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Veröffentlicht am 20.07.2022

Raffiniertes Morden

Richter morden besser
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Cover:
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Der richterliche Hammer mit einer Blutspur ist das treffende Symbol für diese Art von Krimi. Schlicht und doch ein Eyecatcher.

Inhalt:
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Richter Siggi Buckmann ist glücklich ...

Cover:
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Der richterliche Hammer mit einer Blutspur ist das treffende Symbol für diese Art von Krimi. Schlicht und doch ein Eyecatcher.

Inhalt:
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Richter Siggi Buckmann ist glücklich von seiner Frau getrennt, hat ein gutes Verhältnis zu seinen erwachsenen Töchtern und auch sonst ein gutes Herz. Angefangen als Idealist im Juristenberuf ist er mittlerweile etwas abgeklärt und weiß, dass nicht immer die Gerechtigkeit siegt. Damit hat er sich größtenteils abgefunden und macht weiterhin seinen Dienst nach Vorschrift. Doch als ein Obdachloser stirbt, der ein guter Bekannter von Siggi war, wendet sich das Blatt.

Mein Eindruck:
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"Das war genau der Grund, aus dem ich schon seit einigen Jahren den Glauben in unser System verloren hatte. Es war zu anfällig gegenüber Druck von außen. Nur weil ein untalentierter Rechtsanwalt, der in der Politik Karriere als Justizminister gemacht hatte, einem alten Freund noch einen Gefallen schuldete, sollten wir einen rücksichtslosen und brutalen Verbrecher laufen lassen, der mindestens fünf Menschenleben auf dem Gewissen hatte?"

Dieser Krimi spielt im Justiz-Milieu und ist durch seine Art besonders. Die Geschichte ist größtenteils aus Siggis Sicht geschrieben, der mir sehr sympathisch ist mit seinem stets unterschwelligen, sarkastischem Humor. Gleichzeitig hat er sein Herz am rechten Fleck und mag es gar nicht, wenn er das Gefühl hat, manipuliert oder bestochen zu werden. Die Art, wie er schließlich auf seine Art für Gerechtigkeit sorgt, ist sehr raffiniert. Bis es so weit kommt, geschehen einige unerwartete Wendungen, die den Krimi spannend und unterhaltsam machen. Zwischendurch werden immer wieder Seitenhiebe auf Juristen und unser Rechtssystem mit der dahinter steckenden Bürokratie ausgeteilt. Das hat mir besonders gut gefallen.
Die Geschichte kommt mit wenig Blutvergießen aus und ich würde sie als eine Art Cosy-Crime im Justiz-Milieu beschreiben, der sehr gut konstruiert ist. Das Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen, auf die ich schon sehr gespannt bin!

Fazit:
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Eine etwas andere Form von Mord - ungewöhnlich, spannend und mit humorvollen Seitenhieben auf das Rechtssystem

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.07.2022

Eine Fähre, viele Vermisste und ebenso viele Rätsel

Tod vor Helgoland
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Cover:
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Der Rettungsring ist der Bezug zur Fähre, die im Kontext des Verschwindens der Leute eine zentrale Rolle spielt. Des Weiteren erinnerten mich die vielen orangen Stellen sofort an Helgoland ...

Cover:
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Der Rettungsring ist der Bezug zur Fähre, die im Kontext des Verschwindens der Leute eine zentrale Rolle spielt. Des Weiteren erinnerten mich die vielen orangen Stellen sofort an Helgoland mit den orangenen Felsen (der langen Anna). So macht das Cover mit seinen Anspielungen auf den Fall sehr neugierig und hat mich angezogen, weil es mal etwas anders ist als das von anderen Küstenkrimis.

Inhalt:
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Kommissarin Friederike von Menkendorf (Rike) möchte auf Helgoland nur eine Auszeit vom Beruf nehmen und sich aktiv im Vogelschutz betätigen. Doch gleich bei ihrer Anreise auf der Fähre wird sie Zeugin, als eine Frau über Bord fällt. Diese Person bleibt zunächst verschwunden und es ist unklar, ob sie freiwillig über Bord ging oder jemand sie schubste.
Auf der Insel trifft sie einen alten Freund wieder: Harry. Er ist Polizist auf Helgoland und bittet Rike, ihm bei den Ermittlungen zu helfen. Als dann noch weitere Personen von der Fähre verschwinden und einige tot aufgefunden werden, liegt der Verdacht nahe, dass dies kein Zufall sein kann. Doch welche Zusammenhänge gibt es zwischen diesen Vermissten- und Totenfällen? Rike und Harry stoßen bei ihren Ermittlungen immer wieder auf viele Fragen und Ungereimtheiten.

