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Veröffentlicht am 08.07.2023

etwas kurz aber trotzdem toll

Summer of Hearts and Souls
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Beyah wächst als Kind bei ihrer drogensüchtigen Mutter in einem Trailerpark auf. Ihren Vater kennt sie kaum. Doch dann stirbt ihre Mutter und so zieht sie nach Texas zu ihrem Vater und dessen Familie. ...

Beyah wächst als Kind bei ihrer drogensüchtigen Mutter in einem Trailerpark auf. Ihren Vater kennt sie kaum. Doch dann stirbt ihre Mutter und so zieht sie nach Texas zu ihrem Vater und dessen Familie. Und so verändert sich ihr Leben radikal, denn ihr Vater wohnt in einer reichen Gegend in einem tollen Sommerhaus. Auch wenn ihre Halbschwester sie mit offenen Armen empfängt kann Bayah es kaum erwarten im August aufs College zu gehen. Doch dann trifft sie auf ihren Nachbarn Samson, in dem sie die gleiche gebrochene Seele erkennt wie in sich selbst.

Dieses Buch lag ungewöhnlich lange auf dem SuB, deswegen bin ich froh es nun gelesen zu haben.
Der Anfang ist etwas schwerer, trauriger, doch mir gefiel das Setting. Ich mochte, dass man ein Gefühl von Beyah vorher und nacher bekommt und auch die Art wie sie aufgewachsen ist beschrieben wird.
Beyah ist eine starke Person, vielleicht auch weil ihr nichts anderes übrig blieb und für sich selbst sorgen musste. An manchen Stellen hätte ich gedacht, dass Beyah etwas zögerlicher wäre mit ihrer neuen Umgebung. Doch ihre Art fand ich sympathisch, dass sie trotz allen ein ehrlicher und lustiger Mensch wurde. Mir gefiel, dass sie sich gleich mit Sara verstand und sie mit offenen Armen empfangen wurde.
Samson ist von Anfang an etwas undurchsichtiger, so dass ich nicht genau wusste wie er tickt und ihn trotzdem mochte. Es war toll herauszufinden, wer er ist und warum er Fragen ausweicht.
Das Setting hat mir richtig gut gefallen. Ich hab den Trailerpark, die Fähre und die Halbinsel mit dem Strand praktisch vor mir gesehen. Wie immer war Colleen Hoovers Schreibstil detailliert und hat Emotionen transportiert.
Etwas enttäuschend fand ich den Plott und das Ende. Anfangs kamen bei die Emotionen bei mir an und die Geschichte hatte das Colleen Hoover Feeling, das ich kannte. Mir hat ein bisschen der Kick gefehlt, obwohl viel im Buch passiert. Als Beyah dann zu ihrem Vater gezogen ist, wurde es ruhiger. Postiv fand ich allerdings, dass es Geheimnis um Samson gemacht wird und man nicht viel von ihm erfährt und deswegen immer weiterliest.
Kein Highlight dieses mal für mich, aber dennoch ein wirklich tolles Sommerbuch.

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Veröffentlicht am 04.07.2023

Etwas übers Ziel hinaus

We Will Give You Hell
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Vier Wochen lang Schweden und die Wälder erkunden. Das ist der Plan als Hellea genannt Hell mit ihren Freunden die Fähre nach Schweden nimmt. Doch die Freunde kommen nicht weit, als Hell von unerklärlichen ...

Vier Wochen lang Schweden und die Wälder erkunden. Das ist der Plan als Hellea genannt Hell mit ihren Freunden die Fähre nach Schweden nimmt. Doch die Freunde kommen nicht weit, als Hell von unerklärlichen Fieberschüben heimgesucht wird. Später, als die Freunde ein Wikingergrab besichtigen trifft Hell auf eine geheimnisvolle Fremde namens Astryd. Diese erklärt ihr, dass Hell kein Fieber hat, sondern eine uralte Kraft spürt.


