Netzwerk des Todes

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„Möwentod“ von Elias Haller ist der zweite Einsatz des Ermittlerteams rund um Greta Silver und Hardy Finkel, die mit persönlichen Einsatz versuchen den Fall zu lösen. Es handelt sich um einen mysteriösen ...

„Möwentod“ von Elias Haller ist der zweite Einsatz des Ermittlerteams rund um Greta Silver und Hardy Finkel, die mit persönlichen Einsatz versuchen den Fall zu lösen. Es handelt sich um einen mysteriösen Fall, der viele Zweige verfolgt und auch tief in die Vergangenheit reicht. Sowohl Greta als auch Hardy machen mit roher Gewalt Bekanntschaft und werden durch ein Team unterstützt, wobei sie nicht jedem trauen können. Auf der Suche nach den Täter(n) tauchen beide auf eine blutige und grausame Spur.
Der Thriller hat mir gut gefallen, auch wenn sich viele Gedanken und Episoden erst später aufklären. Der Spannungsbogen wächst zum Ende hin nochmal enorm an. Gerne gebe ich diesem Buch 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 22.06.2020

Spannung bis zum Schluss

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Das Cover passt sehr gut zum Buch und hat mich sofort angesprochen. Es ist nicht der erste Thriller, den ich vom Autor gelesen habe und wieder war ich absolut begeistert. Wie schon gewohnt, ist der Schreibstil ...

Das Cover passt sehr gut zum Buch und hat mich sofort angesprochen. Es ist nicht der erste Thriller, den ich vom Autor gelesen habe und wieder war ich absolut begeistert. Wie schon gewohnt, ist der Schreibstil flüssig zu lesen und präsentiert einem viele Einzelheiten., sodass man sich als Leser immer ein gutes inneres Bild machen kann. Das Ermittlerduo finde ich authentisch und es macht Spaß mit ihnen gemeinsam zu ermitteln. Die Handlung beginnt sofort spannend und bleibt es auch bis zum Ende. Ich würde gerne wieder von beiden Ermittlern lesen.

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Veröffentlicht am 20.06.2020

Möwentod - ein Thriller aus meiner Heimat

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Die letzten Tage habe ich "Möwentod" von Elias Haller gelesen. Das Besondere an dem Thriller ist, dass er in meiner Heimat spielt. Da war gleich Verbundenheit da. Schon das Buchcover gefällt mir sehr und ...

Die letzten Tage habe ich "Möwentod" von Elias Haller gelesen. Das Besondere an dem Thriller ist, dass er in meiner Heimat spielt. Da war gleich Verbundenheit da. Schon das Buchcover gefällt mir sehr und passt gut zum Buch. Der Schreibstil vom Autoren ist angenehm, man kommt gut rein ins Lesen und kann nicht aufhören zu lesen.

Im zweiten Band ermitteln Greta Silber und Hardy Finkel in einem neuen Fall. Es wird in Stralsund eine Privatermittlerin tot aufgefunden. Hinter dem Fall steckt viel mehr als am Anfang angenommen. Bis zum Schluss dachte ich, ich wüßte worum es geht und dann war es doch was anderes. Das fand ich toll, die Spannung war bis zum Schluss da. Viel mehr möchte ich nicht verraten, lies es selbst. Es lohnt sich.

Hier im Buch wird über ein Thema geschrieben was aktuell ist, gut verpackt aber nicht unwirklich. Klare Weiterempfehlung von uns - mein Sohn hat das Buch im Nachgang gelesen. Wir konnten uns die Orte gut vorstellen, da wir sie schon abgelaufen sind. Das war toll.

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Veröffentlicht am 14.06.2020

Spannender Thriller mit sympathischem Ermittlerduo

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Bei Elias Haller gehören die Thriller, die er schreibt, zu meiner „Pflichtlektüre“. So musste ich natürlich auch sein neuestes Werk „Möwentod“ lesen, welches mal nicht in Sachsen spielt, sondern an der ...

