Jule ist neben Ben und Lina eine der neuen Mitbewohner von Felicia im alten Schulhaus am See. Auch sie ist eine Jungunternehmerin – mit den besten Kontakten.
Sie betreibt einen Concierge-Service, mit dem ...
Jule ist neben Ben und Lina eine der neuen Mitbewohner von Felicia im alten Schulhaus am See. Auch sie ist eine Jungunternehmerin – mit den besten Kontakten.
Sie betreibt einen Concierge-Service, mit dem sie jedem, der sie bucht, die unmöglichsten Dinge möglich macht.
Auf einer von ihr organisierten Veranstaltung lernt sie den Unternehmer Christian Thalbach kennen, der sie kurz darauf ebenfalls bucht. Anfangs geraten die beiden wegen jeder Kleinigkeit aneinander. Als Christian einen Unfall hat, ist er aber mehr denn je auf Jule angewiesen.
Als es beginnt, zwischen den beiden zu knistern, wehrt Jule sich zuerst dagegen. Und als sie dann doch nachgibt, wird ihr Herz gebrochen.
Es hat sehr viel Spaß gemacht, zwischen den Seiten wieder nach Starnberg zu reisen und die (fast wie zu Freunden gewordenen) Charaktere wieder zu treffen.
Die Geschichte von Christian und Jule zu verfolgen war aufwühlend, amüsant und spannend.
Ich freue mich schon auf Band 3, in dem Lina im Fokus steht.
Jana Heinicke hat sich in diesem Buch auf den Weg gemacht, alles zu berichten … von Schwangerschaft über Geburt bis hin zum Mutterwerden – Muttersein – Muttergefühlsachterbahn ...
Wir müssen über Muttschaft sprechen
Jana Heinicke hat sich in diesem Buch auf den Weg gemacht, alles zu berichten … von Schwangerschaft über Geburt bis hin zum Mutterwerden – Muttersein – Muttergefühlsachterbahn und wie das alles in unsere Gesellschaft eingebettet ist, von ihr bewertet, abgewertet, nicht wertgeschätzt wird.
„Mütter müssen damit leben, dass die Arbeit, die sie täglich leisten, weder gesehen noch wertgeschätzt wird.“
Aus dem Bauch heraus – Jana Heinicke – Goldmann Verlag
Ich habe einen wundervollen Mann, der sehr viel von dem sieht, weiß und wertschätzt, was ich tue (wenn auch nicht alles), der viel im Haushalt mitarbeitet und um eine gleichberechtigte Elternschaft bemüht ist. Doch das hatte auch seine Grenzen … er auf der Arbeit eine 4-Tage-Woche? Das hatte noch keiner seiner Kollegen gemacht …
Ich habe zudem das Gefühl, dass das Thema nach und nach mehr (mediale) Aufmerksamkeit erhält, eher mal angesprochen wird, aber wirklich viel bewegt sich noch nicht.
„Mütter müssen, ob sie wollen oder nicht. Mütter müssen, auch wenn sie nicht mehr können.“
Aus dem Bauch heraus – Jana Heinicke – Goldmann Verlag
Auch wenn darüber nicht (oft) gesprochen wird … es gab schon einige Tage, an denen ich an meiner physischen und psychischen Belastungsgrenze war. Viel mehr als zu der Zeit, in der ich vollzeit arbeitete und nebenberuflich selbständig war. Unsere Kleine ist jetzt 1 1/2 … mittlerweile also schon manchmal echt selbständig, was mir auch mal eine Verschnaufpause verschafft. Zudem schläft sie in der Regel echt gut.
„Beim Kinderkriegen ging es um das Kind.
Beim Mutterwerden auch.“
Aus dem Bauch heraus – Jana Heinicke – Goldmann Verlag
Und das ist tatsächlich ein Punkt, in dem ich der Autorin voll und ganz zustimme. Denn das habe ich auch so beobachtet. Wie auch die Autorin hatte und habe ich manchmal das Gefühl, dass wir Mütter vergessen werden. Bei den ersten Besuchen nach der Geburt, gab es „nur“ 3 Geschenke für mich: Bodylotion (mit Duft natürlich, die ich also erstmal nicht verwenden wollte), Fußcreme (davon das beste Geschenk) und ein Blumenstrauß. Aller Fokus lag nur auf dem Baby, kein mitgebrachtes Essen, kein Unterstützungsangebot …
In den Worten der Autorin schwingt übers Buch verteilt an vielen Stellen Wut mit. Bei mir ist es Enttäuschung.
Wut fühlte ich selbst bei der Thematik „Beruflicher Wiedereinstieg“, Chancen, Möglichkeiten, … wobei ich da vor allem auch enttäuscht wurde.
Jana Heinicke fasst die Thematik rund um das Mutterwerden & Muttersein gut, konkret und direkt zusammen, macht auf Misstände und Probleme aufmerksam, spricht offen Dinge an, die in der Gesellschaft, im Freundeskreis, in der Familie oft totgeschwiegen werden. Schade finde ich nur, dass am Ende die Wut steht, anstatt Vorschläge, wie diese Themen gemeinsam angegangen werden könnten. Denn dass hier dringend etwas passieren muss, das ist klar!
Auch dieses Buch von Tessa Randau steckt, wie seine Vorgänger, voller Lebensweisheiten. (Hier gehts zu den Rezensionen der vorigen Bände) Dabei legt jedes den Fokus auf ...
