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Veröffentlicht am 27.03.2026

Probleme um den Pferdehof

Der kleine Pferdehof am Deich - Gegen den Sturm
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Nachdem Lara und Andre den Pferdehof von Laras verstorbener Großmutter ein Jahr gemeinsam geführt haben, ist die an die Erbschaft geknüpfte Bedingung erfüllt und den beiden gehört nun der Hof gemeinsam. ...

Nachdem Lara und Andre den Pferdehof von Laras verstorbener Großmutter ein Jahr gemeinsam geführt haben, ist die an die Erbschaft geknüpfte Bedingung erfüllt und den beiden gehört nun der Hof gemeinsam. Der Hof hat jedoch starke finanziellle Probleme, die die junge Beziehung der Beiden auf eine harte Probe stellt. Muss der Pferdehof sogar verkauft werden oder kann ein Filmteam die finanzielle LAge wieder retten?

Nach dem ersten Band, den ich jedem als erstes ans Herz lege, konnte ich hier glücklicherweise direkt lesen, wie es mit dem Hof weitergeht, der mir doch mittlerweile sehr ans Herz gewachsen ist. Auch wenn ich selbst nicht reite, fand ich die Beschreibungen des Alltagsablaufs auf dem Hof mit Training für Groß und Klein doch sehr gelungen. Lara und Andre sind so ein sympatisches Paar, dem man eigentlich nur das beste wünscht, wären da nicht die finanziellen Probleme. Hier ist alles so realistisch dargestellt, einfach wunderbar! Auch die stillen Momente mit ruhigen Augenblicken abseits des Hofes und Ausritten an die Nordsee haben mir sehr gut gefallen, ein toller Gegenpol zum oft hektischen und arbeitsintensiven Hofalltag.

Sehr gerne habe ich beide Bände hintereinander gelesen und eine kleine Auszeit auf dem Pferdehof genossen, wenn auch nur buchtechnisch. Klare Leseempfehlung für diesen schönen Wohlfühlroman!

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Ein Festival der Liebe

Sommernächte auf Sylt
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Suse steckt mit ihrer Eventagentur in den arbeitsintensiven Vorbereitungen für das geplante Sommerfestival auf ihrer Heimatinsel Sylt, als ihr die Unterstützung ihrer Jugendfreundin Lia recht kommt, die ...

Suse steckt mit ihrer Eventagentur in den arbeitsintensiven Vorbereitungen für das geplante Sommerfestival auf ihrer Heimatinsel Sylt, als ihr die Unterstützung ihrer Jugendfreundin Lia recht kommt, die gerade ihren bisherigen Job beendet hat. Der etwas schwierige und bekannte Sänger Ben, der auf dem Festival mit seiner Band auftreten wird, bereitet Suse nicht nur wegen seiner speziellen Anforderungen schlaflose Nächte... Auch Lias Gefühlsleben gerät durcheinander, als sie mit Suses gerade wieder auf die Insel zurückgekehrtem und frisch getrennten Bruder Bastian ihren alten Jugendschwarm wiedertrifft. Schließlich scheint auch Suses Vater Kurt mit Hilfe einer Dating-App wieder auf Freiersfüssen zu wandeln und dabei den Blick für die Realität zu verlieren.

Dies ist wieder so ein wunderbarer Wohlfühlroman, bei dem man immer weiterlesen möchte und am Ende doch traurig ist, dass das Buch schon zu Ende ist! Die beiden Autorinnnen führen uns mit der Geschichte auf eine tolle Insel, das Sylt- und Urlaubsfeeling springt nur so aus den Zeilen! Dass hier insgesamt viele verschiedene, allesamt sympathische Charaktere die Hauptrolle spielen und nicht nur eine Figur im Vordergrund steht, hat mir besonders gut gefallen. Dabei sind die Figuren und der Ablauf der Geschichte für mich sehr realitätsnah gezeichnet, in ihre Gefühlswelt mit den ganzen Aufs und Abs konnte ich mich sehr gut hineinversetzen. Insgesamt spielen Freundschaft, Liebe Urlaub und auch Musik eine große Rolle, der Roman hat mich wieder total abgeholt! Wer wissen möchte, warum ich bei und auch nach der Lektüre immer eine große Lust auf Fischbrötchen und Kirschkuchen verspüre, möge selbst diese sehr empfehlenswerte Geschichte lesen!

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Tiefgehende Familiengeschichte

Elbland
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Mit diesem Roman präsentiert uns die Autorin eine tiefgehende Familiengeschichte, die angelehnt ist an die Erlebnisse ihrer eigenen Großmutter.
Nach dem Tod ihrer Mutter Irma, um die sich zeitlebens ihre ...

