Hätte etwas mehr kommen können...
Zeitenwinter: Gefährliche SpieleAls Angestellte des Propagandaministeriums müssen Lisa und ihre Kollegen ein spektakuläres musikalisches Rahmenprogramm für die Olympischen Spiele auf die Beine stellen. Der Druck ist groß, denn die Diktatur ...
Als Angestellte des Propagandaministeriums müssen Lisa und ihre Kollegen ein spektakuläres musikalisches Rahmenprogramm für die Olympischen Spiele auf die Beine stellen. Der Druck ist groß, denn die Diktatur will auch abseits der Sportwettkämpfe glänzen. Bei ihrer Suche nach geeigneten Kandidaten trifft Lisa auf den begabten Sänger Alex. Sie mag ihn auf Anhieb, obwohl er den Erwartungen ihrer Eltern nicht entspricht. Denn für die Tochter aus bestem Hause kommt nur ein Arier mit einwandfreiem Stammbaum infrage. Auch Alex fühlt sich zu ihr hingezogen. Aber er hasst das Reich und sympathisiert mit dem Widerstand.
Als Lisa dafür sorgt, dass sein Duo in die engere Auswahl für das Rahmenprogramm der Spiele kommt, ahnt sie nicht, welche Kette von verheerenden Ereignissen sie damit auslöst...
Der Klappentext hat mir eine wirklich spannende und gut durchdachte Geschichte versprochen, aber…
Ich hatte mit vielen Stellen im Buch einfach Probleme, darunter z.B. die Perspektiven, zum Teil musste ich raten „wen“ von den beiden Hauptfiguren ich gerade vor mir habe. Dann waren für mich die Stellen zum Teil zu schnell gewechselt, so dass ich Probleme hatte auch der ganzen Geschichte zu folgen. Die Figuren selbst, sind durch die Geschichte gewachsen und das empfand ich auch gut. Aber auch gefühlsmäßig hätte ich mir da einfach etwas mehr erwartet, wenn ich das mit einem historischen Roman vergleiche zu derselben Zeit circa, habe ich da deutlich mehr Emotionen.