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Veröffentlicht am 20.05.2026

Sich schweigend kennenlernen

Das Lavendelkloster
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Kurz gesagt: der Schreibstil ist wie immer toll, inhaltlich ging es mir aber zu schnell voran.

Im Kloster Saint-Benoît findet eine Schweigeretraite statt, deren Teilnehmer:innen wir im Roman "Das Lavendelkloster" ...

Kurz gesagt: der Schreibstil ist wie immer toll, inhaltlich ging es mir aber zu schnell voran.

Im Kloster Saint-Benoît findet eine Schweigeretraite statt, deren Teilnehmer:innen wir im Roman "Das Lavendelkloster" begleiten. Vor allem aber schauen wir genauer auf Emma und Julien. Während Julien bereits eingecheckt hat und sich nicht sehr wohl fühlt, ist Emma noch auf der Anreise. Am liebsten würde sie umkehren, aber sie will sich selbst beweisen, dass sie das kann. Sie beobachtet bei ihrer Ankunft die andern Kursteilnehmer:innen und überlegt für sich, wer diese Menschen sein könnten und weshalb sie hier sind. Zum Beispiel der Mann mit dem Wollpullover, die ältere Frau mit dem vielen Schmuck. Auch Julien beobachtet, wie wohl alle, die anderen. Vor allem die junge Frau, die zu spät kam.

Durch die Augen der Protagonisten beobachtet man die anderen Gäste genau, der scharfe Blick des Autors kommt zum Zuge. Ich hätte gerne weiter beobachtet und auch die Sicht der anderen Teilnehmer:innen mitbekommen. Wer sie sind und aus welchem Grund sie sich für die Retraite entschieden haben, wird am Ende beschrieben.

Speziell in diesem Roman ist, dass fast bis zuletzt nicht gesprochen wird. Kein Reden, nur Beobachtung, nur eine Handvoll Sätze zu Beginn und am Ende. Es finden keine Dialoge statt, jedenfalls keine mit Worten. Das war mal was anderes. Der Clou ist das Kennenlernen ohne Worte, auch das Innere wortlos spüren und erspüren, was zwischen beiden Personen läuft, wie es matcht. Fragen stellen, die Worte, das alles kommt erst später. Dieses Setting hat mir sehr gut gefallen.

Zumindest zu Beginn, doch die Lovestory zwischen Emma und Julien entwickelte sich in meinen Augen viel zu schnell. Bei Emma und Julien war es vor allem ein körperliches Kennenlernen. Die körperliche Anziehungskraft musste enorm sein - nur leider kam das gar nicht so richtig rüber. Gefühlt waren es gerade mal zwei Blicke, bis die beiden in der Horizontale landen. Man verliert die Entwicklung der beiden aus den Augen, weil sich alles nur noch um die Sehnsucht nach einem nächsten Treffen dreht. Gegen Ende sagt Julien etwas, das bis dahin nie sichtbar war - dass er sich mit seiner Geschichte auseinander gesetzt haben soll in den letzten Tagen. Doch da er praktisch kaum Zeit alleine verbracht hat, hab ich ihm seine Läuterung nicht abgenommen.

Für mich hätte die Geschichte besser funktioniert, wenn der Fokus nur auf Emma und Julien gelegen wäre und ihre Geschichte ein bisschen langsamer und detailhafter erzählt worden wäre. Oder aber ihre Story gekürzt neben derjenigen der anderen Klostergäste geschildert worden wäre, das wär dann aber kein Liebesroman geworden.

Fazit: Mich hat zwar das Setting im Kloster in der Provence abgeholt, nicht aber die Lovestory von Emma und Julien. Der meist sehr einfühlsame Schreibstil des Autors macht den Roman aber dennoch lesenswert.
3.5 Sterne.

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Wunderbar leicht, ernst und witzig zugleich

Mit anderen Augen
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Ein Roman für fast alle Frauen über 50!

Tilda, mit 52 noch nicht alt, aber auch nicht mehr jung, geschieden, erfolgreich als Fotografin mit ihrer eigenen kreativen Firma, zwei tolle 20jährige Töchter, ...

Ein Roman für fast alle Frauen über 50!

Tilda, mit 52 noch nicht alt, aber auch nicht mehr jung, geschieden, erfolgreich als Fotografin mit ihrer eigenen kreativen Firma, zwei tolle 20jährige Töchter, zwei ebenfalls tolle, langjährige Freundinnen, ein Haus in der Nähe des Strandes, ein Hund. Eigentlich hat sie alles.

Alles, ausser ihren kleinen Finger. Also, da ist er schon noch, sie spürt ihn, sieht ihn aber nicht mehr. Als weitere Körperteile verschwinden, Tilda sich zur Ärztin wagt, und ihr die Diagnose "Unsichtbarkeit" gestellt wird, ist sie erst mal am Boden zerstört, denn sie hat noch nie davon gehört.

