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Veröffentlicht am 20.03.2026

Unpassender Spice und kaum Verbindung zu den Protas

Heart Strings
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Nachdem Ivy ihre Krebserkrankung überstanden hat, glaubt sie nicht mehr an zweite Chancen, so auch nicht als sie wegen einer Hochzeit auf ihren Ex-Freund Aiden trifft. Am liebsten würde sie ihm aus dem ...

Nachdem Ivy ihre Krebserkrankung überstanden hat, glaubt sie nicht mehr an zweite Chancen, so auch nicht als sie wegen einer Hochzeit auf ihren Ex-Freund Aiden trifft. Am liebsten würde sie ihm aus dem Weg gehen, doch sie müssen zusammenarbeiten.

Ich hab das Buch auf Lovelybooks gewonnen und mich so natürlich auf die Geschichte gefreut. Leider hat die Freude nicht so ganz lange gehalten.
Aiden mochte ich zu Beginn recht gerne. Er ist Musiker, der so langsam Erfolg hat und auf der Bühne lieber seine Kleidung als Markenklamotten vom Laben trägt.
Lo mochte ich eigentlich und ich konnte ihre Gedanken verstehen. Vor allem wenn man sich ihre, doch sehr übergriffige Mutter ansieht, versteht man warum sie einfach weg will. Zudem hätte ich mir gewünscht, dass sie mit Aiden redet und nicht alles geheim hällt.
Beim Schreibstil hatte ich vor allem Anfangs meine Probleme. Mehrfach wurde gegendert, mal mit Sternchen, mal doppelt, so wie die Übersetzung gerade Lust hatte. Ein Medikament hilft nur den weiblichen Patienten. Wo das Geschmackssache ist gab es noch anderes war mich störte. Schottische Wörter oder auch einige Wörter, die ich nicht kannte.
Großes Manko war für mich dass ich das ganze Buch über keine Verbindung zu Aiden oder Lo bekommen konnte. Egal was die beiden im Buch erleben, es konnte mich nicht berühren, weil ich nicht mit ihnen mitgefiebert habe. Zudem war für das kurze Buch viel Spice drin. Einerseits zu viel, zu schnell und dazu noch auf eine Art die weder zu Lo und Aidens Persönlichkeit, noch zur Geschichte gepasst haben. Es wirkte auf mich nicht erotisch und konnte mich auch so nicht erreichen.
Es gab ein paar Stellen die mich unterhalten haben und eine Stelle die ich wirklich lustig fand, aber mir hat leider viel gefehlt.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

The Rockstar and the nerd

Everything I Want With You
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Drei der vier Mighty Bastards haben ihr Liebesglück gefunden und so wird auch ihr Drummer Spencer immer öfter nach seiner Traumfrau gefragt. Der Druck wird für Spencer immer größer bis er irgendwann live ...

Drei der vier Mighty Bastards haben ihr Liebesglück gefunden und so wird auch ihr Drummer Spencer immer öfter nach seiner Traumfrau gefragt. Der Druck wird für Spencer immer größer bis er irgendwann live im Fernsehen ausrastet. Er betrinkt sich in einer Bar und bittet Oliver, den Sohn ihrer Managerin, ihn abzuholen und vertraut ihm schließlich an, dass er schwul ist. Oliver, der selbst bi ist, kennt das Gefühl und ist für Spencer da. Zwischen den beiden entstehen Gefühle, mit denen beide nicht gerechnet habe. Spencer möchte nicht, dass seine Fans sein Geheimnis erfahren, womit Oliver kein Problem hat. Bis ein Stalker auftaucht, der das Liebesglück bedroht.


Wieder eins der Bücher die viel zu lange auf dem SuB lagen, auch weil es der letzte Band der Reihe ist.
Spencer mochte ich wirklich gerne. Ob es die Zeit im Studio war, oder Auftritte war, ich fand es so toll ihn am Schlagzeug zu erleben. Mir hat gut gefallen wie der Druck auf Spencer wächst und man sich in seine Lage hineinversetzen kann. Ich dachte immer, es sei doch nichts schlimmes wenn er sich outet, aber vielleicht ist das (leider) eine persönliche Meinung.
Oliver mochte ich auf Anhieb. Er ist nerdig und mit der Brille und seinem Job in der Bibliothek konnte ich mir schnell ein Bild von ihm machen.
Die Schauplätze haben mir gut gefallen, die Wohnung von Oliver konnte ich mir richtig gut vorstellen und auch die Hütte oder das Studio wurden lebendig. Das Musikalische hat mir wieder gut gefallen, auch weil so so realistisch beschrieben war. Ob die Autorin gut recherchiert hat oder durch eigene Erfahrungen, es war sehr toll beschrieben. Ich hab es geliebt die Band im Studio zu sehen.
Die Gefahr, die leichten Spannungselemente haben dem Buch mehr Tempo gegeben, was ich richtig toll fand. Auf die Lösung wäre ich nicht gekommen und die Geschichte dahinter war mal heftig.
So beende ich die Mighty Bastards Reihe mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Ruiniert

