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Yakko

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.12.2021

Wohlfühlroman

Das kleine Chalet in der Schweiz
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Mina hat eine fiese Trennung hinter sich und beschließt nach einem Gespräch mit ihrem Chef, dass sie eine Auszeit nehmen möchte - und zwar in der Schweiz, wo ihre Patentante Amelie ein kleines Chalet betreibt. ...

Mina hat eine fiese Trennung hinter sich und beschließt nach einem Gespräch mit ihrem Chef, dass sie eine Auszeit nehmen möchte - und zwar in der Schweiz, wo ihre Patentante Amelie ein kleines Chalet betreibt. In der atemberaubenden Landschaft versucht Mina herauszufinden, was sie vom Leben möchte und trifft auf den lebensfrohen Luke.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und ich war sehr schnell in der Geschichte drin. Die detailverliebte Beschreibung des Settings macht richtig Lust auf Kälte, Schnee und Winterurlaub. Mina ist mir auf Anhieb sehr sympathisch, ihre Lebenslust und Begeisterungsfähigkeit ist beinahe ansteckend. Auch ihre Tante und Luke konnten mich sofort überzeugen. Ich mag die Chemie, die man von der ersten Begegnung an zwischen Mina und Luke spürt, auch die Entwicklung zwischen ihnen passt perfekt in den Verlauf der Geschichte.
Da die Story überwiegend im Chalet spielt, gibt es hier entsprechend viele Nebenfiguren, nämlich Amelies Gäste. Mir persönlich war das teilweise zu viel, zu laut und durcheinander, wenn alle zusammen gekommen sind, z. B. bei den Mahlzeiten.
Das Buch ist in drei Abschnitte gegliedert und ich muss sagen, dass die Story gegen Ende des zweiten Abschnittes etwas langatmig wurde, was gegen Ende des Buches aber wieder besser wurde.

Insgesamt ist dies ein wirklich schöner Wohlfühlroman, perfekt für die kalte Jahreszeit. Ein Buch, dessen Setting so schön ist, dass man am liebsten selbst dort hin reisen möchte. Dennoch ziehe ich einen Stern ab, weil es gegen Ende kurzzeitig eher zäh war.

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Veröffentlicht am 28.11.2021

Ein Weihnachtsklassiker

Onkel Dagobert und der Geist der Weihnacht
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In "Onkel Dagobert und der Geist der Weihnacht" wird die klassische Weihnachtsgeschichte von Dickens neu erzählt, nämlich aus der Disney-/Entenhausen-Perspektive.

Hier spielt Onkel Dagobert den mürrischen ...

In "Onkel Dagobert und der Geist der Weihnacht" wird die klassische Weihnachtsgeschichte von Dickens neu erzählt, nämlich aus der Disney-/Entenhausen-Perspektive.

Hier spielt Onkel Dagobert den mürrischen Ebenezer Scrooge, der so keinerlei Sinn für Weihnachten verspürt. Doch anstatt dass er von Geistern heimgesucht wird, die ihm die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zeigen sollen, verkleiden sich Tick, Trick und Track und versuchen, Onkel Dagobert in Weihnachtsstimmung zu versetzen.

Das Buch passt natürlich gerade hervorragend in die Weihnachtszeit. Die Illustrationen sind so, wie man sie eben von Dagobert und Co. kennt, die Texte sind eher kurz gehalten. Am Ende gibt es als Bonus sogar noch ein paar Comic-Seiten.

Wir lieben verschiedene Varianten der Weihnachtsgeschichte und auch wenn es hier einige Abwandlungen gibt, so ist dies dennoch insgesamt ein wirklich schönes Buch, nicht nur für Disney-Fans.

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Veröffentlicht am 23.11.2021

Tolle Alternative für Hörboxen

SAMi – dein Lesebär - Der größte Schatz der Welt
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Ravensburger hat eine spannende Neuheit auf den Markt gebracht: eine Figur, die aus einem Buch vorliest. Genauer gesagt einen Lesebären, nämlich Sami, ein niedlicher Eisbär, der in Schal und Mütze eingepackt ...

Ravensburger hat eine spannende Neuheit auf den Markt gebracht: eine Figur, die aus einem Buch vorliest. Genauer gesagt einen Lesebären, nämlich Sami, ein niedlicher Eisbär, der in Schal und Mütze eingepackt eine Tasse Kakao schlürft.

Wir lesen sehr viel vor und haben auch eine Toniebox, dennoch liebt es meine Tochter, in ihren Büchern immer wieder mal zu blättern und die Seiten anzuschauen, also ganz unabhängig von unserer Lesezeit. Daher finde ich das Konzept ist genial, denn hier wird eine perfekte Alternative zur Hörbox geboten, ohne sie aber unbedingt ersetzen zu müssen.

Die Funktionswiese ist sehr einfach und für Kinder gut verständlich. Bei erstmaligem Gebrauch soll der Bär mittels entsprechendem Kabel mit dem W-Lan verbunden werden. Anschließend lässt er sich am Kopf an- und ausschalten, an den Ohren leiser und lauter stellen. Passend zum Bären werden die speziellen Sami-Bücher benötigt, diese haben auf der letzten Seite eine Markierung, auf die der Lesebär gesteckt wird. Und schon beginnt das Vorlesen, dabei wird genau erkannt, auf welcher Seite man sich gerade befindet. Sami wird von Sascha Rotermund gesprochen, diese Stimme ist sehr angenehm und passt zum niedlichen Eisbären. Am Ende des Buches wird sogar noch ein Lied gesungen.

