Cover-Bild Die Bücherfrauen
(12)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

18,99
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER E-Books
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 24.02.2021
  • ISBN: 9783104913919
Romalyn Tilghman

Die Bücherfrauen

Roman
Britt Somann-Jung (Übersetzer)

Mit ihrer Liebe zu Büchern schenken drei mutige Frauen einer zerstörten Kleinstadt neue Hoffnung
In Prairie Hill, einer Kleinstadt irgendwo in Kansas, steht nach einem Tornado nur noch die Fassade der Bibliothek.
Angelina kehrt für ihre Doktorarbeit zurück an den magischen Ort ihrer Kindheit. Ihre Liebe zum Lesen erbte sie von ihrer Großmutter Amanda. Frauen wie Amanda, die zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts Kultur in die entlegensten Winkel des Landes brachten, widmet Angelina ihre Studien. In Kansas begegnet sie zwei Frauen, die wie sie an einem Wendepunkt stehen. Gemeinsam entwickeln sie eine Schaffenskraft, die der Kleinstadt neue Hoffnung gibt. Am Ende der Welt finden die drei Frauen einen neuen Lebenssinn und ihr ganz persönliches Glück.
»Ein warmherziger Roman über den Wert der Gemeinschaft. Eine inspirierende Geschichte über Frauen aus heutigen und vergangenen Zeiten.« Library Review Journal

Weitere Formate

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2021

"Ich wollte schlau sein, ich wollte Bibliothekarin werden"

0

Drei Frauen treffen sich zufällig. Nach einem Tornado, der alles zerstörte und selbst vor der Bibliothek nicht hielt. Angelina fuhr in den Ort, um ihre Dissertation über die berühmten
Carnegie-Bibliotheken ...

Drei Frauen treffen sich zufällig. Nach einem Tornado, der alles zerstörte und selbst vor der Bibliothek nicht hielt. Angelina fuhr in den Ort, um ihre Dissertation über die berühmten
Carnegie-Bibliotheken zu beenden, Traci befindet sich auf der Flucht vor ihrem Vermieter und die arme Gayle verlor durch den Tornado alles. Sogar ihren Kilt, der seit Jahrzehnten im Familienbesitz war.

Immer abwechselnd aus der Sicht der einzelnen Frauen und in der Ich-Perspektive, so schrieb die Autorin „Die Bücherfrauen“. Das machte das Lesen mühsam und führte immer wieder dazu, dass ich abgelenkt wurde. Mit der Zeit gewöhnte ich mich daran. Immer wieder gibt es auch Seiten aus dem Tagebuch der Großmutter Angelinas zu lesen. Wer eine spannende Geschichte erwartet, der wird enttäuscht. Hier spielen eher zwischenmenschliche Beziehungen eine Rolle. Auch dem Quilten wird in diesem Roman viel Raum gegeben. Gut fand ich hier, dass die Geschichte des Quiltens erzählt wird.

Dass es den Herrn Carnegie tatsächlich gab und der auch wirklich für den Bau von Bibliotheken sorgte, war mir nicht bekannt. Und wieder etwas dazugelernt und auch das gefiel mir an dem Buch. Es gibt einige Längen und der Stil ist eher trocken. Faszinierend sind aber die vielen Hinweise auf historische Ereignisse und Persönlichkeiten, welche es dann doch lesenswert machen. Im Laufe der Erzählung wird auch klar, warum die Akteure so wurden, wie sie sind. Alle haben traumatische Erlebnisse hinter sich und die Folgen davon lassen sich nicht leugnen.

Die Autorin schreibt im Nachwort, dass sie schon seit einigen Jahren mit den Frauen von Kansas arbeitet. Die erzählten ihre Geschichten und Romalyn Tilghman schrieb sie auf.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.02.2021

Leben und Lesen in einer Kleinstadt

0



Romalyn Tilghmans Roman „Die Bücherfrauen“ wird aus drei Blickwinkeln gewebt.
Es ist der erste Roman der amerikanischen Autorin.
Es ist ein anheimelnder Roman über Frauen, die gerne Lesen und überhaupt ...



Romalyn Tilghmans Roman „Die Bücherfrauen“ wird aus drei Blickwinkeln gewebt.
Es ist der erste Roman der amerikanischen Autorin.
Es ist ein anheimelnder Roman über Frauen, die gerne Lesen und überhaupt kulturell aktiv sein wollen.

Angelina schreibt ihre Doktorarbeit, indem sie alte Bibliotheken aufsucht. Sie kommt in die Kleinstadt Trairie Hill, in der sie aufgewachsen ist.
Ihre Großmutter Amanda hat ein Tagebuch hinterlassen. Sie hat schon früh eine Bibliothek gegründet.

Die Autorin versteht es gut, die jeweiligen Situationen und empfindungen darzustellen.

Mir hat der Roman gut gefallen. Es ist spannend, wie die Frauen, trotz großer Unterschiede, zusammen halten.

Veröffentlicht am 16.02.2021

Von Frauen und Büchern

0

Bei diesem Buch hat es recht lange gedauert, bis ich mich hinein gefunden habe, die ersten ca. hundert Seiten fand ich irgendwie sperrig und sogar ziemlich langweilig. Auch die beiden Hauptpersonen, Angelina ...

