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Veröffentlicht am 27.10.2021

Rittersporn und Taglilien

Das Geheimnis der Grashüpfer
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Normalerweise bin ich von der ersten Seite an voll in Patricia Koelles Geschichten drinnen. Doch dieses Mal gelang dies nicht so gut wie sonst.

Sehr ausgiebig erzählt die Autorin von Maja und Nelly, ...

Normalerweise bin ich von der ersten Seite an voll in Patricia Koelles Geschichten drinnen. Doch dieses Mal gelang dies nicht so gut wie sonst.

Sehr ausgiebig erzählt die Autorin von Maja und Nelly, die denselben Beruf haben: beide sind Altenpflegerinnen. Maja wurde frühpensioniert, Nelly hat mit einer Freundin einen mobilen Pflegedienst aufgebaut. Während Nelly mehr oder weniger zufrieden ist, aber langsam realisiert, dass sie noch weitere Träume hat, steckt Maja gerade in einer Übergangsphase.

Man merkt schnell, wohin die Geschichte zusteuert, trotzdem überrascht die Autorin doch noch. Bis die Geschichte endlich Fahrt aufnimmt und interessant wird, hat man den halben Roman schon gelesen.

Das bedächtige Erzähltempo in diesem vierten Band der Inselgärten-Serie passt aber zu den beiden Protagonistinnen und dem untergeordneten Thema. Während im dritten Band Kinder, Schüler, Lehrer und das Unterrichten an sich thematisiert wurde, ist es diesmal das altersgerechte Wohnen.

Die unterschiedlichen Jahreszeiten werden für die Senioren immer wichtiger, und damit verbunden die Wandlung der Natur. Nach dem langen Winter die ersten Frühlingsblumen zu sehen, das bedeutet Nellys Patienten, allen voran Beate, viel. Ebenso fühlen sich Majas Patenonkel Kurt und sein Freund Heiner wohler, wenn sie in einem Garten sitzen können als nur in ihrem Zimmer im Pflegeheim. Sie alle ermutigen die beiden Frauen, ihre altneuen Träume umzusetzen.

Kein Koelle-Roman ohne Rückblick in die Vergangenheit: es wird auf die Lebensgeschichte von Majas Grossvater Clemens eingegangen. Die empfand ich äusserst spannend, denn in seiner Truhe findet Maja einige interessante Dinge. Das macht Maja nur noch neugieriger auf Clemens Leben vor Elsie und dem Leben im Elbschwarm.

Es ist sehr viel enthalten in "Das Geheimnis der Grashüpfer". Nur eben wird das Meiste davon erst in der zweiten Hälfte erzählt. Keine Frage, der Roman unterhält trotzdem, ist aber wie gesagt auf den ersten 250 Seiten sehr gemächlich. Deshalb empfehle ich allen Leserinnen, bei Lesebeginn dafür zu sorgen, dass man sich mindestens eine bis zwei Lesestunden Zeit am Stück gönnt, um sich einzulesen. Wer sich am Anfang nur immer kurze Viertelstunden an Lesezeit gönnt, wird mehr Mühe haben, sich in die Geschichte hinein zu finden.

Im Gegensatz zu den Insekten der Vorgängerbände kamen hier die titelgebenden Grashüpfer für meinen Geschmack zu kurz. Wenn ich an den Roman denke, denk ich an Rittersporn und Taglilien, aber nicht an Grashüpfer.

Fazit: Bedächtiger als die bisherigen Bände, dennoch unterhaltend.
4 Punkte.

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Veröffentlicht am 20.10.2021

Eine Liebeserklärung an die Schweiz

Das kleine Chalet in der Schweiz
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Auf diesen Band hab ich sehnlichst gewartet, denn für einmal spielt er nicht irgendwo auf der Welt, sondern in meinem Heimatland.

Deshalb hab ich auch ganz genau gelesen, aber schon bei Minas ersten ...

Auf diesen Band hab ich sehnlichst gewartet, denn für einmal spielt er nicht irgendwo auf der Welt, sondern in meinem Heimatland.

Deshalb hab ich auch ganz genau gelesen, aber schon bei Minas ersten Schritten nach ihrer Ankunft in Zürich wusste ich: das kommt gut!

Nachdem Mina abserviert wurde, wird sie gebeten eine Auszeit zu nehmen. Da sie sich in ihrem Job als Lebensmittelingenieurin in ihrer Firma schon länger nicht mehr wohl fühlt, kommt ihr die Auszeit gelegen. Mina reist zu ihrem Gotti (= Patentante) in die Schweiz, ins Wallis. Amelie führt eine kleine Pension. Sie ist die Gastgeberin in Person und möchte, dass ihre Gäste sich wohlfühlen.

