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Veröffentlicht am 26.05.2025

Humorvolle Geschichte über kleine Erfinder

Neon und Bor
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Meine Tochter ist zu einer richtigen Leseratte geworden. Auf der Suche nach neuem Lesestoff sind wir auf dieses Buch mit dem Titel „Neon & Bor“ gestoßen. Da meine Tochter auch eine kleine Erfinderin ist ...

Meine Tochter ist zu einer richtigen Leseratte geworden. Auf der Suche nach neuem Lesestoff sind wir auf dieses Buch mit dem Titel „Neon & Bor“ gestoßen. Da meine Tochter auch eine kleine Erfinderin ist und immer neue Ideen im Kopf hat, war das Buch natürlich gleich doppelt interessant, da es auch hier um kleine Erfinder geht. Unterhalten wurden sie sehr gut von dem Buch und wir hoffen, dass es weitere Bände mit dem Geschwisterpaar geben wird.

Die Geschichte dreht sich um Neon, die superschlau ist. Und ihr kleiner Babybruder Bor ist mindestens hochbegabt. Wenn sie ein Problem haben, dann lösen sie es immer durch eine Erfindung. Hättest du nicht auch gerne einen Roboter, der dein Zimmer aufräumt? Oder einen Vergrößerungsblasenwerfer, der den letzten Keks so groß wie eine Torte macht? Vielleicht sogar eine Zeitschleifenröhre, dank der du jeden Tag Geburtstag hast? Neon und Bor werkeln ständig an solchen Erfindungen. Allerdings – seien wir ehrlich – führen ihre Problemlösungen oft zu noch größeren Problemen. Doch die kann man ja durch neue Erfindungen lösen! Genial!

Das farbenfrohe Cover sticht auf jeden Fall direkt ins Auge. Die Illustrationen sind auch wirklich schön anzusehen. Aber auch im Buch geht es nicht weniger farbenfroh zu – zahlreiche Seiten wurden coloriert und mit passenden, schönen Illustrationen verschönert, die die Geschichte unterstützen. Der Schreibstil selbst ist absolut altersgerecht und die Schriftart ist leicht zu lesen. Meine 9-jährige Tochter hatte damit überhaupt keine Probleme.

Die Geschichte selbst blieb die ganze Zeit unterhaltsam – mit einer ordentlichen Prise Humor. Hoffentlich wird es bald eine Fortsetzung geben, denn Neon & Bor haben auf jeden Fall Potential für weitere Bände – und Erfindungen. Wir vergeben für das Buch ganz klar 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Ein mitreißender Roman, der zum Nachdenken anregt

Zwei Leben
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Ich kenne die Autorin bereits und wurde von ihren Büchern immer mitgerissen. Deshalb war ich auch auf dieses Band sehr gespannt, da es sich diesmal nicht um einen Thriller handelt, sondern um einen historischen ...

Ich kenne die Autorin bereits und wurde von ihren Büchern immer mitgerissen. Deshalb war ich auch auf dieses Band sehr gespannt, da es sich diesmal nicht um einen Thriller handelt, sondern um einen historischen Roman – der aber nicht weniger grausam ist. Mich hat das Buch sehr zum Nachdenken gebracht und ich konnte es nicht mehr zur Seite legen.

Die Geschichte dreht sich um Nora Weiß, die nach der Trennung von ihrem Mann vor dem Neuanfang steht – innerlich leer, voller Fragen, orientierungslos. Ihr bisheriges Leben in Scherben. Als auch noch ihre geliebte Großmutter Xanna stirbt, wird Nora jäh mit einer weiteren Leere konfrontiert. Beim Ausräumen des alten Familienhauses, entdeckt Nora auf dem staubigen Dachboden eine unscheinbare Holzschatulle. Getrieben von Fragen über ihre Großmutter, begibt sich Nora gemeinsam mit dem Journalisten Andreas Schwarz auf eine Reise in die Vergangenheit – eine Spurensuche, die sie bis nach Weißrussland führt. Was sie dort über der geliebten Großmutter entdeckt, erschüttert Nora zutiefst...

In die Storyline habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist dabei zackig, ohne viel Geschnörkel, aber auch bildlich. Zudem ist ein wunderbarer Lesefluss gegeben, so dass die Seiten nur so dahingeflogen sind.

Erzählt wird die Geschichte einmal in der Gegenwart aus der Sicht von Nora und in der Vergangenheit aus der Sicht von Xanna. Beide Personen sind mir sehr sympathisch und ich konnte mich sehr gut mit ihnen identifizieren. Nora hat es nicht leicht und steht an einem Scheideweg in ihrem Leben, aber viel schlimmer hat es Xanna getroffen, die einiges mitmachen muss als Jüdin im zweiten Weltkrieg. Gerade ihre Kapitel waren schwer zu lesen, denn hier geht es grausam zu und sehr emotional. Man fragt sich oft: Was kann ein Mensch noch alles aushalten? Trotzdem bleibt sie eine starke Persönlichkeit und auch Nora macht eine positive Entwicklung durch im Laufe der Geschichte.