Mein Eindruck:
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Dies ist der 3. Fall von Rike, war aber mein erster. Er kann aber gut ohne Vorkenntnisse der ersten Bände gelesen werden. Besonders gut gefallen hat mir Helgoland als einer der eher seltenen Tatorte bei Küstenkrimis. Frau Ziegert hat die Landschaft und das Leben der Einheimischen dort plastisch und gut vorstellbar beschrieben. So stellten sich fast Urlaubsgefühle ein, wenn da die Toten nicht wären. Auch über den Vogelschutz und die Problematik von Plastikmüll in der Nordsee erfährt man nebenbei so einiges Interessantes.
Der Fall ist sehr komplex aufgebaut, es werden verschiedenen Personen und ihre Handlungen verfolgt, zudem gibt es einige Sprünge in den Zeitebenen, die nicht immer sofort ersichtlich und zuzuordnen sind. Einerseits machte dies die Handlung sehr spannend, denn ich bekam erst im letzten Drittel eine leise Ahnung, wer dahinter stecken könnte. Hinzu kamen die immer häufiger eingestreuten Gedankengänge des Täters, die dem ganzen etwas Dunkles und Schauriges verliehen. Andererseits sorgten die Sprünge in den Handlungssträngen aber auch zwischenzeitlich für Verwirrung. Am Ende fügt sich alles unerwartet nach einem actionreichen Showdown und hallt durch einen interessanten Epilog am Ende noch im Leser nach.
Dieser Krimi ist sehr facettenreich, denn Themen wie Wendekinder, Drogenhandel, Missbrauch, Sekte und Immobiliengeschäfte und noch einige mehr werden hier zu einem sehr komplexen Krimi verwoben, der ein genaues Lesen erforderlich macht und mich daher von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Trotz der akribischen Recherche der Autorin empfand ich jedoch das Ende sowie einige kleinere Handlungen als nicht authentisch und ziehe daher einen Punkt ab. Insgesamt ist dies ein sehr außergewöhnlicher und lesenswerter Krimi!

Fazit:
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Komplexer und spannender Krimi mit sympathischer Ermittlerin vor der Kulisse Helgolands

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.07.2022

Spannende Fantasy-Geschichte zum Thema Selbstfindung, Liebe und Freundschaft

Yadriel und Julian. Cemetery Boys
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Cover:
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Das Cover erinnert durch die Farbenpracht und die beiden Totenköpfe unten direkt an den Día de Muertos. Es ist wunderschön und im Laden ein echter Eyecatcher.

Inhalt:
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Yadriel ...

Cover:
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Das Cover erinnert durch die Farbenpracht und die beiden Totenköpfe unten direkt an den Día de Muertos. Es ist wunderschön und im Laden ein echter Eyecatcher.

Inhalt:
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Yadriel ist ein transgender Junge, der auf Jungs steht. Damit ist er zusammen mit seiner veganen Cousine Maritza das "rosa Schaf" in der Familie. Beide sind in einer Familie voller Brujx aufgewachsen, die die Fähigkeit haben, Geister von Toten zu sehen, Menschen zu heilen und die verstörten Geister ins Jenseits zu entlassen. Doch Yadriel wird aufgrund seiner sexuellen Ausrichtung in der Familie nicht anerkannt als "Brujo". Als aus dem Familienclan Miguel spurlos verschwindet, will Yadriel bei der Suche nach ihm beweisen, dass er dazugehört. Dabei beschwört er aus Versehen den Geist von Julian herbei. Eigentlich können sich beide nicht ausstehen, aber es sind noch andere Jugendliche verschwunden und bei der gemeinsamen Suche nach der Wahrheit kommen sich Yadriel und Julian immer näher, geraten aber gemeinsam mit Maritza auch in große Gefahr.

Mein Eindruck:
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Mich hat die Geschichte sehr gereizt, denn ich habe vom Día de Muertos schon einiges gehört. In dieser Geschichte taucht man noch stärker in diese Welt ein und erfährt mehr über die Traditionen dieses Feiertages. Auch war dies mein erster Roman mit einem transgender Protagonisten und ich war mir unsicher, ob ich mich entsprechend einfühlen könnte. Ich kann nur sagen: Ich konnte! Aiden Thomas erzählt mitfühlend, packend und immer mit einer Prise Humor die Geschichte der drei Hauptfiguren Yadriel, Julian und Maritza. Alle drei entwickeln sich weiter. Ich habe mitgefiebert, gelacht, war teilweise nachdenklich und gefesselt. Man erfährt erst spät, was mit den verschwundenen Jugendlichen passierte und ich war gespannt, ob es für die beiden Jungs ein Happy End geben würde. Es ist eine Geschichte über Tod und Leben, Freundschaft, Liebe, der Suche nach sich selbst und nach Akzeptanz. Aiden Thomas hat es geschafft, all diese Themen zu einem toll komponierten Roman zu verarbeiten, der an nichts zu wünschen übrig lässt.

