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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.12.2020

Verwirrung um einen keltischen Ritualmord

Sturm über der Eifel
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Gute Krimiunterhaltung aus der Eifel. Die Story ist spannend erzählt, auch kleine Nebengeschichten passen gut dazu und die drei Hauptfiguren sind alle für sich toll angelegt. Ella als Hobbyermittlerin, ...

Gute Krimiunterhaltung aus der Eifel. Die Story ist spannend erzählt, auch kleine Nebengeschichten passen gut dazu und die drei Hauptfiguren sind alle für sich toll angelegt. Ella als Hobbyermittlerin, die immer einen Schritt voraus ist, hat mir am besten gefallen. Tanja als Chefin der Ermittler ist eher sehr dominant und herrisch, nicht ganz mein Fall. Bei Peter Claes bin ich hin und her gerissen : scheint ein wenig wie ein tüteliger Dorfpolizisten mit grossem Hang zu weiblichen Rundungen, das wird jetzt fast ein bißchen zu oft erwähnt. Andererseits hat er am Schluß den richtigen Riecher....
Alles in allem, gute und kurzweilige Unterhaltung! Auch die Eifel hat mir als Schauplatz mit dem Keltenthema gut gefallen.

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Veröffentlicht am 01.12.2020

Temporeich und spannend, aber zu brutal-nicht der beste Teil der Reihe

Der Spiegelmann
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Im 8. Teil der Serien um Jonna Linna geht es zum Teil wirklich extrem brutal und blutig zu. Viele Szenen in diesem Bereich sind überflüssig, haben mich zum Teil sogar angeekelt. Ich bin absoluter Fan der ...

Im 8. Teil der Serien um Jonna Linna geht es zum Teil wirklich extrem brutal und blutig zu. Viele Szenen in diesem Bereich sind überflüssig, haben mich zum Teil sogar angeekelt. Ich bin absoluter Fan der Serie, mag auch grausame Thriller, aber dieser hier ist in manchen Teilen für mich zu heftig. Das tut aber gott sei Dank der Spannung keinen Abbruch. Gekonnt setzt Jonna auch diesmal wieder ein Puzzleteilchen zum anderen, gerade im letzten Drittel des Buches ein richtiges Pageturner. Lediglich im Mittelteil sind viele überflüssige und lange Passagen dabei, die ich eigentlich so aus der Reihe nicht gewohnt bin. Auch der Hypnotiseur ist wieder dabei, nur Saga bleibt diesmal eher Randfigur. Geschickt wird man beim Miträtseln auch in die Irre geführt, nur langsam lässt sich gegen Ende erkennen, wie alles zusammenhängt. Das Tempo ist am Ende wirklich hochklassig.

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Veröffentlicht am 31.10.2020

Kurzweiliges Lesevergnügen in der Provinz

Prost, auf die Wirtin
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Klappentext: Ausgerechnet am Sonntag wird die Wirtin des idyllischen Orts Brunngries im nahe gelegenen Wäldchen tot aufgefunden. Hauptkommissar Tischler, soeben aus München in die Chiemgauer Alpen versetzt, ...

Klappentext: Ausgerechnet am Sonntag wird die Wirtin des idyllischen Orts Brunngries im nahe gelegenen Wäldchen tot aufgefunden. Hauptkommissar Tischler, soeben aus München in die Chiemgauer Alpen versetzt, nimmt die Ermittlungen auf. Als Stadtmensch bekommt er es auf einmal mit kauzigen, aber herzlichen Ur-Bayern zu tun. Damit nicht genug, hält ihn Polizeiobermeister Fink mit seiner übereifrigen Art auf Trab. Je tiefer der Kommissar in die vermeintliche Dorfidylle eintaucht, umso klarer wird es, dass sich hinter der freundlichen Fassade des Ferienortes noch sehr viel mehr verbirgt.