Bei diesem Buch hat es recht lange gedauert, bis ich mich hinein gefunden habe, die ersten ca. hundert Seiten fand ich irgendwie sperrig und sogar ziemlich langweilig. Auch die beiden Hauptpersonen, Angelina und Traci, die neu nach Prairie Hill kommen, waren mir relativ egal. Aber dann zog mich die Geschichte doch langsam aber sicher in ihren Bann, vor allem die kleinen großen Schicksale der Leute aus Prairie Hill, die Angelina und Traci hier kennenlernen. Besonders beeindruckt haben mich die Tagebucheinträge von Angelinas Großmutter, die vom harten Leben und dem unnachgiebigen Kampf der Frauen für eine Bibliothek im Ort erzählen. Überhaupt sind die ehemalige Bibliothek von Prairie Hill, die im Tornado zerstörte Bibliothek von New Hope und alle anderen Carnegie-Bibliotheken, um deren Entstehungsgeschichte es hier ja auch geht, immer präsent und vermitteln einen unerschütterlichen (wenn auch nicht tornado-festen) Halt im Leben der Frauen. Am Ende ein sehr faszinierende Buch über Kansas, Bibliotheken und natürlich die Menschen, die sie zusammenbringen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 01.03.2021

Seichte Geschichte über Bibliotheken

0

Der Klappentext von Die Bücherfrauen hat mich direkt neugierig gemacht. Ein Buch über die Liebe zu Büchern, scheint das perfekte Konzept für alle Bücherliebhaber zu sein. Das Cover ist minimalistisch, ...

Der Klappentext von Die Bücherfrauen hat mich direkt neugierig gemacht. Ein Buch über die Liebe zu Büchern, scheint das perfekte Konzept für alle Bücherliebhaber zu sein. Das Cover ist minimalistisch, aber dennoch ansprechend gestaltet.

Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und das Buch hat sich auch flüssig gelesen. Mehr Schwierigkeiten bereitet hat mir, dass das Buch aus drei verschiedenen Perspektiven geschrieben ist. Das hat mich gerade am Anfang etwas verwirrt. Zudem schreibt die Autorin relativ nüchtern. Dadurch ist es mir persönlich schwer gefallen mit den Charakteren mitzufühlen.

Eine der drei Protagonistinnen ist Traci, die aus New York nach New Hope kommt, um am Community Center zu unterrichten. Sie ist eine Künstlerin, die ihre Werke aus Müll kreiert.

Dann gibt es noch Angelina, die nach New Hope kommt um ihre Dissertation über Carnegie-Bibliotheken zu schreiben. Ihre Großmutter hat beim Bau der Bibliothek in New Hope mitgeholfen.

Die dritte Protagonistin ist Gayle. Eigentlich kommt sie aus dem Nachbarort, jedoch ist ihre Heimat durch einen Tornado zerstört worden.

Als quasi vierte Protagonistin erfährt man durch ihre Tagebücher mehr über das Leben von Angelinas Großmutter Amanda. Gerade die Tagebucheinträge fand ich spannend, diese haben definitiv Schwung in die Geschichte gebracht.

Der Plot der Geschichte hat mir nicht komplett zugesagt. Mein größter Kritikpunkt ist, dass ich mit den Charakteren nicht wirklich mitfühlen konnte. Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass die Geschichte noch etwas spannender wäre. Dennoch gab es auch einige positive Aspekte. Von den Carnegie-Bibliotheken habe ich zuvor nicht wirklich viel gehört gehabt und definitiv einiges dazu gelernt.

Außerdem wird im Buch wunderbar dargestellt, was für eine Kraft die Gemeinschaft von vielen Menschen haben kann. Der wahre Star in der Geschichte ist eigentlich die Liebe zu Büchern und das es sich lohnt dafür einzusetzen. Das Buch hält ein paar überraschende Wendungen bereit, die man so zu Beginn nicht erwartet hat.

Insgesamt bietet das Buch einige spannende Punkte. Es liest sich sehr angenehm und ich empfehle es jedem, der Lust hat mehr über die Carnegie-Bibliotheken zu erfahren. Das Buch erhält von mir 3,5/5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.04.2021

Schlecht umgesetzte gute Idee

0

"Die Bücherfrauen" von Romanlyn Tilghman , erschienen Februar 2021 im Fischer Verlag mit 384 Seiten.

Das Buch spielt in einer Kleinstadt in Kansas, dort treffen drei ganz unterschiedliche Frauen aufeinander. ...

"Die Bücherfrauen" von Romanlyn Tilghman , erschienen Februar 2021 im Fischer Verlag mit 384 Seiten.

Das Buch spielt in einer Kleinstadt in Kansas, dort treffen drei ganz unterschiedliche Frauen aufeinander. Alle haben ihr Päckchen zu tragen und schwere Schicksalsschläge erlebt. Vordergründig geht es um den Aufbau eines neuen Kulturzentrums nachdem ein Tornado fast die ganze Stadt zerstört hat,bis auf die Fassade der alten Bibliothek.
Angelina will nach 10 Jahren ihre Doktorarbeit fortsetzen und beschäftigt sich mit dem Leben und Wirken ihrer Großmutter . Dabei kommen einige Familiengeheimnisse heraus. Hier fand die die Tagebucheinträge der Großmutter richtig gut.
Gayle hat durch den Tornado alles verloren .
Traci wagt als Künstlerin einen Neuanfang. Ihr Leben fand ich am interessantesten.
Das Buch hat mich vom Titel , Cover und von der Grundidee her sehr interessiert, aber die ganze Geschichte zog sich sehr in die Länge und hat mich nicht gepackt..

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere