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Veröffentlicht am 05.06.2024

"Hollywoods Schattenseiten"

Running up that Hill
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Ich mag Hollywoodgeschichten mit ihrem Glamour, dem Luxus und den ganzen anderen Faktoren, die damit einhergehen, immer sehr gerne.
Leider konnte mich diese Geschichte nicht 100%ig abholen.

Das Grundgerüst ...

Ich mag Hollywoodgeschichten mit ihrem Glamour, dem Luxus und den ganzen anderen Faktoren, die damit einhergehen, immer sehr gerne.
Leider konnte mich diese Geschichte nicht 100%ig abholen.

Das Grundgerüst der Geschichte hat mir super gefallen, nur in der Umsetzung hat es in meinen Augen gehapert.
Ich hatte während des Lesens oft das Gefühl, dass der eigentliche Fokus des Buches nicht auf den Protagonisten und ihrer Liebesgeschichte liegt, sondern auf den ganzen Nebenhandlungssträngen.
Die Nebenhandlungsstränge sind gut gewählt und haben das Ziel bestimmte Themen zu entstigmatisieren (Probleme von Transgendern, das Rollenbild der Frau etc.).
Prinzipiell finde ich es schön, wenn solche Themen in Romance-Büchern behandelt werden, aber eben als Nebenhandlungsstrang und nicht als Fokusthema.
Ich kaufe einen Liebesroman schließlich für die Lovestory und nicht für die Nebenhandlungsstränge …

Haley hat mich schnell für sich einnehmen können.
Sie ist eine sehr sympathische Protagonistin, die laufend für ihre Daseinsberechtigung in Hollywood kämpfen muss und dabei bedauerlicherweise öfter in moralische Zwickmühlen gerät.
Wyatt ist der typische Goodguy und genau da war das Problem.
Er war einfach zu glatt, zu perfekt.
Ich mag es, wenn Charaktere Ecken und Kanten haben, das macht sie menschlicher und damit sympathischer.
Im echten Leben ist auch niemand perfekt.
Dadurch ist die Beziehung, die sich zwischen den beiden Protagonisten und letztendlich ihre Liebesbeziehung, nicht bei mir angekommen.

Das Ende ist gut gewählt.
Es ist kein Cliffhanger, der einen aus den Socken haut, aber ein offenes Ende, dass einen zum Weiterlesen motiviert.

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Veröffentlicht am 04.06.2024

"Monotoner Unterhaltungswert der für Zwischendurch reicht“

Die Bücherjägerin
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Die Bücherjägerin ist ein schönes Buch über Trauer, Trauerbewältigung und den Umgang mit dem Tod geliebter Menschen.
Verpackt werden diese Themen in die Geschichte von Sarah, die nach dem Tod Ihrer Tante ...

Die Bücherjägerin ist ein schönes Buch über Trauer, Trauerbewältigung und den Umgang mit dem Tod geliebter Menschen.
Verpackt werden diese Themen in die Geschichte von Sarah, die nach dem Tod Ihrer Tante ihr Unternehmen erbt und dort mit einigen Herausforderungen konfrontiert wird.
Auf dem Weg eine dieser Herausforderungen zu bewältigen, begleiten wir sie …

Ich mochte Sarah wirklich gerne, auch Ihre Ansichten, besonders die Meinung, die sie ggü. Ihrer Schwester zu ihrer Ehe vertritt, hab ich geteilt.
Dennoch war mir immer alles zu perfekt.
Weder Sie noch Benjamin scheinen Ecken und Kanten zu haben.
Beide sind genau das, was man einen perfekten Menschen verstehen würde und das wurde mir auf Dauer zu langweilig.

Das Buch ist eine gute Mischung aus realistisch und fantasievoll.
Hier und da hat sich die Geschichte etwas gezogen und der rote Faden war im Mittelteil auch weg.
Jedoch reicht der Unterhaltungswert für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 23.05.2024

“Sogar besser als Westwell?”

Coldhart - Strong & Weak
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Westwell gehörte letztes Jahr zu meinen Highlights.
Entsprechend habe ich mich gefreut, endlich Coldwell zu lesen.
Coldwell hat definitiv das Potenzial, Westwell zu schlagen - kaum möglich könnte man meinen.

Elijah ...

Westwell gehörte letztes Jahr zu meinen Highlights.
Entsprechend habe ich mich gefreut, endlich Coldwell zu lesen.
Coldwell hat definitiv das Potenzial, Westwell zu schlagen - kaum möglich könnte man meinen.

Elijah und Felicity sind beide sehr sympathische und zugängliche Protagonisten.
Sie sind beide sehr gegensätzlich und harmonieren dennoch perfekt miteinander. 
Ganz nach dem Motto: Gegensätze ziehen sich an.
Das hat mir viel besser gefallen als bei Westwell - dort war lediglich Helena für den Leser zugänglich.

