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Veröffentlicht am 19.02.2021

Mia san mia

Warum Bayern ein orientalisches Land ist und andere weiß-blaue Wahrheiten
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Das weiß-blaue Markenzeichen gibt es schon wirklich sehr lange, und das Marketing scheint auch ziemlich erfolgreich gewesen zu sein, wenn man sich die Historie und Entwicklung von Bayern so betrachtet;) ...

Das weiß-blaue Markenzeichen gibt es schon wirklich sehr lange, und das Marketing scheint auch ziemlich erfolgreich gewesen zu sein, wenn man sich die Historie und Entwicklung von Bayern so betrachtet;) Obacht, damit ist nicht ein Verein gemeint, sondern das Land und die Leut.

In seinem hübschen kleinen blauen Buch mit dem ziemlich außergewöhnlichen Titel „Warum Bayern ein orientalisches Land ist und andere weiß-blaue Wahrheiten“, berichtet Autor Klaus Reichold über seine Heimat, allerhand bairische Kuriositäten, über die Menschen, Historien und Begebenheiten darin, von denen man vielleicht schon mal gehört hat oder über die man einfach nur bass erstaunt ist! Das Bayern schon ziemlich lange präsent ist, wird genau so klar, wie es zu seinem y kommt, das es aus einer ziemlich bunten Mischung besteht, so einiges an Eigenheiten besitzt, das Bayern nicht gleich Bayern sind, weshalb auch die Franken und Schwaben so langsam integriert werden;)

Es gibt jede Menge Kapitel mit Witz, WARUM... Bayern eben Bayern ist! Mit einem Augenzwinkern philosophiert sich der Autor durch die bayrischen Gefilde, Geschichte und Anekdoten. Ob Märchenkönig oder Schurken, oft geht es Schlag auf Schlag oder Hand in Hand…!


Mein Fazit: Ein großartiges, sehr gut recherchiertes Buch, für zuagroaste, heimische und heimlich Bayern-affine, die ein wenig tiefer in die bayrische Seele blicken und die Faszination dieses Landes erkunden wollen:) Das Buch lädt dazu ein auch selbst noch ein wenig weiter zu recherchieren mit etlichen Links und Anmerkungen am Ende. Habe mich großartig unterhalten und kann es besten Gewissens weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 17.02.2021

Für den Fernweh und fürs Herz:)

Bretonischer Zitronenzauber
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Mona hat ihre Oma Fine verloren, eine leidenschaftliche Bäckerin. Natürlich gibt es zur Trauerfeier eine außergewöhnliche Kuchenschlacht, zu ihrem Gedenken. Zu Monas Trauer gesellt sich noch die Trennung ...

Mona hat ihre Oma Fine verloren, eine leidenschaftliche Bäckerin. Natürlich gibt es zur Trauerfeier eine außergewöhnliche Kuchenschlacht, zu ihrem Gedenken. Zu Monas Trauer gesellt sich noch die Trennung von ihrem Freund Daniel. Als sie beim Ausräumen auf Unterlagen und Rezepte ihrer Urgroßmutter Helene mit Hinweisen auf die Bretagne stößt, beschließt Mona einfach mal spontan zu sein und ihren Urlaub dort zu verbringen. Sie hofft eine Spur ihrer Urgroßmutter zu finden, denn um die Herkunft ihrer Oma Fine rankt sich ein Familiengeheimnis! Doch stattdessen trifft Mona dort auf den wortkargen und abweisenden Louan....!

Je länger man im Roman „Bretonischer Zitronenzauber“ von Autorin Hannah Luis liest, desto mehr Lust bekommt man auf Süßes;) denn Kuchen und Gebäck sind das Steckenpferd der Hauptprotagonistin Mona!
Mit den Rezepten ihrer Urgroßmutter im Gepäck macht sich diese daran die Bretagne zu erkunden und empfindet dort eine große Verbundenheit zu Land und Leuten;) besonders aber zu dem knurrigen Louan.
Bildhaft versteht es die Autorin dem Leser den Zauber der Bretagne näherzubringen. Auch wenn es ab und an ein wenig zäh dahinplätschert, kann man sich der Geschichte nicht mehr entziehen! Man möchte zusammen mit Mona das Geheimnis ihrer Familie erfahren und natürlich auch dem grummelnden Louan näherkommen;)
Der Schreibstil ist sehr detailliert und anschaulich, man glaubt förmlich den Duft des Gebäcks und des Meeres in der Nase zu haben und den Wind und Sand zu fühlen. Gefühlsmäßig ist auch eine Menge los. Am Ende des Buches wird man noch belohnt mit tollen Backrezepten, die im Roman eine Rolle spielen. Da juckt es gleich in den Fingern, mit dem Backen zu beginnen um die Gelüste auf Süßes zu befriedigen!

