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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.06.2021

Bunt und berührend

Odo und der Beginn einer großen Reise:
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Als ich das erste Mal von diesem Buch gehört habe, habe ich mich sofort ein bisschen verliebt. Ich bin wahrlich kein Coverkäufer, aber in diesem Fall war ich sofort begeistert. Das Cover ist kindgerecht, ...

Als ich das erste Mal von diesem Buch gehört habe, habe ich mich sofort ein bisschen verliebt. Ich bin wahrlich kein Coverkäufer, aber in diesem Fall war ich sofort begeistert. Das Cover ist kindgerecht, farbenfroh und ansprechend. Und auch die Kurzbeschreibung der Geschichte hat mich sofort angesprochen.
Besonders mochte ich auch das Vorwort der Autorin Kirsten Boie, das mich sehr berührt hat. Es passt perfekt und ist so wahr. Ich finde es unglaublich wichtig, dass unsere Kinder schon ganz früh erfahren, dass jeder Mensch anders ist und vielleicht auch anders aussieht und das genau das das Schöne ist, das unsere Welt so bunt, vielfältig, lebens- und liebenswert macht.
Odo lebt mit ihrer Mama in Ghana und liebt das Leben in ihrem kleinen, wunderbaren Dorf. Man lernt sie und ihre Spielkameraden kennen. Dann erfährt sie, dass sie mit ihrer Mama zum Papa nach Deutschland auswandern soll. Das macht sie traurig… Wie Odo ihre Angst in den Griff bekommt, wie sie Abschied nimmt und endlich ihren Papa wieder trifft, das erleben alle großen und kleinen Leser live mit.
Ich mochte nicht nur die erzählte Geschichte, sondern auch die wunderbaren Illustrationen, die jede Seite so bunt machen und zum Entdecken und Erzählen einladen. Sie machen das Buch so herrlich rund und schön.
Auch das Nachwort und die vielen Infos hinten im Buch haben mir gut gefallen. Ich fand es spannend, dass in Ghana viele Kinder nach den Wochentagen benannt werden. Wusste ich gar nicht. Sollte ich demnächst mal eine Puppe verschenken wollen, werde ich eine Odo-Puppe kaufen! Die sind super!

Veröffentlicht am 24.06.2021

Gruselig und spannend

Die Nacht der Acht
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Dieses Buch hat mich von der Beschreibung her sehr neugierig gemacht und ich war sehr gespannt darauf, es zu lesen. Horror ist eigentlich nicht so mein Bereich, aber da es ein Jugendbuch ist, wollte ich ...

Dieses Buch hat mich von der Beschreibung her sehr neugierig gemacht und ich war sehr gespannt darauf, es zu lesen. Horror ist eigentlich nicht so mein Bereich, aber da es ein Jugendbuch ist, wollte ich es gerne versuchen. Zum Glück ist das Buch eher ein Krimi oder Thriller und hat mich gut unterhalten. Ich fand es wirklich spannend zu lesen, was mit den Jugendlichen passiert und wie sich das Haus nach und nach auf gruselige Weise leert.
Einige haben ja kritisiert, dass das Buch nicht so realistisch ist und das mag auch stimmen, meinem Lesespaß hat das aber keinen Abbruch getan. Für mich müssen Bücher und vor allem Romane nicht immer bis ins Letzte realistisch sein. Auch wenn natürlich der Vorwurf bleibt, dass Jugendliche, die dieses Buch lesen, hier vielleicht das eine oder andere mitnehmen, das nicht so gut ist. Gerade am Ende… aber gut, mehr kann ich dazu nicht sagen, sonst muss ich spoilern.
Ich fand die Geschichte schlüssig und auch sehr spannend, an der einen oder anderen Stelle wäre es vielleicht gut, darüber zu reden, wenn Jugendliche dieses Buch lesen. Auch weil es um Themen wie Extremismus und Selbstmord geht.
Das Ende hat mich überrascht, aber ich fand, es passt zum Buch. Muss man nicht gelesen haben, sorgt aber für kurzweilige und unterhaltsame Lesestunden.

Veröffentlicht am 24.06.2021

Spannend und unterhaltsam

Abi 95
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Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, weil ich einige Zeit im Westerwald gearbeitet habe und daher die Gegend gut kenne. Ich mag es inzwischen sehr, wenn ein Buch auch Lokalkolorit hat und ich die Orte, ...

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, weil ich einige Zeit im Westerwald gearbeitet habe und daher die Gegend gut kenne. Ich mag es inzwischen sehr, wenn ein Buch auch Lokalkolorit hat und ich die Orte, an denen das Buch spielt, kenne. Ich finde auch, dass die Geschichte und die Szenerie sehr gut dorthin passen.
Die Geschichte hat mir gut gefallen und mich gut und spannend unterhalten. Erzählt wird immer wieder in der Gegenwart und in der Vergangenheit und erst nach und nach lüften sich die ersten Geheimnisse. Wie die Hauptfigur versucht auch der Leser, die losen Enden zusammen zu führen und zu verstehen, was damals passiert ist. Was dazu geführt hat, dass die Abiturientin umgebracht wurde und warum jetzt das Morden erneut losgeht. Ich war wirklich neugierig, wie alles zusammenhängt und wurde immer wieder überrascht. Das mag ich sehr. Auch am Ende stand nochmal eine Überraschung an: gelungen und zugleich passte das, was man erfahren hat, einfach perfekt ins Bild.
Ein rundum gelungenes und spannendes Buch. Gerne würde ich mehr von dieser Autorin lesen!