Die Storyline selbst blieb von Anfang bis zum Ende absolut mitreißend. Somit habe ich das Buch in nur wenigen Tagen verschlungen. Für mich ist dieser Roman der Beste, den ich bisher von Astrid Korten gelesen habe. Sehr gerne mehr davon! Ich vergebe ganz klar 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 21.05.2025

Erschütternde Geschichte über die Verschickungskinder

Am Meer ist es schön
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Ich lese zurzeit sehr gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen, mit interessanten Figuren unterhalten und mich gleichzeitig etwas dazulernen lassen. Deshalb war ich auch auf diesen ...

Ich lese zurzeit sehr gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen, mit interessanten Figuren unterhalten und mich gleichzeitig etwas dazulernen lassen. Deshalb war ich auch auf diesen Roman sehr gespannt. Und ich muss sagen, dass ich mehr als erschüttert über diese Geschichte bin – auch, weil ich von den Verschickungskindern bisher nichts wusste.

Die Storyline dreht sich um die achtjährige Susanne, für die eine sechswöchige Kur an der Nordsee ansteht. Ihre Eltern versprechen ihr, dass es ein toller Urlaub wird. Doch Susanne und die übrigen Kinder verbringen im »Haus Morgentau« die schlimmste Zeit ihres Lebens. Wer den Teller nicht leer isst, die Regeln bricht oder sich anderweitig aufsässig zeigt, wird von den Erzieherinnen hart bestraft. Kein Hilferuf dringt zu den Eltern durch, denn die Briefe der Kinder werden kontrolliert. Doch immer wieder schlagen Susanne und ihre Freunde den »Tanten« ein Schnippchen. Dann kommt es zu einem Vorfall, der Susanne noch Jahrzehnte später in ihren Alpträumen verfolgt – bis sie beschließt, sich endlich dem Trauma ihrer Kindheit zu stellen...

In die Geschichte habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil ist dabei recht zackig und ohne viel Geschnörkel. Das bin ich von anderen historischen Romanen etwas anders gewohnt, da geht es meist etwas bildlicher zu. Doch ich kam auch mit diesem Schreibstil sehr gut zurecht, auch wenn ich es doch bildlicher lieber mag. Erzählt wird die Geschichte im Wechsel von Vergangenheit und Gegenwart. Dabei hat mir die Vergangenheit erzählerisch etwas besser gefallen, die Gegenwart hat sich zäher angefühlt.

Susanne ist eine sympathische Person, mit der ich mitfühlen konnte. Ihre Vergangenheit ist von Kapitel zu Kapitel schwieriger zu lesen, da die Grausamkeiten, die sie mitgemacht hat, schwer zu verdauen sind. Dass sie zu dem Menschen geworden ist, der sie nun ist, hat mich gewundert. Sie hat sich ihr eigenes Leben aufgebaut und wirkt stark. Doch sie hat auch schlimme Albträume, da sie mit der Vergangenheit nie abschließen konnte.

Nach und nach erfährt man die ganze Story rund um das „Haus Morgentau“ und was Susanne dort erlebt hat. Das ist erschreckend, da es mehrere solche Kur-Häuser zu dieser Zeit gab. Am Ende gibt es dann noch eine überraschende Wendung, mit der ich nicht gerechnet hatte.

Dieser Roman ist lehrreich, unterhaltsam, schwer verdaulich... Es gibt zwar die ein oder andere Länge, aber ich wurde trotzdem gut unterhalten und das Buch wird noch einige Zeit in meinen Gedanken nachhallen. Ich vergebe dafür 3,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 19.05.2025

Schöne Liebesgeschichte mit Stockholm-Flair

Noch immer Zeit zu lieben
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Ich lese sehr gerne immer mal wieder kurzweilige Wohlfühlromane, die mich an einen anderen Ort entführen und mit sympathischen Figuren unterhalten. Deshalb war ich auf dieses Buch sehr gespannt, da ich ...

Ich lese sehr gerne immer mal wieder kurzweilige Wohlfühlromane, die mich an einen anderen Ort entführen und mit sympathischen Figuren unterhalten. Deshalb war ich auf dieses Buch sehr gespannt, da ich auch die Autorin schon kenne und von ihren Büchern immer schon mitgerissen wurde.

