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Veröffentlicht am 15.02.2026

Mein erstes Buch der Autorin, aber nicht das letzte

Die Kollegin – Wer hat sie so sehr gehasst, dass sie sterben musste?
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Nach Dawn Schilfs Gewohnheiten kann man die Uhr stellen. Sie ist jeden Tag um die gleiche Zeit im Büro, wo sie kaum Freunde hat und besessen von Schildkröten ist. Als Dawn an einem Tag nicht auftaucht, ...

Nach Dawn Schilfs Gewohnheiten kann man die Uhr stellen. Sie ist jeden Tag um die gleiche Zeit im Büro, wo sie kaum Freunde hat und besessen von Schildkröten ist. Als Dawn an einem Tag nicht auftaucht, ist Natalie Farell die einzige die sich wundert und nach ihrer Kollegin sucht. Ein Anruf mit einem Hilferuf macht das ganze noch mysteriöser. So macht Natalie sich auf den Weg und fährt zu Dawns Wohnung. Doch dort findet sie ein schreckliches Bild. Irgendjemand im Büro muss Dawn so sehr gehasst haben, dass er sie getötet hat.

„Die Kollegin“ war mein erstes Buch der Autorin, die ich bisher kaum kannte, umso gespannter war ich wie mir das Buch gefallen wird.
Dawn und Natalie sind beide sehr interessante, wenn auch etwas komische Protagonisten. Dawn ist besessen von Schildkröten, kann nur einfarbiges Essen essen und auch ihre Bettwäsche muss die gleiche Farbe haben. Sie war einfach schräg, aber ich kann nicht sagen, dass ich sie nicht mochte. Auch wenn ihre E-Mails ein bisschen ausschweifend waren
Natalie ist das Gegenteil von Dawn. Mit ihren langen blonden Haaren und ihrem Ehrgeiz in der Firma ist sie beliebt. Durch die Geschichte hindurch wusste ich irgendwann nicht mehr, wer gut und wer böse ist. Wem kann man glauben und was ist wirklich passiert.
Da es mein erstes Buch der Autorin war, kann ich es nicht vergleichen, aber mir hat der Plott gut gefallen. Es gab immer wieder mysteriöse Stellen, so dass ich wissen wollte wie es weitergeht. Die Twists haben mich immer wieder überrascht und mit manchen Sachen habe ich wirklich nicht gerechnet. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen. Dass das Thema Schildkröte vorkam, war eine tolle Abwechslung für einen Thriller, selbst wenn das Wort sehr oft vorkam, hat es mich nicht gestört.
Für mich hatte das Buch alles was ein guter Thriller haben muss und es wird definitiv nicht das letzte Buch sein, das ich von Freida McFadden lesen werden.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Bleibt positiv in meiner Erinnerung

Fleur de Lavande (Band 1) - Wie du liebst
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Die junge Autorin Viola braucht dringend einen Tapetenwechsel. Nachdem ihre Schwester einen Tag nach Violas Trennung mit ihrem Ex ins Bett ging, fällt ihr die Decke auf den Kopf, so fliegt sie nach Südfrankreich.
Ganz ...

Die junge Autorin Viola braucht dringend einen Tapetenwechsel. Nachdem ihre Schwester einen Tag nach Violas Trennung mit ihrem Ex ins Bett ging, fällt ihr die Decke auf den Kopf, so fliegt sie nach Südfrankreich.
Ganz Abschalten kann sie nicht, denn ständig denkt sie daran, wie knapp ihr Roman die Bestsellerliste verpasst hat und wie gut alle anderen mit ihren Büchern vorankommen. Am Flughafen trifft sie dann noch auf ihren Ex und im Flieger landet sie neben Lucas Rausch, dem Bruder ihrer besten Freundin. Eigentlich können sie sich nicht ausstehen, doch der Sportler und Erbe des Duftimperiums Fleur de Lavande geht Viola unter die Haut. Und endlich erlebt sie, wovon sie sonst eigentlich nur schreibt.


