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Veröffentlicht am 08.02.2026

mir hat ein bisschen die spannung gefehlt

Todesspur
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Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez sind wieder im Einsatz. Dieses Mal besuchen sie ein älteres Pärchen, um von dort das Haus ihrer Zielperson zu beobachten. Paul Conrad steht im Verdacht entscheidend ...

Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez sind wieder im Einsatz. Dieses Mal besuchen sie ein älteres Pärchen, um von dort das Haus ihrer Zielperson zu beobachten. Paul Conrad steht im Verdacht entscheidend an der Entstehung der neuen Generation der RAF beteiligt zu sein. Doch bevor sie ihn schnappen können jagt dieser sein Haus in die Luft und flüchtet spektakulär. Sneijder und Nemez bleiben dran. So führt sie ihre Ermittlungen nach Spanien, wo Sneijder in eine andere Rolle schlüpfen muss. Die Spur führt zu Lea Fuchs, die nicht die ist die sie vorgibt zu sein. Und das war erst der Anfang.

Lange lag das Buch auf meinem SuB, da ich nicht sicher war, ob das Thema R4F mich so mitziehen kann, dazu in einem Thriller. Doch Gruber hat das Thema so gut verbaut, dass es nicht im Vordergrund stand.
Das Buch beginnt spannend mit der Observation und ich war gespannt wie unser Team ermittelt und was alles passiert. Doch dann wurde es ruhiger und ich fand den Fall bei weitem nicht so spannend wie den Band davor. Das erste Reiseziel hat viel Platz eingenommen, so dass es mir langatmig vorkam. Manche Szenen waren so genial, dass man die Ermittler am liebsten angeschrien hätte, da man als Leser mehr wusste. Ich hab praktisch darauf gewartet, das etwas passiert und sie weiterreisen. Danach wurde es dann wieder besser, aber mir hat dieser Sog gefehlt, den ich bei dem Buch davor hatte.
Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez waren zusammen mit Marc und Miyu wieder ein tolles Team, so dass sogar ein bisschen Witz und der ein oder andere Schlagabtausch dabei war.
Teile der Lösung fand ich ein bisschen mau. Mir hat die große Auflösung gefehlt, auch wenn es am Ende nochmal spannend wurde.
Lea hat ein bisschen Abwechslung in die Geschichte gebracht und ich kam gut damit klar wie alles um sie beschrieben wurde, allerdings hab ich nicht ganz verstanden wie es dazu kam, dass sie so ist.
Trotzdem fand ich das Buch, auch wenn es nicht das beste Buch des Autors ist. Der Schreibstil war wie gewohnt flüssig, so dass ich gut ins Geschehen kam. Ich freue mich auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 01.02.2026

für mich zu kitschig

Wedding Date
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Ama Torres kennt sich mit Hochzeiten aus, schließlich war ihre Mutter schon 16 mal verheiratet. Für sie ist es einfach eine Party, mehr nicht. Ama dagegen interessiert sich für die Paare und jede Verlobungsgeschichte ...

Ama Torres kennt sich mit Hochzeiten aus, schließlich war ihre Mutter schon 16 mal verheiratet. Für sie ist es einfach eine Party, mehr nicht. Ama dagegen interessiert sich für die Paare und jede Verlobungsgeschichte ist besonders für sie. Jedes Paar möchte sie kennenlernen was der Grund war, warum ihre frühere Arbeitgeberin nicht begeistert war und sie für unprofessionell hielt. Jetzt ist sie ihr eigener Boss und wird bald von einem Instagram-Promi beauftragt. Die größe der Hochzeit ist da Amas geringstes Problem, denn als Florist wünscht das Paar sich Elliot Bloom. Amas Ex-Freund, dessen Antrag sie damals abgelehnt hat und ihn seitdem nicht mehr gesehen hat.

Das Buch lag sicher ein paar Jahre auf meinem SuB und hat mich mittlerweile nicht mehr so ganz interessiert, trotzdem wollte ich dem Buch eine Chance geben.
Das pinke Cover verspricht Kitsch und Hochzeiten und genau das ist es auch. Ich mag Romance, aber für mich war das Buch nicht das richtige. Was ich mir hätte denken können, denn Hochzeiten sind nicht mein Thema.
Das Buch lässt sich mit drei Wörtern beschreiben: Hochzeit, Romance (irgendwie) und Donuts, welche ständig gegessen werden.
Ich hatte mir einen Einblick in den Beruf eines Weddingsplaners vorgestellt, oder zumindest etwas in die Richtung. Man begleitet ein Paar, zwei Influencerinnen, dessen Hochzeit Ama vorbereiten soll. Vielleicht ist es persönlicher Geschmack, aber ich kann nicht nachvollziehen, dass man einen Park und Straßen sperrt nur weil jemand heiraten möchte. Ich dachte man sieht mehr als nur ein Pärchen, aber dem war nicht so. Auch Privatleben oder ähnliches bekommt man nicht, nur den Beruf.
Elliot fand ich besser. Er ist ein bisschen ruppig, fast schon unfreundlich, aber das mochte ich. Man erfährt ein paar Dinge über Blumen und seine Kreationen konnte ich mir gut vorstellen.
Ama ist vom Charakter her ein bisschen blass geblieben, weil außer dass sie Hochzeiten organisiert, erfährt man kaum etwas über sie.
Der Schreibstil war leicht zu lesen, allerdings fand ich die teils bildhafte Sprache und die spicy Szenen für das Buch einfach nicht passend. Elliot war gefühlt alle paar Seiten erregt und das wenn er sie einfach nur angesehen hat. Aus dem nichts und ständig. Ich war zum Schluss froh, als ich durch war. Wer es kitschig mag, der ist bei dem Buch richtig, für mich war es eher nichts.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Spicy Love

