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Veröffentlicht am 19.09.2019

Faszinierende Familiensaga

Die Schwestern vom Ku'damm: Wunderbare Zeiten
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Für Silvie Thalheim steht fest, dass das Kaufhaus der Familie, anders als bei ihrer älteren Schwester Rike, niemals ihr Lebensmittelpunkt sein wird. Silvies berufliches Interesse liegt nach wie vor beim ...

Für Silvie Thalheim steht fest, dass das Kaufhaus der Familie, anders als bei ihrer älteren Schwester Rike, niemals ihr Lebensmittelpunkt sein wird. Silvies berufliches Interesse liegt nach wie vor beim Radio. Ihre Stimme und ihre Ideen kommen gut bei Vorgesetzten und Hörern an. Deshalb hält sie sich in den Belangen, die das Kaufhaus betreffen, eher zurück. Zumal ihr aus der Gefangenschaft zurückgekehrter Zwillingsbruder Oskar, vom Vater in die Geschäftsleitung berufen wurde. Seine Eskapaden lösen bei Rike große Besorgnis aus. Doch der Vater lässt nichts auf den männlichen Nachfolger kommen. Als sich dann noch ein Konkurrent in die Geschäfte einzumischen droht und versucht, die Thalheims zu vernichten, muss Silvie doch eingreifen.....

Nach "Die Schwestern vom Ku'damm - Jahre des Aufbaus" ist "Die Schwestern vom Ku'damm - Wunderbare Zeiten" der zweite Band der 50er-Jahre-Trilogie von Brigitte Riebe. Im Zentrum der Handlung stehen die drei Thalheim-Schwestern. Im ersten Teil lag der Fokus auf der ältesten Tochter Rike und in diesem Folgeband steht nun Silvie Thalheim im Zentrum der Ereignisse. Auch wenn man der Handlung des zweiten Teils sicher auch dann folgen kann, wenn man den Auftakt der Trilogie nicht gelesen hat, empfiehlt sich bei dieser Serie die Einhaltung der Reihenfolge. Denn man verdirbt sich sonst den Lesespaß, da Brigitte Riebe hier wirklich außergewöhnliche Protagonisten erschaffen hat, deren Weiterentwicklung als Einzelpersonen, aber auch als Familienmitglieder, es zu beobachten gilt. Da die Charaktere so lebendig wirken, fühlt man sich beim Lesen schon bald wie ein weiteres Mitglied der Familie Thalheim und folgt fasziniert dem Geschehen.

Der Folgeband knüpft beinahe nahtlos an das Ende des vorherigen Teils an. Durch kurze Rückblicke, die wunderbar in die aktuelle Handlung eingebettet sind, ist man sofort wieder mitten im Geschehen und freut sich über ein Wiedersehen mit den bereits bekannten Charakteren. Dieses Mal steht Silvie im Zentrum der Ereignisse. Im ersten Teil war sie schwer einzuschätzen und wirkte leicht egoistisch. Doch nun erhält man die Chance, sie besser kennenzulernen. Und die Silvie, die hier im Mittelpunkt steht, scheint ein vollkommen anderen Mensch zu sein, als die Silvie aus dem Auftaktband. Man kann sich vom ersten Moment an mit ihr identifizieren und dabei ihre Träume, Wünsche und Sorgen nachvollziehen. Silvie ist eindeutig das Herz der Familie. Brigitte Riebe schafft es wieder hervorragend, nicht nur die Ereignisse innerhalb der Familie fesselnd zu schildern, sondern außerdem, die ganz besondere Atmosphäre dieser Zeit einzufangen und zu vermitteln. Denn historische Begebenheiten werden so interessant in die Handlung eingeflochten, dass man das Gefühl hat, hautnah dabei zu sein. Dabei werden sowohl die Ereignisse im West-, als auch im Ostteil Berlins einbezogen.