Mina tut dies von Anfang an, kein Wunder, denn es ist wirklich heimelig. Sie freundet sich schnell mit einigen der Gäste an. Darunter Luke, mit dem sie kurz zuvor schon ihre Schoggi teilte. Schnell fühlt sie sich von ihm angezogen, doch Mina denkt, er sei ihr zu ähnlich und das komme nicht gut, weshalb sie versucht, nicht zu viel mit ihm zu unternehmen. Ihr kennt das ja, wie das so ist mit den Versuchen...

Ausserdem, was viel mehr Sinn macht als das "versuchen", will sie sich erst mal selbst finden, bevor sie eine neue Liebe findet. Bis ihr das gelingt, bäckt sie viele Torten, lernt Langlaufen und hat eine gute Zeit mit ihren neuen Bekannten.

"Das kleine Chalet in der Schweiz" ist eine mega schöne Geschichte, die nicht nur im Herbst oder Winter herrlich zu lesen ist.

Es fühlte sich an wie eine Liebeserklärung an die Schweiz, denn die Autorin lässt ihre Figuren sich an so vielen Dingen erfreuen, der Natur, dem vielfältigen Essen und vielem mehr. Dieser Roman ist aber weit mehr als eine Tour de Torte, man merkt, dass Julie Caplin viel recherchiert hat.

Deshalb weiss ich nicht, wer Folgendes verbockt hat, ob Autorin oder Übersetzerin. Im Roman wurde immer von "Abfahrtsski" gesprochen - ein komisches Wort, das mich immer wieder irritierte. In der Schweiz geht man Skifahren, Snowboarden oder Langlaufen. Aber niemals nicht "Abfahrtsskifahren" - ausser man ist Skirennfahrer und fährt ein Rennen, aber auch dann wird das Wort nicht so benutzt wie es im Roman steht. Ebenso unpassend hörten sich einige Namen an. Nämlich viel zu sehr nach Deutschland, zum Beispiel Franzi und Bernhardt. Bei uns wäre das eine Franziska oder abgekürzt Fränzi, und das dt dürfen die Deutschen gerne behalten, uns reicht ein d am Ende. Minas Ausflug zur Ikea in eine der Filialen rund um Zürich wäre theoretisch möglich, doch es gäbe zwei Filialen, die erheblich näher liegen würden. Desweiteren würde kein Bieler Markthändler drei Stunden pro Weg fahren um in Brig nur für einen oder einen halben Tag einen Marktstand aufzubauen. Ausserdem hätten die Gomser Käser sicher keine Freude daran, wenn am Briger Markt die raren Standplätze einem Bieler Käseverkäufer gegeben würde anstatt einem einheimischen Käser.

Aber item, der Roman ist wunderbar geschrieben, die Atmosphäre perfekt eingefangen, und würde ich nicht hier leben, ich würde das Land unbedingt und möglichst schnell bereisen wollen. Julie Caplin baut immer wieder witzige Szenen ein, das Teilen der Schoggi auf der Fahrt von Zürich nach Brig zum Beispiel, Überraschungen auf einer anderen Bahnstrecke und vieles mehr. Doch auch das Nachdenkliche fehlt nicht, die Lebensgeschichten einiger anderen Figuren geben da so einiges her. Aus diesen und noch vielen anderen Gründen sollte man sich diesen siebten Band der "Romantic Escapes"-Reihe nicht entgehen lassen.

Dieser Band kann gut als Stand Alone gelesen werden, im nächsten Band wird es um Minas Schwester Hannah gehen, die für einen Kursbesuch nach Irland reist.

Fazit: Der Roman ist eine Liebeserklärung an die Schweiz, ein absoluter Wohlfühlroman.
5 Punkte.

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Veröffentlicht am 19.10.2021

Cremen oder schauspielern?

Ein Traum von Schönheit
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Nachdem ich die Trilogie "Die Farben der Schönheit" von Corina Bomann gelesen hatte und somit ein bisschen in Helena Rubinsteins Anfänge hinein schauen konnte, nahm mich auch Wunder, wie Estée Lauder begann. ...

Nachdem ich die Trilogie "Die Farben der Schönheit" von Corina Bomann gelesen hatte und somit ein bisschen in Helena Rubinsteins Anfänge hinein schauen konnte, nahm mich auch Wunder, wie Estée Lauder begann. Ihre Firma ist nach wie vor in Familienbesitz, was heute keine Selbstverständlichkeit ist. Zudem vertreibt der gross gewachsene Konzern weltweit weitere Kosmetikfirmen.

Laura Baldini alias Beate Maly nimmt ein Ereignis, einen Konzertabend mit anschliessenden Abendessen, als Ausgangspunkt. Während diesem Abend lässt sie Estée immer wieder zurückblicken. Auf ihre Jugend, einen Sommer mit ihrer Schwester und besten Freundin, ihre Lehrstunden bei ihrem Onkel John, das Verkaufen ihrer ersten Gesichtscreme vor einem Hotel, bis hin zum aktuellen Abend, der richtungsweisend wird.

