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Veröffentlicht am 30.05.2025

Die Liebe, gar nicht mal so leicht

Sunburn
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Lucy lebt in einem kleinen, konservativen, irischen Dorf.
Die Erwartungen die alle an sie haben sind klar, sie soll nicht zu anders sein, nicht zu viel Aufmerksamkeit erzeugen, später soll sie ihren Kindheitsfreund ...

Lucy lebt in einem kleinen, konservativen, irischen Dorf.
Die Erwartungen die alle an sie haben sind klar, sie soll nicht zu anders sein, nicht zu viel Aufmerksamkeit erzeugen, später soll sie ihren Kindheitsfreund Martin heiraten und mit ihm eine Familie gründen.
Doch Lucy ist schon lange klar, dass sie diese Art von Gefühlen nicht für Martin hegt und auch für keinen anderen Jungen.
Stattdessen verliert sie sich immer häufiger in den Augen ihrer Freundin Susannah, doch diese Art von Liebe ist verboten, so hat man es ihr beigebracht.
Aber warum fühlt es sich dann so gut an?

Es sind die frühen Neunziger und Lucy lebt ihr Leben in einer sehr christlichen Gemeinde.
Abgesehen davon sind ihre Freundinnen ihre ganze Welt, vor allem Susannah.
Mit jedem Jahr das vergeht, werden Lucys geheimen Gefühle für sie stärker und gleichzeitig wird ihr klar, dass sie nicht so ist wie ihre ganzen Freundinnen, die ständig nur über Jungs reden wollen.
Lucy durchlebt daraufhin eine Flut an Gedanken und Gefühlen, die sehr eindrucksvoll beschrieben worden sind.
Der Schreibstil hatte etwas poetisches an sich, aber dadurch ging auch manchmal die emotionale Nähe zu Lucy verloren.

Als Susannah scheinbar ihre Gefühle erwidert, ist es für sie das größte Glück, aber es bereitet ihr auf Dauer auch eine Menge Probleme.
Die Menschen im Dorf, auch ihre Familie und ihre Freundinnen, halten nichts von homosexuellen Beziehungen, in ihren Augen ist es eine Sünde.
Lucy muss eine Wahl treffen, verleugnet sie sich selber und ihre Liebe zu Susannah oder gibt sie alles was sie vorher kannte auf, um sie nicht zu verlieren?

Dieser Konflikt ist erschreckend und auch wenn das Buch in den Neunzigern spielt, so gibt es auch heute noch Situationen die so verlaufen und in denen Menschen das Gefühl haben, ihre Liebe wäre etwas schlimmes, was nicht der Fall ist.
Lucy wiederum ist nur eine Teenagerin und fühlt sich oft hilflos.
Niemand steht ihr so richtig bei und eigentlich kann sie sich auch niemandem anvertrauen, dadurch hat sie es nicht immer leicht.
Manchmal mochte ich ihre Handlungen dennoch nicht, da sie zu egoistisch waren und ihre Gedanken waren teilweise herablassend, was ich sehr schade fand.
Die Beziehung zu ihr war daher komplex, denn einerseits fand ich es schrecklich, welcher emotionalen Last sie ausgeliefert war, aber anderseits hat sie auf andere Menschen, denen es vielleicht ebenfalls nicht gut ging, keine Rücksicht genommen.

Insgesamt finde ich das Buch sehr wichtig und würde es weiterempfehlen. Der Erzählstil ist sehr eigen und manchmal hatte ich damit meine Probleme, aber die Handlung ist sehr wichtig und man sollte mehr darüber lesen.

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Veröffentlicht am 26.05.2025

Drachen und Hexen

Blossoms of Fire
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Die Kräuterhexe Briar lebt in Edinburgh und führt dort den Kräuterladen ihrer Familie. Sie ist bekannt für ihre Fähigkeiten und ihre Kunden vertrauen ihr. Nachdem ein geheimnisvoller Kunde bei ihr im Laden ...

Die Kräuterhexe Briar lebt in Edinburgh und führt dort den Kräuterladen ihrer Familie. Sie ist bekannt für ihre Fähigkeiten und ihre Kunden vertrauen ihr. Nachdem ein geheimnisvoller Kunde bei ihr im Laden war, wird sie plötzlich auf dem Heimweg entführt und auf eine entlegene Insel gebracht, um dort einem verletzten Drachen in einer Höhle zu heilen. Obwohl Briar nicht weiß wie, will sie es gerne versuchen und währenddessen lernt sie mehr über Drachen, als jemals zuvor und Briar stellt sich die Frage, ob das Zusammenleben zwischen Drachen und Hexen wirklich so unmöglich ist, wie man es ihr immer berichtet hat.