Langweilig wird es in dieser Familie nie. Denn das Schicksal hat für die einzelnen Mitglieder einiges vorgesehen. Man kann sich also auf eine wahre Achterbahnfahrt der Emotionen einstellen. Auch wenn man manchmal das Gefühl hat, dass es schon fast zu viele Schicksalsschläge sind, die die Familie hier einstecken muss, schafft es Brigitte Riebe mühelos, diese so glaubhaft zu schildern, dass sie zu Herzen gehen und nicht ins Kitschige abdriften. Dieser Spagat ist ihr hervorragend gelungen. Denn so fiebert man mit den Thalheims mit, gerät in den Sog der Ereignisse und mag das Buch erst aus der Hand legen, wenn man am Ende angekommen ist.

Ich habe bereits den Auftaktband mit Begeisterung verschlungen und konnte diese Fortsetzung deshalb kaum erwarten. Brigitte Riebe ist es vom ersten Moment an wieder gelungen, dass ich mich als Teil der Familie gefühlt habe und mit den Charakteren mitgefiebern konnte. Dabei hat mir besonders gut gefallen, dass der historische Hintergrund sich so hervorragend mit der packenden Familiengeschichte verknüpft hat. Von mir gibt es deshalb eine begeisterte Leseempfehlung und ich freue mich bereits jetzt auf ein Wiedersehen mit der Familie Thalheim.

Veröffentlicht am 17.09.2019

Harrys persönlichster Fall

Messer
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Der Alkohol hat Harry Hole wieder voll im Griff. Gründe gibt es dafür genug, denn die Arbeiten, die ihm mittlerweile bei der Polizei zugeteilt werden, sind eher uninteressant und unter seinem Niveau. Der ...

Der Alkohol hat Harry Hole wieder voll im Griff. Gründe gibt es dafür genug, denn die Arbeiten, die ihm mittlerweile bei der Polizei zugeteilt werden, sind eher uninteressant und unter seinem Niveau. Der einst so brillante Ermittler hat sich selbst ins Abseits katapultiert. Dazu kommt außerdem, dass seine Ehefrau Rakel ihm die Koffer vor die Tür gestellt hat. Harry kann es nicht fassen und glaubt, dass er am Tiefpunkt seines Lebens angekommen ist. Doch es geht noch schlimmer! Denn nach einer durchzechten Nacht erwacht Harry ohne Erinnerung. Seine Kleidung ist allerdings mit Blut beschmiert. Ein wahrer Alptraum, der sich zu Harrys persönlichstem Fall entwickeln wird, beginnt....

"Messer" ist bereits der zwölfte Fall für Harry Hole. Um die Weiterentwicklung der Haupt- und Nebencharaktere zu verfolgen, ist es, wie bei jeder anderen Serie auch, sicher besser, die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Da die wichtigen Hintergrundinformationen allerdings in die Handlung eingestreut werden, kann man dem aktuellen Fall auch dann folgen, wenn man noch keinen Teil der Serie gelesen hat.

Fans der Reihe werden Harry Hole den Rückfall in seine Alkoholsucht sicher nachsehen und als gegeben hinnehmen. Quer- bzw. Neueinsteiger könnten davon allerdings abgeschreckt werden und Harry als ziemlich unsympathisch empfinden. Denn positiv lassen ihn seine Trinkgelage nicht gerade wirken. Deshalb ist es auch nur schwer nachvollziehbar, dass scheinbar alle Frauen in Harrys Umfeld auf ihn stehen.