Vor Jahren habe ich bereits ein Buch der Autorin gelesen, welches mich jedoch nicht gänzlich von sich überzeugen konnte. Als Fleur de Lavande erschienen ist, haben mich die Zitate und Posts so überzeugt, dass ich das Buch lesen wollte.
Viola ist Anfang Zwanzig und Autorin. Eigentlich mochte ich sie und sie war mir auch sympathisch, aber ich konnte ihre Selbstkritik nicht nachvollziehen. Sie ist Autorin, hat bereits Bücher veröffentlicht und ihr Folgeband landet auf Anhieb auf Platz 21. Doch sie freut sich nicht, sie fühlt sich als hätte sie versagt. Das konnte ich nicht verstehen. Manche ihrer selbstkritischen Gedanken hätte ich besser verstehen können, als ich jünger war und haben mich deswegen überzeugt. Ich hatte mir erhofft, dass man sie beim Schreiben oder Ideenbrainstorming begleitet, aber man bekommt rein gar nichts von ihrem Leben als Autorin mit.
Bei Luc erging es mir ähnlich. Er war ein netter junger Sportler, so steht es im Klappentext. Aber der Sport spielt keine Rolle. Das fand ich sehr schade. Gegen Ende erfährt man etwas Wichtiges, das passiert ist und das Thema fand ich wirklich gut transportiert. Auch, dass es überhaupt ein Thema war, finde ich wichtig.
Der Schreibstil der Autorin hat mir in diesem Band gut gefallen. Schade fand ich, dass das wenige Französisch, das im Buch war, teilweise falsch war. Auch mehrere Rechtschreibfehler sind mir aufgefallen. Ich hatte mich auf das Südfrankreichfeeling gefreut, aber das kam leider gar nicht bei mir an. Die Charakterkarte verspricht Lavendelfelder, aber die gab es eigentlich nicht in der Geschichte. Bis auf eine Straße, die die Protagonisten entlanglaufen und einen Strand, bekommt man nicht viel vom Handlungsort zu sehen. Unzählige Male wird außerdem erwähnt, dass es in Violas Ohren piept. Manchmal so laut, dass sie kaum was hört. Zuerst dachte ich, die Autorin will damit sagen, dass Viola Stress hat. Aber es kam so oft vor und es gab keine Erkrankung, die das erklärt hätte.
Insgesamt fand ich das Buch in Ordnung. Da mir das Buch damals von der Autorin nicht zugesagt hat, habe ich bei diesem einen positiven Leseeindruck, auch wenn mich nicht alles zu hundert Prozent überzeugen konnte. Ob die Folgebände bei mir einziehen, muss ich mir noch überlegen.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

mir hat ein bisschen die spannung gefehlt

Todesspur
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Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez sind wieder im Einsatz. Dieses Mal besuchen sie ein älteres Pärchen, um von dort das Haus ihrer Zielperson zu beobachten. Paul Conrad steht im Verdacht entscheidend ...

Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez sind wieder im Einsatz. Dieses Mal besuchen sie ein älteres Pärchen, um von dort das Haus ihrer Zielperson zu beobachten. Paul Conrad steht im Verdacht entscheidend an der Entstehung der neuen Generation der RAF beteiligt zu sein. Doch bevor sie ihn schnappen können jagt dieser sein Haus in die Luft und flüchtet spektakulär. Sneijder und Nemez bleiben dran. So führt sie ihre Ermittlungen nach Spanien, wo Sneijder in eine andere Rolle schlüpfen muss. Die Spur führt zu Lea Fuchs, die nicht die ist die sie vorgibt zu sein. Und das war erst der Anfang.

