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Veröffentlicht am 18.02.2025

Thema verfehlt

Everything I Feel For You
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Die Europatour der Mighty Bastards ist zu Ende und Bassist Richie hat nun drei Wochen Urlaub in L.A. vor sich. Nur er, sein Bass und eine Villa mit Pool. Doch als er die Luxusvilla betritt stellt er fest, ...

Die Europatour der Mighty Bastards ist zu Ende und Bassist Richie hat nun drei Wochen Urlaub in L.A. vor sich. Nur er, sein Bass und eine Villa mit Pool. Doch als er die Luxusvilla betritt stellt er fest, dass schon jemand da ist, denn im Pool schwimmt eine Frau. Es stellt sich heraus, dass die Villa doppelt belegt wurde und Richie sowie die junge Start-Up Gründerin Hayden in der Villa ihren Urlaub verbringen wollen. Um auf die schnelle eine Lösung zu finden und Richie loszuwerden spielen sie sich Streiche wann immer es nur geht. Wäre Richie nur nicht so attraktiv. Und dann läuft ein Streich aus dem Ruder.

Nachdem mir der erste Band der Reihe wirklich gut gefallen hat, habe ich mich gefreut mehr von der Band zu erfahren.
Hayden mochte ich eigentlich, sie hat ihr Unternehmen, und lässt sich ihren Urlaub nicht vermiesen. Aber manchmal wirkte sie so durch die rosarote Brille getäuscht, dass sie so stur wird und sich nichts sagen lässt. Ohne zu spoilern: Es gab eine Begegnung und ich fand es unglaubwürdig wie die Reaktion dargestellt wurde. Auch mit der Story um ihrem Geschäftspartner hat sie bei mir eher Minuspunkte gesammelt. Natürlich konnte ich sie verstehen und fand ihn auch teilweise zu viel, aber ich fand wenn es nicht richtig, wenn es nur nach ihr gehen würde. Es kam für mich so rüber als würde sie genau das wollen.
Ich fand das Buch war am Thema vorbei. Ich hab mir eine Rockstargeschichte mit viel Musik erwartet, doch die Musik kam viel zu kurz, vielleicht 10 Seiten hochgerechnet. Die ersten 120 Seiten ging es fast nur um veganes Essen, wie man es kocht, um CO2-Ausstoss, etc. Ständig kochen sie, foppen sich oder reden über Veganes Essen und ihr Startup. Dazwischen wird dann auch noch ihr Hund jedes Mal erwähnt. Es war kein Rockstarbuch, sondern ein „Veganes“ Buch. Natürlich kann man das Thema einbauen und ich mag selber gerne Veggie, aber das Thema stand zu sehr im Vordergrund.
Neben dem Thema wurde dann noch Haydens Bruder erwähnt, einfach um das Thema einzubringen, dann die Geschichte um Haydens Mutter und nicht zu vergessen Richies Vergangenheit. Es wurde viel angeschnitten, so dass der musikalische noch mehr unterging. Auch an Spice mangelte es nicht, fand ich gut dosiert, ein bisschen weniger wäre auch okay gewesen, aber es war nicht zu aufdringlich.
Alles im allem fand ich das Buch okay, aber Band 1 hat mir um Längen besser gefallen.

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Veröffentlicht am 14.02.2025

nicht empfehlenswert

Lessons in Faking
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Nach dem tragischen Tod ihrer Eltern hat Athalia Pressley auch noch das Gefühl ihren Bruder Henry verloren zu haben. Immer mehr zieht sich ihr Zwillingsbruder zurück und ist nur da wenn es Ärger gibt. ...

Nach dem tragischen Tod ihrer Eltern hat Athalia Pressley auch noch das Gefühl ihren Bruder Henry verloren zu haben. Immer mehr zieht sich ihr Zwillingsbruder zurück und ist nur da wenn es Ärger gibt. Als ihre Noten in Statistik schlechter werden bekommt sie einen Tutor an die Seite gestellt. Dylan McCarthy Williams ist Henrys größter Feind im Fussball und als er das erfährt schenkt er seiner Schwester endlich die Aufmerksamkeit die sich sich gewünscht hat. Ein Plan muss her und so entschließt sich Athalia McCarthy als ihren Fake Boyfriend vorzustellen.



