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Veröffentlicht am 23.07.2020

Wunderschöner Roman!

Der Sommer der Islandtöchter
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Der Roman besteht aus zwei Erzählsträngen. Im ersten Erzählstrang geht es um Hannah, die mit ihrem 4jährigen Sohn Max für ein Jahr nach Island geht. Hannah war früher eine ausgezeichnete Violinistin, doch ...

Der Roman besteht aus zwei Erzählsträngen. Im ersten Erzählstrang geht es um Hannah, die mit ihrem 4jährigen Sohn Max für ein Jahr nach Island geht. Hannah war früher eine ausgezeichnete Violinistin, doch nach einer Operation kann sie ihren Beruf leider nicht mehr ausüben. Auch die Ehe mit ihrem Mann ist zerbrochen und so ist sie ganz froh, mit ihrem Sohn für ein Jahr einen Tapetenwechsel zu haben. Die beiden werden von den Bewohnern Islands mit offenen Armen empfangen und Hannah findet gleich eine Stelle in einem Cafe'. Schon bald lernt sie den Maler Jon kennen und merkt, dass da etwas zwischen ihnen ist....Der zweite Erzählstrang spielt in der Vergangenheit, etwa 20 Jahre vorher. Es geht um die 22jährige Monika, die mit ihren Eltern ihre Ferien auf Island verbringt. Sie ist mit Peter verlobt, doch dieser kann wegen seiner Arbeit nicht mitfahren. Monika lernt einen jungen Mann kennen, der ihr von Tag zu Tag mehr bedeutet. Monika würde am liebsten ihre Leidenschaft zum Beruf machen und würde Malerin werden. Doch weder ihre Eltern noch ihr Verlobter haben Verständnis dafür und so wird sie von ihnen in ein Leben gedrängt, das sie eigentlich gar nicht führen möchte.

Ich habe bereits 'Das Versprechen der Islandschwestern' gelesen und mag den Schreibstil der Autorin sehr gerne. Auch dieses Buch hat mir wieder richtig gut gefallen, mich gefesselt und fasziniert. Was mich im ersten Drittel etwas gestört hat, war, dass die Unterhaltung auf isländisch immer wortgetreu wiedergegeben war und anschließend dann ins Deutsche übersetzt wurde. Wären es nur einige Sätze gewesen, hätte ich es nicht so schlimm empfunden, aber so war ich anfangs ein bisschen irritiert. Mir hat gut gefallen, dass das Buch wieder aus zwei Geschichten bestanden hat, die direkt miteinander verknüpft waren und ich bin auch schon bald darauf gekommen, wie die Geschichten miteinander zusammenhängen. Die einzelnen Charaktere, aber auch die Umgebung Islands wurden sehr detailliert beschrieben und so konnte ich mir alles richtig gut vorstellen. Alles in allem, auch dieses Mal wieder ein wunderschöner Roman, der kurzweilig und angenehm zu lesen war und mich gut unterhalten hat!

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Veröffentlicht am 22.07.2020

Konnte mich leider nicht überzeugen!

Das Glück ist selten pünktlich
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Julia ist Psychotherapeutin, seit mehreren Jahren mit Steffen verheiratet und hat eine Tochter im Teenageralter. Eines Tages teilt ihr Steffen mit, dass er ein Verhältnis mit seiner Sekretärin hat und ...

Julia ist Psychotherapeutin, seit mehreren Jahren mit Steffen verheiratet und hat eine Tochter im Teenageralter. Eines Tages teilt ihr Steffen mit, dass er ein Verhältnis mit seiner Sekretärin hat und er Julia deswegen verlässt. Sie fällt aus allen Wolken, denn sie hat eine glückliche Ehe mit Steffen geführt und keinen Verdacht geschöpft. Nachdem sich Julia lange genug hängen gelassen hat, macht sie sich auf die Suche nach einem neuen Mann und erlebt dabei einiges...
Ich hatte vorher noch kein Buch von dieser Autorin gelesen und mir einen schönen, berührenden Roman gewünscht. Allerdings hat mich dieses Buch ganz schön enttäuscht. Mit Julia konnte ich überhaupt nicht warm werden und die ganze Geschichte plätscherte ziemlich vor sich hin, ohne mich damit berühren zu können. Ich musste mich dann durch den Roman quälen und auch das schöne Ende konnte mich trotzdem nicht von dem Buch überzeugen.

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Veröffentlicht am 21.07.2020

Konnte mich leider nicht überzeugen!

Sommer auf den Inseln
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Ich hatte erwartet, mit 'Sommer auf den Inseln' einen schönen, leichten Sommerroman lesen zu können, doch das Buch hat mich mit einigen Fragezeichen zurückgelassen. Für mich war das Buch viel mehr wie ...

