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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.04.2020

Tolles Erstleserbuch

schleich® Horse Club™ – Eine gelungene Überraschung
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Da meine Tochter bereits die Schleich-Erstlesebücher kennt, war sie auf diesen neuen Teil natürlich auch sehr neugierig. Wieder war sie von der Storyline total mitgerissen und hat das Buch regelrecht verschlungen.

In ...

Da meine Tochter bereits die Schleich-Erstlesebücher kennt, war sie auf diesen neuen Teil natürlich auch sehr neugierig. Wieder war sie von der Storyline total mitgerissen und hat das Buch regelrecht verschlungen.

In diesem Teil dreht sich alles um Mia, die es liebt, mit ihrer großen Schwester Hannah und deren Freundinnen Lisa, Sarah und Sofia Zeit zu verbringen. Doch die vier Reiterinnen trainieren täglich mit ihren Pferden und Mia ist traurig, dass Hannah kaum mehr Zeit für sie hat, denn Hannah konzentriert sich fast ausschließlich auf das Western-Training mit der Stute Missy. Deshalb schmieden die Horse Club-Mädchen einen Plan um Mia eine kleine Freude zu machen. Werden sie es schaffen?

Für meine Tochter war es schön, die ganzen Charaktere „wiederzusehen“ und eine neue Geschichte zu lesen. Ein Pluspunkt ist dabei der altersgerechte, flüssige Schreibstil; die große Schrift und die kurzen Sätze. Die liebevoll erstellten Illustrationen unterstützen die Storyline dabei. Die einzelnen Bände sind zudem in sich abgeschlossen, also muss man nicht unbedingt Vorkenntnisse aus den Vorgängerbücher haben. So können auch Kinder, die noch kein Buch gelesen haben, in die Reihe einsteigen.

Die Figuren sind wirklich liebenswert beschrieben und die Freundinnen sowie die Pferde sind meiner Tochter sofort ans Herz gewachsen. Außerdem gibt es eine tolle Portion Spannung, so dass meine Tochter das Buch an nur einem Tag gelesen hat.

Das Buch hat uns auf jeden Fall begeistert und wir werden uns auf jeden Fall weitere Bücher der Reihe kaufen. Von uns erhält es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 02.04.2020

Absolut fessend!

Die Melodie der Schatten
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Ich liebe historische Romane und als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war ich gleich Feuer und Flamme dafür. Ich wurde auch nicht enttäuscht. Im Gegenteil: Ich war von der Story von Anfang ...

Ich liebe historische Romane und als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war ich gleich Feuer und Flamme dafür. Ich wurde auch nicht enttäuscht. Im Gegenteil: Ich war von der Story von Anfang bis Ende so gefesselt, dass ich das Buch gar nicht mehr zur Seite legen wollte.

Die Geschichte spielt im Jahr 1837 in Schottland. Zu dieser Zeit ist die junge Fiona Hemington auf dem Weg zu ihrer Tante in den Highlands, als ihre Kutsche in einen Hinterhalt gerät. Halbtot vor Angst und Erschöpfung schlägt sie sich bis zu einem abgelegenen Herrenhaus durch. Doch der Besitzer ist Fiona ebenso unheimlich wie das alte Gemäuer. Nachts quälen sie dunkle Traumbilder und seltsame Geräusche: Schritte, Stimmen, eine wiederkehrende Melodie. Liegt tatsächlich ein Fluch auf dem Haus, seit die gälischen Pächter gewaltsam vertrieben wurden? Oder ist Fiona dabei, den Verstand zu verlieren?

In die Story habe ich sehr gut hineingefunden. Der Schreibstil ist absolut mein Ding. Er ist locker-leicht und schön bildlich, so dass ich mich inmitten des Geschehens wiederfinde und richtig mitfiebern kann. Außerdem ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Toll finde ich auch, dass man richtig merkt, wie gut die Autorin recherchiert hat. Die geschichtlichen Hintergründe haben mich absolut fasziniert.