Das Buch stand auf meiner Wunschliste und als ich es im Buchladen sah, hat es mich angezogen.
Ich dachte die ganze Zeit, dass die Charaktere auf der High School sind, denn sie verhalten sich wie Teenager, maximal 17/18 hätte ich die geschätzt. Als gegen Ende Dylans Alter (23) erwähnt wurde, war das der beste Plotttwist im Buch. Ich konnte es nicht glauben.
Ich fand die Geschichte, obwohl ich Fake Dating nicht so schlecht finde, etwas langweilig und es ist auch nicht viel hängen geblieben. Die ganze Zeit über hat Athalia Dylan mit dem Nachnamen angesprochen, was irgendwann sogar der besten Freundin auf die Nerven ging. Irgendwann hat es mich auch gestört, vor allem weil auf den letzten Seiten plötzlich „Dylan“ stand und ich mich gefragt habe wer das ist.
Der Schreibstil und die Geschichte war sehr leicht und jugendlich geschrieben, was ich dieses Mal nicht unbedingt positiv fand. Es wurde oft mitten in Sätzen „…“ benutzt, was mich bei manchen Sätzen sogar rausgebracht hat, weil es nicht gepasst hat, es war wirklich oft.(z.B.: Ich wurde...rot.) Zudem hat die Protagonistin beziehungsweise zwei „Ticks“: Athalia schnalzt ständig, ich weiss nicht wie oft die das macht aber ich fand es nervig. Viel schlimmer fand ich, dass sie (oder die Freundin) ständig stöhnt. Nicht mal als genervt oder passenden Szenen, sondern in normalen Gesprächen.
Auch die Geschichte an sich ist bei mir nur stückchenhaft hängengeblieben. Mir fehlte etwas das mir das ganze Lebendig gemacht hat, ein Twist. Die Geschichte um die Freundin von Athalia fand ich klischeehaft, es war einfach da um das Thema einzubringen, so kam es mir vor.
Die Reihe werde ich so nicht verfolgen und ich kann das Buch auch nicht empfehlen.

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Veröffentlicht am 11.02.2025

Zu viel Spice

Farbenrauschen (Sweet Lemon Agency, Band 2)
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Grafikdesigerin Franka und der angehende Creative Director Felix können sich nicht ausstehen. Während ihr Freiheit, Freundschaft und ihr Blog, auf dem sie sich auf künstlerische Art Nackt zeigt, wichtig ...

Grafikdesigerin Franka und der angehende Creative Director Felix können sich nicht ausstehen. Während ihr Freiheit, Freundschaft und ihr Blog, auf dem sie sich auf künstlerische Art Nackt zeigt, wichtig ist, ist sein Leben die Arbeit. Felix setzt alles daran einen Award zu gewinnen und dabei jünger zu sein als sein Bruder und Vater. Die beiden sind einfach zu verschieden um sich zu mögen. Doch für eine Geschäftsreise müssen sie sich zusammenreißen und zwischen ihren Schlagabtauschen merken sie bald, dass noch mehr unter der Oberfläche brodelt als ihre Abneigung gegeneinander.

Farbenrauschen ist das zweiter Buch der Autorin, das ich gelesen habe. Während Band 1 zu meinen Jahreshighlights 2024 gehörte, muss ich zugeben, dass ich bei diesem Band froh war als ich fertig war.
Den Klappentext habe ich anscheinend nicht gelesen, denn ich wusste nichts von Frankas „Geheimnis“, so habe ich auf den ersten Seiten gerätselt, bis ich mich gespoilert habe. Das Thema fand ich auch gut eingearbeitet und konnte sie verstehen. Meiner Meinung nach waren die Szenen in denen sie davon erzählt zu ähnlich, es wirkte wie copy paste.
Mein größtes Problem bei dem Buch war die sexuellen Anspielungen. Es gab kaum eine Seite auf der es nicht zweideutige Wörter, Anspielung, Küsse, Gedanken usw gab. Es war einfach viel zu viel. Im Büro wurde rumgemacht, bei einem Gespräch wurde auf ein obszönes Grafiti hingewiesen und das drei mal. Anfangs fand ich so Felix Sicht richtig entspannend, weil er nicht so dachte.
So wurde ich nicht warm mit Franka. Sie war mir nicht unsympathisch aber durch die vielen spicy Gedanken und ein paar anderer Eigenschaften hat sie es mir schwer gemacht.
Felix mochte ich dagegen lieber. Ich konnte seine Motivation verstehen und auch seine Vergangenheit, seine Motivation und wie seine Tattoos entstanden sind, haben ihn mir eher sympathisch gemacht.
Beim Schreibstil hatte ich ziemlich die gleichen Erfahrungen wie im ersten Band: Ich bin gut voran gekommen und konnte mir auch die Geschichte vorstellen. Aber die vielen, vielen englische Begriffe haben mich sehr genervt. Warum muss man ganz normale Wörter plötzlich auf englisch benutzen? Eine halbe Seite war komplett auf englisch. Auch wenn ich da den Gedanken verstanden habe fand ich es trotzdem störend.
So fand ich das Buch leider viel schwächer als Band 1, trotzdem möchte ich den dritten noch lesen.

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Veröffentlicht am 06.02.2025

für zwischendurch

We Conquer the Dark
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Lucy ist eine introvertierte Person und seit dem Tod ihres Vaters hat sie sich noch mehr zurückgezogen. Als sie eines Tages ihre Wohnung verlässt traut sie ihren Augen kaum, denn ein nackter, attraktiver ...