Vor einiger Zeit hatte ich die Falling Skye Dilogie gelesen und als We will give you hell erschienen ist, wollte ich das Buch auch lesen. Allerdings hab ich schnell gemerkt, dass mir dieses Buch nicht so wirklich gefällt.
Angefangen hat dies schon bei der Protagonistin Hell. Auch wenn es eine Erklärung für ihre Wut gibt, so hat diese sie mir schnell unsympathisch gemacht. Irgendwann konnte ich das Wort Wut nicht mehr hören, weil es so oft benutzt wurde. Ihre einzige Charaktereigenschaft scheint Wut zu sein. Sie denkt nicht nach, oder stellt irgendwas in frage.
Auch die versprochene queere Liebesgeschichte hat mich nicht begeistert. Zwar mochte ich Majvie viel lieber als Hell, doch ich hab die beiden zu keinem Zeitpunkt als Paar gesehen. Es wirkte eher wie eine Freundschaft, aber nicht mehr.
Hauptthema, neben der Mythologie war Feminismus. Gleichberechtigung sollte selbstverständlich sein und ist genau wie Frauenrechte ein wichtiges Thema. Auch in Büchern ist dies wichtig, keine Frage. In diesem Buch hier wirkte es auf mich übertrieben, mehrmals dachte ich an toxischen Feminismus. Es wirkte eher nach „lass uns alle Männer töten“ als nach Gleichberechtigung im Eigentlichen Sinn.
Ich hatte schon überlegt das Buch abzubrechen, habe dann aber doch weitergemacht. Mit dem Hörbuch kam ich dann einigermaßen voran. Wenn ich Hörbuch höre spricht das nie für das Buch, doch nur so konnte ich das Buch beenden. Ein paar gute Ansätze hatte das Buch durchaus, und auch die Idee Mythologie und Feminismus zu verbinden ist gut, allerdings mochte ich die Umsetzung nicht, dafür leider nur 2 Sterne.

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Veröffentlicht am 29.06.2023

Tolles Buch, kleine Kritikpunkte

In jedem Atemzug nur Du
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Als Hazel an der Lullaby University angenommen wird, geht für sie ein Traum in Erfüllung.
Durch ihre Krankheit musste sie sich einer Lungentransplantation unterziehen, wodurch sie viel verpasst hat und ...

Als Hazel an der Lullaby University angenommen wird, geht für sie ein Traum in Erfüllung.
Durch ihre Krankheit musste sie sich einer Lungentransplantation unterziehen, wodurch sie viel verpasst hat und ihre Eltern sich ständig um sie gekümmert haben. Jetzt möchte sie einen Neustart und frei sein. An der Uni trifft sie auf den Studenten Lewis, dessen stille Art dazu führt, dass sie sich bei ihm wohlfühlt. Sie vertraut ihm den wahren Grund an, warum sie an der Uni ist. Doch bald stellt sich heraus, dass auch Lewis sein Päckchen zu tragen hat.

Dieses Buch war ein Spontankauf, der Klappentext hat mich angesprochen und ich wollte es haben.
Hazel mochte ich eigentlich. Durch ihre Krankheit wurde sie immer behütet und ist jetzt auf der Uni frei. Sie ist lebensfroh und geniesst es draußen zu sein. Ich konnte bis zu einem gewissen Grad verstehen warum sie die Person finden wollte, der sie ihr Leben zu verdanken hat. Allerdings hatte ich manchmal das Gefühl, dass sie sich verrennt und fast besessen von der Suche ist. Dass Hazel das am Ende dann doch einsieht fand ich gut.
Lewis mochte ich noch lieber als Hazel. Er ist schlau und zuverlässig und mit seiner schüchternen, stillen Art, hab ich mich mit ihm identifiziert.
Bücher mit dem Thema Organspende hatte ich noch nicht so viele, umso gespannter war ich wie es umgesetzt und beschrieben wurde. Ich fand es gelungen wie Hazels Alltag und Einschränkungen beschreiben wurden. Und auch die Rückblicke und Briefe mochte ich gerne.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, besonders die Beschreibungen von der Umgebung, wie den Wald oder die Szene mit den Wildpferden haben mir gut gefallen. Auch das Leben als Studenten wurde toll beschrieben, vom Zusammenleben in einer Wohnung, Lernstress und Partys war alles dabei.
Was mir gefehlt hat war die Beschreibung was genau dieses Red-Programm ist. Ich musste eher raten und es mir zusammen reimen was das bedeutet. Irgendwann taucht der Begriff auf ohne, dass je erklärt wird, was es ist.
Insgesamt fand ich das Buch nicht herausragend, aber trotzdem mochte ich es gerne. Durch die Themen und die Natur konnte es punkten.

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Veröffentlicht am 23.06.2023

Ganz okay

Wolf – Black Dagger Prison Camp 2
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Der Halb Wolfen Lucan arbeitet unfreiwilig als Drogenlieferant für das Gefängnis der Glymera
Eines Tages trifft er auf Rio, die Stellvertreterin des Drogenbosses Mozart. Er ist gleich hin und weg von ihr. ...

Der Halb Wolfen Lucan arbeitet unfreiwilig als Drogenlieferant für das Gefängnis der Glymera
Eines Tages trifft er auf Rio, die Stellvertreterin des Drogenbosses Mozart. Er ist gleich hin und weg von ihr. Doch der Deal, an dem sie dran ist platzt und Rio gerät in eine brenzlige Lage. Lucan setzt alles daran die Frau zu retten.