In einer Selbsthilfegruppe, lernt sie weitere betroffene Frauen kennen und stellt fest, dass diese ihr bisher unbekannte Krankheit weitaus verbreiteter ist, als angenommen. Es gibt sogar Literatur dazu und sie bekommt einen Termin bei einer Spezialistin, die aber umstritten ist.

Während sie selbst versucht, soviel wie möglich über die Krankheit herauszufinden, auch ob sie heilbar ist (Wissenschaftlerin Selma sagt ja, Selbsthilfegruppeleiterin Brenda nein), muss sie und ihr Umfeld erst mal lernen, damit umzugehen. Soll sie Handschuhe tragen, damit der fehlende Finger nicht auffällt? Neben solchen äusserlichen Fragen geht es auch ums Innere, ums Eingemachte.

Ausgerechnet jetzt lernt Tilda einen Mann kennen, der sich für sie interessiert. Kann und will sie sich auf Patrick einlassen, solange sie selbst noch nicht weiss, wie mit der Diagnose umgehen? Was, wenn sie eines Tages gar nicht mehr zu sehen ist, wie Carol aus der Gruppe?

Autorin Jane Tara hat mit "Mit anderen Augen" einen unglaublich kreativen Roman vorgelegt. Ein wichtiges und ernstes Thema hat sie in eine humorvolle Geschichte verpackt. Nur schon die Charaktere: alle absolut gelungen. Allen voran Tilda, die sich auf Selmas Therapieideen einlässt. Dicht gefolgt von Patrick, der mit seiner Persönlichkeit und seinem Beruf überrascht. Aber auch Paula, die wir alle kennen und Carol, Erica, Leith, Yumiko. Gurinder erinnerte mich an eine frühere Ärztin von mir. Wirklich toll gezeichnete Figuren, keine zu wenig, keine zu viel.

Genau so die Seitenzahl: obwohl hoch mit fast 500 Seiten, ist keine zu wenig und keine zu viel. Es kommen keine Längen auf. Im Gegenteil: diese Geschichte, im Stil des magischen Realismus gehalten, kommt wunderbar leicht, witzig und ironisch daher und verliert trotzdem nie die Ernsthaftigkeit. Dieser kluge Roman regt zum Nachdenken über die eigene Lebenssituation und "Un-/Sichtbarkeit" an und wird sicher noch lange nach hallen. "Mit anderen Augen" könnte ein Kandidat für die Jahreshighlight-Liste sein.

Fazit: Ein grossartiger Roman, dem ich ganz viele Leserinnern wünsche!
Solche, die nicht mehr jung, aber auch noch nicht wirklich alt sind 😉

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Lieber nur was trinken

Richtig gutes Essen
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Nitanis "Leidenschaft für Literatur", wie es am Ende im Klappentext steht, kommt im Roman gar nicht rüber. Er erzählt davon einmal. Dass er ein Buch liest, das wird auch nur einmal erwähnt - irgendwann ...

Nitanis "Leidenschaft für Literatur", wie es am Ende im Klappentext steht, kommt im Roman gar nicht rüber. Er erzählt davon einmal. Dass er ein Buch liest, das wird auch nur einmal erwähnt - irgendwann über die Neujahrsfesttage scheint er gelesen zu haben. Ansonsten ist Nitanis Leben eintönig: er arbeitet viel, isst Instant-Nudeln, und spielt zuhause am Handy oder Computer rum. Mit seinem "Frauenbesuch" geht er entweder essen (Oshio) oder lässt sich bekochen (Ashikawa). Letzteres ist ihm lästig, aber genauso wie im Büro, getraut er sich nichts zu sagen, ausser dass es "lecker" ist.

Mit dieser japanischen Mentalität des "nicht sagen, was man denkt, nur nett nicken" kann ich gar nichts anfangen. Das ist mir zwar jeweils von Vornherein schon bewusst, wenn ich Romane von asiatischen Autor:innen lese - weshalb ich diese auch nur selten in die Hand nehme, ich muss aber innerlich jedes Mal den Kopf schütteln darüber. Auch dieser Roman von Junko Takase trieft von dieser speziellen Mentalität, aber er war trotzdem unterhaltend und auf eine gewisse Weise auch subtil humorvoll.