Mit diesem Roman präsentiert uns die Autorin eine tiefgehende Familiengeschichte, die angelehnt ist an die Erlebnisse ihrer eigenen Großmutter.
Nach dem Tod ihrer Mutter Irma, um die sich zeitlebens ihre Tochter Nina gekümmert hat, beginnt diese, Nachforschungen in der Familiengeschichte ihrer Mutter anszustellen. Irma war ein stets unzugänglicher Mensch, den eine gewisse Trauer zu umgeben schien, worüber nach langen Jahren auch schließlich die Ehe der Eltern zerbrach. Das Verhältnis zwischen Nina und ihrer entfernt lebenden Schwester Katja war ebenfalls eher gestört.
Die Geschichte wird in drei Zeitebenen erzählt: rund um das Kriegsende 1945, dann im Rahmen eines Familienurlaubs in Tschechichen im Jahr 1987 und in der Gegenwart, in der Nina sich auf den Weg in die bekannte tschechische Gegend macht um dort Näheres über den Hintergrund ihrer Mutter zu erfahren.
Die Geschichte hat mich sehr berührt und auch mitgenommen. Mit ihrem eindringlichen Schreibstil versteht es die Autorin sehr gut, dem Leser die Gefühlswelt der Charaktere zu vermitteln, wobei gerade in der Gegenwartsebene Nina sehr im Vordergrund steht, deren persönliche Zerrissenheit sehr bildhaft dargestellt wird. Auch wenn ich zu den Figuren keine persönliche Nähe aufbauen konnte, hat mich das hier diesmal nicht gestört, es ist m.E. zum Teil sogar so gewollt, zu schwierig scheint die Vergangenheit der Mutter und die damit verbundenen Auswirkungen auf die gesamte Familie zu sein.
Das Ende des Romans war zwar für micht nicht vorhersehbar, dann aber letzlich doch folgerichtig und für mich auch tatsächlich der Höhepunkt des Buches. Ein Thema, zu dem ich in dieser Art noch nichts gelesen hatte, konnte mich sehr für die Geschichte begeistern, die ich jedem Leser ans Herz legen kann.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Freundinnen oder Feindinnen?

Spielverderberin
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Wir erfahren die Geschichte dreier Freundinnen: Sophie und Lotte, die in einem kleinen Dorf wohnen und sich von Kindheit an kennen sowie Romy, die zu Oberstufenzeiten aus der Großstadt München zu ihnen ...

Wir erfahren die Geschichte dreier Freundinnen: Sophie und Lotte, die in einem kleinen Dorf wohnen und sich von Kindheit an kennen sowie Romy, die zu Oberstufenzeiten aus der Großstadt München zu ihnen stößt. Die Freundschaft der drei ist intensiv, stößt aber schnell auf mehr oder weniger große Eifersüchteleien, wie es in solch einer Kontstitution schon fast unausweichlich erscheint, die großstädtisch wirkende Romy dabei immer ein wenig im Mittelpunkt stehend. Erzählt wird der Roman aus der Ich-Perspektive von Sophie auf zwei Zeitebenen, vor und nach "Romys Veschwinden", vier Jahre liegen dazwischen.
Bereits zu Beginn des Romans war mir klar, das die Geschichte darauf hinausläuft, zu erfahren, was hier zu dem mysteriösen Verschwinden der immer ein wenig exotisch auf mich wirkenden Romy geführt hat, schnell wurde hier Spannung aufgebaut. Sprachlich passte der Stil bestens zu den jungen Frauen, auch die Konflikte, die eine Dreierkontellation beherbergt, wurden hier recht ausgefeilt dargestellt. Mir ist es jedoch teilweise schwer gefallen, den Zeit- und Ortswechseln zu folgen. Insgesamt fand ich die Geschichte dann doch recht langatmig und die Auflösung am Ende, die zu Romys Verschwinden geführt hat, hatte ich mir dann auch etwas spektakulärer vorgestellt.
Vielleicht doch eher eine passende Lektüre für die jüngere Generation.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

Best-Ager

Alt genug
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Wer die bisherigen Bücher von Ildiko von Kürthy kennt, weiss in etwa, was auf einen zukommt. So auch hier. Die Autorin, mittlerweile in der zweiten Lebenshälfte wohl Ende der 50er angekommen, erzählt uns ...

Wer die bisherigen Bücher von Ildiko von Kürthy kennt, weiss in etwa, was auf einen zukommt. So auch hier. Die Autorin, mittlerweile in der zweiten Lebenshälfte wohl Ende der 50er angekommen, erzählt uns aus der Ich-Perspektive ihre Sicht der Dinge auf das Leben, in dem sie nun angekommen scheint.
Gewohnt humorvoll, jedoch vor allem immer mit einem wahren Kern, gibt die Erzählerin preis, wie sie sich nun in den sogenannten besten Jahren fühlt und vor allem gibt. Man muss sich für nichts und niemanden mehr verbiegen, kann einfach nur man selbst sein. Als Frau in vergleichbarem Alter konnte ich hier sehr vieles bestätigen, musste wirklich an vielen Stellen schmunzeln und ihr Recht geben.
Insgesamt fand ich das Buch jedoch etwas langatmig, für mich passierte nicht mehr viel Neues. Vielmehr erscheint mir die Geschichte eine Art selbsterzählte Biographie zu sein, eine teilweise Zusammenfassung auch der vorherigen Bücher der Autorin, für die ein bisschen die Werbetrommel gerührt wurde. Daher habe ich Einiges quergelesen, was dem Lesefluss aber auch nicht wirklich schadet. Insgesamt ist hier für mich die Geschichte aber auch jetzt mal auserzählt. Für ein neues Buch sollte man sich schon eine neue Grundidee einfallen lassen.
Eine nette Unterhaltungslektüre für zwischendurch, die den eingefleischten Fans bestimmt wieder gut gefallen wird!

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