Mein Fazit: Bis auf ein paar kleine Längen ein schöner und geheimnisvoller Roman, der in eine tolle Ecke von Frankreich entführt:) Meine Sehnsucht nach der Bretagne ist jedenfalls wieder geweckt und ich habe mich gut unterhalten gefühlt!

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Veröffentlicht am 16.02.2021

Äußerst inspirierendes Kochbuch

Iss besser!
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Mit der Aufforderung "Iss besser - einfach gesund kochen", wird das neue Kochbuch von TV-Koch Tarik Rose und dem Ernährungs-Doc Dr. Matthias Riedl betitelt. Ein etwas schlichtes Titelbild weist mit seinem ...

Mit der Aufforderung "Iss besser - einfach gesund kochen", wird das neue Kochbuch von TV-Koch Tarik Rose und dem Ernährungs-Doc Dr. Matthias Riedl betitelt. Ein etwas schlichtes Titelbild weist mit seinem Salat last-gen Bild zwar auf das Thema „Gesundes Essen“ hin, ist aber nicht gerade spektakulär anzusehen. Nach einem Blick in das Buch wird man aber angenehm überrascht, der Inhalt hat wirklich einige tolle Gerichte auf Lager! Zuerst einmal gibt es aber eine längere Vorstellungsrunde der beiden Autoren, mit Interviews und lustigen Anekdoten. Hat man das geschafft, wird man mit hilfreichem Fachwissen und wirklich guten Tipps zur gesunden Ernährung belohnt:)
Sehr schön finde ich dabei die Rubriken Küchenlieblinge, sowie die Gesundheits- und Küchen-Tipps der beiden Autoren.
Danach beginnt auch schon der Rezepte-Teil, der in fünf Rubriken eingeteilt ist und für jeden Geschmack etwas bereithält, mit sehr vielfältigen Rezepten für Vegetarier, Fleisch und Fischesser gleichermaßen ansprechend. Natürlich gibt’s am Ende auch was Süßes!
Fachmann Matthias Riedl spricht im Buch auch von artgerechter Ernährung;) genau so wie ich es gerne mag, denn ich liebe die Abwechslung, Hauptsache frisch, am besten Bio und regional! Die Rezepte sind nicht sonderlich kompliziert und aufwendig, auch die Zutaten sind je nach Jahreszeit leicht zu erhalten. Eine Zeitangabe für die Zubereitung fehlt leider. Am Ende des Kochbuchs findet sich noch ein Kalender der Gemüse & Salat Saison.
Mein Fazit: Ein äußerst inspirierendes Kochbuch, in dem man viele Anregungen findet und das Begierde weckt auf eine gesunde, frische und abwechslungsreiche Ernährung, so wie es der Titel auch verkündet „Iss besser!“ aber mit Genuss!

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Veröffentlicht am 13.02.2021

Aufregende Jagd nach Atlantis

Geheimakte Atlantis
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1962- Professor William Rutherfurt trifft sich in Boston mit seiner ehemaligen Studentin Jody, um ihr ein geheimnisvolles Metall zu zeigen. Vermutlich soll es sich dabei um Orichalcum handeln, ein seltenes ...

1962- Professor William Rutherfurt trifft sich in Boston mit seiner ehemaligen Studentin Jody, um ihr ein geheimnisvolles Metall zu zeigen. Vermutlich soll es sich dabei um Orichalcum handeln, ein seltenes Metall, das Platon in seiner Atlantis-Erzählung erwähnt hat! Als Jody am nächsten Tag ihren Freund, den Archäologen Max Falkenberg trifft, kann er es kaum glauben und die beiden wollen den Professor noch einmal treffen. Dabei stellen sie fest das Rutherfurt verschwunden ist, vermutlich entführt, denn Jody findet das Orichalcum in ihrer Handtasche!
Unerwartet werden Max, Jody und ihre Freunde in ein aufregendes Abenteuer katapultiert, in dem es nicht selten um Leben und Tod geht!

