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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.10.2020

Kuriose Beziehungsgeschichte aus England

Just Like You
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Akademikerin Lucy 42, alleinerziehende Mutter zweier Jungs fühlt eine starke Anziehungskraft zu dem jungen Joseph 22, einen farbigen Lebenskünstler, der Samstags immer bei ihrem Metzger aushilft. Sie engagiert ...

Akademikerin Lucy 42, alleinerziehende Mutter zweier Jungs fühlt eine starke Anziehungskraft zu dem jungen Joseph 22, einen farbigen Lebenskünstler, der Samstags immer bei ihrem Metzger aushilft. Sie engagiert ihn als Babysitter für ihre Kinder und auch Joseph entwickelt Gefühle für die hübsche Frau! Die beiden beginnen eine geheime Beziehung. Doch gibt es eine Zukunft für das ungleiche Paar in der Welt da draußen?

Im Roman “ Just like you”, von Nick Hornby dreht sich alles um ein ungleiches Paar in der englischen Hauptstadt. Sie unterscheiden sich in so ziemlich allen Punkten, Alter, Ethnie, Bildung, gesellschaftlichem und politischem Background. Dennoch fühlen sich die beiden Menschen zueinander hingezogen. Der Leser erlebt und erfährt ihre Zweifel und Widersprüche hautnah und auch die Reaktionen ihres Umfeldes. Hornby versteht es geschickt aktuelle Themen der britischen Gesellschaft anzusprechen und in die Geschichte zu integrieren, ob es um Rassismus, Brexit oder einfache Vorurteile geht! Der Roman glänzt mit unzähligen drolligen Dialogen, die sicherlich in Originalfassung noch eindrucksvoller zu lesen sind. Man hat den Eindruck manche Ausdrücke haben durch die Übersetzung etwas an Sinn und Bedeutung verloren.

Mein Fazit:
Ein amüsantes und unterhaltsames Buch, das flüssig und schnell gelesen ist.
Eine komplexe Beziehung, steht auf dem Prüfstand, das Abwägen von beiden Seiten bringt Spannung in die Geschichte, reichen Anziehungskraft und Gefühle, wenn Differenzen zu groß sind? In der Liebe sollte schließlich alles möglich sein...

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Veröffentlicht am 04.10.2020

Wow, hier geht es zur Sache, genial spannender 4.Fall!

Baskische Tragödie
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Am Strand von Hourtin Plage ereignet sich ein tragischer Vorfall! Ein kleiner Junge findet beim Spielen ein Päckchen Kokain und kostet neugierig wie das zuckrige Pulver schmeckt. Seitdem liegt Lucien im ...

Am Strand von Hourtin Plage ereignet sich ein tragischer Vorfall! Ein kleiner Junge findet beim Spielen ein Päckchen Kokain und kostet neugierig wie das zuckrige Pulver schmeckt. Seitdem liegt Lucien im Koma und kämpft um sein Leben! Auch an anderen Strandabschnitten der Küste werden Drogen gefunden und Commissaire Luc Verlain und sein Team nehmen die Ermittlungen auf! Doch schon bald ändert sich die Welt von Luc schlagartig, ein schlimmer Alptraum beginnt…..

Seinem Commissaire Luc Verlain steht in „Baskische Tragödie“, diesem vierten Teil der Aquitaine-Serie von Autor Alexander Oetker, wohl sein schwierigster und persönlichster Fall bevor!
Der smarte Polizist wird von seiner Pariser Vergangenheit eingeholt und der erfolgreiche Jäger wird zum Gejagten! Auch diesmal, trotz atemraubender und gefährlicher Szenen, schwört der Autor ein atmosphärisch herrliches Bild von Frankreich herauf und entführt den Leser dieses Mal bis hinein ins Baskenland, in das vermutlich ganz bezaubernde Städtchen San Sebastian.

Fazit: 
Ich habe das Buch verschlungen, ein richtiger Pageturner, man fiebert mit bei dieser aufregenden Verfolgungsjagd rund um Luc und kann es kaum abwarten wie die Aufklärung seiner unmöglichen Situation vorangeht! Es ist diesmal wirklich unglaublich spannend, mein absoluter Favorit dieser 4. Fall, besser geht nicht! Am besten alle Teile der Reihe in Folge lesen;) es ist ein Genuss!