Die Kriminalhandlung selbst ist äußerst spannend. Sie besteht aus unterschiedlichen Strängen, die erst nach und nach zusammenlaufen. Der Autor versteht es hervorragend, falsche Spuren auszulegen, denen man nur allzu bereitwilligt folgt. Überraschende Wendungen sorgen dann allerdings dafür, dass man die eigenen Ermittlungen oft über den Haufen werfen und neu ansetzen muss. Hier ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint und man hat schon bald das Gefühl, dass sämtliche Charaktere Leichen im Keller, bzw. sonstige Geheimnisse haben. Das ist zwar gut für die Spannung, geht allerdings auch zu Lasten der Glaubwürdigkeit. Denn so wirkt die durchgehend spannende Handlung extrem konstruiert und nicht besonders realitätsnah. Nichtsdestotrotz entwickelt sich das Buch bereits nach kurzer Zeit zu einem wahren Pageturner. Fans der Reihe werden kaum glauben welche Richtung Harrys persönlichster Fall einschlägt.

Ich habe mich beim Lesen des zwölften Falls von Harry Hole spannend unterhalten gefühlt. Denn die unverhofften Wendungen haben dafür gesorgt, dass ich einige Male in die Irre geleitet und am Ende überrascht wurde. Allerdings muss ich gestehen, dass es mir zu viel war, dass hier fast sämtliche Charaktere irgendetwas zu verbergen hatten. Das war zwar spannend, aber ziemlich unglaubwürdig. Für meinen Geschmack wäre hier weniger mehr gewesen.

Veröffentlicht am 16.09.2019

Bezaubernder Weihnachtsroman

Stille Nacht, flauschige Nacht
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Für den Bauunternehmer Patrick müsste der Tag eigentlich deutlich mehr als 24 Stunden haben. Denn sein Unternehmen läuft hervorragend, doch leider geht es dort gerade etwas chaotisch zu, da seine Büroangestellte ...

Für den Bauunternehmer Patrick müsste der Tag eigentlich deutlich mehr als 24 Stunden haben. Denn sein Unternehmen läuft hervorragend, doch leider geht es dort gerade etwas chaotisch zu, da seine Büroangestellte spontan gekündigt hat. Die Zeit, um das Chaos selbst in den Griff zu bekommen, fehlt ihm allerdings. Denn seine Zwillinge Joel und Jessica sorgen zu Hause dafür, dass ihm auch im Privatleben nicht langweilig wird. Aufräumen, putzen, spülen, die Wäscheberge zähmen und nebenbei noch Aufmerksamkeit für den Familienhund Oskar abzweigen, sind die alltäglichen Herausforderungen, denen sich der alleinerziehende Vater stellen muss. Als die extrem gut organisierte Angelique sich als Assistentin bei ihm bewirbt, hat Patrick große Bedenken. Denn eine Zusammenarbeit mit dieser quirligen Frau kann nicht funktionieren....

In ihrem diesjährigen Weihnachtsroman erzählt Petra Schier wieder eine wundervolle und zu Herzen gehende Geschichte, die hervorragend in die Vorweihnachtszeit passt. Hund Oskar, der von sich selbst behauptet ein Streuner zu sein, und möglichst bald wieder auf Wanderschaft gehen möchte, ist in diesem Jahr dazu auserkoren, den Weihnachtsmann und seine Elfen dabei zu unterstützen, dass Weihnachtswünsche in Erfüllung gehen.

Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven betrachtet. Man bekommt so einen guten Überblick über die Gesamthandlung und kann dem bezaubernden Geschehen mühelos folgen. Die Charaktere wirken sehr lebendig, sodass man sie beim Lesen ganz spontan vor Augen hat und einfach mit ihnen mitfiebern muss. Man merkt, dass hier die ganz große Liebe in der Luft liegt und kann das Knistern förmlich spüren. Dabei braucht man auch nicht zu befürchten, dass die Geschichte zu kitschig und zuckersüß sein könnte, denn Petra Schier schafft es auch in diesem Jahr wieder positiv zu überraschen. Durch ihre lebendigen Beschreibungen meint man beinahe schon, die Schneeflocken selbst auf der Haut zu spüren oder den verlockenden Plätzchenduft in der Nase zu haben. Dadurch kann man der Hektik und dem Alltagsstress entfliehen und sich ganz auf den weihnachtlichen Liebesroman einlassen.

