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Veröffentlicht am 27.03.2023

"New Adult trifft auf Body Positivity"

Alles, was du von mir weißt (Alles-Trilogie, Band 2)
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Nach Anna und Fynn, ist nun Polly aus der Freundeninnengruppe dran ihre große Liebe zu finden.
Diese Liebe findet sie in Jonas, Annas großem Bruder.

Beide Protagonisten würde man auf den ersten Blick ...

Nach Anna und Fynn, ist nun Polly aus der Freundeninnengruppe dran ihre große Liebe zu finden.
Diese Liebe findet sie in Jonas, Annas großem Bruder.

Beide Protagonisten würde man auf den ersten Blick als selbstbewusst und stark beschreiben.
Aber der Schein kann trügen.
Nicht, dass die beiden nicht selbstbewusst und stark wären, nur steckt weitaus mehr hinter den beiden als der erste Eindruck.

Polly entspricht nicht dem typischen Schönheitsideal, dass uns heutzutage vorgelebt wird.
Mit der Zeit hat Sie gelernt, dass es nicht schlimm ist, diesem Ideal nicht zu entsprechen und man nicht versuchen sollte jemand zu sein, der man nicht ist.
Gelegentlich merkt man, dass ihr Panzer aus Humor bröckelt, und ihr die Bemerkungen, die ihr tagtäglich an den Kopf geschmissen werden, sie nicht immer so kalt lassen, wie sie immer tut.

Die kleinen Signale, die Jonas Polly über die Zeit „sendet“, haben mich jedes Mal lächeln lassen. Umso frustrierender war es, dass Polly diese Gesten nicht als solche wahrgenommen hat.

Jonas hingegen entsprich mit jeder Pore genau diesem Schönheitsideal.
Aber wie heißt es so schön: Nicht alles was glänzt ist Gold.
Denn Jonas zeigt uns die Folgen, die der gesellschaftliche Druck auf die Psyche und Selbstwahrnehmung hat, wenn man das Gefühl hat diesem Ideal entsprechen zu müssen.

Ich bin wirklich beeindruckt wie Kyra Groh es geschafft hat uns eine wichtige Message mitzuteilen, die wir uns alle gerne öfter zu Herzen nehmen sollten.
In diesem Sinne: „Stop trying to fit into places you´ve outgrown.”

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Veröffentlicht am 27.03.2023

"Eine schöne Liebesgeschichte mit wichtiger Message"

Alles, was ich in dir sehe (Alles-Trilogie, Band 1)
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„Alles, was ich in dir sehe“, hat alle meine Erwartungen erfüllt und alles, was ich von einem NA-Roman erwarte.

Anna, unsere Protagonistin, hat gerade Ihren Schulabschluss und bekommt eine Reise nach ...

„Alles, was ich in dir sehe“, hat alle meine Erwartungen erfüllt und alles, was ich von einem NA-Roman erwarte.

Anna, unsere Protagonistin, hat gerade Ihren Schulabschluss und bekommt eine Reise nach Portugal von ihren Eltern geschenkt. Die Zeit nach ihrem Abschluss hätte sie zwar lieber mit ihren beiden besten Freundeninnen und nicht mit ihrem Bruder und einer ehemaligen Kindergartenfreundin verbracht, aber sie wäre nun mal nicht Anna, wenn Sie es nicht jedem Recht machen wollte. Und genau das ist ihr Problem. Es jedem recht machen und von jedem gemocht werden.

Glücklicherweise lernt sie mit der Zeit, und dank des voreingenommenen Fynn, dass man es nicht jedem recht machen kann und nicht jeder einen mögen kann, ohne, dass es irgendwann auf die eigenen Kosten geht.
Auch, dass dich ein „Nein“ nicht zur Zicke und „Ja“ nicht zur Schlampe macht, lernt Anna im Laufe der Story.

