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Veröffentlicht am 02.01.2026

der etwas andere Rokesby

Rokesby – Miss Bridgerton und der geheimnisvolle Verführer
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Poppy Bridgerton ist eine neugierige junge Dame und möchte niemanden heiraten, der nicht mit ihrem Intellekt mithalten kann. Von London verschlägt es sie nach Dorset, wo sie sich am Strand umsieht und ...

Poppy Bridgerton ist eine neugierige junge Dame und möchte niemanden heiraten, der nicht mit ihrem Intellekt mithalten kann. Von London verschlägt es sie nach Dorset, wo sie sich am Strand umsieht und so auf eine Höhle stößt. Sie findet Schmugglerware und wird wenig später von den Schmugglern überrascht, die sie auf ihr Schiff entführen. Als Poppy wieder zu sich kommt, befindet sie sich in der Koje von Kapitän Andrew James. Einen Aufenthalt auf einem Schiff voller Männer, in der Kabine des Kapains würde Poppys Ruf ruinieren. Doch Poppy ahnt nicht welcher junge Gentleman Andrew James wirklich ist.


Das hab ich bei einem historischen Buch nicht erwartet. Das Buch spielt weder in London noch auf einem der Anwesen, wie es bisher der Fall war, und genau das fand ich ziemlich cool.
Poppy ist Anfang zwanzig und stellt jede Menge Fragen. Sie ist neugierig und treibt so schon mal Kapitain James auf die Palme. Die meiste Zeit verbringt Poppy in der Kabine und doch hab ich das Buch nicht als langweilig empfunden. Die Gespräche zwischen Poppy und Andrew haben mich gut unterhalten und ich hatte das Gefühl mit an Bord zu sein und durch das Bullauge zu blicken.
Auch Andrew mochte ich gerne. Er ging gut mit Poppy um und auch seine Leute hat er mit Respekt behandelt.
Die Schauplätze fand ich toll beschrieben, sie wurden regelrecht lebendig vor meinem Inneren Auge und auch durch die Kapitel bin ich gut durchgekommen. Wo ich bei dem zweiten Band teilweise Längen und etwas Langweile hatte, fand ich war dieses Buch abenteuerlicher. Auch am Ende fand ich es spannender, als seine Vorgänger.

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Veröffentlicht am 30.12.2025

Das Buch kam zur richtigen Zeit

Keeping Hope
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Sonst hat Ella Liebesgeschichten geschrieben und war glücklich mit ihrem Freund. Doch dann hat sie herausgefundenen, dass er sie betrügt. So ging nicht nur ihre Beziehung in die Brüche, sondern auch ihre ...

Sonst hat Ella Liebesgeschichten geschrieben und war glücklich mit ihrem Freund. Doch dann hat sie herausgefundenen, dass er sie betrügt. So ging nicht nur ihre Beziehung in die Brüche, sondern auch ihre Leidenschaft fürs Schreiben. Ella sehnt sich nach einer neuen Verbindung und findet mithilfe ihrer Freundin neue Dates, für die es noch viel zu früh ist. Als ihr Ex wieder vor der Tür steht, platzt ihrem besten Freund Jamie der Kragen. Jamie und Ella geraten in einen fiesen Streit der damit endet, dass sie die Nacht zusammen verbringen. Und ihre Freundschaft danach nicht mehr die gleiche ist.

Meine zweite Reihe der Autorin hab ich mit sehr viel Abstand zwischen den Bändern gelesen und hab so ein bisschen gebraucht bis ich die Charaktere sortiert habe. Ein paar Mal wusste ich nicht genau über was gerade gesprochen wird, aber das hat mich nicht gestört.
Ella mochte ich gerne. Ihre Liebe fürs Schreiben fand ich ganz toll. Darin findet sich wahrscheinlich jeder der schreibt wieder und so auch ich. Es war wie ein Blick hinter die Kulissen und bin ich sehr neugierig auf die nächste Reihe der Autorin geworden.
Jamie ist der Musiker. Er spielt Klavier und so „hört“ man ihn spielen, ist dabei wenn er komponiert, das war richtig toll umgesetzt. Jamie halst sich immer mehr auf, möchte für seine Freunde und seine Familie da sein und nebenbei noch sein vollgepacktes Studium schaffen.
Mittlerweile habe ich zwei Bände der London is Lonley Reihe gelesen und ich finde die Autorin hat sich sehr verbessert. In Keeping Hope ist der Schreibstil schon richtig gut und doch merkt man den Unterschied. Die Schauplätze wurden wieder lebendig und ich hab die Szenen im Happiness geliebt. Auch von Ella und Jamie hab ich ein Bild bekommen. Ein paar Wortwiederholungen sind mir aufgefallen, aber sonst hat mir das Buch gefallen. Die Szene zum Schluss fand ich unnötig und wirkte wie auf Krampf nochmal das Thema reinbringen. Insgesamt hat mit der letzte Band Spaß gemacht und ich freue mich auf weitere Bücher.

