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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.04.2026

Lehrreich und unterhaltsam

Die Liga der sagenhaften Frauenzimmer – Der Auftakt
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Da ich historische Romane sehr gerne lese, war ich auf dieses Buch sehr gespannt, denn bereits der Klappentext hat mich sehr neugierig darauf gemacht.

Der Schreibstil passt sehr gut zu dem Genre und zum ...

Da ich historische Romane sehr gerne lese, war ich auf dieses Buch sehr gespannt, denn bereits der Klappentext hat mich sehr neugierig darauf gemacht.

Der Schreibstil passt sehr gut zu dem Genre und zum 19. Jahrhundert, aber ich muss sagen, dass ich anfangs nicht so einfach in die Geschichte hineingefunden habe, wie ich mir das gewünscht hätte. Ich lese viele historische Romane, aber dieser Schreibstil ist anders als bei den anderen Büchern. Das ist nicht negativ, aber man muss sich schon etwas mehr konzentrieren und die Seiten fliegen nicht einfach so dahin. Aber ich habe mich recht schnell daran gewöhnt.

Der Einstieg in die Story gab mir dann doch ein paar Bridgerton-Vibes. Doch danach hatte das Buch nicht mehr viel mit Bridgerton gemein. Bridgerton ist viel seichter. Hier geht es gehobener zu, was man am Schreibstil sowie auch an den Gesprächen über Politik usw. merkt. Und es gibt auch einen Schuss Krimi.

Ich habe wertvolle Einblicke in das Leben zu der damaligen Zeit erhalten und einiges dazugelernt, was für mich ein absoluter Pluspunkt ist. Doch manchmal war mir die Geschichte auch etwas zu ausschweifend und zäh, was den Lesefluss dann wieder etwas gehemmt hat. Aber gegen Ende wird die Spannungsschraube hochgeschraubt und wie es weiter geht, erfahren wir erst in der Fortsetzung.

Zusammenfassend wurde ich gut von dem Buch unterhalten und habe einiges dazu gelernt. Vor allem die Zusatzinfos am Ende fand ich sehr interessant. Ich vergebe gute 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Spannung pur mit überraschenden Wendungen

Summer Heat
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Als ich den Titel des Buches gesehen habe und auch den Klappentext, habe ich bereits einen mitreißenden Thriller erwartet. Aber ich habe nicht diesen Plot mit seinen zahlreichen überraschenden Wendungen ...

Als ich den Titel des Buches gesehen habe und auch den Klappentext, habe ich bereits einen mitreißenden Thriller erwartet. Aber ich habe nicht diesen Plot mit seinen zahlreichen überraschenden Wendungen gerechnet.

In die Storyline habe ich auf jeden Fall ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist flüssig und bildlich. Ich habe mich die ganze Zeit inmitten des Geschehens wiedergefunden. Das hat auch dazu geführt, dass ich das Buch gar nicht mehr zur Seite legen konnte, denn die Spannungsschraube ist die ganze Zeit weit nach oben gedreht. Generell ist die Atmosphäre absolut mysteriös und man fühlt die ganze Zeit, dass hier etwas nicht stimmt. Und man weiß nicht, wem man trauen kann.

Im ersten Teil erlebt man die Geschichte aus der Sicht von Mia, die mir total sympathisch ist, aber man weiß, dass sie ein Geheimnis hat – nur was es ist, erfährt man erst am Ende. Das macht es aber auch sehr spannend, denn es werden falsche Fährten gelegt. Sie lernt Yanis kennen und man drückt den Beiden die Daumen, weil sie ein tolles Paar abgeben, doch bereits im zweiten Teil gibt es eine überraschende Wendung, als die Geschichte auch aus der Sicht von Yanis erzählt wird und man merkt, dass man sich die ganze Zeit über in ihm geirrt hat. Das hat mich atemlos zurückgelassen, denn damit habe ich nicht gerechnet.

Weiter geht es im dritten Teil mit einer ganz neuen Person: Taciana. Und auch sie bringt eine ganz andere Dynamik in die Geschichte hinein, aber hier wird die Spannungsschraube weiter nach oben gedreht, denn langsam kommt etwas Licht ins Dunkele. Im vierten Teil hat das Rätselraten dann endlich ein Ende, denn man erfährt, worum es Mia die ganze Zeit lang ging – und damit habe ich nicht gerechnet.

Genau das liebe ich an dem Buch. Es gibt immer diese überraschenden Wendungen, die einen sprachlos zurücklassen und nach und nach erkennt man, was wirklich los ist. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten, auch wenn manche Verhaltensweisen manchmal auch etwas verwirrend oder unpassend waren. Ich vergebe ganz klar sehr gute 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Wir lieben diese Reihe!

Die Ponys von Lillasund 4. Das Mittsommer-Turnier
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Wir kennen bereits die drei Vorgängerbücher der Reihe und meine Tochter ist ein riesengroßer Fan davon geworden. Deshalb warten wir immer händeringend auf weitere Bände. Natürlich war es auch ein Muss ...