Lange lag das Buch auf meinem SuB, da ich nicht sicher war, ob das Thema R4F mich so mitziehen kann, dazu in einem Thriller. Doch Gruber hat das Thema so gut verbaut, dass es nicht im Vordergrund stand.
Das Buch beginnt spannend mit der Observation und ich war gespannt wie unser Team ermittelt und was alles passiert. Doch dann wurde es ruhiger und ich fand den Fall bei weitem nicht so spannend wie den Band davor. Das erste Reiseziel hat viel Platz eingenommen, so dass es mir langatmig vorkam. Manche Szenen waren so genial, dass man die Ermittler am liebsten angeschrien hätte, da man als Leser mehr wusste. Ich hab praktisch darauf gewartet, das etwas passiert und sie weiterreisen. Danach wurde es dann wieder besser, aber mir hat dieser Sog gefehlt, den ich bei dem Buch davor hatte.
Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez waren zusammen mit Marc und Miyu wieder ein tolles Team, so dass sogar ein bisschen Witz und der ein oder andere Schlagabtausch dabei war.
Teile der Lösung fand ich ein bisschen mau. Mir hat die große Auflösung gefehlt, auch wenn es am Ende nochmal spannend wurde.
Lea hat ein bisschen Abwechslung in die Geschichte gebracht und ich kam gut damit klar wie alles um sie beschrieben wurde, allerdings hab ich nicht ganz verstanden wie es dazu kam, dass sie so ist.
Trotzdem fand ich das Buch, auch wenn es nicht das beste Buch des Autors ist. Der Schreibstil war wie gewohnt flüssig, so dass ich gut ins Geschehen kam. Ich freue mich auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

für mich zu kitschig

Wedding Date
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Ama Torres kennt sich mit Hochzeiten aus, schließlich war ihre Mutter schon 16 mal verheiratet. Für sie ist es einfach eine Party, mehr nicht. Ama dagegen interessiert sich für die Paare und jede Verlobungsgeschichte ...

Ama Torres kennt sich mit Hochzeiten aus, schließlich war ihre Mutter schon 16 mal verheiratet. Für sie ist es einfach eine Party, mehr nicht. Ama dagegen interessiert sich für die Paare und jede Verlobungsgeschichte ist besonders für sie. Jedes Paar möchte sie kennenlernen was der Grund war, warum ihre frühere Arbeitgeberin nicht begeistert war und sie für unprofessionell hielt. Jetzt ist sie ihr eigener Boss und wird bald von einem Instagram-Promi beauftragt. Die größe der Hochzeit ist da Amas geringstes Problem, denn als Florist wünscht das Paar sich Elliot Bloom. Amas Ex-Freund, dessen Antrag sie damals abgelehnt hat und ihn seitdem nicht mehr gesehen hat.

Das Buch lag sicher ein paar Jahre auf meinem SuB und hat mich mittlerweile nicht mehr so ganz interessiert, trotzdem wollte ich dem Buch eine Chance geben.
Das pinke Cover verspricht Kitsch und Hochzeiten und genau das ist es auch. Ich mag Romance, aber für mich war das Buch nicht das richtige. Was ich mir hätte denken können, denn Hochzeiten sind nicht mein Thema.
Das Buch lässt sich mit drei Wörtern beschreiben: Hochzeit, Romance (irgendwie) und Donuts, welche ständig gegessen werden.
Ich hatte mir einen Einblick in den Beruf eines Weddingsplaners vorgestellt, oder zumindest etwas in die Richtung. Man begleitet ein Paar, zwei Influencerinnen, dessen Hochzeit Ama vorbereiten soll. Vielleicht ist es persönlicher Geschmack, aber ich kann nicht nachvollziehen, dass man einen Park und Straßen sperrt nur weil jemand heiraten möchte. Ich dachte man sieht mehr als nur ein Pärchen, aber dem war nicht so. Auch Privatleben oder ähnliches bekommt man nicht, nur den Beruf.
Elliot fand ich besser. Er ist ein bisschen ruppig, fast schon unfreundlich, aber das mochte ich. Man erfährt ein paar Dinge über Blumen und seine Kreationen konnte ich mir gut vorstellen.
Ama ist vom Charakter her ein bisschen blass geblieben, weil außer dass sie Hochzeiten organisiert, erfährt man kaum etwas über sie.
Der Schreibstil war leicht zu lesen, allerdings fand ich die teils bildhafte Sprache und die spicy Szenen für das Buch einfach nicht passend. Elliot war gefühlt alle paar Seiten erregt und das wenn er sie einfach nur angesehen hat. Aus dem nichts und ständig. Ich war zum Schluss froh, als ich durch war. Wer es kitschig mag, der ist bei dem Buch richtig, für mich war es eher nichts.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Spicy Love