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Veröffentlicht am 19.12.2025

Spice mit etwas Handlung

Hopeless
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Beau Eaton ist endlich zurück von seiner Mission. Wegen dem was er erlebt hat, wird er von seiner Familie vorsichtig behandelt, dabei will er das einfach nur verarbeiten. Auch hinter seinem Rücken wird ...

Beau Eaton ist endlich zurück von seiner Mission. Wegen dem was er erlebt hat, wird er von seiner Familie vorsichtig behandelt, dabei will er das einfach nur verarbeiten. Auch hinter seinem Rücken wird nur über seine Erlebnisse geredet. Bailey Jansen dagegen wird offen gemieden, denn niemand will etwas mit ihren Brüdern zu tun haben. So handeln die beiden einen Deal aus: Sie faken eine Verlobung, Bailey bekommt Beaus Nachnamen und Beau hat Ruhe vor seiner Familie. Sobald einer sich in jemand anderen verliebt platzt der Deal. Aber was, wenn es gar keinen anderen braucht?

Ich war sehr auf Beaus Geschichte gespannt. Man kennt ihn schon von Erwähnungen in den vorherigen Bänden und durch das was er durchgemacht hat, habe ich eine Geschichte mit mehr Tiefgang erwartet.
Beau ist 35 und hat einiges mitgemacht. Zumindest soll das seine Geschichte sein, aber viel fand man davon im Buch nicht. Es werden zwei Sachen erwähnt, die kommen hin und wieder vor, aber sonst hat man von seinen Erlebnissen nichts gespürt. Ich dachte es würde tiefgründiger werden, dass man sein Leid spürt, aber davon ist nichts bei mir angekommen.
Bailey ist 22 und wird von der Stadt gemieden, wegen etwas das ihre Brüder getan haben. Ihren Charakter mochte ich eigentlich gerne und bei den Kommentaren ihrer Mitmenschen tat sie mir leid. Aber sie wird auch als notgeile Jungfrau dargestellt, wobei letzteres mehrmals thematisiert wird weil, Zitat: Bist du nicht schon zweiundzwanzig?. Das finde ich weder zeitgemäß noch eine gute Message. Bailey selbst hat keine Hemmungen und fragt Beau ständig intime Sachen, was mich gestört hat.
Elsie Silver schreibt viele spicy Szenen, das weiß ich und meistens finde ich das okay. In diesem Buch fand ich es wieder zu viel. Ihr Schreibstil ist toll und das Buch ließ sich super lesen. Ich fand die kleinen Easter Egss für ihre nächste Reihe super toll, aber mir hat es einfach an Tiefe gefehlt. Zusammen mit Powerless war das für mich die schwächsten Teile der Reihe.

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Veröffentlicht am 16.12.2025

Bester Band der Reihe

Was wir leise hofften
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Willow ist ein Freigeist, so fährt sie mit ihrem Auto Big Bird durch die Gegend und hat kein festes zuhause. Für einen Sommer zieht es sie zurück nach Honey Creek, wo sie ihr Auto auf Theo Langfords Grundstück ...

Willow ist ein Freigeist, so fährt sie mit ihrem Auto Big Bird durch die Gegend und hat kein festes zuhause. Für einen Sommer zieht es sie zurück nach Honey Creek, wo sie ihr Auto auf Theo Langfords Grundstück parkt. Während Willow eine kontaktfreudige, fröhliche Person ist, die gerne redet, ist Theo das Gegenteil davon. Er ist mürrisch und am liebsten für sich, während er angelt und seine Fische verkauft. Theo braucht nicht lange um die immer fröhliche Willow zu durchschauen, denn niemand kann immer fröhlich sein und sich mit jedem verstehen. Lässt Willow ihn so nahe an sich heran, um ihre Fassade zu durchbrechen?