Die Geschichte dreht sich diesmal um Isabel, Ende 40, die die letzten Jahre ihre Mutter gepflegt hat nun nach deren Tod vor einem Neuanfang steht Sie will endlich wieder als Fotografin voll durchstarten. Ihr erster großer Auftrag führt sie ausgerechnet nach Stockholm – dabei hatte sie sich geschworen, nie wieder schwedischen Boden zu betreten. Der Verlust ihres Verlobten Oscar, der vor 25 Jahren bei einer dummen Wette ertrank, schmerzt noch zu sehr. Doch das lukrative Projekt in einem schicken Stockholmer Hotel kann sie nicht ablehnen. Die malerische Gamla Stan und die sommerliche Idylle der Schären verzaubern sie sofort wieder. Dass sie sich dort ausgerechnet in Hotelchef Lennart verliebt, war so nicht geplant. Isabels Gefühle für ihn sind stärker als ihr Widerstand. Doch dann erfährt sie etwas über ihn, was alles ändert und ihr neues Glück aufs Spiel stellt …

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, so dass die Seiten geradezu dahingeflogen sind. Somit hatte ich das Buch in nur zwei Tagen regelrecht verschlungen.

Isabel ist ein sympathischer Mensch, der schon einiges im Leben mitgemacht hat. Doch sie steht sich manchmal selbst im Weg und manchmal hätte ich sie im Laufe der Geschichte am liebsten nur geschüttelt, damit sie endlich offen über ihre Gedanken spricht. Lennart dagegen ist mir nach und nach richtig ans Herz gewachsen. Ein toller Typ, den man einfach nur mögen muss. Es müsste mehr Lennarts auf der Welt geben 😉

Die ganze Zeit habe ich mit den Beiden mitgefiebert und durch eine überraschende, heftige Wendung, sah es lange so aus, als wäre ein Happy-End mehr als unwahrscheinlich. Doch am Ende wurde ich dann doch nochmal positiv überrascht und konnte das Buch glücklich beenden. Auf jeden Fall wurde ich von der Storyline wirklich gut unterhalten und ich habe jetzt richtig Lust nach Stockholm zu fahren. Von mir erhält das Buch 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 17.05.2025

Ein mitreißender historischer Roman mit interessanten Figuren

Wie Blätter im Sturm
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Bereits als ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, war ich Feuer und Flamme dafür, denn ich lese sehr gerne historische Romane, die auch mit interessanten Figuren unterhalten. Und ich muss sagen, ...

Bereits als ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, war ich Feuer und Flamme dafür, denn ich lese sehr gerne historische Romane, die auch mit interessanten Figuren unterhalten. Und ich muss sagen, dass ich wirklich gut von dem doch recht dicken Wälzer unterhalten wurde.

„Wie Blätter im Sturm“ ist ein historischer Roman, der im Zweiten Weltkrieg spielt und das Schicksal von unterschiedlichen Menschen von 1939 bis 1943 behandelt. In die Geschichte habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil ist bildlich und passt sehr gut zu dem Genre. Es ist auch ein sehr schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen gelassen hat. Obwohl es sich um ein recht dickes Buch handelt, habe ich es deshalb in nur wenigen Tagen verschlungen.

Anfangs hatte ich ein paar Probleme, die ganzen Figuren, die nach und nach eingeführt wurden, zuzuordnen. Doch nach und nach war das kein Problem mehr und ich habe richtig mit den Charakteren mitgefiebert. Aber ich muss zugeben, dass vielleicht die ein oder andere Figur weniger nicht schlecht gewesen wäre, da diese lange keine wirklichen Berührungspunkte hatten und die Sprünge mir recht zackig vorkamen.

Toll fand ich jedoch, dass jedes Kapitel aus der Sicht einer anderen Figur erzählt wird, denn so konnte man das Denken und Handeln besser nachvollziehen. Dabei gab es sympathische Figuren, mit denen ich mich identifizieren konnte, aber auch Figuren, die ich mehr als verabscheut habe.

Die Story selbst blieb die ganze Zeit immer sehr spannend. Durch die verschiedenen Handlungsstränge kommt es einem auch vor, als würde man drei Geschichten in einem lesen. Das mag für den ein oder anderen Leser vielleicht etwas viel sein, aber vor allem gegen Mitte des Buches war ich dann so davon gefangen, dass ich den Roman nicht mehr zur Seite legen konnte.

Es gab auch immer wieder überraschende Wendungen und am Ende wurde die Spannungsschraube dann richtig nach oben gedreht. Schade, dass das Buch nun zu Ende ist. Ich kann das Buch weiterempfehlen, denn es ist unterhaltsam, aber auch lehrreich hinsichtlich der Hitler-Zeit. Ich vergebe gute 4,5 von 5 Sternen dafür.

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