Fynn mag Anna so gar nicht. Mit den typischen 0815 Latte-Macchiato Mädels, die in den Sozialen Medien ein bestimmtes Körperbild idealisieren und anderen einreden etwas würde mit ihnen nicht stimmen, möchte er nichts zu tun haben.
Aber auch Fynn merkt schnell, dass Anna mehr ist als seine Vorurteile.

Von mir bekommt dieser schöne NA-Roman, mit traumhaften Portugalsetting und seiner wichtigen Message zum Thema Selbstwahrnehmung 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 22.03.2023

"Thema nicht so gut umgesetzt, wie es sicherlich die Absicht war"

The Secrets we share
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Ich finde es immer schön, wenn Autoren es schaffen einen während des Lesens auf sensible Themen anzusprechen.
Die Geschichte, zwei Liebender, so zu erzählen, dass dem Leser noch eine wichtige Message mitgegeben ...

Ich finde es immer schön, wenn Autoren es schaffen einen während des Lesens auf sensible Themen anzusprechen.
Die Geschichte, zwei Liebender, so zu erzählen, dass dem Leser noch eine wichtige Message mitgegeben wird, ohne ihn direkt vor den Kopf zu stoßen, beeindruckt mich immer wieder.

Leider konnte mich Olivia Dade so gar nicht beeindrucken.
Body Positivity und Fatshaming sind sensible Themen und gehören definitive entstigmatisiert, aber die Umsetzung dieser Themen in diesem und im vorherigen Teil, war einfach unglücklich.
Man wurde fast in jedem Satz vor den Kopf gestoßen.
Diese ewigen Erwähnungen und dieses explizite hervorheben ihrer Kurven, ihres Körpers oder ihres Gewichtes hat mich auf Dauer wirklich gestört.
Nicht weil ich ein Problem mit einer Plussize-Protagonistin hätte, sondern weil ich der Meinung bin, dass dieses explizite Hervorheben all dieser Merkmale, dem Sinn des „Normalisieren“ eines kurvigeren oder schwereren Körpers nicht entsprechen.
Wenn ich in jeder Situation einen Bezug zum Gewicht oder zur Form des Körpers finden und betonen muss, anstatt ihn wie einen ganz normalen Körper, wie den jeder anderen Frau, zu behandeln, verfehlt dies doch den Zweck?

Auch meine anderen Kritikpunkte aus „The Stories we share“ waren hier wieder eins zu eins vertreten.

Die überflüssigen Fan-Fiction Ausschnitte, die der Story keinerlei Mehrwert geboten haben und einen nur aus dem Konzept gebracht haben, waren auch hier wieder zahlreich vertreten. Mal ganz abgesehen davon, wie schnell diese ausgeartet sind und man sich sehr schnell befremdlich gefühlt hat, aber das empfindet jeder sicherlich anders.

Die Protagonisten, besonders Alex hat wenig Rücksicht auf seine Mitmenschen genommen und versucht immer seinen Willen durchzusetzen. Ob die betreffende Person dies nun wollte oder nicht.

Oliva Dades Ansatz in diesem Buch finde ich schön gewählt, dennoch gibt es Autorinnen, die diese Themen, meiner Meinung nach besser umgesetzt haben ohne gleich mit der Tür ins Haus zufallen.
Wer Lust auf einen Roman mit einer starken Message zum Thema Body Positivity und Fatshaming sucht, ist hier, meiner Meinung nach nicht gut aufgehoben (versucht es gerne mit: Shape of Love von Marina Neumeier oder Alles was ich von dir weiß von Kyra Groh), daher bekommt das Buch nur 2 von 5 Sternen von mir.

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Veröffentlicht am 14.03.2023

"Maple Creek - eine Stadt zum Verlieben"

Maple-Creek-Reihe, Band 1 - Meet Me in Maple Creek
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Zu allererst möchte ich erwähnen, dass dieses Cover und der Farbschnitt der absolute Hammer ist.
Hab selten ein so schön gestaltetes Buch in den Händen gehabt.