Ein Kommissar mit einem Jaguar-Oldtimer, der mit weissen Sneakern an den Tatort im Wald eilt und beim Umzug zu allererst die HiFi Anlage samt Kabel installiert. Guter Start mit einer skurrilen Figur. Auch die anderen Beteiligten sind klasse angelegt. Geschickt wird die Spannung gesteigert durch Sequenzen, in denen der Leser mehr weiß als die Ermittler. Wer der geheimnisvolle Fremde ist, bleibt lange offen. Witzige Wortwechsel, kurze Kapitel, das Buch nimmt auch auf gekonnte Art und Weise das Leben und Verhalten auf dem Land mit einem Augenzwinkern auf die Schippe. Neben Humor kommt aber eben auch die Spannung nicht zu kurz, die Auflösung des Falls kann man lange nicht erahnen. Ein gelungener Auftakt!

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Veröffentlicht am 28.10.2020

Wunscherfüller

Tage voller Weihnachtszauber
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Tage voller Weihnachtszauber - der Buchtitel macht neugierig! Und ein Hauch von Weihnachtsstimmung liegt die gesamten 350 Seiten über in der Luft. Die kleine Lena hat einen einzige Wunsch an den Weihnachtsmann ...

Tage voller Weihnachtszauber - der Buchtitel macht neugierig! Und ein Hauch von Weihnachtsstimmung liegt die gesamten 350 Seiten über in der Luft. Die kleine Lena hat einen einzige Wunsch an den Weihnachtsmann - sie möchte ihre echte Mama haben! Lena lebt im Kinderheim, in dem leider der Weihnachtsmann verunfallt und nun dringend ein Ersatz her muss. Der wird auch gefunden: der verkorkste Rocker Manni, der mit seiner Ratte Beethoven auf einem Schrottplatz lebt, mit Weihnachten eigentlich so gar nichts am Hut hat und chronisch in Geldnot ist. Er verspricht der kleinen Lena, ihre echte Mama zu suchen und erlebt dabei gemeinsam mit den anderen Figuren eine recht rasante, amüsante und auch ans Herz gehende Zeit! Lasst euch von diesem wirklich schönen Buch verzaubern und gut unterhalten. Der wirklich flüssige Schreibstil, die kurzen Kapitel und die echt tollen Charaktere sorgen dafür, dass man wirklich nur so über die Seiten fliegt. Das ein oder andere Highlight (RENATE und ihre Ladies) und der Bösewicht dürfen auch nicht fehlen. Ende gut, alles gut - ein Happy End darf nicht fehlen und wirkt hier gott sei Dank auch kein bisschen kitschig. Vielleicht dürfen wir hier ja auf eine weitere Folge hoffen, einige offene Dinge gäbe es ja noch zu schreiben

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Veröffentlicht am 28.10.2020

Die Toten fallen wirklich wie Schnee vom Himmel

Leise rieselt der Tod
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Klappentext: Weihnachten allein daheim zu sitzen, weil einem der Mann davongelaufen ist? Kommt für Jennifer nicht in Frage. Stattdessen quartiert sie sich bei Tom ein, einem guten Freund und frischgebackenen ...

Klappentext: Weihnachten allein daheim zu sitzen, weil einem der Mann davongelaufen ist? Kommt für Jennifer nicht in Frage. Stattdessen quartiert sie sich bei Tom ein, einem guten Freund und frischgebackenen Landarzt. Doch aus den erhofften ruhigen Feiertagen wird nichts: Erst kündigt seine komplette Familie ihren Besuch an, dann trübt ein Mord die dörfliche Idylle. Als Tom in den Fall verwickelt wird, beginnt Jennifer nachzuforschen – und landet ausgerechnet in einem Weihnachtsflirtkurs für einsame Herzen ...

Ich habe mich bei diesem Weihnachtskrimi wirklich bestens unterhalten gefühlt! Eine witzige Geschichte, die auch genügend Spannung bietet und mit immer neuen Wendungen überrascht. Mein heimlicher Liebling ist ja Kater Casanova Auch wenn es etwas ungewöhnlich erscheint, dass Jenny sich als Miss Marple betätigt, das Ermitteln anfängt und offensichtlich mehr Ergebnisse ans Tageslicht bringt, als der Kommissar, hat das dem Unterhaltungswert keinen Abbruch getan. Der Kommissar hat mich irgendwie an Columbo erinnert.... Seine hintersinnigen Fragen nach dem Zyankali z.B. Ich hab den Krimi auch wegen seines tollen und flüssigen Schreibstils in kürzester Zeit verschlungen und kann ihn nur absolut weiterempfehlen!

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