Rokesby – Wie heiratet man eine Bridgerton?
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Nachdem ihr letzter Verehrer etwas über die Stränge geschlagen hat, ist Georgina Bridgerton Ruf ruiniert. Um ihren Ruf zu retten, bleibt ihr nichts anderes übrig, als den Kerl zu heiraten. Doch dann taucht ...

Nachdem ihr letzter Verehrer etwas über die Stränge geschlagen hat, ist Georgina Bridgerton Ruf ruiniert. Um ihren Ruf zu retten, bleibt ihr nichts anderes übrig, als den Kerl zu heiraten. Doch dann taucht Nicholas Rokesby auf, der Sohn des Earl of Manston. Ihr Patenonkel verlangt nun von Nicholas, dass er Geogiana heiratet. Doch diese lehnt ab und auch Nicholas passt es gar nicht in den Kram, dass er von der Uni fort musste. Doch schon bald ändert sich alles.

Der letzte Rokesby Band ist zu Ende und ich muss sagen, ich fand die Reihe toll. Jedes Buch hat ein eigenes Thema und bringt so eine tolle Abwechslung innerhalb einer Reihe.
Nicholas ist Medizinstudent und so fließen medizinische Details mit in die Geschichte ein, Theorien die man zu der Zeit hatte und die aus heutiger Sicht teilweise haarsträubend sind. Aber genau das hat mir gefallen. Auch Nicholas selbst mochte ich gerne, da ich ihn nicht so herrisch fand, wie zu der Zeit üblich. Besonders am Ende fand ich seine Art sehr angenehm.
Georgianas Katzen fand ich mit der Zeit nervig. Nichts gegen Katzen, aber wenn auf jeder Seite mindestens dreimal MIAUGRRR oder ähnliches steht, fängt es an mich zu nerven. Trotzdem gab es auch lustige Momente mit Katzenkopf und co.
Kleines Highlight war für mich, dass man Anthony und Benedict Briderton als kleine Kinder und Colin als Baby erlebt.
Für mich bleibt der zweite Band der beste, aber dieses Buch kommt knapp dahinter. Wer Bridgerton liebt, dem kann ich die Rokesby-Reihe wirklich empfehlen.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

für mich die schwächste Reihe

This could be forever
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Als Millie die Chance bekommt, als Regisseurin für eine Netflix-Dokumentation einzuspringen, scheint ihr beruflicher Traum wahr zu werden. Doch die Freude hält nicht lange an: Sie soll ausgerechnet Griffin ...

Als Millie die Chance bekommt, als Regisseurin für eine Netflix-Dokumentation einzuspringen, scheint ihr beruflicher Traum wahr zu werden. Doch die Freude hält nicht lange an: Sie soll ausgerechnet Griffin „Chip“ Chipman mit der Kamera begleiten. Chip ist nicht nur ein bekannter Surfer, sondern auch ihr Ex-Freund, den sie seit einem traumatischen Surfunfall nicht mehr gesehen hat

Ich hab mich auf den Abschlussband der Reihe gefreut, doch auch dieser hat mich nicht vollkommen von sich überzeugt.
Ich fand es schade, dass man nur Millies Sicht bekommt, denn es gab einige Stellen, bei denen ich gerne erfahren hätte, was Chip denkt. Auch über ihre Vergangenheit erfährt man kaum etwas, so dass der Unfall und ihre Beziehung von damals sehr blass blieben. Und auch in der Gegenwart sind beide nicht hundertprozentig lebendig geworden. Manchmal habe ich sogar den Namen von Millie vergessen.
Das Setting war natürlich wieder Hawaii, aber auch hier wurde nichts Neues über die Insel eingestreut, so dass es einfach nur Strand und Meer war. Durch die Dokumentation bekam man einen Einblick in das private Leben von Chip, so dass man ihn kennenlernen konnte. Von der Doku selbst bekommt man das Endergebnis nicht zu sehen, was ich schade fand.
Chip ist der Big Wave Surfer, und obwohl das Thema schon in den Büchern davor vertreten war, fand ich es nicht langweilig.
Die Lovestory zwischen Millie und Chip fand ich ganz okay, allerdings fand ich die letzte (intimere) Szene der beiden etwas komisch. Es wirkte, als müsste man unbedingt noch eine Szene reinbringen, selbst wenn sie noch halb verschlafen ist. Und auch ein Telefonat fand ich zeitlich gesehen unlogisch, vielleicht wirkte es auch nur so.
Für mich ist die Hawaii-Reihe kein Highlight und Band 1 bleibt für mich der beste, trotzdem gab es in jedem Buch sympathische Protagonisten.