Die soziale Dynamik am Arbeitsplatz ist in "Richtig gutes Essen" zentral, wie es auch in hiesigen Breitengraden der Fall ist, aber halt eben zusätzlich mit diesem oben genannten grossen kulturellen Unterschied. Dennoch hätte ich hier der Büromannschaft eins um andere Mal gerne zugerufen: seid doch endlich mal offen und ehrlich! Sagt dem Chef, dass ihr nicht zum Essen mitkommen wollt und sagt Ashikawa, dass sie euch mehr unterstützen würde, wenn sie wie ihr abends länger arbeiten würde, anstatt so oft zu fehlen. Sagt ihr, dass sie viel zu oft Selbstgebackenes mitbringt. Dass sie ihre vielen Fehlstunden nicht mit Zucker und Mehl aufwiegen kann. Dass sie als Konditorin vielleicht glücklicher wäre als bei ihrer Arbeit im Büro.

Hinter die Fassaden der Charaktere sieht man nur bis zu einem gewissen Grad, aus unserer europäischer Sicht zumindest, vielleicht ist es ja für japanische Verhältnisse schon sehr offen geschildert. Das Ende des Romans lässt verschiedene Überlegungen zu, so dass man nicht weiss, ob Nitanis letzter Satz ernst gemeint ist und er das Gesagte umsetzen will oder nicht. (Falls ja: selbst Schuld!) Oshio fand ich von allen Figuren am ehrlichsten, obwohl ich ihr Benehmen auch nicht ganz verstand.

Was das richtig gute Essen angeht, erging es mir ein wenig wie Nitani: egal, was aufgetischt wurde, es liess mich erstaunlicherweise kalt, die Instantnudeln - eigentlich nur was für den Notfall - machten genauso wenig den Mund wässrig wie Ashikawas Torten, von zu Hause mitgebrachtes Bento oder das Essen in den Izakayas und anderen Restaurants. Das einzig Kulinarische, was mich neugierig gemacht hat: was ist das für ein Grüntee, der sogar spätabends getrunken wurde?

Fazit: "Richtig gutes Essen" ist ein für mich typisch japanischer Roman: er ist zwar unterhaltend, aber distanziert und beobachtend erzählt. Wäre der Roman eine Speisekarte im Restaurant: ich würde mir nur etwas zu trinken bestellen und beobachten, was die anderen so essen. So lässt sich der Roman gut lesen, wer mehr erwartet, soll doch lieber Zuhause bleiben und selbst kochen - oder sich wie Nitani Wasser für seine Instannudeln aufsetzen.
4 Sterne.

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Veröffentlicht am 21.04.2026

Hat mich der Mann im Bild eben angeschaut?

Zwei in einem Bild
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Plötzlich verändert der auf dem Kunstwerk lesende Mann seine Haltung - das kann doch gar nicht sein! Hat er mich eben angeschaut oder geht meine Fantasie mit mir durch? Diese und ähnliche Fragen stellt ...

Plötzlich verändert der auf dem Kunstwerk lesende Mann seine Haltung - das kann doch gar nicht sein! Hat er mich eben angeschaut oder geht meine Fantasie mit mir durch? Diese und ähnliche Fragen stellt sich Claire, die neue Putzfrau im Museum, als sie in "ihrem" Raum putzt.

Wer von uns hat sich nicht auch schon vorgestellt, wie es ist, wenn in die Bilder an der Wand Bewegung kommt? Seit einigen Jahren gibt es solche bewegten Filme und multisensorische Kunstausstellungen, in denen wir das Leben im und neben dem Bild wahrnehmen können. Die schaue ich ich mir immer gerne an, weswegen auch klar war, dass ich "Zwei in einem Bild" unbedingt lesen möchte.

Morgan Pager geht mit ihrem Roman sogar noch einen Schritt weiter als die immersiven Ausstellungen: einige Tage, nachdem Claire sich die oben genannten Fragen stellte, lässt die Autorin ihre Protagonistin in das Bild hinein steigen und sich mit den abgebildeten Personen darauf unterhalten und noch viel mehr erleben.

Neben der Entdeckung weiterer Kunstwerke und ihrer Figuren beschäftigen sich die Protagonisten, Claire und Jean Matisse, auch mit dem Zeit- und Kulturunterschied von etwa hundert Jahren. Die Zeit, in der das Bild gemalt wurde und die Zeit, in der Claire lebt. Jean fragt sich zum Beispiel, welchen Nutzen dieses langeckige Kästchen, das die Menschen seit mehren Jahren in der Hand halten, wohl haben mag.

Die kleine Flucht aus dem Alltag, die wir uns manchmal wünschen, wird Claire von der Autorin gegönnt und auch wenn Claire oft einfach in den Bildern bleiben möchte, meistert sie es hervorragend in beiden Welten zu leben und trotzdem mit beiden Beinen in der Realität zu stehen.

Mir hat enorm gefallen, wie beide Seiten gleich gut gezeichnet wurden, die reale, Welt, in der Claire lebt, und die von Jean und Co. Ich würde gerne einige eindrückliche Beispiele nennen, doch dann müsste ich spoilern und das will ich nicht. Der Roman überrascht nämlich auch immer wieder durch neue Twists, die man nicht vorhersehen kann.