Es gibt so Bücher die beginnt man und weiß, dass es ein gutes Buch werden wird. Dieses Buch war genau so eins, denn schon auf den ersten Seiten hat es mich emotional berührt.
Theo ist ein junger Mann der von seinen Großeltern erzogen wurden. Er ist kein Fan von Menschen und ist am liebsten für sich oder auf dem See, wo er angelt. Ich fand ihn mit seiner zurückgezogenen Art gleich sympathisch.
Willow ist mit ihrer Art ständig die Stille füllen, indem sie redet das Gegenteil. Sie ist so aufgedreht, dass man nicht weiß ob sie high ist, oder das einfach ihr Charakter ist.
Neben Theo und Willow wird die Geschichte auch aus der Sicht von Molly und Harry erzählt, die ihren 60. Hochzeitstag feiern. Diese Szenen haben mich besonders gerührt und haben auch ein bisschen wehgetan.
Ebenso emotional fand ich die Geschichte um Willows Freundin, bei der ich gerätselt habe, was denn da passiert ist.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und auch Brittainy Cherrys Schreibstil war wieder so toll wie gewohnt. Ich liebe es wie sie die Personen beschreibt und man sich in sie hineinversetzen kann, egal ob es eine 30- oder 80-jährige Person ist. Für mich war dieser Band der beste der „Problems“- Reihe.

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Veröffentlicht am 12.12.2025

Hat mich leider nicht überzeugt

Der Onyxpalast - Wo die Toten tanzen
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Als Gwens Bruder stirbt bricht eine Welt für sie zusammen. Vander war zu jung und hat Gwen in einer schwierigen Lage zurückgelassen. In Cardiff, sollen die Grenzen zum Totenreich dünn sein und so kommt ...

Als Gwens Bruder stirbt bricht eine Welt für sie zusammen. Vander war zu jung und hat Gwen in einer schwierigen Lage zurückgelassen. In Cardiff, sollen die Grenzen zum Totenreich dünn sein und so kommt sie auf eine verrückte Idee: sie will Vander zurückholen. Tatsächlich gelingt es ihr und findet sich wenig später vor den Toren des Onyxpalastes wieder. Zwischen Totengöttern und verstorbenen macht sie sich auf die Suche nach ihrem Bruder. So trifft sie auf Aran, den Herrscher der Unterwelt, der ihr Herz schneller schlagen lässt. Dabei darf er auf keinen Fall herausfinden, dass ihr Herz überhaupt schlägt.


Dieses Buch hab ich spontan gekauft und war schon im Geschäft von den ersten Seiten überzeugt. Aber leider hat das sich nicht bis durch das Buch gehalten.
Von der Autorin hatte ich schon zwei Bücher gelesen und als ich den Klappentext vom Onyxpalast gelesen habe, fand ich die Idee interessant. Das Cover sowie der Farbschnitt versprechen eine dunkele Geschichte im Totenreich, was es auch war. Nur nicht ganz wie gedacht.
Gwen fand ich sympatisch und mutig. Aber so wirklich mit ihr mitfiebern konnte ich nicht, ich konnte sie nicht wirklich greifen. Ebenso ging es mit mit Aran und Bran.
Es hat bis über 200 Seiten gedauert, bis ich herausgefunden habe, wie alt Gwen ist. Vielleicht habe ich es überlesen, aber auch das Alter ihrer Geschwister kam nicht bei mir an. So hat es mir nicht geholfen als vorher stand, die Person sei im Alter von Gwens Mutter. Ich hätte Gwen auch eher jünger geschätzt, als sie dann war.
Für mich blieben die Charaktere recht blass und ich habe keine richtige Verbindung zu ihnen aufbauen können. Bei vielen Personen wurde kaum beschrieben wie sie aussehen, so gut wie keine Hautfarbe, kaum Frisuren. Dass ich ein Bild vor Augen hatte, kam alleine durch die Posts der Autorin auf Instagram, was ich schade fand, auch wenn die Bilder wunderschön sind. Ich hätte mir die Details im Buch gewünscht. Auch bei Gwen erging es mir so, sie ist blond und hat eine Strähne, mehr erfährt man nicht über sie.
Dass Aran eine größere Rolle spielt, bemerkt man im Klappentext, doch auch bei ihm musste ich immer wieder nachschauen, wer er den jetzt war. Ich hab die Bindung zwischen ihm und Gwen nicht nachvollziehen können. Der Spice-Anteil ist sehr gering, wo bei ich eine Szene wegen der fehlenden Chemie einfach nur komisch fand und auch eine zweite war einfach da.
Vielleicht lag es auch am Schreibstil, dass ich das Buch nicht so gemocht habe, wie ich es wollte. Die Welt von Annwyn ist düster, der Palast aus Onyx riesig, sie konnte ich mir vorstellen. Auch Teile dieses Reiches habe ich vor meinem inneren Auge gesehen. Ich kann nicht sagen woran es lag, aber der Schreibstil und ich haben nicht zusammengepasst. Ich musste öfters Sätze ein paar mal lesen, obwohl ich konzentriert war. Es hat sich mühsam, langsam angefühlt und ich weiß nicht warum. So war ich leider nicht ganz in der Geschichte drin. Ich fand die Suche nach Vander geriet in den Hintergrund.

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