Der Abenteuerroman „Geheimakte Atlantis“ von Autor André Milewski ist schon der 10-te Teil einer „Geheimakte“ Serie, die sich um den deutschen Archäologen Maximilian Falkenburg rankt.
Für mich war es das erste Abenteuer, in dem ich Max und seine unzähligen Freunde und auch Feinde kennenlernen durfte. Die Geschichte lässt sich auch ohne Vorkenntnisse problemlos lesen, da es sich um ein abgeschlossenes Abenteuer handelt. Natürlich gibt es dabei einige Andeutungen auf vergangene Erlebnisse, die neugierig auf weitere Folgen machen!
Das Buch erinnert stark an Indiana Jones und seine Abenteuer, stellt diesen aber was Action und Brutalität betrifft, fast noch in den Schatten;) Besonders zum Ende hin, kommt man kaum mehr zum Atem holen, so turbulent und spannungsvoll entwickelt sich die Story, die man fast schon Drehbuchmäßig vor Augen hat.
Die Protagonisten sind gut beschrieben und wirklich zahlreich, auch auf Seiten der Bösen. Das alte Spiel, Gut gegen Böse ist auch ein Kern der Handlung, dabei kommt mir das Rätseln und Forschen beinahe ein wenig zu kurz. Die Plätze, Dokumente und Quellen sind alle hervorragend recherchiert und interessant. Das Buch regt an, selbst ein wenig nachzuforschen, besonders spannend darin fand ich das Voynich-Manuskript, das wirklich existiert, ein erstaunliches Dokument!


Mein Fazit:

Eine definitiv spannende Action-Abenteuer-Serie, die ich da entdeckt habe:) In diesem Teil wird das Rätsel um Atlantis zum zentralen Thema, enthält aber auch noch viele andere geheimnisvolle Dokumente, Orte und Personen die eine wichtige Rolle spielen und neugierig machen. Alles wirklich sehr unterhaltsam und spannend angelegt, für meinen Geschmack könnte der Roman noch ein wenig mehr Details enthalten;) kann aber auch daran liegen, dass es meine erste Begegnung mit dem Falkenberg-Team war.

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Veröffentlicht am 11.02.2021

Verschwörungs-Thriller mit üblen Virus-Szenario

Virus - Der Feind in deinem Blut
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Die Verlobte des Journalisten und ehemaliger Pentagon-Agenten Gideon Conner erkrankt urplötzlich an einer seltenen Form der Leukämie. Ursache ist der Retrovirus HTLV-1, mit dem weltweit bereits 20 Millionen ...

Die Verlobte des Journalisten und ehemaliger Pentagon-Agenten Gideon Conner erkrankt urplötzlich an einer seltenen Form der Leukämie. Ursache ist der Retrovirus HTLV-1, mit dem weltweit bereits 20 Millionen Menschen infiziert sein sollen und kaum einer weiß davon! Das lässt Conner keine Ruhe und er begibt sich auf Spurensuche. Dabei erfährt er von einem Wissenschaftler, der angeblich an einem Heilmittel arbeitet. Doch Conner findet statt dessen, das Labor der Firma zerstört und das Haus inclusive Kampfspuren vor! Was ist dort geschehen, Conner lässt so schnell nicht locker....

Im Science-Thriller “Virus - der Feind in deinem Blut” von Autor Ben K.Scott, dreht sich alles um einen anscheinend vergessenen, wirklich existenten Virus, der mit dem HIV Virus verwandt ist. HTLV-1 scheint weiter verbreitet als gedacht, aber kaum bekannt und beachtet! Mit dieser Erkenntnis spielt der Autor im Buch! Ein Virus, der um sich greift, mutiert und verschwiegen wird, eignet sich einfach perfekt für ein komplexes Verschwörungs-Szenario.
Dazu kommt noch ein vom Leben enttäuschter alter Mann, ein Feind der Menschheit, der nichts als Rache im Sinn hat, ein Typ prädestiniert für den bitterbösen Part! Wer und was hinter all dem steckt, wird erst so langsam während der Lektüre aufgedröselt.
Den Leser erwartet dazu eine spannungsgeladene Jagd, in der Conner quer durch die Welt geschickt wird. Vom Autor ist die Geschichte eindrucksvoll geschildert, an manchen Stellen fühlt man sich gar an Szenen wie in einem James-Bond-Film erinnert. Auch mit dem Thema Viren scheint sich der Autor gut auszukennen, die Erklärungen muten teils sehr wissenschaftlich an.

Mein Fazit:
Ein clever inszenierter Thriller mit dem aktuellen, sowie recht komplizierten Thema „Viren“, der mich bis auf ein paar kleine Längen wirklich gut unterhalten hat:)

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