Das einzige, dass erwähnt werden sollte, ist die Tatsache, dass viele spanische Begriffe zwischendurch ohne Fußnote oder Erläuterung verwendet werden. Das macht die Handlung und das Gesagte authentisch und vermittelt so auch den richtigen Flair der Latinx. Ich empfand dies als wohltuend und bereichernd, da ich selber Spanisch verstehe. Zwar sind viele Aussagen sicherlich intuitiv zu verstehen, an einigen Stellen wären Erläuterungen für Menschen mit fehlenden Spanischkenntnissen aber sicher hilfreich.
Ich freue mich, dass es eine Fortsetzung geben wird!

Fazit:
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Eine fantasiereiche, spannende und teils humorvolle Queer-Geschichte rund um den Día de los Muertos"

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Veröffentlicht am 10.07.2022

Klimakatastrophe Waldbrand aus unterschiedlichen Perspektiven

Der Anfang von morgen
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Cover:
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Das Titelbild mit dem Feuer passt gut zum Inhalt, es ist schlicht, aber durch das Rot der Flammen wird man aufmerksam.

Inhalt:
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Es ist die Zeit "nach der Pandemie", ...

Cover:
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Das Titelbild mit dem Feuer passt gut zum Inhalt, es ist schlicht, aber durch das Rot der Flammen wird man aufmerksam.

Inhalt:
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Es ist die Zeit "nach der Pandemie", Schweden in einem August ein paar Jahre später. Die Klimaveränderungen machen sich zunehmend bemerkbar. In Schweden ist ein großer Waldbrand ausgebrochen und die Menschen müssen fliehen. Inmitten des Chaos versuchen 4 Personen auf ihre Weise ihr Leben zu retten und ihr bisheriges zu hinterfragen.

Mein Eindruck:
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"Und darin liegt auch eine Freiheit. Darin findet sich ein Trost. Es gibt keine Umweltprobleme, es gibt keine Klimakrise, es gibt keinen Weltuntergang. Was es gibt, oder gab, ist eine Säugetierart, die sich so sehr vermehrt hat, dass sie am Ende alle Ökosysteme zerstört hat, von denen sie abhängig war, und damit kollektiven Selbstmord begangen hat. Und es ist natürlich traurig, wenn man ausgerechnet dieser Tierart angehört, aber aus einer Perspektive betrachtet, die Millionen Jahre in der Zukunft liegt, aus einer kosmischen oder evolutionären Perspektive, ist es vollkommen belanglos. Es spielt nicht die geringste Rolle." [Auszug aus Melissas Vortrag]

Das Cover und die Beschreibung haben mich sehr neugierig gemacht. Auch der Anfang ist sehr spannend, in der Didrik erzählt, wie er versucht, mit seiner Familie zu fliehen vor den Flammen. Es ist sehr dramatisch, denn das Auto springt nicht an, sie müssen zu Fuß gehen und nach und nach verlieren sie sich. Dies könnte der Beginn eines spannenden und nachdenklich machenden Romans sein. Leider wird er dies nicht, denn die Handlung wird ziemlich in die Länge gezogen. Man folgt im ersten Teil dem Geschehen rein aus Didriks Gefühls- und Gedankenwelt. Diese ist sehr verworren, macht mehrere Zeitsprünge und vieles wird extrem detailliert geschildert. Zudem nervte mich der Charakter sehr. Er ist mir einfach unsympathisch gewesen.
Der gleiche Zeitraum wird anschließend in 3 weiteren, separaten Teilen beschrieben jeweils aus der Sicht von Melissa (Didriks Geliebter), André (dem Sohn von Melissas Vermieter) und Vilja (Didriks Teenager-Tochter). Bis auf Vilja konnte ich mit keiner Person auch nur ansatzweise Sympathie empfinden, aber auch Vilja konnte mich nicht für sich einnehmen. Es kommen viele Kraftausdrücke vor, die m. E. nicht in dieser häufigen Form sein müssten und viele Personen agieren oberflächlich, unnötig brutal und egoistisch. Allerdings kann man dies nicht ausschlieschlich auf die Extremsituation schieben, denn die Probleme fingen schon lange vor der Katastrophe an und die Waldbrand-Situation dient einigen nur als Ausrede, sich ihrer Probleme zu entledigen bzw. die Situation ist letztendlich nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt.
Zwischendurch gibt es einige spannende Szenen und auch einige Zitate, die einem nahe gehen und die mich nachdenklich zurückgelassen haben.
Insgesamt verspricht die Beschreibung jedoch mehr als das Buch halten kann und ich kann nicht nachvollziehen, warum das Buch "hymnisch gefeiert" wurde.