Wild Love
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Was tut man, wenn plötzlich ein junges Mädchen vor der Tür steht und behauptet, sie sei deine Tochter? So geht es Ford Grand, dem laut Forbes der World’s hottest Billionaire. Fort mag die Aufmerksamkeit, ...

Was tut man, wenn plötzlich ein junges Mädchen vor der Tür steht und behauptet, sie sei deine Tochter? So geht es Ford Grand, dem laut Forbes der World’s hottest Billionaire. Fort mag die Aufmerksamkeit, die ihm den Titel bringt gar nicht und lebt lieber zurückgezogen.
Als eines Tages ein Mädchen vor der Tür steht und behauptet seine Tochter zu sein, ist er völlig überrumpelt. Ford der gerade dabei ist, sein Musikstudio aufzubauen, weiß nicht was er mit der kleinen anstellen soll und bittet Rosie Belmont um Hilfe. Die kleine Schwester seines besten Freundes kennt er schon ewig und genau so lange ist er in Rose verliebt. Doch Rosie ist tabu...


Die erste Reihe der Autorin hat mir gut gefallen und so hatte ich mir etwas ähnliches für Wild Love erwartet, doch für mich konnte das Buch nicht mithalten.
Rosie ist nicht ganz lebendig geworden für mich. Eigentlich hat sie einen Freund, aber sie fängt etwas mit Ford an. Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, wieso sie nicht Schluss macht, selbst über Telefon wäre es weniger mies gewesen, als das was sie abgezogen hat.
Der Handlungsstrang mit Cora hätte so gut werden können. Für mich ist es nicht realistisch, dass wenn Fort der Spender war, Cora wusste bzw. herausgefunden hat, dass er ihr Vater ist. Und auch wie sie Anfangs mit ihm geredet hat, war es nicht passend für eine 12-jährige, die einen fremden Mann trifft. Trotzdem fand ich ein paar Szenen mit Cora und Ford richtig süß. Bis ich gegen Ende das Gefühl hatte, sie wird vergessen.
Elsie Silver schreibt flüssig, aber hier war etwas anders. Wenn ich mich nicht irre, hat die Übersetzerin gewechselt und ohne jemanden zu nahe treten zu wollen, ich glaube, deswegen hat das Buch sich vom Schreibstil anders angefühlt. Es war genau so flüssig geschrieben, wie die Chestnut-Reihe und es kann auch an der Story liegen, aber ich hab in diesem Buch nicht so das Gefühl für die Geschichte bekommen. Das Setting kam nicht bei mir an und bis auf eine alte Scheune und einen Steg, weiß ich nicht wirklich wie es da aussieht.
Dass die Autorin spicy schreibt und schreiben kann, davon bin ich überzeugt, doch Wild Love war eher Spicy Love. Die Szenen war für meinen Geschmack einfach viel zu viel. Auf anatomische Details kann ich gerne verzichten. Es gab so viele Szenen, dass ich es zu viel fand. Die Stelle mit dem Farbeimer fand ich absolut nicht gelungen. Der Job von Rosies Mutter hat da auch nicht geholfen.
So fand ich, dass Wild Love das schwächste Buch von Elsie Silver ist, trotzdem, freue ich mich auf den nächsten Band.

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