Wild Love
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Was tut man, wenn plötzlich ein junges Mädchen vor der Tür steht und behauptet, sie sei deine Tochter? So geht es Ford Grand, dem laut Forbes der World’s hottest Billionaire. Fort mag die Aufmerksamkeit, ...

Was tut man, wenn plötzlich ein junges Mädchen vor der Tür steht und behauptet, sie sei deine Tochter? So geht es Ford Grand, dem laut Forbes der World’s hottest Billionaire. Fort mag die Aufmerksamkeit, die ihm den Titel bringt gar nicht und lebt lieber zurückgezogen.
Als eines Tages ein Mädchen vor der Tür steht und behauptet seine Tochter zu sein, ist er völlig überrumpelt. Ford der gerade dabei ist, sein Musikstudio aufzubauen, weiß nicht was er mit der kleinen anstellen soll und bittet Rosie Belmont um Hilfe. Die kleine Schwester seines besten Freundes kennt er schon ewig und genau so lange ist er in Rose verliebt. Doch Rosie ist tabu...


Die erste Reihe der Autorin hat mir gut gefallen und so hatte ich mir etwas ähnliches für Wild Love erwartet, doch für mich konnte das Buch nicht mithalten.
Rosie ist nicht ganz lebendig geworden für mich. Eigentlich hat sie einen Freund, aber sie fängt etwas mit Ford an. Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, wieso sie nicht Schluss macht, selbst über Telefon wäre es weniger mies gewesen, als das was sie abgezogen hat.
Der Handlungsstrang mit Cora hätte so gut werden können. Für mich ist es nicht realistisch, dass wenn Fort der Spender war, Cora wusste bzw. herausgefunden hat, dass er ihr Vater ist. Und auch wie sie Anfangs mit ihm geredet hat, war es nicht passend für eine 12-jährige, die einen fremden Mann trifft. Trotzdem fand ich ein paar Szenen mit Cora und Ford richtig süß. Bis ich gegen Ende das Gefühl hatte, sie wird vergessen.
Elsie Silver schreibt flüssig, aber hier war etwas anders. Wenn ich mich nicht irre, hat die Übersetzerin gewechselt und ohne jemanden zu nahe treten zu wollen, ich glaube, deswegen hat das Buch sich vom Schreibstil anders angefühlt. Es war genau so flüssig geschrieben, wie die Chestnut-Reihe und es kann auch an der Story liegen, aber ich hab in diesem Buch nicht so das Gefühl für die Geschichte bekommen. Das Setting kam nicht bei mir an und bis auf eine alte Scheune und einen Steg, weiß ich nicht wirklich wie es da aussieht.
Dass die Autorin spicy schreibt und schreiben kann, davon bin ich überzeugt, doch Wild Love war eher Spicy Love. Die Szenen war für meinen Geschmack einfach viel zu viel. Auf anatomische Details kann ich gerne verzichten. Es gab so viele Szenen, dass ich es zu viel fand. Die Stelle mit dem Farbeimer fand ich absolut nicht gelungen. Der Job von Rosies Mutter hat da auch nicht geholfen.
So fand ich, dass Wild Love das schwächste Buch von Elsie Silver ist, trotzdem, freue ich mich auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Gehemnisse, Romance und Thrill

BAD VIBES. Deine Geheimnisse sterben nie
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Der bloße Anblick von der Burg der MacRavens lässt Dhalia erschauern. Freiwillig wäre die junge Frau nie hierher gekommen. Doch um ihrem ehemals besten Freund und Bestsellerautor J.J.Burnett die letzte ...

Der bloße Anblick von der Burg der MacRavens lässt Dhalia erschauern. Freiwillig wäre die junge Frau nie hierher gekommen. Doch um ihrem ehemals besten Freund und Bestsellerautor J.J.Burnett die letzte Ehre zu erweisen, nimmt sie die Reise auf sich. Zu ihrer Überraschung wurde sie von Jake bedacht und erbt einen Teil seines beachtlichen Vermögens und die Rechte an seinen Werken, dazu eine kryptische Nachricht. Doch nicht alle in Jakes Familie sind damit einverstanden, dass Dhalia erbt, während sie leer ausgehen. Wüssten sie, dass Dhalia zu Nachforschungen zu Jakes Tod anstellt, wären sie noch weniger begeistert. Während ihrer Zeit auf der Burg kommt sie nicht nur Jakes Zwillingsbruder Evan nahe, sondern auch Ayden. Doch mit jeder Wahrheit die Dhalia aufdeckt wird ihr Spiel gefährlicher.