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Veröffentlicht am 04.10.2020

Wieder großartig:) Bär und Marlein ermitteln zum dritten Mal

Fromme Sünde
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In Fürth bekommt es Privatdetektiv Philipp Marlein diesmal mit dem doch sehr speziellen Skandal-Autor Professor Gerhard-Johann Klüngelbein zu tun. Dieser engagiert den Detektiv als Leibwächter, denn Klüngelbein ...

In Fürth bekommt es Privatdetektiv Philipp Marlein diesmal mit dem doch sehr speziellen Skandal-Autor Professor Gerhard-Johann Klüngelbein zu tun. Dieser engagiert den Detektiv als Leibwächter, denn Klüngelbein fühlt sich von den neuen Tempelrittern verfolgt, da er demnächst ein für die Kirche hochbrisantes Buch über Maria Magdalena veröffentlichen will!
Emil Bär dagegen bekommt es mal wieder mit seinen Nachbarmädels zu tun, die wieder für eine merkwürdig verschrobene Sekte schwärmen.....

Auch im dritten gemeinsamen Band „Fromme Sünde“ der Autoren Xaver Maria Gwaltinger und Josef Rauch treffen die heldenhaften Ermittler Bär und Marlein wieder aufeinander um die Geschicke der Kirche zu verteidigen! Es ist einfach herrlich zu beobachten wie die zwei wieder fleißig recherchieren bis am Ende sich eine gemeinsame Richtung herauskristallisiert und es dann zum finalen Aufeinandertreffen in Kloster Ettal kommt. Diesmal dreht sich alles um eine spezielle Dame aus der Bibel „Maria Magdalena“ und der Leser bekommt es auch diesmal wieder mit interessanten Glaubensansätze, Spekulationen und natürlich auch großartigen Kirchenführungen a la Marlein zu tun.
Die verwegene Story, wird mit viel Humor gewürzt, eingefärbt mit den unterschiedlichen Schreibstilen der beiden Autoren und den abwechselnden Kapiteln auf gemixt. So sorgt auch dieser Krimi wieder für ein spannendes Lesevergnügen!
Mein Fazit:
Kurz gesagt, auch in diesem Kriminalroman wird wieder viel spekuliert, gerätselt und kombiniert, so das es eine wahre Freude ist. Die Lektüre mit dem schrägen Humor, den skurrilen Charakteren und den skandalösen Vorkommnissen hat mir einfach wieder großen Spaß gemacht!

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Veröffentlicht am 30.09.2020

Lebensmotivation, kurz, knapp und eindringlich

Bewusstheit
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Eigentlich springt der Persönlichkeits-/Mentaltrainer und Autor Christian Bischoff in seinem Buch „Bewusstheit“ sofort mittig ins Geschehen! Nach einem kurzen Vorwort bombardiert er seine Leser sogleich ...

Eigentlich springt der Persönlichkeits-/Mentaltrainer und Autor Christian Bischoff in seinem Buch „Bewusstheit“ sofort mittig ins Geschehen! Nach einem kurzen Vorwort bombardiert er seine Leser sogleich mit Fall-Beispielen und pusht beinahe sofort brachial, indem er mit Sprüchen um sich wirft! Nach dem Motto: „ Schnipp, schnell auf positive Gefühle umschalten, dann wird alles fein;)!“
Der Inhalt ist dabei prägnant, gut verständlich und einprägsam geschrieben, mit vielen Wiederholungen und dick herausgehobenen Textstellen der wichtigsten Stellen und Mantras.
Zweifelsfrei der Text soll motivierend sein! Dazu gibt es Übungen zur Imagination, die sich sehr angenehm und gelungen anfühlen und das Buch perfekt ergänzen, schon im zweiten Kapitel lädt der Autor den Leser zu einer wunderschönen Imagination ein, auf den Gipfel eines Hochplateaus.
Das Buch will dem Leser zu einem neuen positiven Bewusstsein verhelfen und arbeitet dabei viel mit Beispielen und Suggestion um Selbstbewusstsein aufzubauen. Des Weiteren geht es um Ausstrahlung und Anziehungskraft, um bewusstes Wahrnehmen, Dankbarkeit, Ausstrahlung und Haltung. Wichtig dabei, sich dessen immer bewusst zu sein und diese Gefühle zu verinnerlichen und zu realisieren.
Ein Perspektivenwechsel soll dabei wahre Wunder wirken, um einen anderen Blickwinkel auf sein Selbst zu bekommen.