Wie immer bei solchen fantasievollen Geschichten bin ich jeweils extrem gespannt auf das Ende, auch das gelingt Morgan Pager perfekt. Mit diesem Roman ist ihr ein wundervolles Debüt gelungen, der Schreibstil und die Geschichte überzeugen.

Jede Person, die diesen Roman gelesen hat, wird Museen in Zukunft anders betreten und die darin hängenden Bilder genauer betrachten, denn vielleicht, vielleicht sitzt die Krawatte oder liegt das Halstuch der gezeichneten Figuren beim nächsten Besuch tatsächlich nicht mehr ganz akkurat oder das Buch ist nicht mehr auf derselben Seite aufgeschlagen...

Fazit: Ein toller, charmanter Roman, der noch sehr lange in Erinnerung bleibt!
5 Sterne.

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Veröffentlicht am 11.03.2026

Ein Jahreshighlight - toll erzählt

Kleopatra
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Als Kind war ich mehrmals an einem Strand mit wunderbarem Sand, ganz rund waren die Sandkörner. Diesen kleinen Strand nannte man Kleopatra-Strand - nach einer ägyptischen Königin, die hier gebadet haben ...

Als Kind war ich mehrmals an einem Strand mit wunderbarem Sand, ganz rund waren die Sandkörner. Diesen kleinen Strand nannte man Kleopatra-Strand - nach einer ägyptischen Königin, die hier gebadet haben soll. Seither hab ich sie immer im Kopf, diese sagenumworbene Kleopatra.

Geschichten über die Pharaonin gibt es viele, meist von Männern des Patriarchats verfasst. Deshalb freute ich mich, dass Autorin Saara el-Arifi dieser Frau mit ihrem Roman eine weitere Stimme, eine weibliche Stimme gibt.

Zuerst gibt es eine Anmerkung der Autorin, das, was sonst im Nachwort stehen würde: was historisch verbürgt, was Fiction ist und ob vielleicht Orte oder Zeitpunkte verschoben wurden, damit ihre Erzählung stimmiger ist. Das hat mir schon mal sehr gut gefallen, so weiss man von Anfang an Bescheid.

Die Romanbiografie beginnt um 51 v. Chr., kurz bevor Kleopatras Vater stirbt. Kleopatra ist eine Ptolemäerin und erbt den Thron von ihrem Vater. Sie, nun Pharaonin, erzählt ihr Leben selbst und wendet sich manchmal selbstreflektiv an die Leserschaft. Etwa damit, dass sie erst zu spät bemerkte, dass der Eunuch Potheinos, der bereits ihrem Vater diente, genau wie ihre Schwester Arsinoë, ein falsches Spiel spielt.

Dieser Erzählkniff hat mir mir sehr gut gefallen, es ist ein wenig so, als ob sie auch heute noch lebt und ihre Sicht auf die Zeitzeugen mit uns teilt. So ähnlich berichtet es dann auch der Epilog, der zur ganzen Geschichte passt.

Die Autorin zeigt eine sehr menschliche Kleopatra. Eine selbstironische, humorvolle, nachdenkliche und liebende Frau, die Mutter, Königin, Staatsoberhaupt, Geliebte, Schwester ist und laut Familiendynastie auch Göttlichkeit verkörpern soll. Nur ist ihre Gabe, die Heilkunst, für ihre Geschwister keine Göttergabe, was ihr zu schaffen macht. Trotzdem interessiert sie sich sehr für die Heilkunst, wendet ihre Gabe an und lernt viel darüber. Besuche in der Bibliothek von Alexandria - für sie kein Ort, sondern ein "Baum des Wissens" - sind für sie ganz normal. Kein Wunder ist sie am Boden zerstört, als die berühmte Bibliothek abbrennt. Kleopatra setzt alles daran, dass sie so schnell wie möglich wieder aufgebaut wird. Auch ihre Partner Julius Caesar und Marcus Antonius werden nicht nur als römische Herrscher, sondern als Menschen mit Gefühlen dargestellt. In Zukunft werde ich jede Steinstatue von den beiden mit anderen Augen ansehen.

Von Beginn weg hat mich Saara el-Arifi mit ihrem süffigen Schreibstil, der modernen Sprache und der - trotz bekannten - fesselnden Handlung in den Bann gezogen. Sie schreibt bildhaft, so dass man sich das Geschehen nur zu gut vorstellen kann.

Die Freude ist gross, wenn man schon am Beginn des Jahres so einen tollen Roman gelesen hat, der am Ende des Jahres garantiert noch als Jahreshighlight Bestand hat.

Fazit: Stark erzählt - und somit ein Lese-Highlight, das man kaum aus der Hand legen kann.
5 Sterne.

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