Bei Elias Haller gehören die Thriller, die er schreibt, zu meiner „Pflichtlektüre“. So musste ich natürlich auch sein neuestes Werk „Möwentod“ lesen, welches mal nicht in Sachsen spielt, sondern an der Ostsee, genauer in Stralsund und Umgebung. Da mir diese Gegend nicht unbekannt ist, freute ich mich umso mehr auf dieses Buch und wurde auch nicht enttäuscht.

In diesem Thriller ermitteln Kriminalhauptkommissarin Greta Silber und ihr Kollege, Kriminalhauptkommissar Hardy Finkel, in einem Fall, der zu Beginn recht harmlos und relativ schnell lösbar scheint, sich aber zu einer großen Herausforderung entwickelt, da irgendjemand das Lösen des Falles mit allen Mitteln zu verhindern versucht.

Es ist der zweiter Fall des sympathischen Ermittlerduos von Elias Haller. Der erste Band „ Küstenstill“ erschien im Juli 2019 im Verlag Edition M. Auch ein dritter Band ist schon in Planung und erscheint schon im August diesen Jahres.

Zu Beginn des Buches war ich mir noch nicht sicher, was ich von der Handlung halten sollte und ob mich diese überzeugen konnte. Es geht relativ ruhig mit der Tod der Privatdetektivin Paulina Münzner los, die in einem Motelzimmer aufgefunden wird. Man denkt als Leser auch erst mal, ok, Thriller trifft es noch nicht wirklich, denn der Thrill fehlt noch etwas nach den ersten Seiten. Das bin ich von Elias Haller anders gewohnt. Doch liest man weiter, wird einem dann auch schnell die Spannung geboten, die man vom Autor kennt und einen dann das Buch nur noch schwer aus der Hand legen lässt. Diese Spannung kann Elias Haller dann auch kontinuierlich über die gesamte Handlung halten. Dafür sorgen zahlreiche Wendungen und Überraschungen im Buch. Wer schon Werke des Autors kennt, weiß, dass sich hinter dem Plot, der auf dem Klappentext steht, etwas viel komplexeres steckt und man erstaunt ist, was für eine großartige Geschichte sich der Autor da wieder ausgedacht hat.
Dementsprechend konnte ich meine eigenen Versuche, dem Täter auf die Spur zu kommen, schnell beiseitelegen und verwerfen. Das gefällt mir besonders gut bei den Büchern des Autors. Die Auflösung des Falles bekommt der Leser erst spät am Schluss präsentiert, somit bleibt die Spannung das ganze Buch über erhalten. Wer liest schon gerne ein Buch bis zur letzten Seite, wenn der Täter 100 Seiten vor Ende bekannt ist? Ich nicht….

Da ich schon den ersten Band der Reihe gelesen habe, waren mir die Hauptfiguren natürlich vertraut. Man kann die Bände aber gut unabhängig voneinander lesen, da sie von der Handlung her in sich abgeschlossen sind.

Die beiden Hauptprotagonisten Greta Silber und Hardy Finkel sind gut vom Autor ausgearbeitet, haben sich weiter entwickelt und konnten mich wieder voll überzeugen. Die anderen Figuren im Buch hatten zwar nicht so viel Tiefgang, für die Geschichte war es aber vollkommen ausreichend. Im Nachhinein musste ich feststellen, dass es einige versteckte Hinweise in Bezug auf die Lösung des Falles gab, wenn man sich die Figuren näher betrachtet hat. Und da ich mir Notizen beim Lesen des Buches gemacht habe, erscheint so manche Darstellung einer Figur später nachvollziehbar.

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und zieht den Leser in seinen Bann. Da die Kapitel kurz sind und die Perspektive, aus der geschrieben wird, immer wechselt, bekommt die Handlung auch schnell Fahrt und der Spannungsbogen steigt und steigt bis zum Showdown, mit dem man so nicht rechnet als Leser. Am Ende bleiben keine Fragen offen, der Leser ist aber wieder mal geflasht, welche Geschichte Elias Haller da wieder ausgearbeitet hat.

Auch wenn ich zu Beginn des Buches noch skeptisch war, habe ich mich mit „Möwentod“ wunderbar unterhalten gefühlt und freue mich schon auf den dritten Band der Reihe um das sympathische Ermittlerduo.



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