Mein Fazit: Man findet im Buch wirklich ausreichend Motivation, um sein Leben bewusst zu betrachten und zu reflektieren. Mir persönlich sind ein wenig zu viele Phrasen und Schlagwörter enthaltenen, man findet nicht viel Neues und das Geschriebene hätte ich mir irgendwie subtiler gewünscht. Man hat es schon öfter auf die Ein- oder andere Art gehört oder gelesen!
Allerdings sind alle Weisheiten unter den passenden Themen und Kapiteln gut zusammengefasst und auf den Punkt gebracht, damit man sich ihrer
„bewusst“ wird! Schön integriert und bereichernd finde ich die online abrufbaren Imagination, die passend zu jedem Fachbereich abspielbar zur Verfügung stehen!

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Veröffentlicht am 28.09.2020

Erschreckende Zukunfts-Dystopie

2084
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Das Buch „2084“ von Autor James Lawrence Powell ist eine Aufzählung von Schrecken-Szenarien und eine Aneinanderreihung von erschreckenden Katastrophen, die in der Welt der Zukunft auf uns warten könnten, ...

Das Buch „2084“ von Autor James Lawrence Powell ist eine Aufzählung von Schrecken-Szenarien und eine Aneinanderreihung von erschreckenden Katastrophen, die in der Welt der Zukunft auf uns warten könnten, wenn nichts gegen die Klimaerwärmung unternommen wird!

In dieser imaginären Zukunftsvision wird vom Schlimmsten ausgegangen:

Als großes Problem stellt sich vielerorts die Wasserknappheit dar, von der viele Menschen betroffen sein werden, quer über den gesamten Globus verteilt gleich, ob in ganz Spanien, oder in Großstädten wie Phönix in Amerika. Schockierende Beispiele werden dabei angeführt, denn eigentlich waren die Auswirkungen der Wasserverschwendung schon lange absehbar, wurden aber allesamt ignoriert bis es zu spät war! Der Wasserknappheit folgte dann Stromknappheit, besonders im Klimaanlagen verseuchten Amerika ein Worst Case, wenn überall die Temperaturen bis auf Death Valley Niveau ansteigen! Ein unglaublich trauriges Kapitel ist auch „Feuer im Treibhaus“, das Niederbrennen der Regenwälder treibt dem Leser Tränen in die Augen! Häuser gebaut auf Klippen und auch die verheerenden Brände in Kalifornien und die steigenden Meereswasserspiegel sollten wirklich nicht länger ignoriert werden! Schlimmer sind aber noch die in Teil fünf geschilderten Kriege die entbrennen werden, aufgrund der Wasserknappheit. Erschreckend! Die letzten Kapitel die sich mit Politik und der Beziehung Mexiko-Amerika beschäftigen, sind dystopisch erschreckend!

Geschrieben wurde das Buch in Interviewform, als Rückblick von kompetenten Wissenschaftlern und Betroffenen aus dem Jahre 2084 unter Einbezug unserer Gegenwart und Vergangenheit!
Diese Form ist ein sehr intensives Stilmittel, dass den Inhalt dabei sehr real wirken lässt und sich dadurch wie ein Tatsachenbericht lesen lässt! Am liebsten würde man das Buch jeder Regierung dieses Planeten vorlesen....

Der Autor protegiert am Ende sogar eine unliebsame Perspektive, die zwar auch nicht optimal und vielen nicht gefallen wird, aber anscheinend wohl das kleinere Übel wäre. Umdenken lautet dabei die Devise!

Mein Fazit:

Ein interessantes, aufrüttelndes Werk, das uns zu Denken geben sollte und ein Umdenken wecken, das uns diese Zukunft erspart bleibt. Noch könnten wir vielleicht die Kurve kriegen!

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