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Veröffentlicht am 04.08.2023

Viele Themen, zu wenig Charakterbeschreibung

Let's be wild
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Mit ihrem neuen Job in der angesagtesten Influencer-Agentur New Yorks geht für Shae ein Traum in Erfüllung. Nicht nur, dass sie in die Fußstapfen ihres Onkels und Mentors tritt, sie kann darüber hinaus ...

Mit ihrem neuen Job in der angesagtesten Influencer-Agentur New Yorks geht für Shae ein Traum in Erfüllung. Nicht nur, dass sie in die Fußstapfen ihres Onkels und Mentors tritt, sie kann darüber hinaus einen positiven Einfluss auf Social Media nehmen. So zumindest ihre Hoffnung. Doch es ist nicht so leicht wie gedacht, sich in New York zu behaupten. Das muss auch Shaes bester Freund Tyler feststellen, der gemeinsam mit ihr einen Neustart wagt. Shaes Kollegin Ariana und die Fotografin Evie versuchen in der Weltstadt ebenfalls nach den Sternen zu greifen und müssen dabei so manchen Rückschlag hinnehmen. Aber ihre Freundschaft gibt den Vieren die nötige Kraft, die eigenen Träume niemals aus dem Blick zu verlieren.


Let‘s be wild war ein Zufallskauf, ich habe es im Buchladen gesehen und da ich schon lange etwas von Anabelle Stehl lesen wollte traf sich das gut. Nicole Böhm kannte ich bisher nur vom Namen her.
Das Buch wird aus der Sicht der vier Protagonisten erzählt, die alle sehr unterschiedlich sind.
Shae dessen Onkel verstorben ist, doch dem sie immer noch Briefe schreibt, war sehr extrovertiert.
Ihr bester Freund Tyler war eher locker und hatte wechselnde Partnerinnen.
Evie kommt aus Deutschland und eigentlich mochte ich sie, aber von allen hat sie mich am meisten auf die Palme gebracht. Dass man ein Arbeitsvisum in den USA braucht dürfte klar sein. Sie hatte keins und musste sich eins besorgen, wofür sie die Hilfe ihres Bruders beansprucht. Soweit fand ich es noch in Ordnung. Doch dann zog das ganze sich fast das ganze Buch lang und ich dachte warum macht sie nicht mehr um an das Visum zu kommen. Ich verstehe dass es etwas dauert und vielleicht nicht so leicht zu bekommen ist, aber ich fand sie ist zu passiv und naiv an das ganze heran gegangen. Durch ihre Handlung hätte ich sie auf Anfang 20 geschätzt so ist mit die Kinnlade runter geklappt als da stand sie sei 28.
Ariana mochte ich irgendwie auf Anhieb, sie hat ziemlich viel Energie und war so gut wie immer am Arbeiten.
Das Buch ist doch relativ kurz dafür, dass sie Sicht immer wechselt. Ich hatte das Gefühl keinen der vier wirklich zu kennen oder mir ein Bild von ihnen machen zu können.
Was mich am Schreibstil gestört hat war, dass es viele technische Begriffe gab, zb. bei Tyler als er bei einem Computerproblem hilft. Wenn man sich auskennt versteht man vielleicht was gemeint ist, ich allerdings nicht.
Für mich hab ich festgestellt, dass Bücher über Social Media nichts für mich sind. Zwar bin ich ganz gerne dort aktiv, aber mit Influencern kann ich nichts anfangen. Den zweiten Band möchte ich nicht mehr lesen.

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Veröffentlicht am 02.08.2023

Etwas langatmig

Keeping Secrets
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Tessa Thorn ist Schauspielerin und mittlerweile so bekannt, dass sie auf der Straße erkannt wird. Für ihr neuen Film muss sie ausgerechnet in ihren Heimatort Faerfax zurückkehren, wo die Dreharbeiten an ...

Tessa Thorn ist Schauspielerin und mittlerweile so bekannt, dass sie auf der Straße erkannt wird. Für ihr neuen Film muss sie ausgerechnet in ihren Heimatort Faerfax zurückkehren, wo die Dreharbeiten an der Uni stattfinden sollen. Kurz nach ihrer Ankunft rennt sie den Journalismusstudenten Cole Wiliams über den Haufen, wobei sein Computer schaden nimmt. Dann erfährt sie auch noch, dass Cole ein Porträt über sie und die Dreharbeiten schreiben soll. Während sie und Cole sich für das Porträt treffen freundet sie sich mit ihm und seinen Freunden an. Bald verwischen die Grenzen zwischen Arbeit und Privaten. Dabei fällt es Tessa immer leichter zu reden, doch nie darf sie sich verplappern, denn keiner darf erfahren was vor acht Jahren bei Tessa geschah.