Hier in diesem Starterpaket ist das Buch "Der größte Schatz der Welt" enthalten, das vor allem durch die tollen Illustrationen von Joelle Tourlonias besticht. Die Geschichte selbst ist sehr niedlich erzählt, auch die Botschaft dahinter gefällt uns. Ich dachte, dass die Erzählstimme von Sami das Buch einfach nur vorliest, jedoch hat man hier sogar beinahe ein richtiges Hörspiel mit Hintergrundmusik und Co. Vorgelesen wird in einer Frauenstimme, die sehr angenehm ist. Das Vorlesetempo könnte jedoch zumindest ein wenig schneller sein.

Insgesamt kommt der Bär hier gut und und einige weitere Bücher stehen bereits auf der Weihnachtswunschliste. Der Lesebär eignet sich prima als Alternative, aber genauso gut als Ergänzung zur Toniebox und Co. Das Vorlesen durch uns Eltern ersetzt er selbstverständlich nicht, doch ich denke, dass dies auch gar nicht das Ziel von Sami ist.

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Veröffentlicht am 23.11.2021

Atlas der Köstlichkeiten

Was uns schmeckt
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Ein Atlas der Köstlichkeiten - der Name ist hier Programm. "Was uns schmeckt" ist so etwas wie ein Lexikon der Nahrung und dabei wirklich sehr schön gestaltet und vielfältig präsentiert.

Zunächst gibt ...

Ein Atlas der Köstlichkeiten - der Name ist hier Programm. "Was uns schmeckt" ist so etwas wie ein Lexikon der Nahrung und dabei wirklich sehr schön gestaltet und vielfältig präsentiert.

Zunächst gibt es nach ein paar einleitenden Worten einige Basisinformationen zu Nährstoffen. Gegliedert ist das Buch dann in Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch & anderes Protein, Mehl, Nudeln, Reis & andere Stärke, der Vorratsschrank und zuletzt Rezeptideen (wobei man hier keine echten Rezepte findet).

Jedes Kapitel ist nochmals unterteilt in verschiedene Unterkategorien, z.B. Zitrusfrüchte, Steinobst, etc. unter "Obst". Dadurch findet man hier beinahe alles an Lebensmitteln, die man im Alltag so kennt. Doch nicht nur die Grundnahrungsmittel, sondern ganze Gerichte und Speisen werden hier gezeigt (z.B. Falafel, Pizza). Schön ist hierbei, dass die Küche international ist.

Die Illustrationen sehen wie Bleistiftzeichnungen aus und sind sehr ansprechend. Man kann irgendwie ewig in dem Buch blättern. Wir sind allesamt ganz begeistert von diesem Atlas. Das Buch eignet sich hervorragend, um gerade mit Kindern das Thema Ernährung zu vertiefen, aber auch Erwachsene können hier sicher viel lernen. Klare Empfehlung!

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Veröffentlicht am 02.11.2021

Emotionsgeladener Liebesroman

Regenglanz
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Simon hat ein peinliches Tattoo als Überbleibsel seiner letzten Beziehung. Was er nun braucht, ist ein Cover-Up, das er sich im Studio stechen lassen möchte, in dem auch Alissa arbeitet. Nach leichten ...

Simon hat ein peinliches Tattoo als Überbleibsel seiner letzten Beziehung. Was er nun braucht, ist ein Cover-Up, das er sich im Studio stechen lassen möchte, in dem auch Alissa arbeitet. Nach leichten Startschwierigkeiten, kommen sich die beiden immer näher.

Ich habe bereits sehr viele Bücher von Anya Omah gelesen und mag diese sehr gerne. Bisher war sie Selfpublisherin, mit dem ersten Band der Sturm-Trilogie "Regenglanz" erscheint jedoch ihr erster Verlagsroman. Und ich muss sagen, das merkt man. Anya Omah konnte mich schon immer mit ihrem tollen Schreibstil mitnehmen, bei diesem Roman scheint sich dieser sogar noch gefestigt und weiterentwickelt zu haben. Die Gefühle, die sie übermittelt, kommen bei mir mit jedem Wort an.
Die Autorin hat mit Alissa und Simon zwei sehr starke Protagonisten gezeichnet, die nicht nur viel Gepäck mitbringen, sondern auch sofort Sympathie bei mir als Leserin erzeugt haben. Beide harmonieren hervorragend miteinander. Da kann ich auch darüber hinweg sehen, dass es mich eigentlich eher stört, dass sie noch so jung sind, obwohl ihre Geschichten einfach viel reifer wirken. In den vorherigen Romanen der Autorin waren die Hauptfiguren meist um die dreißig herum, sodass auch wenig von Unileben, "zocken" und Co. thematisiert werden musste. Doch glücklicherweise bleibt dies in "Regenglanz" eher im Hintergrund.

Insgesamt gefällt mir der Auftakt der Reihe sehr gut, der Roman ist voller Drama und Emotionen, ohne dass es zu übertrieben wirkt. Die Autorin hat wirklich ein Händchen für die richtigen Worte, um die Gefühle zu transportieren. Für mich ist Anya Omah die Brittainy Cherry aus Deutschland. Ich freue mich auf die Fortsetzungen.

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