Geschichte mit Schwächen
Love will find youDas Buch ist der Auftakt einer Trilogie rund um die Griffin-Brüder Noah, Hudson und Samuel, die in beschaulichen Kleinstadt Berryfield in den Adirondacks leben. Im ersten Band steht Noah im Mittelpunkt ...
Das Buch ist der Auftakt einer Trilogie rund um die Griffin-Brüder Noah, Hudson und Samuel, die in beschaulichen Kleinstadt Berryfield in den Adirondacks leben. Im ersten Band steht Noah im Mittelpunkt der Geschichte, der gleich zu Beginn Emma begegnet, die in New York alle Brücken abgebrochen hat. Emma hat eine alte Farm gekauft und will dort eine Alpaka-Farm betreiben. Doch Noah begegnet ihr mit viel Misstrauen und lässt Emma dies auch ständig spüren. Jedoch lernen sich die beiden besser kennen und Noah entwickelt Gefühle für die Großstädterin. Doch Emma hatte einen Grund, warum die New York verlassen hat und dieser steht einer Beziehung zu Noah im Weg. Aber auch Noah hat in der Vergangenheit auch nicht immer positive Erfahrungen gemacht. Haben die beide mit all ihren Lasten eine Chance auf das gemeinsame Glück?
Emma ist eine mutige Person, die einen solchen Schritt wagt und alles hinter sich lässt und völlig neu startet und dies auch noch in einem Bereich von dem sie keine Ahnung hat. Manchmal liegen aber Mut und Naivität dicht beieinander. Zum Teil empfand ich Emma auch als naiv. Noah hingegen mochte ich sofort, auch seine manchmal recht unhöfliche Art im Umgang mit Emma konnte dem keinen Abbruch machen. Seine Ecken und Kanten fand ich gut. Trotzdem konnte ich während des gesamten Buches die Anziehung zwischen Emma und Noah nie so wirklich spüren. Dies fand ich sehr schade. Da die Entwicklung der Beziehung von Emma und Noah sehr im Mittelpunkt stand, kam für mich der Aufbau von Emmas Farm zu kurz. Es kamen überhaupt keine Probleme zur Sprache, obwohl es aufgrund ihrer Unerfahrenheit davon mit Sicherheit genügend gab. Alles außerhalb der Beziehung von Emma und Noah blieb komplett an der Oberfläche.
Große Pluspunkte in der Geschichte sind aber Hudson, Samuel und Lottie. Sie hatten meine Sympathie von Beginn an. Auch das Setting der Kleinstadt und der Natur waren sehr schön. Aber all diese Dinge konnten die Schwäche der Storyline leider nicht komplett ausgleichen.
Der Schreibstil ließ ein zügiges Lesen der Geschichte zu. Das Buch hatte recht kurze Kapitel. Diese waren abwechselnd aus der Sicht von Emma und Noah in der Ich-Form geschrieben und ermöglichten mir so beide Sichten zu verfolgen.
Insgesamt hat mich das Buch nicht so richtig überzeugt, da ich mir die Geschichte detailreicher gewünscht hätte.
Alle, die einfach nur eine leichte Geschichte in einem naturnahen Setting suchen, welche sich gut und schnell lesen lässt, können mit diesem Buch nichts falsch machen.