Ich hatte erwartet, mit 'Sommer auf den Inseln' einen schönen, leichten Sommerroman lesen zu können, doch das Buch hat mich mit einigen Fragezeichen zurückgelassen. Für mich war das Buch viel mehr wie ein Krimi geschrieben. Die Geschichte plätscherte so vor sich hin und wurde für mich nur einmal etwas spannender. Die einzelnen Charaktere waren mir nicht besonders sympathisch und konnten mich nicht beeindrucken. Ich habe mich durch das Buch quälen müssen und war froh, als ich es endlich durch hatte.

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Veröffentlicht am 17.07.2020

Sehr humorvolles Buch!

Die Mitte ist ein guter Anfang
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Eva verbringt ihren 49. Geburtstag bei ihrer Freundin in Spanien. Zum Geburtstag bekommt sie von ihrem Freund Arno, mit dem sie schon seit zwanzig Jahren zusammen ist, einen Ring mit Heiratsantrag. Sie ...

Eva verbringt ihren 49. Geburtstag bei ihrer Freundin in Spanien. Zum Geburtstag bekommt sie von ihrem Freund Arno, mit dem sie schon seit zwanzig Jahren zusammen ist, einen Ring mit Heiratsantrag. Sie und Arno haben eine gemeinsame Tochter, die 15 Jahre alt ist und haben in der Zeit ihrer Beziehung schon öfter kurz vor einer Trennung gestanden. Doch die beiden haben sich immer wieder zusammengerauft. Eva ist nicht gerade glücklich über den Antrag, denn er stellt ihr Leben ganz schön auf den Kopf. Sie lässt sich einige Wochen Zeit zum Nachdenken geben.

Das ist das erste Buch von Franka Bloom, das ich gelesen habe. Ihr Schreibstil gefällt mir sehr, sehr gut. Das Buch lässt sich kurzweilig und angenehm lesen und hat mich oft zum Lachen und Schmunzeln gebracht. Die einzelnen Charaktere hat sie sehr detailliert beschrieben, so dass ich mir alles richtig gut vorstellen konnte. Da ich fast genauso alt bin wie Eva, konnte ich mich gut in sie hineinversetzen und ihre Denkweise verstehen. Insgesamt ein wunderschönes Buch, das ich geradezu verschlungen habe und das mich richtig begeistert hat.

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Veröffentlicht am 15.07.2020

Wunderschöner historischer Roman!

Die Henkerstochter und der Fluch der Pest (Die Henkerstochter-Saga 8)
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Die Henkerstochter Magdalena und ihre Familie machen sich von München auf den Weg nach Schongau, um dort ihren Vater zu besuchen. Der älteste Sohn von Magdalena und Simon muss noch einen Auftrag für den ...

Die Henkerstochter Magdalena und ihre Familie machen sich von München auf den Weg nach Schongau, um dort ihren Vater zu besuchen. Der älteste Sohn von Magdalena und Simon muss noch einen Auftrag für den Kronprinz Max Emanuel übermitteln und einen geheimen Brief nach Kaufbeuren bringen. Als einige Tage vergehen und er immer noch nicht in Schongau angekommen ist, machen sich die Kuisls Sorgen um ihn. Zeitgleich bekommt Jakob Kuisl Besuch vom Henker aus Kaufbeuren, der ihm einige wirre Worte erzählt und dann tot zusammenbricht. Er hat die Pest. Magdalena und Simon machen sich auf den Weg nach Kaufbeuren, um ihren Sohn Peter zu finden. Jakob schließt sich ihnen an, ihm gehen die verwirrenden Worte des Henkers nicht aus dem Kopf und er will für Klarheit sorgen. In Kaufbeuren sterben nacheinander einige bedeutende Personen des Stadtrats an der Pest. Das seltsame daran ist, dass der Tod sehr schnell eintritt und es immer nur einzelne, aber keine gehäuften Fälle gibt.

Ich habe schon die vorhergehenden Bände der Reihe gelesen und mag die Henkerstochterreihe sehr, sehr gerne. Auch dieses Mal hat es der Autor wieder geschafft, mich zu fesseln und mit seinem Buch zu faszinieren. Der Schreibstil ist kurzweilig und angenehm und ich konnte mir alles gut vorstellen. Die Auflösung des Krimis war nicht so einfach und er hat mich ganz schön hinters Licht geführt. Auch die Parallelen zu der Coronazeit waren verblüffend und haben mir bewusst gemacht, dass es den Menschen vor vielen Jahren genauso ging, wie es uns in den letzten Monaten gegangen ist.

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