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Veröffentlicht am 26.02.2021

Wo sind die Bücherfrauen

Die Bücherfrauen
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Aufgrund des Titels hatte ich mir unter diesem Buch etwas völlig anderes vorgestellt.

Ein Ort in Kansas – New Hope – drei völlig verschiedene Frauen finden sich dort zusammen, um aus unterschiedlichen ...

Aufgrund des Titels hatte ich mir unter diesem Buch etwas völlig anderes vorgestellt.

Ein Ort in Kansas – New Hope – drei völlig verschiedene Frauen finden sich dort zusammen, um aus unterschiedlichen Gründen Teil des Kulturzentrums zu werden.

Angelina kennt den Ort aus ihrer Kindheit, dies war die Heimat ihres Vaters und sie möchte die Tagebücher ihrer verstorbenen Großmutter finden. Angelina hofft, ihre Doktorarbeit über die Carnegie-Bibliotheken hier beenden zu können, an der sie seit 10 Jahren arbeitet, abhängig von ihrer lieblosen Mutter, möchte sie nun neu starten.
Tracy kommt aus New York, wo sie sich mit ihrem Vermieter und einer verwanzten Wohnung rumschlagen musste. Sie schlägt sich als Trash-Künstlerin durch und hat ihren Lebenslauf etwas frisiert und dadurch einen guten Job ergattert. Sie soll im Kulturzentrum Kurse anbieten, unter anderem für schwierige Jugendliche, den Quiltkurs beaufsichtigt sie auch. Sie will die Jugendlichen dazu bewegen aus Nudeln oder Kasettenbändern zu stricken, was ich sehr gewagt finde. Sie ist meiner Meinung der interessanteste Charakter in dieser Geschichte.
Gayle hat durch den Tornado alles verloren. Sie ist durch das Erlebnis sehr depressiv und weinerlich.
Damit wäre auch schon alles erzählt. Die Geschichte ist gewollt konstruiert und es fehlt der rote Faden. Eine Spannungskurve ist auch nicht vorhanden. Alle Charaktere bleiben blass und ich konnte zu niemandem eine Verbindung aufbauen. Es kommen noch so kleine Liebesgeschichten vor, die aber auch blass bleiben. Einzig die Tagebücher der Großmutter inklusive Familiengeheinisse sind interessant, spielen aber auch nur eine Nebenrolle.

Der Buchtitel und das schöne Cover ist etwas irreführend, ich war von dieser Geschichte enttäuscht.

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Veröffentlicht am 19.02.2021

Die Frau am Strand

Die Frau vom Strand
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Becca lebt mit ihrer Ehefrau Lucy und dem gemeinsamen Kind Greta auf der schönen Insel Rerik. Becca lebt zurückgezogen und glücklich, während Lucy während der Woche in Hamburg als Mitgründerin eines kleinen ...

Becca lebt mit ihrer Ehefrau Lucy und dem gemeinsamen Kind Greta auf der schönen Insel Rerik. Becca lebt zurückgezogen und glücklich, während Lucy während der Woche in Hamburg als Mitgründerin eines kleinen Unternehmens, arbeitet.

Bei einem ihrer täglichen Strandspaziergängen lernt Becca eine junge Frau kennen. Die beiden Frauen freunden sich an und treffen sich von nun an täglich. Becca möchte Lucy ihre neue Freundin Julia vorstellen, doch diese erscheint nicht zum geplanten Abendessen. Wenige Tage später wird Lucy tot aufgefunden. Kommissarin Edda Timm übernimmt den Fall, der zunächst wie ein Unfall aussieht, doch es finden sich immer mehr Ungereimtheiten.

Diese Geschichte hat mich nicht mehr losgelassen, es ist ein Krimi mit viel Drama. Die Kommissarin verbeißt sich in den Fall und versucht die vielen losen Fäden zusammen zu führen. Der Spannungsbogen ist hoch und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, da sich die Puzzleteile erst ganz zum Schluss zusammenfinden.

Eine großartige unblutige Geschichte, clever durchdacht. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und kann dieses Buch und auch alle anderen Bücher der Autorin sehr empfehlen.

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Veröffentlicht am 16.02.2021

Natürlich schlemmen

NATURAL SWEETS – das Backbuch
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Ein tolles Backbuch mit wunderschönen anschaulichen Fotos. Die Idee ist Kuchen, Muffins etc. gesund herzustellen. Die Rezepte sind gutenfrei, zuckerfrei und sogar vegan. Es sind insgesamt 100 Rezepte in ...

Ein tolles Backbuch mit wunderschönen anschaulichen Fotos. Die Idee ist Kuchen, Muffins etc. gesund herzustellen. Die Rezepte sind gutenfrei, zuckerfrei und sogar vegan. Es sind insgesamt 100 Rezepte in verschiedenen Kategorien.

Der Einführungsteil enthält Infos über Zuckeralternativen, Milchersatz usw. ich kannte bis jetzt kein Leinsamenei und bin begeistert über diese und weitere gute Tipps.