Das Buch lag viel zu lange auf meinem SuB, und nach so vielen Beiträgen und Rezensionen waren meine Erwartungen hoch. Dass ich bei 700 Seiten nie die Lust am Lesen verloren habe, das spricht für die Handlung,
Dahlia war eine sympathische junge Frau, die einfach nur wissen will, was mit ihrem ehemals besten Freund passiert ist. Ich mochte sie gerne und konnte mich gut in ihre Gedankenwelt hinein versetzen. An einer Stelle passiert etwas schlimmes und Dhalia bemerkt, dass ihr Lidstrich verschmiert ist, was für sie das größere Drama ist. Da hat sie ein paar Sympathiepunkte verloren.
Ayden und Even mochte ich beide sehr gerne. Manchmal musste ich aufpassen, dass ich die zwei nicht verwechsele.
Der Schreibstil war, wie gewohnt spannend, mitreißen und die Figuren und Orte wurden lebendig.
Das Buch war spice-lastiger als ich es gewohnt war und die ein oder andere Handlung kam überraschend, aber ich fand es war gut dargestellt. Trotzdem muss ich sagen, dass ich eine solche Szene nicht passend und somit auch nicht gut fand.
Dass die Autorin Spannung und romance kann, davon war ich bereits überzeugt und hier steckt beides drin. Es gab so viele Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte, wobei einige wirklich aus dem nichts kamen und ich doppelt lesen musste. Man beginnt an allem zu zweifeln und niemandem zu vertrauen, so dass man sich am Ende wünscht, eine Zeitline zu haben, mit allem Ereignissen ( und das meine ich wirklich positiv). Die Artikel im Buch fand ich toll und haben die Geschichte noch authentischer gemacht.
Dazu kam das Setting, Schottland, was dem ganze eine geheimnisvolle Note gegeben hat.

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Alaskas Berge warten

Risk With Me (Velvet Mountains 1)
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Sechs Jahre sind vergangen, seit Ayla und Julien ihren besten Freund und Seilpartner haben abstürzen sehen. Seitdem haben sie sich nicht mehr getroffen. Ayla hat sich vom Bergsteigen abgewandt und leitet ...

Sechs Jahre sind vergangen, seit Ayla und Julien ihren besten Freund und Seilpartner haben abstürzen sehen. Seitdem haben sie sich nicht mehr getroffen. Ayla hat sich vom Bergsteigen abgewandt und leitet stattdessen eine Lodge für Kletterer aus aller Welt. Und in diese platzt unversehens Julien, samt Filmcrew und Agentin, erfolgreicher denn je und bereit, den legendären Gipfel endlich zu erklimmen. Obwohl so viel zwischen ihnen steht, ist schnell die Anziehung zurück, die damals zwischen ihnen aufflammte. Noch schwieriger wird es, als Ayla merkt, dass Julien den Berg nicht ohne eine starke Seilpartnerin wird bezwingen können. Ohne jemanden, der ihn als Bergsteiger wirklich kennt. Ohne sie … Ayla entscheidet sich, noch einmal mit ihm alles zu riskieren.

Dieses Buch war eins meiner Zufallsfunde. Bisher kannte ich die Autorin nicht und auch mit dem Thema Bergsteigen hatte ich noch keine Berührungspunkte, trotzdem hat mich der Klappentext neugierig gemacht.
Das Thema rund ums Bergsteigen war ständig im Buch präsent und so toll eingearbeitet, dass man auch als Laie verstand über was geredet wird. Auch wenn mal ein unbekannter Begriff fiel, war das nicht schlimm. Das Setting in Kanada war gut gewählt und zuerst konnte ich mir die Lodge gut vorstellen. Weniger gut bin ich mit der Landschaft beim Bergsteigen klargekommen. Es wurde nichts beschrieben, nicht wie die Berge oder die Weite aussehen. Es gab Beschreibungen von Ebenen und ein paar Felsen, aber was man sieht, wenn man solch eine Besteigung macht, das wurde meines Erachtens nicht genug erklärt.
Das Buch ist nicht besonders dick und so fand ich die erste spicy Szene noch gut, aber die weiteren fand ich zu lang. Das Buch ist ziemlich klein geschrieben und so hatte ich das Gefühl, dass eine Szene ewig gedauert hat, kaum fertig war und es schon wieder eine gab. Ansonsten fand ich den Schreibstil eigentlich gut und es ist wahrscheinlich persönlicher Geschmack, aber mich hat die ständige Wiederholung von Aylas Namen genervt. Gefühlt hinter jedem Satz von Julian, hinter Gedanken, ständig.
Womit das Buch punkten konnte war das Bergsteigen, aber auch das emotionale war für mich da und sehr gelungen. Wenn ein Buch es schafft mich schon auf den ersten zehn Seiten zum Weinen zu bringen, dann ist nicht viel verkehrt. Auch im Verlauf wurde es immer wieder emotional und spannend, so dass ich auch Band 2 eine Chance gebe.

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