Die Szenen, in denen man dem Weihnachtsmann, seiner Frau, den hilfsbereiten Elfen und den kekssüchtigen Rentieren über die Schulter schaut, sorgen dafür, dass eine ganz besondere Weihnachtsatmosphäre entsteht. Da es hier öfter mal zu humorvollen Ereignissen kommt, kann man bei diesem Roman nicht nur vorweihnachtliche Stimmung und große Gefühle genießen, sondern manchmal ganz unverhofft schmunzeln. Es gibt außerdem bezaubernde Einblicke in die Gedanken von Hund Oskar. Er wirkt so lebendig, dass man ihn am liebsten ständig knuddeln möchte - obwohl er es natürlich auch faustdick hinter den Ohren hat.

Die zauberhafte, vorweihnachtliche Stimmung, die sich durch das gesamte Buch zieht, konnte mich auch in diesem Jahr wieder voll und ganz begeistern. Einmal angefangen, mochte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Ich konnte mit den Charakteren mitfiebern und habe jede Seite genossen. Deshalb vergebe ich die volle Punktzahl und eine begeisterte Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 15.09.2019

Für mich hätte es deutlich spannender sein dürfen

Todesspiel im Hafen
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Nachdem Sommerfeldt von Ann Kathrin Klaasen verhaftet wurde, sitzt er in der JVA ein. Dort genießt er einen Promi-Status. Denn Sommerfeldt polarisiert. Polizei und Justiz sind überzeugt davon, dass Sommerfeldt ...

Nachdem Sommerfeldt von Ann Kathrin Klaasen verhaftet wurde, sitzt er in der JVA ein. Dort genießt er einen Promi-Status. Denn Sommerfeldt polarisiert. Polizei und Justiz sind überzeugt davon, dass Sommerfeldt ein Serienmörder ist, von dem eine große Gefahr ausgeht. Doch es gibt auch Fans, die glauben, dass er unschuldig hinter Gittern sitzt. Sommerfeldt hat allerdings noch einige Rechnungen mit seinen Widersachern offen und deshalb setzt er alles daran, aus dem Gefängnis zu fliehen....

Nach "Totenstille im Watt" und "Totentanz am Strand" ist "Todesspiel im Hafen" der letzte Band der Trilogie um den Hochstapler und Serienmörder Dr. Bernhard Sommerfeldt. Auch dieser Teil wird wieder in der Ich-Perspektive, aus Sommerfeldts Sicht, geschildert. Man kann dem aktuellen Geschehen sicher auch dann folgen, wenn man noch keinen Band dieser Reihe gelesen hat, da Sommerfeldt in seinen Erzählungen Rückblicke in die Vergangenheit gewährt. So wird man mit den nötigen Informationen versorgt. Um jedoch zu erfahren, wie genau es dazu kam, dass Sommerfeldt zunächst zum Hochstapler, danach sogar zum Serienmörder und schließlich von Ann Kathrin Klaasen geschnappt wurde, ist es ratsam, die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen.


Durch die verwendete Ich-Perspektive hat man eine etwas eingeschränkte Sicht auf das Gesamtgeschehen, da man in die Gedanken und Gefühle von Sommerfeldt eintaucht und nur das erfährt, was auch ihm bekannt ist. Auch in diesem Band wird schnell klar, dass Sommerfeldt ein meisterhafter Erzähler ist. Denn er plaudert so locker vor sich hin, dass man das Gefühl hat, ihm gegenüber zu sitzen. Deshalb lesen sich seine Ausführungen auch quasi von selbst. Sommerfeldt erzählt seine Sicht allerdings ziemlich ausschweifend und deshalb dauert es manchmal etwas, bis er auf den Punkt kommt. Er versteht es zwar in diesem Finalband hervorragend, die Ereignisse durchgehend interessant zu schildern, doch zu spannenden Momenten kommt es leider eher selten. Spannung und Dramatik liegen Sommerfeldt einfach nicht, obwohl er sonst wirklich ein begnadeter Erzähler ist, der, trotz fragwürdigem Hintergrund als Hochstapler und Serienmörder, sympathisch und vertrauensvoll wirkt.