Band 1 der Prison Camp Reihe mochte ich gerne und so war ich gespannt wie mir der zweite gefällt.
Anfangs tauchen ein paar Personen auf und ich dachte die hängen irgendwie in der Geschichte mit drin. Wenn ich mich nicht irre sind die danach nicht wieder vorgekommen, weswegen ich mich frage was ihre Aufgabe war.
Rio fand ich sympathisch und nachdem was ihr passiert ist, dachte ich das hat Auswirkungen auf sie. Es wurde nichts erwähnt, also ist sie entweder knallhart oder es wurde nichts erwähnt. Ein paar Beschreibungen zu Rios Person haben mir gefehlt, man erfährt welche Haarfarbe und Haarlänge sie hat, aber viel mehr auch nicht.
Was mir ein gefehlt hat war der Bezug zum Titel. Man erfährt, dass Lucan ein Wolven ist, eine Spezie die, sofern ich mich erinnere noch nicht in der Reihe vorkam. Allerdings wird nicht erklärt was das für Lucan bedeutet oder was es heißt ein Halb Wolven zu sein.
Die Liebesgeschichte zwischen Lucan und Rio ging ziemlich langsam, was ich gut fand. Andere Szenen gingen dass schneller, was ich aber nicht so störend fand.
Von den Brüdern als Nebencharaktere waren Vishous und Buch mit von der Partie. Da es die Spin Off Reihe ist habe ich die Brüder nicht erwartet, fand aber toll, dass die beiden dabei waren. Allerdings gab es eine Sexszene bei Vishous und Jane die ich als unangenehm fand.
Im Vergleich zu ein paar der letzten Bände der Black Dagger Reihe fand ich den Schreibstil bei diesem Band gut. Nur die „typischen J.R Ward“ Beschreibungen wie „Er schwenkte… schwenkte… schwenkte ein Glas“ ließen mich die Augen verdrehen. Da diese sich aber in Grenzen hielten, fand ich es nicht extrem störend. Allerdings hatte ich wieder ein bisschen Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen bzw. ist es mir nicht ganz gelungen mir zu merken was im Buch passiert ist.
Ob ich weiterlesen möchte oder nicht weiß ich noch nicht.

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Veröffentlicht am 18.06.2023

Hat mich nicht ganz überzeugt

I Kissed Shara Wheeler
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Cloe Green und Shara Wheeler gehen beide auf eine christliche Highschool und konkurrieren, wer denn jetzt Jahrgangsbeste wird. Doch Shara bringt Cloes Ziel mit nur einem Kuss in Gefahr. Denn seitdem ist ...

Cloe Green und Shara Wheeler gehen beide auf eine christliche Highschool und konkurrieren, wer denn jetzt Jahrgangsbeste wird. Doch Shara bringt Cloes Ziel mit nur einem Kuss in Gefahr. Denn seitdem ist Shara verschwunden und Cloe kann nur noch an sie denken. Statt Shara finden sich nur rätselhafte Hinweise. Zusammen mit ihren Freunden Smith und Rory macht sich Cloe auf die Suche nach der Wahrheit.

Die letzten beiden Bücher von Casey McQuiston haben mir gut gefallen und spontan hatte mir dann dieses hier gekauft.
Chloe fand ich Anfangs noch ganz in Ordnung. Ich hab nicht verstanden warum die Hinweise an sie gehen, denn außer, dass die sie und Shara Konkurenten sind, verbindet sie eigentlich nichts. Außerdem schien Cloe fast besessen von Shara zu sein, das war keine Rivalität oder Verliebtheit, das war was anderes, wie ich fand. Nach und nach fand ich Cloe nicht mehr so toll und im Nachhinein kann ich kaum was über sie erzählen. Eine Aktion mit einer Kette konnte ich überhaupt nicht nachvollziehen und fand es ziemlich daneben von ihr.
Die Nebencharaktere waren mir alle sympathisch, aber mir hat die Lebendigkeit fehlt. Man bekommt ein paar Namen und wer auf wen steht und das war es. Da hätte ich mir mehr Hintergrundinfos gewünscht. Ausser Smith und Rory, von denen bekommt man ein bisschen was mitbekommt.
Die Geschichte an sich sich an mich manchmal an eine Fernsehserie erinnert. Ein paar der Szenen der Schnitzeljagd fand ich unterhaltsam, andere dagegen fast ein bisschen langweilig. Mit hat etwas mitreißendes gefehlt, irgendwas überraschendes oder geheimnisvolle. So war ich nicht ganz so begeistert vom Buch wie erhofft.
Anfangs wurde andauernd der Name Shara Wheeler wiederholt, sodass ich diesen nach ein paar Kapiteln schon nicht mehr hören konnte. Zum Glück wurde es dann besser. Schmunzeln musste ich auch bei dem „Beifahrerinnensitz“.
Insgesamt fand ich das Buch nur mäßig. Es war einfach nicht die Story die mir im Gedächtnis bleibt oder das Buch in dem ich versunken bin.

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