Durch die drei wechselnden Perspektiven ...

Zu allererst möchte ich erwähnen, dass dieses Cover und der Farbschnitt der absolute Hammer ist.
Hab selten ein so schön gestaltetes Buch in den Händen gehabt.

Durch die drei wechselnden Perspektiven und die Zeitsprünge habe ich etwas gebraucht um mich in das Buch hineinzufinden und einen Überblick zu erhalten.
Aber nach ca. 100 Seiten war ich drin.
Drin in dieser überraschend spannenden Geschichte rund um Mira, Joshka und Lilac.
Ich muss gestehen, dass ich diese Namen Joshka und Lilac wirklich sehr gewöhnungsbedürftig finde. Bin wohl doch eher so der Fan von den Standart-0815 Namen. 😉

Auch fand ich Joshka sehr gewöhnungsbedürftig. Er wirkt wie der typische privilegierte Junge, der sich nicht geliebt gefühlt hat und deswegen rebelliert hat. Allerdings finde ich sein Rebellionsausmaß etwas heftig und unrealistisch.

Entgegen meiner Vermutung war dies kein Friede-Freude Eierkuchen Cozy New Adult Herbstroman.
Nein, Joshka und Lilac Welt bringt nicht nur einen Zwillingsbruder, von dem Mira nichts wusste, in Ihr Leben, sondern auch Gefahren.

Die malerische Stadt Maple Creek hat in mir die gewünschten „cozy Herbstvibes“ geweckt und das Bedürfnis diesen Ort besuchen zu wollen. Allerdings hat das düstere Leben von Lilac und Joshka in New York das Feeling schnell kaputtgemacht.
Diese beiden Komponenten standen mir zu sehr im Widerspruch. Ich hätte mir (auch aufgrund meiner Erwartungen) mehr Maple Creek und damit mehr Leichtigkeit gewünscht.

Alles in allem, trotz der falsch geweckten Erwartungen, hat mir das Buch sehr sehr gut gefallen und werde gleich mit „Save Me in Maple Creek“ weitermachen.

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Veröffentlicht am 14.03.2023

"Spannende Herbstlektüre"

Maple-Creek-Reihe, Band 2 - Save Me in Maple Creek
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Nach dem fiesen Cliffhanger von „Meet Me in Maple Creek“ musste ich natürlich so schnell wie möglich wissen wie es weitergeht.

Auch dieser Teil ist wider erwarten sehr spannend, obwohl ich fand, dass ...

Nach dem fiesen Cliffhanger von „Meet Me in Maple Creek“ musste ich natürlich so schnell wie möglich wissen wie es weitergeht.

Auch dieser Teil ist wider erwarten sehr spannend, obwohl ich fand, dass die Geschehnisse in New York sich zum Ende hin sehr gezogen haben. Es war gefühlt fast das Gleiche wie vor ein paar Kapiteln, sodass es teils wirklich anstrengend war dieses Buch zu lesen.

Da ich es schon im ersten Teil sehr schade fand, dass das schöne Maple Creek-Feeling oft durch das düstere New York zerstört wurde, war es wirklich schade, dass die Zeit in Maple Creek noch weniger geworden ist.

Was aber auch hier wieder grandios war: Das Setting in Maple Creek. Die paar Momente waren wieder so schön idyllisch, dass ich die Stadt wirklich gerne besuchen würde.
Auch der Schreibstil war wieder unvergleichlich flüssig und gut zu lesen. Keine verschachtelten Sätze oder Fachkauderwelsch. Und in den Perspektivenwechsel ist man auch wieder schnell reingekommen.

Die Charaktere waren allesamt (natürlich mit Ausnahmen) sehr sympathisch und toll ausgearbeitet.

Kann die Reihe guten Herzens weiterempfehlen. Allerdings nicht als Cozy-Herbstroman sondern als klassischen New Adult-Roman mit etwas mehr Spannung als gewöhnlich für den Genre.

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