Schon seit über einem Jahr liegt dieses Buch auf meinem SuB und wurde für mich zur SuB-Leiche, die nun endlich gelesen werden musste.
Den Anfang fand ich gut. Cole und Tessa treffen aufeinander und es gab diesen „Ups“-Moment, als klar wurde wer sie ist und dass er über sie schrieben soll. Das Buch war interessant und ich wollte wissen wie es weitergeht. Dann kam der Freundeskreis hinzu, die alle sehr unterschiedlich waren und die ich mochte. Weiter ging es mit dem Café Happiness. Die Beschreibungen waren so toll beschrieben, dass ich den Raum vor mir sah. Ich hab mir gewünscht, das Cafe selbst zu besuchen, so toll fand ich die Idee. Und ich weiß nicht ob ich einfach nicht gemerkt habe ob sie in das Café zurückgehen, denn ich fand danach verschwand das Café oder kam nur kurz vor. Das fand ich so schade.
Den Schreibstil fand ich gut, trotzdem kam ich nicht so voran wie ich es gewollt hätte. Es gab Stellen an denen ich gut voran kam und dann zog die Geschichte sich und es ist nicht wirklich was passiert, das mich mitgezogen hat. Anfangs gab es mehrfach die Wiederholung von „es ging ein Ruck durch mich/ihn“, dass schon fast dachte die Personen wären Ferngesteuert.
Trotz kleiner Kritikpunkte, mochte ich das Buch und ich wäre nicht abgeneigt den zweiten Band zu lesen.

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Veröffentlicht am 29.07.2023

Nicht so gut wie erhofft

Bad At Love
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Eigentlich wollte Azalée nicht mehr in ihre Heimatstadt zurückkehren, zu viele schreckliche Erinnerungen hängen an diesem Ort. Doch als ihre Mutter stirbt bleibt ihr nichts anderes übrig.Augenblicklich ...


Eigentlich wollte Azalée nicht mehr in ihre Heimatstadt zurückkehren, zu viele schreckliche Erinnerungen hängen an diesem Ort. Doch als ihre Mutter stirbt bleibt ihr nichts anderes übrig.Augenblicklich holen sie dort die schrecklichen Erinnerungen an ihre Vergangenheit ein. Doch nicht nur das: Azalée lernt auch ihren neuen Nachbarn Eden kennen. Er ist sexy und geheimnisvoll, und auch wenn sie sich geschworen hat, niemals Gefühle für einen Mann zu entwickeln, berührt er sie auf eine Weise, die ihre Welt mit jedem Tag ein bisschen mehr ins Wanken bringt ...

Bad at Love ist einer meiner ältesten BücherschranksuB Leichen, immer wieder hab ich das Buch angekuckt und wieder weggestellt. Auf die Leseliste getan und wieder verworfen. Endlich hab ich es nun gelesen.
Azalee hat eine schwere Vergangenheit und aus dem Grund schützt sie sich mit Sarkasmus und senkt ihre Mauern nur selten.
Azalees Podcast, der immer mal wieder an den Anfängen des Kapitels standen, fand ich gut. Es war nicht übertrieben, sondern kurz und knackig. Über ein paar Äußerungen kann man streiten, bei anderen kann ich ihr nur Recht geben.
Edens Geschichte fand ich gleich doppelt schwer. Einerseits wegen dem was er erlebt hat und dann nochmal durch die Verantwortung die er übernommen hat. Mit ihm musste ich erst warm werden, aber nach und nach mochte ich ihn.
Die Themen im Buch hatten es definitiv in sich, man sollte auf jeden Fall die Triggerwarnung beachten, die ich mir etwas übersichtlicher gewünscht hätte. Vielleicht eher als Liste als als Text. Die Themen an sich waren gut umgesetzt.
Auch wenn mir die Hauptpersonen sympathisch waren und das was die beiden erlebt haben wirklich krass ist, ist der Funke nicht ganz übergesprungen. Dafür, dass beiden Protagonisten so schlimme Sachen passiert sind, hat es mich nicht berührt. Es kam einfach nicht bei mir an und ich kann nicht erklären warum.
Vielleicht lag es am Schreibstil. Eigentlich fand ich den gut lesbar und ich bin gut durch das Buch gekommen, bis auf ein paar kleine Sätze, die ich persönlich komisch übersetzt fand.

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Veröffentlicht am 21.07.2023

kleine Schwächen aber ein tolles finale

Westwell - Hot & Cold
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Gerade als Helena sich für Jess und ihr Glück entschieden hat, steht schon wieder alles auf der Kippe. Jess wurde auf offener Straße von Unbekannten angeschossen und Helena hat alles am Telefon mitanhören ...

Gerade als Helena sich für Jess und ihr Glück entschieden hat, steht schon wieder alles auf der Kippe. Jess wurde auf offener Straße von Unbekannten angeschossen und Helena hat alles am Telefon mitanhören müssen. Lebensgefährlich verletzt kommt er ins Krankenhaus, Helena hinterher eilend. War es Zufall, dass es Jess traf oder steckt mehr dahinter? Könnte sogar der Tod von Adam und Valerie etwas damit zu tun haben?