Die Hauptfigur Fiona war mir von Anfang an sympathisch, auch wenn sie einen etwas merkwürdigen, mysteriösen Eindruck gemacht hat. Im Laufe der Geschichte legt sie aber eine wirklich tolle Entwicklung hin und wächst über sich hinaus. So mutig wie sie agiert ließ mich richtig mir ihr mitfiebern. Aber auch die anderen Figuren der Geschichte wurden sehr interessant beschrieben.

Am Anfang bis zur Mitte des Buches gab es nach und nach immer weitere offene Fragen, so dass ich schon vor Neugier fast geplatzt bin. Alles wirkt sehr mysteriös und man stellt als Leser eigene Theorien auf. Gegen Ende des Buches gibt es dann endlich die erlösenden Antworten und es überschlagen sich die Ereignisse. Die Spannungsschraube wird richtig hochgedreht – bis zum versöhnlichen Ende.

Ich wurde von dem Buch absolut gut unterhalten und werde mir die Autorin nun auf jeden Fall merken. Von mir bekommt das Buch auf jeden Fall 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 30.03.2020

Eine kurzweilige Lektüre

Die letzte Flaschenpost
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Als ich den Klappentext dieses Buches gelesen habe, war ich gleich total gespannt auf die Geschichte. Nachdem ich es nun gelesen habe, muss ich sagen, dass ich etwas zwiegespalten bin. Auf der einen Seite ...

Als ich den Klappentext dieses Buches gelesen habe, war ich gleich total gespannt auf die Geschichte. Nachdem ich es nun gelesen habe, muss ich sagen, dass ich etwas zwiegespalten bin. Auf der einen Seite wurde ich gut unterhalten, aber ich wurde nicht so von der Story mitgerissen, wie ich das erwartet hätte.

Die Story dreht sich um Angelina, die voller Geheimnisse steckt. So sieht es jedenfalls der junge Kunstgeschichte-Student Janis. Dass sie auch noch die Enkelin des von ihm verehrten Dichters Otto Maaßen ist, macht sie für ihn noch interessanter. Nach Ottos Tod schwimmt sein letzter Gedichtzyklus auf mehrere Flaschen verteilt als Flaschenpost den Rhein hinunter. Janis und Angelina machen sich gemeinsam auf die Reise, die Flaschen zu finden und kommen unmerklich Angelinas Familiengeheimnis auf die Spur…

In die Geschichte habe ich recht gut hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und passt sehr gut zu dem Genre, aber so ganz mein Stil ist es nicht. Ich mag es etwas bildlicher und ausführlicher, um mich richtig mit den Charakteren zu identifizieren und mich von einer Storyline mitreißen zu lassen. Das war vielleicht auch der Grund, warum ich mit einigen Charaktere nie wirklich warm geworden bin. Sie blieben mir zu blass und nicht greifbar. Dieser Punkt ist mir aber sehr wichtig bei einem Buch.

Die Story selbst war unterhaltsam und sehr gut recherchiert, aber so gefangen war ich nicht davon, wie ich das eigentlich nach dem Lesen des Klappentextes gedacht habe. Wirklich sagen kann ich gar nicht, woran das liegt. Aber das ist nur meine persönliche Meinung, und das können natürlich andere Leser total anders sehen.

Trotz allem hat mir das Buch gut gefallen. Es ist eine kurzweilige Geschichte, die auch zum Nachdenken anregt. Von mir bekommt das Buch 3 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 29.03.2020

Tolle Fortsetzung der historischen Buchreihe

Die Verstoßene
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Ich lese sehr gerne und oft historische Romane, deshalb war ich auf das Buch sehr gespannt, nachdem ich den Klappentext gelesen habe. Obwohl ich die Vorgängerbände nicht kenne, hatte ich keine Probleme, ...

Ich lese sehr gerne und oft historische Romane, deshalb war ich auf das Buch sehr gespannt, nachdem ich den Klappentext gelesen habe. Obwohl ich die Vorgängerbände nicht kenne, hatte ich keine Probleme, der Story zu folgen. Aber nachdem ich jetzt das Buch zu Ende gelesen habe, werde ich auf jeden Fall auch die Vorgänger lesen, um mehr Hintergrundinfos zu den einzelnen Figuren zu erhalten.