Lucy ist eine introvertierte Person und seit dem Tod ihres Vaters hat sie sich noch mehr zurückgezogen. Als sie eines Tages ihre Wohnung verlässt traut sie ihren Augen kaum, denn ein nackter, attraktiver Mann liegt vor ihrer Tür. Ein Mann der dazu noch Flügel hat. Lucy kümmert sich um ihn und sie erfährt, dass er ein Dämon ist. Casziel hat viel Leid über die Menschen gebracht und sucht nun Erlösung. In dem er ihr hilft das Glück zu finden will er etwas gut machen, doch seine Zeit ist begrenzt.


Ich mag die Bücher von Emma Scott sehr gerne und so musste ich auch ihr Fantasiebuch lesen.
Lucy mochte ich von Anfang an gerne. Sie ist introvertiert und liest gerne, so hab ich mich in ihr wiedergefunden. So habe ich bei ihr ein paar Sachen zum markieren gefunden. Gestört hat mich, dass es viel Alltag gab, ihre Arbeit, shoppen. Er wirkte wie ein Lückenfüller.
Cas ist ein Dämon, der wahrscheinlich netteste den ich je in einem Buch hatte. Außer dass er Flügel hat und alt ist, gab es nicht wirklich etwas böses an ihm. Zumindest nichts was hängen geblieben ist.
Für einen Fantasieroman fand ich den Fantasieanteil ein bisschen klein. Cas hat Flügel, ist ein Dämon und es gibt eine andere Seite, aber viel mehr auch nicht. Ich hatte mir andere Welten und so viel mehr erwartet, deswegen bin ich fast ein bisschen enttäuscht. Am interessantesten fand ich noch Lucys Träume, denn dieser Teil ließ mich mit rätseln.
Ich fand es ein bisschen verwirrend, dass es zwei Erzählperspektiven gab, es aber nicht am Kapitelanfang stand. Es gab ein paar Epiloge, wobei ich den letzten irritierend fand. Es kam mir vor als würde ein neues Buch beginnen. Im Nachhinein verstehe ich die Idee, aber beim Lesen fand ich es komisch. Auch eine der Sexszenen fand ich ziemlich merkwürdig, mehr Details würden spoilern, deswegen sage ich nicht mehr dazu.
Obwohl ich Emma Sott New Adult Bücher bisher alle geliebt habe, fand ich ihren Fantasie Roman eher was für Zwischendurch.

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Veröffentlicht am 02.02.2025

mir hat der thrill gefehlt

Der Trip – Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand.
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Fabian Jancke ist mit seiner Frau im Wohnmobil unterwegs wird aber durch ein totes Tier auf der Fahrbahn ausgebremst. Wenig später verschwindet er spurlos.
Auch zwei Jahre später hat seine Schwester Evelyn ...

Fabian Jancke ist mit seiner Frau im Wohnmobil unterwegs wird aber durch ein totes Tier auf der Fahrbahn ausgebremst. Wenig später verschwindet er spurlos.
Auch zwei Jahre später hat seine Schwester Evelyn das Verschwinden noch nicht überwunden, zu dem kommt, dass die Ermittlungen eingestellt wurden. Ihre Arbeit als forensische Psychologin ist ihre einzige Motivation. Dann wird sie bei einer neuer Mordserie um Hilfe gebeten. Auf Campingplätze geschehen mehrere Morde und der Täter verschwindet unerkannt. Bis er gesehen wird und Evelyn das Phantombild erreicht und sie einen gefährlichen Entschluss fasst.

Dieses Buch ist mein zweites von dem Autor, das erste (Stalker) hat mir recht gut gefallen und ich wurde neugierig.

Vom Schreibstil her fand ich das Buch gut, denn ich hatte das Buch in zwei Tagen durch, was nicht an der Spannung lag. Für einen Psychothriller fehlte mir die Spannung, der Thrill. Der Fall von Fabian hat mich nicht so wirklich mitgerissen. Zwar wollte ich wissen was denn nun passiert ist, aber die Ermittlungen haben sich nicht wie solche angefühlt. Eher wie ein Urlaub, wo man ein paar Beobachtungen macht.
Spannung und etwas „am Puls des Täters“ kamen durch die Sichtwechsel hinzu, aber es hat nicht ganz gereicht. Ebenfalls gut fand ich dass man (ich zumindest) irgendwann so verwirrt war, dass ich nicht mehr wusste was jetzt real ist. Konnte mich an Details erinnern, wie es die Protagonistin tat und begann doch zu zweifeln. Das fand ich bei dem Thriller toll.
Bei der Nebenhandlung mit einem Patienten aber auch Evelyns Privatleben, frage ich mich warum das eingebaut wurde. Es hat mich nicht gestört, aber die Handlung vorangetrieben hat es auch nicht.
Ein paar Dialoge wirkten gekünstelt, was mir auch in dem Buch davor des Autors aufgefallen ist.
Das Ende ging mir zu schnell, es ist viel passiert und plötzlich war das Buch zu Ende. Vielleicht hätten es ein paar Seiten mehr besser gemacht.

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