Man muss schon bereit sein einiges auszuprobieren was die Zutaten angeht, gerade die verschiedenen Mehle schmecken nicht alle so wie das gewohnte Weizenmehl. Ich habe sehr viel ausprobiert, um das Buch auch fair bewerten zu können. Buchweizenmehl schmeckt mir nicht und Ahornsirup ist mein neuer Favorit, Kokosöl (es gibt auch Sorten, die nicht nach Kokos schmecken) und auch Datteln und Walnüsse habe ich vorher auch schon viel genutzt.
Der Zitronenkuchen und auch die Erdnuss-Karamellriegel sind mir gar nicht gelungen und waren absolut schrecklich. Der Karottenkuchen, Blaubeer-Muffins, Schoko-Erdnuss-Bananenbrot, Blaubeer-Bananen-Brot und Bananen-Schoko-Muffins waren sehr gut. Die No-Bake-Pfefferminz-Kekse und Kokos-Schoko-Riegel waren ein Gedicht und das obwohl ich sonst nicht so ein Kokos-Fan bin, ich werde bestimmt nie wieder gekaufte Kokosriegel essen. Meine Schwester und meine Tochter haben meinen ganzen Vorrat aufgegessen.

Ich brauchte für den Teig meistens keinen Mixer zu Hilfe nehmen, sondern konnte alles mit einer Gabel zerdrücken und mischen, was mir sehr gut gefällt. Da ich selbst sehr gern Süßes esse und mich natürlich etwas gesünder ernähren möchte, kommen mir die Rezepte sehr entgegen, auch weil meine Tochter vegan lebt und meine Mutter sich glutenfrei ernähren muss, bin ich durch dieses Buch zum Backfan geworden. Ich will noch viele Rezepte ausprobieren und kann das sehr empfehlen.

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Veröffentlicht am 23.01.2021

Hinter diesen Türen

Hinter diesen Türen
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Rowan hat ihren schlecht bezahlten Job in einer Kita in London satt und nimmt eine Stell als Nanny auf einem schönen Anwesen in Schottland an. Sie soll für 3 kleine Kinder die Rundumbetreuung übernehmen, ...

Rowan hat ihren schlecht bezahlten Job in einer Kita in London satt und nimmt eine Stell als Nanny auf einem schönen Anwesen in Schottland an. Sie soll für 3 kleine Kinder die Rundumbetreuung übernehmen, da die Eltern sich öfter auf Geschäftsreisen befinden. Rowan hat ein schönes Zimmer und ein gutes Gehalt. Sie wird sofort nach ihrem Stellenantritt mit den Kindern allein gelassen, Unterstützung erfährt sie nur durch den Chauffeur Jack, der ab und zu mal nach dem Rechten sieht.

Die Kinder, allen voran die aufmüpfige Maddie, machen Rowan das Leben schwer und im Haus geschehen seltsame Dinge. Lt. Ihrer Arbeitgeberin Sandra befindet sich im Haus kein Dachboden, von dort scheinen aber jede Nacht Geräusche zu kommen. Im ganzen Haus befinden sich Kameras und alles wird über ein Smart – Home – System gesteuert. In Rowans Zimmer gibt es eine abgeschlossene Tür.

Der Schreibstil ist super und ich war sofort im Geschehen. Auch wenn man das Verhalten der Protagonisten nicht immer nachvollziehen kann, ist das Buch von der Story her rund. Spannend bis zum Schluss, weil man einfach wissen möchte, was noch passiert und was hinter den Geräuschen und merkwürdigen Geschehnissen im Haus steckt. Das Ende hat mich sehr überrascht.

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Veröffentlicht am 23.01.2021

Absolut gelungen

Der Aufräum-Kompass
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Ein gelungenes Rundumwerk. Die Autorin erzählt aus ihrem eigenen Leben, was sich warum geändert hat und warum es dann nötig war aufzuräumen. Wobei sich im Leben von jedem von uns doch im Laufe der Zeit ...

Ein gelungenes Rundumwerk. Die Autorin erzählt aus ihrem eigenen Leben, was sich warum geändert hat und warum es dann nötig war aufzuräumen. Wobei sich im Leben von jedem von uns doch im Laufe der Zeit einiges ansammelt und der Kram aufgeräumt werden sollte, weil man auch oft Dinge nicht wiederfindet.

Bei dem Kapitel – Aussortieren – hat die Autorin bei mir sofort einen Nerv getroffen und ich habe in meinem Kleiderschrank gewütet und dieses Thema direkt in die Tat umgesetzt und was soll ich sagen, das ist ein absolut befreiendes Gefühl.

Mir hat auch der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen, durch die persönliche Ansprache ist das Thema niemals trocken und lockert das ganze etwas auf. Mit vielen Aussagen hat sie absolut Recht, man braucht Dinge nicht doppelt und dreifach und es ist nachhaltig Klamotten gebraucht zu kaufen bzw. weiterzugeben. Das habe ich auch schon in die Tat umgesetzt und fühle mich dadurch gut.

Von den DiY-Ideen bin ich sehr angetan und habe schon einige Schubladeneinsätze selbst kreiert. Das Zauberspray zum Putzen habe ich auch schon sofort nachgemacht und der WC-Reiniger folgt noch. Auf den letzten Seiten hat die Autorin für uns Leser nochmal sehr sinnvolle Adressen aufgelistet wohin man z.B. seine Klamotten spenden kann und vieles mehr.

Ich kann das Buch sehr empfehlen, lässt es doch auch noch Platz für eigene Denkansätze und hat mir selbst einen kleinen Tritt verpasst, damit ich auch endlich anfange, meine Wohnung in ein gemütliches Zuhause zu verwandeln.

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