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Veröffentlicht am 04.03.2026

Ben 5 Sterne; Pippa 2 Sterne

Two steps away - London Hearts 2
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Pippa ist mit ihren 19 Jahren organisierter als die meisten in ihrem Alter. Sie hat einen Fünf-Jahres-Plan, wofür sie alles tut, um ihr Ziel zu erreichen. Der sieht momentan ein Praktikum bei dem Fashionlabel ...

Pippa ist mit ihren 19 Jahren organisierter als die meisten in ihrem Alter. Sie hat einen Fünf-Jahres-Plan, wofür sie alles tut, um ihr Ziel zu erreichen. Der sieht momentan ein Praktikum bei dem Fashionlabel Pink Flow vor, für den sie die Zusage hat. Doch dann tauchen zwei weitere Konkurrenten auf, und plötzlich muss Pippa um ihren Platz kämpfen. Ihre Mitstreiter sind dann auch noch ausgerechnet ihre ehemals beste Freundin und Ben. Ben, der vor Jahren ohne ein Wort verschwand und ihr damit das Herz brach. Umso entschlossener ist sie, den Platz zu ergattern und niemanden an sich heran zu lassen. Bis das Knistern zwischen ihr und Ben wieder entflammt.

Der erste Teil der Reihe war für mich ein Highlight und so habe ich mich sehr auf den Winterroman gefreut. Doch leider konnte dieser Band für mich nicht mithalten.
Ich mochte die Protagonistin Pippa nicht. Ich bin nicht mit ihrer Art klargekommen und als ich dachte, es wäre alles geklärt, hat sich trotzdem nichts gebessert. Aus ihrem persönlichen Umfeld wurde es ihr nicht leicht gemacht und immer nur kritisiert, so dass ich bis zu einem Punkt nachvollziehen kann, warum sie so ist und sie auch erst 19 ist. Aber für mich war sie eine hochnäsige Zicke, anders kann ich es nicht sagen. Ziele zu haben und sich reinhängen sind positive Eigenschaften, doch bei Pippa kam dazu, dass sie sich mehrmals ausgeschlossen fühlt, weil ihre Konkurrenten miteinander reden, und nicht mit ihr. Sie ist in ihrem Lieblingscafé, wo Ben eine neue Stelle bekommt und sie sagt, er soll gefeuert werden. Über einen Freund meint sie, er würde schon wieder in Form kommen, wenn er nur besser essen würde. Es gibt noch viele weitere Beispiele. Anfangs dachte ich noch sie würde sich bessern, aber Fehlanzeige. Dazu kommt, dass sie in einem Modellabel arbeiten will, wo es um Social Media geht, was sie für Zeitverschwendung hält. Ich finde sie hätten den Platz nicht verdient oder sich zumindest Mühe geben müssen.
Ben dagegen war ein richtig lieber Kerl. Mit den blauen Augen und der Goldbrille wurde er direkt lebendig in meinem Kopf und seine Art fand ich viel entspannter als die von Pippa. Er verliert nie ein schlechtes Wort über sie und ist einfach nur nett. Warum er Pippa mag, konnte ich so leider gar nicht nachvollziehen.
Das Thema Mode ist nicht mein Steckenpferd, aber ich fand es gut beschrieben. Das Label, wie alles mit Pink in Verbindung gebracht wurde und die Aufgaben, die sie bekommen haben fand ich gut umgesetzt und hat mir auch gefallen. Von London hat man in diesem Teil nicht wirklich was mitbekommen, dafür war vor allem Anfangs das Weihnachtsthema präsent und hat für gemütliche Atmosphäre gesorgt. Auch die Mädchenclique aus Band eins, hat man wieder gesehen, was ich schön fand.
Für mich hat Pippas Verhalten das Buch leider ein bisschen kaputt gemacht, so denke ich dass Band drei mir wieder besser gefallen wird.

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