Veröffentlicht am 24.06.2021

Viel mehr als eine Biographie

Astrid Lindgren. Helle Nächte, dunkler Wald
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Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, weil Astrid Lindgren wohl die Schriftstellerin ist, die ich schon am längsten lese. Ihre Bücher habe ich schon als Grundschulkind verschlungen und voller Begeisterung ...

Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, weil Astrid Lindgren wohl die Schriftstellerin ist, die ich schon am längsten lese. Ihre Bücher habe ich schon als Grundschulkind verschlungen und voller Begeisterung wieder und wieder gelesen. Ihre Helden haben mich durch die Kindheit begleitet und ich muss heute noch lächeln, wenn ich an Pippi, Annika, Michel und die vielen anderen denke.
Damals habe ich mir natürlich keine Gedanken gemacht über die Frau, die hinter all den wunderbaren Geschichten steckt. Als sie starb, war es für mich schlimm – eine Heldin meiner Kindheit weg. Gleichzeitig war es aber auch der Auftakt dazu, dass ich mich für den Menschen hinter den Büchern interessiert habe. Ich habe einiges über sie gelesen, aber auf diese Biographie war ich besonders gespannt. Ich kannte bereits andere Bücher dieser Autorin, die ich begeistert und voller Interesse gelesen habe. Sowohl die Kinderbücher als auch die Biographie über Selma Lagerlöff haben mir sehr gefallen und ich war neugierig, was Regina Kaiser über Astrid Lindgren zu erzählen hat.
Das Buch hat mich von der ersten Seite an mitgenommen. Ich mochte es so sehr, mehr über die Kindheit der Schriftstellerin zu erfahren, über ihr Elternhaus und ihre Herkunft. Auch ihre Entwicklung als Jugendliche und junge Frau hat mich zutiefst beeindruckt. Gerade der zweite Teil zeigt, wie schwierig die Zeiten damals für ledige Mütter waren und wie sehr sie kämpfen mussten. Und dabei hat Astrid noch Glück, weil ihre Eltern und auch der Vater des Kindes so unterstützen. Dennoch muss sie viele Entbehrungen und vor allem die Trennung von ihrem geliebten Sohn auf sich nehmen. Sie ist so verzweifelt, dass sie mehrfach überlegt, ob ihr Tod nicht die beste Lösung wäre. Das fand ich schon erschreckend, auch wenn ich ihre Sicht in dieser aussichtslos scheinenden Lage durchaus nachvollziehen kann. Und dann kommt Sture Lindgren, der Mann dessen Namen sie weltberühmt gemacht hat...
Ich fand es sehr Interessant, dass Astrid das Schreiben so sehr liebt, aber dennoch so lange nicht richtig damit angefangen hat. Sehr spannend, wie es dann dazu kam, dass sie doch noch damit anfing und sich in die Herzen ihrer Leser schrieb.
Ich glaube, man merkt, dass mich dieses Buch begeistert hat. Die ungewöhnliche Lebensgeschichte wird so toll erzählt, dass man richtig nah dran ist. Dadurch fühlt man mit, ist direkt dabei. Wie gut und geschickt Regina Kaiser erzählen kann, zeigt sich auch hier wieder ganz deutlich. Gepaart mit perfekt recherchierten Fakten und erzählerischen Details, die das Lesen so schön machen, ist hier wieder ein wunderbares Buch entstanden, das viel mehr als nur eine Biographie ist. Danke, dass ich Astrid Lindgren auf diese Weise so nahe kennen lernen durfte!

Veröffentlicht am 24.06.2021

Spannend und so voller Atmosphäre

Schwarzer Sand
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Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, weil ich Krimis liebe und Sizilien auch. Ich war selbst schon einmal auf dieser wunderbaren Insel und liebe die Fälle mit Commissario Montalbano. Daher wsr ich ...

Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, weil ich Krimis liebe und Sizilien auch. Ich war selbst schon einmal auf dieser wunderbaren Insel und liebe die Fälle mit Commissario Montalbano. Daher wsr ich umso neugieriger, mal aus einer anderen Sicht auf der Insel zu ermitteln. Von einer Frau, die eine weibliche Ermittlerin ins Rennen schickt...
Schon von den ersten Seiten an war ich wie verzaubert. Die viele Vergleiche, die die Figuren und Szenen anschaulich beschreiben, erzeugen eine wunderbare Atmosphäre und es ist, als wäre man wirklich vor Ort. Ich mochte die Hauptfigur sofort und ihre rasante, entschlossene Art.
Der Fall ist spannend, weil der Mord nicht gerade erst geschehen ist, sondern vor Jahrzehnten. Eine spannende Zeitreise i die Geschichte.

Wow, ich hoffe, von dieser Autorin kommt noch mehr. Das hat wirklich Lesespaß gemacht!