Blossoms of Fire war mein erstes Buch der Autorin, aber nach dem Lesen, wird es sicherlich nicht mein letztes gewesen sein. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und ich bin schnell durch die Seiten geflogen. Ist man einmal drin, kann man nicht mehr aufhören zu lesen. Es ist Cosy Fantasy, aber dennoch gibt es auch sehr spannende und teils gefährliche Momente. Diese Mischung hat mir wirklich gut gefallen und hat das Lesen unterhaltsam gemacht.

Über Drachen und Hexen lese ich jeweils nicht allzu häufig und die Kombination aus beidem hatte ich noch nie in einem Buch. Briar als Kräuterhexe war sehr spannend. Ihr Wissen über verschiedene Kräuter und Pflanzen und ihre Begeisterung zu diesem Thema, war wirklich beeindruckend. Die Chemie zwischen ihr und Darragh, der Teil des Drachenclans ist, hat von Anfang an gestimmt. Das schottische Setting, vor allem die Zeit auf Rúm, war wirklich sehr schön und cosy, was ganz toll gepasst hat.

Wenn ich eine Sache kritisieren müsste, dann das manche Szenen und Themen zu Beginn sehr ausgeschmückt waren und diese es zum Ende hin nicht mehr waren. Da das Buch ein Einzelband ist, hätte ich es schön gefunden, wenn dahingehend noch einen ausführlicheren Abschluss gegeben hätte. Ansonsten habe ich aber nichts zu meckern.

Fazit: Ein schöner Cosy Fantasy Einzelband mit einem schönem Setting, tollen Charakteren und einer großen Portion Magie.

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Veröffentlicht am 19.05.2025

Eine zweite Chance

The One I Left Behind
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Ben Noughton kommt als gefeierter Football Star zurück in seine Heimat und alle freuen sich darüber, bis auf seine ehemalige Highschool Liebe Gillian, die er vor sechszehn Jahren zurückgelassen hat.
Schnell ...

Ben Noughton kommt als gefeierter Football Star zurück in seine Heimat und alle freuen sich darüber, bis auf seine ehemalige Highschool Liebe Gillian, die er vor sechszehn Jahren zurückgelassen hat.
Schnell flammen die alten Gefühle wieder auf, doch beide haben sich verändert und führen ein anderes Leben als damals.
Hat ihre Liebe noch eine Chance oder müssen sie endgültig Abschied voneinander nehmen?

Ich war sehr gespannt auf die neue Reihe von Piper Rayne.
Sports-Romance und Small Town Vibes? Das klang ziemlich gut.
Die Umsetzung hat mir gut gefallen, auch wenn der Sport Anteil etwas kleiner ausfiel als gedacht.
Der unverkennbare Humor des Autorinnen Duos wurde auch hier wieder zum besten gegeben.
Das lockert die Handlung immer etwas auf und verleiht manchmal sogar ernsteren Momenten, einen Hauch von Leichtigkeit.

Ich bin kein riesiger Fand des Second Chance Tropes, aber da hier genügend Zeit dazwischen lag und die damaligen Probleme keine Rolle mehr spielten, fand ich es dann doch gut umgesetzt.
Es gab jedoch ein Thema in Gillians Leben, dessen Umsetzung mir nicht ganz gefallen hat.
Die Behandlung des Themas war mir persönlich zu kurz und auch zu oberflächlich, das hätte ich mir anders gewünscht.
Insgesamt hatte ich aber trotzdem ein angenehmes Leseerlebnis und werde die Reihe auch fortsetzen, um die anderen beiden Noughton Brüder zu begleiten.

Fazit: Eine humorvolle Second Chance Romance und ein toller Einstieg in eine neue Reihe.

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Veröffentlicht am 01.05.2025

Der Weg zum Glück

Evil Eye
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Yaras Leben hat sich anders entwickelt, als sie es sich früher vorgestellt hat.
Jeder Tag ist wie der andere zuvor. Sie bringt ihre Töchter in die Schule, fährt danach zur Arbeit, holt ihre Kinder mittags ...

Yaras Leben hat sich anders entwickelt, als sie es sich früher vorgestellt hat.
Jeder Tag ist wie der andere zuvor. Sie bringt ihre Töchter in die Schule, fährt danach zur Arbeit, holt ihre Kinder mittags wieder ab und kümmert sich dann um den Haushalt und darum, dass ihr Mann sein Abendessen bekommt, wenn er abends von der Arbeit kommt.
Dabei will sie eigentlich so viel mehr.
Sie will reisen, sie will Künstlerin sein und anderen die Kunst nahebringen und vor allem will sie nicht so werden wie ihre eigene Mutter.