Ihr Kennenlernen und ihre Geschichte ist mitreißend, emotional und spannend.
Genau spannend, denn wir erfahren endlich mehr über Elijah und seine Entführung.
Die kleinen Hinweise und “Krimiszenen” haben der restlichen Handlung genau die richtige Menge Action gegeben, sodass man als Leser unbedingt wissen will, wie es weitergeht.
Dabei geht auch die eigentliche Liebesgeschichte nicht verloren.

Elijah und Felicitys Lovestory könnte man unter Slow Burn einordnen.
Die beiden nähern sich erst richtig zum Ende des Buches an, als es quasi schon zu Ende geht.
Und hier liegt auch mein einziger Kritikpunkt.
Es braucht gefühlt 130 Seiten, bis die beiden erstmals aufeinander treffen.
Das war mir persönlich einfach zu lang.

Deshalb bekommt dieser erste Teil 4,5 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 15.05.2024

"So stelle ich mir Romance-Suspense vor"

A Fall to Forgive
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Romance-Suspense ist einer meiner liebsten Tropes überhaupt.
Lustigerweise habe ich mir dieses Buch nicht mal in dem Wissen gekauft, dass es unter Romance-Suspense fällt, sondern völlig blind.
Das Buch ...

Romance-Suspense ist einer meiner liebsten Tropes überhaupt.
Lustigerweise habe ich mir dieses Buch nicht mal in dem Wissen gekauft, dass es unter Romance-Suspense fällt, sondern völlig blind.
Das Buch war nämlich ein Book-Blinddate.

Besonders in letzter Zeit habe ich viel Romance-Suspense gelesen, nur konnte mich keins so richtig überzeugen.
Entweder war gar kein Thrill dabei, zu viel oder die Autorin hat nicht verstanden, was Romance-Suspense eigentlich sein soll.
Aber Morgan Moncomble hat es verstanden!
Sie hat genau die richtige Mischung aus Romance und Thrill gefunden.
Beide Elemente hat sie perfekt miteinander verwoben, sodass wir, während wir Camelia und Lous Geschichte verfolgen, gleichzeitig eine spannende Mordermittlung miterleben dürfen.

Prinzipiell hat es der Mordfall um Rory auch in sich …
Er ist verstrickt, nicht scheint, wie es ist und viele Durchbrüche verwandeln sich in Sackgassen und andersherum.
Nur hat sich meine erste Vermutung zum Ende hin bestätigt und das ist auch der Grund dafür, weshalb ich diesem Buch nur 4 Sterne gebe.
Ich wäre auch im Leben nicht auf diese Auflösung gekommen, wenn ich nicht ein Krimi gelesen hätte, indem es genauso ausging.

Camelia und Lous Liebesgeschichte ist mindestens so komplex wie der Mordfall, in den die beiden hineingerutscht sind.
Durch die Ermittlungen arbeiten die beiden ihre nicht besonders positive Vergangenheit nach und nach auf und werden schließlich von Hassenden zu Liebenden.

Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch!
Bin gespannt mit was für einer Story die anderen Teile auffahren können.
Die Messlatte liegt hoch …

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Veröffentlicht am 14.05.2024

"Kindheitsfreunde werden endlich zu Liebenden"

The Rules We Break
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LJ und Marisas Geschichte beschert der Fulton University-Reihe (leider) einen schönen Abschluss.
Bereits im vorherigen Teil habe ich mich gefragt, warum aus den beiden bisher nicht mehr geworden ist …

Marisa ...

LJ und Marisas Geschichte beschert der Fulton University-Reihe (leider) einen schönen Abschluss.
Bereits im vorherigen Teil habe ich mich gefragt, warum aus den beiden bisher nicht mehr geworden ist …

Marisa und LJ sind bereits seit Kindheitstagen an unzertrennlich.
Dies liegt daran, dass die beiden in der langen gemeinsamen Zeit einiges zusammen durchgestanden haben.
Ungünstigerweise sind diese Erlebnisse, auch wenn sie für einen als Leser durchaus nicht negativ sind, für Marisa die Ursache für ihre Unsicherheiten in Bezug auf LJ.
Diese Themen werden als Nebenhandlungsstränge näher ausgeführt.

Dadurch, dass die beiden sich schon Ewigkeiten kennen, bietet ihre Liebesgeschichte eine ganz andere Basis der Vertrautheit und Tiefe.
Beide wissen instinktiv, was dem anderen fehlt und wie sie ihm helfen können.
Diese Dynamik hat mir unglaublich gut gefallen.

Besonders schön fand ich es, dass die Reihe nochmal mit allen Paaren aus den vorherigen Teilen abgeschlossen wurde.
Wirklich schade, dass diese Reihe nun damit beendet ist.

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