Die Autorin zeichnet eine Frau, die unbedingt berühmt werden wollte - auf Kosten ihrer Mitmenschen. Estée merkt nicht, wie viel Unterstützung sie hat, nimmt einiges als selbstverständlich an und trampelt auf den Gefühlen ihrer Familie herum, bis sie dann endlich selbst mitbekommt, wie gut es ihr eigentlich geht und was ihr fehlt, wenn sie nicht mehr auf ihr Umfeld zählen kann.

Estée findet zum Ende hin noch den Rank. Zum Glück, denn obwohl ich sie am Anfang sehr mochte, wurde sie mir nach ihrer Hochzeit immer unsympathischer. Sie wollte als Einwandererkind den amerikanischen Traum leben - ihr Traum erfüllte sich.

Auch wenn man Lauders Produkte mittlerweile nicht mehr essen kann, wie noch in den Anfängen - eine lustige Szene erheitert dazu Estée wie auch die Leserinnen - und ich mir ihre aktuellen Produkte deshalb nie aufs Gesicht schmieren würde, fand ich den Roman sehr unterhaltend und interessant.

Ich mochte vor allem den Blickwinkel, von dem aus die Autorin Estées Geschichte erzählt. Der Schreibstil ist wie immer bei Laura Baldini packend, sie erzählt so anschaulich, als ob man daneben sitzen und alle Szenen live mitverfolgen würde.

Fazit: Diese Romanbiografie lässt die Leserinnen in die Geschichte der Kosmetikmarke und insbesondere ins Leben der Frau Estée Lauder, die mit ihrem Namen für ihre eigene Firma steht, eintauchen.
4 Punkte.

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Veröffentlicht am 18.10.2021

Der bisher schwächste Roman der Autorin

Ein Rezept fürs Glück
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"Ein Rezept fürs Glück" ist die Geschichte um das Haus Nummer 11 am Lark Hill in Bath und seiner Bewohner. Trost spenden die vererbten Familienrezepte, die oft auch Leben retten - im übertragenden Sinn. ...

"Ein Rezept fürs Glück" ist die Geschichte um das Haus Nummer 11 am Lark Hill in Bath und seiner Bewohner. Trost spenden die vererbten Familienrezepte, die oft auch Leben retten - im übertragenden Sinn.

Es beginnt in den Kriegsjahren. Ivy und Jilly sind junge Frauen, die eigentlich Spass haben möchten, doch als 1942 Bath bombadiert wurde, müssen sie schnell erwachsen werden. Jilly ist froh, von ihrer Mutter kochen gelernt und die Rezepte von ihr zu haben, so kann sie die hungrigen Mäuler stopfen.

Viele Jahre später sind Jilly und Ivy nach wie vor beste Freundinnen. In Lark Hill 11 wohnt nun aber Jillys Enkelin Laura mit ihrer Familie. Laura liebt es zu kochen - sie hat so einige Ideen, die sie verwirklichen will, jetzt da ihre jüngste Tochter Willow auf die Uni geht und das Haus leer ist. Dass es noch leerer wird, ahnt Laura gerade noch nicht, aber gut, dass sie sich bereits Gedanken um ihre Zukunft machte.

Bisher haben mir alle Romane von Veronica Henry mega gut gefallen - sie gehört zu meinen Lieblingsschriftstellerinnen - doch mit dieser Geschichte konnte ich mich nicht anfreunden, irgendwie war sie mir zu banal. Wäre dies mein erster Roman der Autorin, ich glaube nicht, dass ich ihre anderen Bücher noch lesen würde - und hätte dann ganz wunderbare Bücher verpasst. Aber mit "Ein Rezept fürs Glück" wurde ich leider einfach nicht warm.

Der Roman ist gut geschrieben, keine Frage, der Schreibstil lässt einen einfach weiterlesen. Aber das für die Autorin sonst so typische Zusammenspiel und das Verknüpfen der Geschichten diverser Figuren ist hier nicht so gut gelungen wie sonst. Ebenso hätte man mit dem Originaltitel "A familiy recipe" mehr anfangen können - die Verbindung war zwar da, mir aber zu schwach, wenn man zum Beispiel mit Viola Shipmans "Weil es dir Glück bringt" vergleicht.

Herbies Charakter zum Beispiel wurde gut aufgezeigt, aber ob Laura irgendwann begriffen hat, wer er ist? Ich glaube nicht. Lauras stures wochenlanges nicht-reden-wollen fand ich enorm befremdend. Mit dabei waren auch einige Logikfehler: wie kann Laura so viele Einrichtungsdinge kaufen, wenn Dom meint, sich schon die Übernachtung in Leeds nicht leisten zu können?