Die Geschichte dreht sich um Lydia von Gedigk, die absolut glücklich ist, als ihr eine Stelle als Erzieherin im Forstschloss von Wölfelsgrund angeboten wird. Wäre da nur nicht der dunkle Fleck in ihrer Vergangenheit, der sie wie eine tickende Bombe in den Hochwald begleitet. Muss sie ihren neuen Dienstherrn, Graf Wedell, darüber in Kenntnis setzen? Wie würde er darauf reagieren? Doch kann es ihr überhaupt gelingen, das Geheimnis für sich zu behalten? Kurz darauf löst das Attentat von Sarajevo den Krieg in Europa aus – und auch im Forstschloss explodiert die Bombe. Lydia sieht die einzige Chance zum Frieden für sich darin, dem Grafen ins Frontgebiet nach Frankreich zu folgen ...

Der Schreibstil passt sehr gut zu dem Genre, ist sehr bildlich und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Überhaupt habe ich mich die ganze Zeit inmitten des Geschehens wiedergefunden.

Die einzelnen Charaktere sind allesamt realistisch beschrieben und sehr interessant gezeichnet. Vor allem Lydia ist mir im Laufe der Geschichte richtig ans Herz gewachsen. Die Story selbst war unterhaltsam und spannend von Anfang bis Ende. Langeweile kam hier nie auf. Mit den Protagonisten habe ich deshalb die ganze Zeit über mitgefiebert.

Ich wurde auf jeden Fall von dem Buch gut unterhalten. Ich werde mir aber nun erst einmal die Vorgängerbücher beschaffen, damit ich auch noch mehr Hintergrundinfos erhalte. Natürlich würde ich mich auch über weitere Bände der Reihe freuen. Von mir gibt es sehr gute 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 29.03.2020

Das Buch regt zum Nachdenken an

Wahnsinnig schön!
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Schönheitsbehandlungen sind heutzutage sehr präsent in den Medien und sozialen Netzwerken. Viele lassen sich behandeln, schon bereits in jungen Jahren. Deshalb fand ich dieses Buch sehr interessant, das ...

Schönheitsbehandlungen sind heutzutage sehr präsent in den Medien und sozialen Netzwerken. Viele lassen sich behandeln, schon bereits in jungen Jahren. Deshalb fand ich dieses Buch sehr interessant, das sich ganz diesem Thema widmet. Das Buch regt auf jeden Fall zum Nachdenken an und hat mich gut unterhalten.

Volker Rippmann, Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie, berichtet in diesem Buch von seinen Erfahrungen. Als Vertreter seiner Zunft steckt er in einem Dilemma: Wie weit kann ich, wie weit will ich gehen, wo sind die moralischen Grenzen? In seinem Buch wirft er einen neuen sozialkritischen Blick auf das Thema plastische Chirurgie. Dabei hinterfragt er den Wunsch, den Körper verändern zu wollen, räumt mit Vorurteilen auf und fordert einen ethischen Kodex für seine Berufsgruppe, um mir den durch Instagram-Filter und Selfies geprägten neuen Anforderungen besser umgehen zu können.

In übersichtlichen Kapiteln bekommt man einige Infos zum Thema Schönheits-OPs und was dahintersteckt. Schönheitsoperationen sind längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen – Nasenkorrektur, Fettabsaugung und Botoxspritzen gehören für viele genauso zur Normalität wie Strähnchen, Bleaching oder Tattoos. Oft ist der Leidensdruck hoch und ein ästhetischer Eingriff kann das Leben erleichtern. Doch wird der Chirurg zunehmend mit neuen Idealen und immer radikaleren Wünschen konfrontiert. Immer mehr junge Leute wollen unters Messer, auch unter dem Druck der sozialen Medien.

Der Schreibstil ist locker-leicht und gut verständlich. Hier wird jetzt nicht mit sämtlichen Fachausdrücken um sich geschmissen. Trotzdem ist es erschreckend zu lesen, wie weit manche Menschen gehen, um in ihren Augen perfekt auszusehen. Ich sehe Schönheits-OPs nach wie vor zwiegespalten, aber das Buch war wirklich gut geschrieben und hat mir noch einmal einen besseren Eindruck in die Branche gegeben. Von mir gibt es gute 4 von 5 Sternen!

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