Wie ich mich selbst wiederfand
Auch dieses Buch von Tessa Randau steckt, wie seine Vorgänger, voller Lebensweisheiten. (Hier gehts zu den Rezensionen der vorigen Bände) Dabei legt jedes den Fokus auf eine bestimmte Thematik. In diesem Band ist es das „zu sich selbst finden“ oder „Lebenskrisen verarbeiten“, würde ich sagen.
Wie in den anderen Bänden gibt es eine Protagonistin, die auf der Suche nach Lösungen auf eine:n Mentor:in trifft. Diese:r gibt Denkanstöße, Ratschläge, klärt auf und erzählt aus eigener Erfahrung.
„Wichtig ist, dass wir das, was wehgetan hat, hinter uns lassen. Und das, was gut ist, in unserem Herzen bewahren. Das Gute wie einen Schatz, der uns Kraft gibt und das Schlechte wie eine Aufgabe, aus der wir lernen können.“
Tessa Randau – das Meer und ich – dtv Verlag
Auch wenn ich (noch) nicht in so einer Lebenskrise stecke, konnte ich viele inspirierende Denkansätze für mich daraus mitnehmen.
Da mich aktuell sehr viele verschiedene Themen beschäftigen, blieb mir vor allem dieser Satz im Gedächtnis:
„Wir alle sind die Gesellschaft. […] Wenn wir wollen, dass sich die Gesellschaft ändert, dann müssen wir erst mal bei uns selbst anfangen.“
Tessa Randau – das Meer und ich – dtv Verlag
Gerade, was gesellschaftlich geprägte Glaubenssätze betrifft, ist ein großes Umdenken und neu Formen notwendig. Deshalb hoffe ich, dass sich viele Leser:innen von Tessa Randaus Büchern inspirieren lassen und daraus Mut ziehen. Mut zum Umdenken! Mut, zu sich selbst zu stehen und eigene Entscheidungen zu treffen.
Mit „Sterne über dem Salzgarten“ geht diese Reihe leider zu Ende. Ich habe davon so viele Charaktere ins Herz geschlossen – allen voran Julia, die Protagonistin. Aber auch die Landschaft, das Leben dort ...
Mit „Sterne über dem Salzgarten“ geht diese Reihe leider zu Ende. Ich habe davon so viele Charaktere ins Herz geschlossen – allen voran Julia, die Protagonistin. Aber auch die Landschaft, das Leben dort und die Beschreibungen aus Julias Restaurant werden mir fehlen.
Auch in diesem Band muss sich Julia wieder vielen Herausforderungen stellen. Streitigkeiten, Eifersucht, unterschiedliche Meinungen. Doch das alles wird in den Hintergrund gedrängt, als einer der Vulkane der Insel ausbricht.
Plötzlich steht alles Kopf. Doch Julia und ihre Freunde halten in dieser Notsituation zusammen.
„Weil das Glück, das das Leben für uns bereithält, am Ende viel größer ist, als wir es uns vorstellen können. Und weil man aus freien Stücken niemals aufgeben würde, was man hat.“
Sterne über dem Salzgarten – Tabea Bach – Lübbe
Tabea Bachs Bücher nehmen mich emotional oft sehr mit. Gerade weil ihre Protagonistinnen oft etwa in meinem Alter oder nicht wenig älter sind. Sie haben es zudem oft nicht leicht – womit alles authentisch wird, denn das Leben bringt nunmal seine Hürden mit sich.
Doch man kann sich immer darauf verlassen, dass die Liebe stärker ist, dass es immer Freunde gibt, die da sind und dass am Ende irgendwie alles gut wird.
Ich kann es kaum erwarten, mal wieder auf eine der kanarischen Inseln zu reisen, denn ich werde sie Dank Tabea mit anderen Augen sehen.
„Megan drehte das leuchtend rote Ahornblatt zwischen ihren Fingern, das sie auf ihrer morgendlichen Runde durch die Ställe des Gestüts gefunden hatte. Der erste Hinweis auf den bevorstehenden Herbst, ...
„Megan drehte das leuchtend rote Ahornblatt zwischen ihren Fingern, das sie auf ihrer morgendlichen Runde durch die Ställe des Gestüts gefunden hatte. Der erste Hinweis auf den bevorstehenden Herbst, auch wenn man das bei der warmen Morgensonne und dem leuchtend blauen Himmer noch gar nicht glauben konnte.“
Eine Liebe unter Sternen – Ella Thompson – Heyne Verlag
„Eine Liebe unter Sternen“ ist Band 3 der Stonebridge-Island-Reihe von Ella Thompson. Nach Abby und Summer rückt nun Megan in den Mittelpunkt. Diese durchläuft in Band 3 eine regelrechte Gefühlsachterbahn. Zwischen der Verabschiedung ihres diesjährigen Sommer-Flirts und der nächsten Katastrophe auf dem Gestüt liegt nämlich auch der erste Todestag ihres Vaters.
Doch die Trauer um den Verlust wird jäh in den Schatten gestellt, als die Cooper-Schwestern mit den Silver Brook Stables kurz vor dem Aus stehen.
Für Megan ist klar, dass nur die Morgans dahinter stecken können. Doch ausgerechnet bei Finley schlägt ihr Herz höher.
Zwischen atemberaubenden Blicken in die Natur von Stonebridge-Island hält Band 3 viel Leidenschaft, Drama und Spannung bereit.
Für mich ein sehr gelungener Abschluss der Trilogie und ein wehmütiger Abschied von dieser wundervollen Insel.