Dies waren also einige Gründe in der Gegenwart weswegen ich Jillys Geschichte, interessanter fand. Das Ende hab ich mir so ähnlich vorgestellt, aber schade, dass man gar nichts mehr über Helena hörte.

Wer nach dem Lesen Lust auf die Familienrezepte hat: am Ende sind einige davon notiert.

Fazit: Zwar unterhaltend, aber der Funke flog nicht rüber und deshalb für mich der bisher schwächste Roman der Autorin.
3.5 Punkte.

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Veröffentlicht am 13.10.2021

Die perfekte Herbst- oder Wanderurlaub-Lektüre

Fox Crossing - Mein wildes Herz
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Als ich den Roman zum ersten Mal sah, war ich erst skeptisch und überlegte mir, ob es sich bei "Mein wildes Herz" (vor allem aufgrund des Covers) vielleicht um einen YA-Roman handeln könnte. Doch dem ist ...

Als ich den Roman zum ersten Mal sah, war ich erst skeptisch und überlegte mir, ob es sich bei "Mein wildes Herz" (vor allem aufgrund des Covers) vielleicht um einen YA-Roman handeln könnte. Doch dem ist nicht so, zum Glück. Die Protagonisten sind um die 30 Jahre alt und nicht nur dem Alter nach erwachsen.

Melinda Metz erzählt ausserdem nicht nur die Geschichte von der kratzbürstigen ruppigen Annie und dem charmanten Nick, sondern auch die Geschichten von anderen Einwohnern aus Fox Crossing, die auf die eine oder andere Weise mit Annie oder Nick in Verbindung stehen. Somit haben wir einen "Liebesroman Plus".

Und weil es gerade eben nicht nur einfach ein netter Liebesroman ist, gibts von mir die volle Punktzahl für diesen unterhaltenden und liebenswerten Roman.

Fox Crossing ist der Ausgangspunkt zu den Wanderrouten auf dem Appalachian Trail. Es ist die letzte Ortschaft, denn hinter Fox Crossing gibt es nur noch 100 Meilen Wildnis, mit Bächen so gross und stark wie Flüsse. Man lebt hier von den Wanderern. Der Ort selbst beherbergt einige, sagen wir mal, spezielle, aber sehr liebenswerte Einheimische - also praktisch alle wichtigen Charaktere im Roman. Jeder hat irgendwas auf dem Herzen, bzw. einen Punkt im Leben, den sie oder er gern verändert hätte oder es gibt etwas, das niemand anders von ihnen weiss.

Die Füchsin, die in Einschüben immer wieder mal kurz selbst zu Wort kommt, berührt das Leben einiger von ihnen. Unabhängig davon, ob sie an die Legende der Füchsin glauben oder nicht. Egal, ob sie sich gewünscht haben der Füchsin über den Weg zu laufen, damit das Glück endlich in ihrem Leben einzieht oder ob es dann ganz anders rauskommt - alles ist sehr schön erzählt. Und ja, die scheue Füchsin taucht in Fox Crossing so einige Male auf, aber das solltet ihr euch am besten selbst erlesen.

Dennoch geht es hauptsächlich um Annie, die den Outdoor-Laden führt, und Nick, der ihr eines Tages im Geschäft gegenübersteht. Annie sieht auf den ersten Blick, dass er den Trail, den er sich vorgenommen hat, nicht schaffen wird. So schlimm kann es nicht sein, denkt Nick und startet seine Wanderung - und denkt dabei öfter als ihm lieb ist an Annie, die es ihm trotz ihrer ruppigen Art sehr angetan hat.

Annie hingegen schaut die ganze Zeit auf den Tracker, den sie Nick mitgegeben hat - auch sie fühlt eine Verbindung, aber nein, auf einen Mann einlassen will sie sich nicht mehr. Ihre Mutter beweist ja, dass auch ein Leben ohne Mann an der Seite möglich ist. Doch zu Annies Verdruss glauben Grossmutter Honey und Annies Freundin Chloe an die romantische Liebe.

In der Geschichte, die Melinda Metz erzählt, steckt soviel mehr als auf den ersten Blick ersichtlich ist. Nicht nur bei Annies Familie, sondern auch bei anderen Figuren, wie etwa bei Banana, dem Wirt aus Fox Crossing. Was ihn hindert den Trail zu Ende zu laufen oder ob das schlussendlich doch das Wichtigste für ihn ist oder nicht, wird berührend geschildert.

Obwohl die Charaktere ihre Verletzlichkeit zeigen und daran arbeiten, ist der Roman auch von Anfang an witzig und es ist ein Genuss ihn zu lesen.

Fazit: Egal, ob man die Geschichte über Fox Crossing zuhause auf dem Sofa oder bei Pausen im Wanderurlaub liest - sie ist toll erzählt. Die perfekte Herbst-Lektüre!
5 Punkte.

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