Reiskörner des Lebens
Aber bitte mit SonneAn ihrem 29. Geburtstag ertastet die junge Münchnerin Lucy einen Knoten, der in ihr das Gefühl aufkommen lässt, an der gleichen schrecklichen Krankheit sterben zu müssen wie vor Jahren ihre Mutter. Da ...
An ihrem 29. Geburtstag ertastet die junge Münchnerin Lucy einen Knoten, der in ihr das Gefühl aufkommen lässt, an der gleichen schrecklichen Krankheit sterben zu müssen wie vor Jahren ihre Mutter. Da ihre beste Freundin gerade mit ihrem Umzug nach Hamburg beschäftigt ist, macht Lucy ihrer Sorgen mit sich allein aus, verkauft kurzentschlossen ihre Wohnung, kündigt den Job und beschließt, in der ihr verbleibenden Zeit noch so viel Schönes wie möglich zu erleben. Bei einem Abstecher zu ihrem Onkel Mike in Niederbayern wirft ein dummer Unfall sie jeoch kurzfristig in ihren Plänen zurück.
Einmal begonnen, konnte ich dieses Buch kaum noch aus den Händen legen. Trotz der ernsthaften Thematik habe ich hier einen wunderbaren Wohlfühlroman gelesen, bei dem es der Autorin sehr gut gelungen ist, den Umgang mit einer schlimmen Erkrankung sehr feinfühlig zu gestalten. So kommen durchaus romantische Momente wie auch eine gute Prise Humor nicht zu kurz. Alle Charaktere bis hin zu den tollen Nebenfiguren sind sind hier authentisch gezeichnet und kommen sympathisch herüber, ich habe mich manches Mal direkt vor Ort fühlen können. Dass Freundschaft ein wertvolles Gut ist, wird hier noch einmal sehr gut hervorgehoben, man nimmt so Einiges an Botschaft aus dem Roman für sich mit.
Was es mit den Reiskörnern auf sich hat und wie viele Lucy davon für sich sammeln konnte, soll der Leser selbst herausfinden, ich gebe meine klare Leseempfehlung für ein zu Herzen gehendes tolles SommerBuch und die verdiente volle Punktzahl!