Wir kennen bereits die drei Vorgängerbücher der Reihe und meine Tochter ist ein riesengroßer Fan davon geworden. Deshalb warten wir immer händeringend auf weitere Bände. Natürlich war es auch ein Muss für uns, das vierte Band zu lesen. Und auch diesmal wurde meine Tochter wieder sehr gut unterhalten.

In diesem Band steht Mittsommer vor der Tür! Das bedeutet Zelten unter der Mitternachtssonne, Picknick auf der Blumenwiese – und Trainieren für das Mittsommer-Turnier. Ida und Elsa freuen sich besonders, dass sie auf Astrids Hund Tobbe aufpassen dürfen, während diese im Urlaub ist. Doch Tobbe verhält sich sonderbar und büxt sogar in den Wald aus – hat er dort ein Geheimnis entdeckt?

Ohne Probleme haben wir wieder in die Storyline hineingefunden. Der Schreibstil ist absolut altersgerecht und auch schön bildlich. Meine Tochter hat sich auch total über das Wiedersehen mit den sympathischen Figuren gefreut.

Auch die Geschichte selbst war wieder sehr unterhaltsam und meine Tochter wäre selbst sehr gerne mit dabei gewesen beim Mittsommer-Turnier. Von uns gibt es wieder die volle Punktzahl – und wir warten sehr gerne wieder auf Nachschub.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Leider sehr schleppende Erzählweise

Noch fünf Tage
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Der Klappentext hat mich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht. Ein Giftanschlag, der aufgeklärt wird und es gibt nur eine Zeugin, die es gerade so überlebt hat. Doch leider hat es mich die Storyline ...

Der Klappentext hat mich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht. Ein Giftanschlag, der aufgeklärt wird und es gibt nur eine Zeugin, die es gerade so überlebt hat. Doch leider hat es mich die Storyline dann gar nicht überzeugen können.

Die Geschichte spielt in der Silvesternacht im Davoser Familiensitz der milliardenschweren Harmans: Ein Giftanschlag tötet das Ehepaar und seine Kinder. Spitzenköchin Lis Castrop, die das Dinner zubereitet hatte, ist die einzige Zeugin - und sie ist gleichzeitig eines der Opfer: noch am Leben, aber vergiftet. Fünf Tage bleiben ihr, um den Mord aufzuklären. Der Countdown läuft und enthüllt immer deutlicher: War Lis nur Kollateralschaden eines mörderischen Plans – oder ist sie tiefer in die Intrigen der Superreichen verstrickt, als sie ahnt?

In die Geschichte habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil ist dabei direkt, aber auch sehr ausführlich. Unterhaltungen sind eher weniger vorhanden, dafür bekommt man aber ausschweifend die Beobachtungen und Erinnerungen der Hauptfigur präsentiert. Das gefällt mir auf der einen Seite gut, aber auf der anderen Seite hat sich gerade das immer wieder gezogen.

Lis ist eine interessante Hauptfigur, aber sie wurde mir leider immer unsympathischer und ich konnte mich mit ihren Ansichten gar nicht anfreunden. Auch der Fall selbst lief die ganze Zeit über schleppend. Erst am Ende wird ein Täter präsentiert, der zwar überraschend kam, aber sehr schnell abgehandelt wurde.

Schade, ich hatte irgendwie eine andere Art von Geschichte erwartet. Mir war das Ganze einfach zu langatmig, ohne überraschende Wendungen. Ich vergebe leider nur 2,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Fesselnd bis zum Ende

Die Briefträgerin
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Ich verschlinge zurzeit sehr gerne historische Romane, die mich an andere Orte entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb habe war ich gleich sehr neugierig auf dieses Buch, das in Süditalien ...

Ich verschlinge zurzeit sehr gerne historische Romane, die mich an andere Orte entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb habe war ich gleich sehr neugierig auf dieses Buch, das in Süditalien ab dem Jahr 1934 spielt und sich um eine selbstbewusste Frau dreht, die als erste Briefträgerin frischen Wind in ein kleines Dorf bringt.

In die Geschichte habe ich gut hineingefunden und vor allem der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er ist locker-leicht, schön bildlich und es ist ein sehr schöner Lesefluss gegeben. Jedoch springt die Autorin immer wieder zwischen den Charakteren hin und her, aus denen die Storyline erzählt wird. Das war anfangs etwas verwirrend, aber damit kam ich recht schnell sehr gut klar.

Die Geschichte wird von 1934 bis 1961 hin erzählt. Die Figuren wurden interessant und authentisch beschrieben und der ein oder andere ist mir richtig ans Herz gewachsen. Aber die Charaktere haben es mir auch manchmal etwas schwergetan, da sie nicht immer sympathische Entscheidungen getroffen haben. Aber wenn man ehrlich ist, ist es nun mal auch wirklich so in der Realität – denn niemand ist wirklich fehlerlos.

Die Storyline hat mich auf jeden Fall total gefangen und ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Es hat sehr viel Spaß gemacht und war absolut unterhaltsam, das Leben der Protagonisten über die Jahre zu verfolgen. Sehr gerne hätte ich noch weitergelesen. Langatmige Passagen gab es nur ganz wenige und am Besten haben mir die überraschenden Wendungen gefallen. Von mir gibt es die volle Punktzahl!

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