Auch wenn für mich in diesem Band die Spannung wieder viel zu sehr auf Sparflamme kochte, habe ich mich beim Lesen gut unterhalten gefühlt. Denn Sommerfeldt versteht es einfach meisterhaft zu plaudern und seine Worte geschickt einzusetzen.

Veröffentlicht am 13.09.2019

Nicht hochspannend, aber durchgehend interessant

Todeslügen
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Detective Frankie Sheehan hat es dieses Mal mit einem äußerst rätselhaften Fall zu tun, denn in einer Kirche werden zwei Leichen gefunden. Es handelt sich um einen Mann und eine Frau. Der Tote trägt ein ...

Detective Frankie Sheehan hat es dieses Mal mit einem äußerst rätselhaften Fall zu tun, denn in einer Kirche werden zwei Leichen gefunden. Es handelt sich um einen Mann und eine Frau. Der Tote trägt ein Priestergewand, doch offensichtlich ist es nicht der Priester der Gemeinde. Schon bald geschieht ein weiterer Mord. Ein Journalist, der vor Jahren Kapital aus dem Hennessy-Fall geschlagen hat, ist dieses Mal das Opfer. Da der verurteilte Doppelmörder Sean Hennessy vor kurzem aus der Haft entlassen wurde und nun darum kämpft, dass sein Fall neu aufgerollt wird, muss Frankie mit ihrem Team schnelle Ermittlungserfolge liefern. Denn die Angst vor weiteren Morden greift um sich. Doch was ist damals wirklich geschehen? Könnte Sean Hennessy unschuldig sein?

"Todeslügen" ist nach "Zu nah" der zweite Fall für Detective Frankie Sheehan von der Dubliner Polizei. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, können sie völlig unabhängig voneinander gelesen werden. Der Einstieg in die aktuellen Ermittlungen gelingt relativ mühelos, denn die Autorin versteht es hervorragend, sofort das Interesse zu wecken.

Frankie Sheehan hat es dieses Mal mit einem ziemlich rätselhaften Fall zu tun. Hier scheint zunächst nichts wirklich zusammenzupassen und deshalb tappt man gemeinsam mit ihr lange Zeit im Dunkeln und wird dabei oft in die Irre geleitet. Denn immer wenn man meint, dass man der Auflösung nun einen großen Schritt näher gekommen ist, sorgen überraschende Wendungen dafür, dass dem doch nicht so ist. Dadurch bleibt die Handlung durchgehend interessant und wirkt kaum vorhersehbar. Richtig spannend wird es allerdings erst zum Ende hin, denn dann beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen und gipfeln in einem rasanten Finale.

Der Schreibstil ist wieder sehr angenehm lesbar. Es gelingt der Autorin mühelos, die Szenen so zu beschreiben, dass man sie vor Augen hat und dadurch in die Ermittlungen eintauchen kann. Die Charaktere wirken allerdings etwas blass. Man beobachtet sie beim Lesen eher distanziert. Eine Ausnahme bildet dabei allerdings die Hauptprotagonistin Frankie Sheehan, denn sie wirkt sehr lebendig, sodass man ihr gerne bei den Ermittlungen über die Schulter schaut.

Dieser Fall war für mich bereits die zweite Begegnung mit Detective Frankie Sheehan. Die Ermittlungen waren für mich nicht so leicht zu durchschauen und ich wurde einige Male in die Irre geleitet. Das hat mir ausgesprochen gut gefallen, auch wenn ich zugeben muss, dass ich mir noch etwas mehr Spannung erhofft hätte. Dennoch würde ich mich freuen, demnächst weitere Ermittlungen von Frankie Sheehan zu verfolgen.