Was erst nur wie Unzufriedenheit aussieht, entwickelt sich zu viel mehr.
Unverarbeitete Traumata aus der Kindheit, psychische Probleme in der Gegenwart und eine Ehe, die alles andere als stabil, glücklich und gesund ist.
Yaras Weg führt sie zur Therapie, in der sie endlich beginnt, sich ihren Problemen zu stellen und Dinge aufzuarbeiten.
Sie lernt sich selber kennen und lernt mehr über das Leben, als in all den Jahren zuvor.
Dabei begleitet man sie die ganze Zeit und durchläuft während des Lesens viele verschiedene Emotionen mit ihr, wie zum Beispiel Wut, Trauer, Hoffnung, manchmal sogar Freude und noch vieles mehr.
Dieses Buch bringt einen dazu, über den eigenen Tellerrand zu schauen, um zu erkennen, wie unterschiedlich die Privilegien in dieser Welt verteilt sind und wie schwer es ist, dem jahrelangem Kreislauf der Dinge zu entkommen.

Auch wenn es auf emotionaler Ebene nicht immer leicht war Yaras Geschichte zu lesen, hat es sich dennoch sehr gelohnt und ich konnte währenddessen viel lernen und für die Zukunft mitnehmen und am Ende kann ich eigentlich nur jedem ans Herz legen das Buch zu lesen.

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Die Wahrheit kann gefährlich sein

Die Kollegin – Wer hat sie so sehr gehasst, dass sie sterben musste?
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Natalie hat alles was sie sich wünscht. Sie hat einen charmanten Freund, ist auf der Arbeit die beste Verkäuferin ihrer Firma und ein hübsches Haus in einer guten Wohngegend hat sie auch.
Bei ihrer Kollegin ...

Natalie hat alles was sie sich wünscht. Sie hat einen charmanten Freund, ist auf der Arbeit die beste Verkäuferin ihrer Firma und ein hübsches Haus in einer guten Wohngegend hat sie auch.
Bei ihrer Kollegin Dawn sieht das etwas anders aus.
Obwohl sie sehr zuverlässig ist, fällt sie bei den meisten unangenehm auf, durch ein paar Eigenarten die sie hat.
Als Dawn eines Tages nicht zur Arbeit erscheint, obwohl sie dringend mit Natalie reden wollte, findet sie das merkwürdig und nach einem beunruhigendem Telefonat fährt Natalie schließlich zu Dawns Haus und kann kaum glauben, welcher Anblick sie dort erwartet.

Die Kollegin ist mein zweites Buch von Freida McFadden.
Nachdem mich ihr erstes Buch sowohl begeistern, als auch schockieren konnte, war ich sehr gespannt, wie es sich bei diesem Buch verhalten würde.
Die Umsetzung hat mir auch hier wirklich gut gefallen.
Durch verschiedene Perspektiven bleiben die Erzählungen spannend.
Da wäre zuerst Natalies Perspektive, die in der Gegenwart spielt und dann gibt es noch Dawns Kapitel, die in Form von E-Mails über mehrere Monate hinweg dargestellt werden.
Schnell wird klar, dass sich die beiden in ihren Aussagen oder Erinnerungen widersprechen und es ist nicht klar, wem man trauen kann und wer von den beiden die Wahrheit erzählt.
Doch schnell wird klar, dass die Wahrheit es in sich hat, egal wie sie am Ende aussehen wird.
Die Spannung ist dadurch immer greifbar und egal welche Ideen ich bezüglich der Auflösung hatte, sie alle stellten sich als falsch heraus.
Ich wollte immer weiterlesen, damit ich herausfinden konnte, was wirklich geschehen ist.
Das Buch steckt voller Plot-Twists und man weiß nie, wann der nächste kommt, es passiert immer überraschend.

Während mich die Geschichte komplett mitreißen konnte, hatte ich mit den Charakteren meine Probleme, speziell mit Natalie.
Natalie ist nicht sonderlich sympathisch und natürlich ist das absichtlich so, aber trotzdem war es nicht immer einfach ihre Kapitel zu lesen.
Damit hatte ich hauptsächlich im Mittelteil zu kämpfen, aber das hat das Leseerlebnis insgesamt nicht geschmälert und die meiste Zeit konnte ich es ausblenden.

Fazit: Abgesehen von etwas unsympathischen Charakteren war "Die Kollegin" ein großartiges Leseerlebnis mit unvorhersehbaren Plot-Twists und viel Spannung bis zur letzten Seite.

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