Schwer zu beschreiben
I Know Where You Buried Your HusbandSophia ist schon lange unglücklich in ihrer Ehe, so unglücklich, dass sie mehr als einmal daran gedacht hat ihren Mann umzubringen.
Doch diesen Schritt ist sie nie gegangen.
Als sie eines Abends mit ihren ...
Sophia ist schon lange unglücklich in ihrer Ehe, so unglücklich, dass sie mehr als einmal daran gedacht hat ihren Mann umzubringen.
Doch diesen Schritt ist sie nie gegangen.
Als sie eines Abends mit ihren vier Schulzeit Freundinnen zu sich nach Hause fährt, kann sie ihren Augen kaum glauben.
Im Haus liegt ihr Mann Chris, tot.
Die Freundinnen wissen, sie müssen die Leiche beseitigen und tatsächlich sind sie erfolgreich.
Doch sieben Jahre später bekommen sie plötzlich anonyme Nachrichten.
Jemand weiß was sie getan haben und diese Person erpresst sie mit diesem Wissen.
Können sie ihr Geheimnis wahren oder ist es dafür schon zu spät?
Dieses Buch ist wirklich schwer zu beschreiben.
Durch Titel, Klappentext und Leseprobe hatte ich eine Vorstellung davon, worum es in diesem Buch gehen wird und welche Themen behandelt werden.
Ich hatte mit einem Female Rage Roman gerechnet, der viele kriminalistische Elemente bereithalten wird und auch die Freundschaft der Frauen in den Vordergrund bringen wird.
Die tatsächliche Umsetzung sah dann aber ein wenig anders aus.
Aber kommen wir erstmal zu den positiven Dingen.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen.
Das Buch ließ sich ziemlich flüssig lesen und auch den, manchmal sehr versteckten, Humor mochte ich gerne.
Die Geschichte konnte mich auf jeden Fall unterhalten und ich hatte auch nie Probleme zum Buch zu greifen, weil ich schon gerne wissen wollte, wie es weitergehen wird.
Dennoch war die Handlung ganz anders als erwartet und wurde davon begleitet, dass fast alle Charaktere durchweg unsympathisch waren.
Die Einleitung war mir persönlich zu lang und zog sich etwas, aber selbst wenn ich das ignoriere, war die darauffolgende Handlung nicht wie im Klappentext beschrieben.
Die Leben der einzelnen Frauen lagen viel mehr im Fokus, als die Freundschaft zueinander oder auch als die Tat, die sie sieben Jahre zuvor begangen haben.
Oft wurden die Frauen nicht nachvollziehbar geschrieben, teilweise sogar grausam.
Speziell Ellas Verhalten war erschreckend und den Sinn dahinter kann ich noch immer nicht verstehen.
Und da liegt vielleicht das grundsätzliche Problem: Ich habe das Buch nicht verstanden.
Ich kann Vermutungen aufstellen und vielleicht trifft manches davon zu, aber klar erkennbar ist es nicht und das ist der für mich größte Kritikpunkt.
Denn auch wenn ich das Buch nicht schlecht fand, wie soll ich mir da wirklich sicher sein, wenn ich es wahrscheinlich nicht richtig verstehen und interpretieren konnte?
Female Rage habe ich meistens vergeblich gesucht und die Spannungselemente ebenfalls.
Das Ende habe ich nur zum Teil gemocht, manches habe ich auch hier wieder nicht verstanden.
Fazit: Mir wird es schwerfallen, dieses Buch jemals in Worte zu fassen, auch wenn es ohne Frage interessant war. Ich schätze, es ist eines dieser Bücher, bei dem Meinungen stark auseinander gehen werden.