Nach dem spannenden Ende vom Vorgänger war ich sehr gespannt wie die Geschichte um Helena, Jess und die Ermordung ihrer Geschwister ausgehen wird. Ich fand es toll, dass keine Zeit verloren geht und es nahtlos spannend weitergeht. Wo Band 2 aufgehört hat, macht der 3. weiter.
Helena ist immer noch hartnäckig und sucht nach dem Mörder von Adam und Valerie. Sie kämpft für Jess und ihre Beziehung und ich fand es stark, dass sie nie aufgibt und immer weitermacht.
Jess fand ich wieder toll. Ich mochte wie er mit Helena umgeht und sein Charakter ist einfach toll.
Ich fand auch Eli, Thaz oder Lincoln wieder richtig toll. Auch wie zum Schluss Hinweise auf die
Fortsetzung der Reihe eingestreut wurden, war interessant gemacht. Auch das Drama um Paige ging weiter und hat für etwas Abwechslung im Chaos gesorgt.
Der Schreibstil war mal wieder super. Ich war gleich wieder im Buch drin und hab mitgefiebert.Es kommen Wendungen, mit denen man nicht gerechnet hätte und wartet dann was als Nächstes kommt. New York war ein toller Handlungsort, aber der kleine Abstecher hat mir noch besser gefallen. Dass dieser nicht all zu lange dauern würde, hab ich geahnt.
Ich schwanke zwischen 4 und 4,5 Sternen. Das Buch hat ruhige und spannende Momente und eigentlich hab ich nichts auszusetzen. Manchmal dreht es es sich ein bisschen im Kreis was einerseits zur Geschichte passt, anderseits aber das gleiche wie seit 3 Bänden ist. An manchen Stellen hab ich gedacht, Ach nicht schon wieder, weil es immer wieder dasselbe war. Mit der Auflösung hätte ich nie gerechnet was sicher ein paar Pluspunkte verschafft. So wurde es auf den letzten Seiten spannend und das Ende hat mir dann richtig gut gefallen. Wegen ein paar kleinen Sachen, die ich nicht so perfekt fand, gebe ich 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.07.2023

etwas kurz aber trotzdem toll

Summer of Hearts and Souls
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Beyah wächst als Kind bei ihrer drogensüchtigen Mutter in einem Trailerpark auf. Ihren Vater kennt sie kaum. Doch dann stirbt ihre Mutter und so zieht sie nach Texas zu ihrem Vater und dessen Familie. ...

Beyah wächst als Kind bei ihrer drogensüchtigen Mutter in einem Trailerpark auf. Ihren Vater kennt sie kaum. Doch dann stirbt ihre Mutter und so zieht sie nach Texas zu ihrem Vater und dessen Familie. Und so verändert sich ihr Leben radikal, denn ihr Vater wohnt in einer reichen Gegend in einem tollen Sommerhaus. Auch wenn ihre Halbschwester sie mit offenen Armen empfängt kann Bayah es kaum erwarten im August aufs College zu gehen. Doch dann trifft sie auf ihren Nachbarn Samson, in dem sie die gleiche gebrochene Seele erkennt wie in sich selbst.

Dieses Buch lag ungewöhnlich lange auf dem SuB, deswegen bin ich froh es nun gelesen zu haben.
Der Anfang ist etwas schwerer, trauriger, doch mir gefiel das Setting. Ich mochte, dass man ein Gefühl von Beyah vorher und nacher bekommt und auch die Art wie sie aufgewachsen ist beschrieben wird.
Beyah ist eine starke Person, vielleicht auch weil ihr nichts anderes übrig blieb und für sich selbst sorgen musste. An manchen Stellen hätte ich gedacht, dass Beyah etwas zögerlicher wäre mit ihrer neuen Umgebung. Doch ihre Art fand ich sympathisch, dass sie trotz allen ein ehrlicher und lustiger Mensch wurde. Mir gefiel, dass sie sich gleich mit Sara verstand und sie mit offenen Armen empfangen wurde.
Samson ist von Anfang an etwas undurchsichtiger, so dass ich nicht genau wusste wie er tickt und ihn trotzdem mochte. Es war toll herauszufinden, wer er ist und warum er Fragen ausweicht.
Das Setting hat mir richtig gut gefallen. Ich hab den Trailerpark, die Fähre und die Halbinsel mit dem Strand praktisch vor mir gesehen. Wie immer war Colleen Hoovers Schreibstil detailliert und hat Emotionen transportiert.
Etwas enttäuschend fand ich den Plott und das Ende. Anfangs kamen bei die Emotionen bei mir an und die Geschichte hatte das Colleen Hoover Feeling, das ich kannte. Mir hat ein bisschen der Kick gefehlt, obwohl viel im Buch passiert. Als Beyah dann zu ihrem Vater gezogen ist, wurde es ruhiger. Postiv fand ich allerdings, dass es Geheimnis um Samson gemacht wird und man nicht viel von ihm erfährt und deswegen immer weiterliest.
Kein Highlight dieses mal für mich, aber dennoch ein wirklich tolles Sommerbuch.

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