Fazit:
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Das Thema Klimaveränderungen und seine Auswirkungen mit wirrer Handlung und unsympathischen Charakteren - lässt einen jedoch nachdenklich zurück

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Veröffentlicht am 29.06.2022

Die Bibel zum Leben erweckt

Die Große HörBibel. Ungekürzte, szenische Lesung. 8 MP3-CDs
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Die 8 CDs mit den mp3-Dateien sind jeweils in einer stabilen Hülle aus hochwertigem Karton verpackt und alle CDs zusammen in einem ebenso stabilen Schuber aus Pappe eingeordnet. Auf der Rückseite jeder ...

Die 8 CDs mit den mp3-Dateien sind jeweils in einer stabilen Hülle aus hochwertigem Karton verpackt und alle CDs zusammen in einem ebenso stabilen Schuber aus Pappe eingeordnet. Auf der Rückseite jeder CD-Hülle findet sich passend zum jeweiligen Inhalt ein Zitat aus der Bibel.
Zusätzlich gibt es ein Booklet, in dem die Inhalte jeder CD mit den passenden MP3-Tracks aufgelistet sind und Details zu den wichtigsten Sprechern zusammengefasst werden. Die Farben Gelb, Dunkelblau und Weiß verleihen dem Ganzen ein edles Aussehen.

Mir gefiel diese Gestaltung sehr gut, allerdings ist die Schrift im Booklet etwas klein, was für Menschen, die nicht mehr so gut sehen, sicher suboptimal zu lesen ist. Eine etwas größere Schriftart sowie einige weitere Seiten mit Details zu weiteren Sprechern hätten dem Booklet gut getan.
Ich persönlich höre mir Hörbücher auch wegen besonderer Sprecher an und hätte mir gewünscht, dass es nicht nur zu den wichtigsten Rollen, sondern zu allen eine Auflistung gegeben hätte, verbunden mit konkreten Hinweisen, auf welchen Tracks diese Sprecher zu hören sind.
Aber dieses kleine Manko hat dem Genuss dieser wunderschönen Hörbibel keinen Abbruch getan. Und letztendlich steht ja auch das Wort Gottes im Mittelpunkt und nicht die Sprecher.

Beim Hören merkt man, wie viel Liebe zum Detail in die Vertonung der Bibel geflossen ist. Die Sprecher sind passend zu ihren Rollen gewählt, sprechen ruhig und gut verständlich und die verteilten Rollen erwecken die Bibel förmlich zum Leben. Die Tonqualität ist sehr gut. Für dieses Projekt hat man großartige und größtenteils sehr bekannte Schauspieler und Synchronsprecher gewinnen können, u. a. Peer Augustinski, Marianne Rogée, Felix von Manteuffel, Jens Wawrczeck, Frauke Poolman, Philipp Schepmann (auch Regie) uvm.
Hier steckt wirklich viel Arbeit drin, angefangen von der Gestaltung über die Auswahl der Sprecher bis hin zu den einzelnen Aufnahmen. Hier ist die komplette Lutherbibel in der Fassung von 1984 vertont und bietet insgesamt gute 82 Stunden Hörvergnügen - ein Meisterwerk!

Aufgrund der übersichtlichen Einteilung kann man einzelne Teile der Bibel am Stück oder auch nur einzelne Kapitel (je ein Track) gezielt aussuchen und anhören. Diese Hörbibel erweckt die Geschichten der Bibel im wahrsten Sinne des Wortes zum Leben. Ich empfehle sie für diejenigen, die nicht in der Lage sind, selber zu lesen oder für die, die durch das Hören eine neue Perspektive auf die Bibel bekommen wollen. Sicher eignet sie sich auch gut, um in Bibelkreisen oder Gottesdiensten eingesetzt zu werden. Eine klare Kaufempfehlung von mir!

Fazit:
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Bekannte Sprecher erwecken die Bibel zum Leben - ein großartiger Hörgenuss!

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