Profilbild von _seelenseiten_

_seelenseiten_

Lesejury Star
offline

_seelenseiten_ ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit _seelenseiten_ über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.10.2022

"Guter Jugendthriller"

Two can keep a secret
0

Im Gegensatz zu „One of Us is Lying” hat mich Karen McManus diesmal überzeugen können.
Hier hat sie es mir etwas schwerer gemacht herauszufinden wer der Mörder ist. Ich wusste es tatsächlich erst kurz ...

Im Gegensatz zu „One of Us is Lying” hat mich Karen McManus diesmal überzeugen können.
Hier hat sie es mir etwas schwerer gemacht herauszufinden wer der Mörder ist. Ich wusste es tatsächlich erst kurz vor Ende und nicht schon am Anfang des Buches.

Mit den Charakteren bin ich gut, mal weniger gut ausgekommen.
Ellerys Begeisterung für True-Crime und die Vergangenheit ihrer Familie hat sie zu einer misstrauischen Person werden lassen. Was in ihrer Situation mehr als nützlich ist.
Desto mehr hat es mich gewundert, dass sie sich so zu Malcolm hingezogen gefühlt hat. Er war in einigen Momenten so naiv, dass es eigentlich schon an Dummheit grenzen könnte. Ebenfalls hängt ihm schon ein gewisser Ruf an, weil sein Bruder Mordverdächtiger vor ein paar Jahren war.
Begleitet werden die beiden von Ellerys Zwillingsbruder und Mia, Malcoms bester Freundin.
Die Vier freunden sich schnell an und es entsteht eine tiefe Freundschaft, die selbst durch die Geschehnisse im Ort nicht erschüttert werden kann.

Es hat mir sehr gefallen, dass neben diesem „Wer war´s?“ auch noch andere Geheimnisse eine Rolle gespielt haben. Bei der Auflösung eines Geheimnisses lag ich echt weit daneben.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Er war bis auf ein-zwei verschachtelte Sätze sehr flüssig und einfach zu lesen.
Auch die Art und Weise der Umschreibung war detailliert, ohne dass es zu langezogen war.
Und ich muss sagen: Dieser letzte Satz, den die Autorin zum Ende genommen hat…Einfach perfekt!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.10.2022

"Bully-Romance mit ungenutzten Potenzial"

Dark Empire
0

Die erste Hälfe des Buches kann man noch als Bully-Romance bezeichnen, obwohl auch hier wirklich harmlos gemobbt wurde. Harmlos im Vergleich zu anderen Bully-Romancebüchern.
Die zweite Hälfte des Buches ...

Die erste Hälfe des Buches kann man noch als Bully-Romance bezeichnen, obwohl auch hier wirklich harmlos gemobbt wurde. Harmlos im Vergleich zu anderen Bully-Romancebüchern.
Die zweite Hälfte des Buches war eher nur Romance.

Im allgemeinen war die zweite Hälfte des Buches ansprechender. Zwar verliert Freya den Fokus ihres eigentlichen Anliegens, nähert sich dafür aber Matt deutlich an.
Die Chemie, die man seit der ersten Begegnung zwischen den beiden spürt, wird in dieser Hälfte sehr deutlich.
Es gibt einige Geheimnisse, die in dieser Hälfte des Buches enthüllt werden. Ich finde man kann es nicht wirklich als Geheimnis bezeichnen, wenn es quasi offensichtlich ist, aber gut.

Außerdem kam mir die Auflösung zu Theresa und dem Spiel auf den gefühlt letzten 20 Seiten etwas sehr schnell.
Zwar hat mich das Ende nicht wirklich überrascht. Dennoch hätte man dort gerne etwas früher anfangen können, sodass es nicht wirkt, als müsse man noch schnell alles auflösen, weil man die vorgegebene Seitenzahl von 336 nicht überschreiten darf.

Was mich aber überrascht hat war, was genau hinter dem Spiel steckt und ich muss sagen: WTF?!

Für die oben genannten Punkte und für das gelegentlich nicht nachvollziehbare Verhalten einiger Personen, gibt es von mir leider nur 2,5/5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.10.2022

"Klingt nach Klischee – ist es aber nicht"

Mister Romance
0

Das Cover, der Titel und der Klappentext deuten alle auf eine klischeebeladene Story hin, aber so war es nicht.
Jedenfalls nicht nur. Sicher, die Autorin bedient sich auch an Klischees, aber in einem Rahmen, ...

Das Cover, der Titel und der Klappentext deuten alle auf eine klischeebeladene Story hin, aber so war es nicht.
Jedenfalls nicht nur. Sicher, die Autorin bedient sich auch an Klischees, aber in einem Rahmen, bei dem man nicht das Gefühl hatte bereits alles im Voraus zu wissen.

Besonders gut hat mir an diesem Buch gefallen, dass der Spieß mal umgedreht wurde. Nicht der Typ, der nicht an die Liebe glaubt und das Mädchen, das ihm zeigt, dass es die wahre Liebe durchaus gibt.
Nein, Leisa Rayven hat hier einfach mal alles umgedreht.

In diesem Buch lernen wir unsere Protagonistin als eine Frau kennen, die nicht an die wahre Liebe glaubt sondern lieber auf unverbindliche Begegnungen mit Männern zurückgreift.
Max begegnet Eden eher unfreiwillig, da diese eine Story über ihn in Umlauf bringen will.
Er macht es sich zum Ziel ihr zu zeigen, dass es die wahre Liebe sehr wohl gibt und dass ihre unverbindlichen Bekanntschaften nur eine Flucht vor der Wahrheit sind.
Stellenweise war ich mir allerdings unsicher, ob er nicht doch nur ein Spiel mit Eden spielt.
Begleitet wird die ganze Geschichte von lustigen verbalen Schlagabtäuschen und den Freunden/der Familie unserer Protagonisten.

Der Schreibstil der Autorin lässt einen quasi durch das Buch fliegen. Er ist sehr leicht zu lesen, bedient sich keines komplizierten Satzbaues, und saugt einen quasi in die Geschichte hinein. Ich war wirklich überrascht als ich auf einmal am Ende angekommen war.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.10.2022

"Dark Romance vom Feinsten"

Dark Neighbor
0

Dark Neighbor hat auf seinen 330 Seiten einige Höhen und Tiefen zu bieten. Ob in Hinsicht auf die anbahnende Beziehung zwischen Grayson und April oder den Mordfall, den das ganze Örtchen in Aufruhe versetzt.

Wie ...

Dark Neighbor hat auf seinen 330 Seiten einige Höhen und Tiefen zu bieten. Ob in Hinsicht auf die anbahnende Beziehung zwischen Grayson und April oder den Mordfall, den das ganze Örtchen in Aufruhe versetzt.

Wie erwartet überwiegt der Erotikanteil dieser Geschichte. Nebenbei spielt aber auch die Frage: Wer ist der Mörder? eine zentrale Rolle.
Leider hat es mir etwas missfallen, dass meine erste Vermutung, sich als richtig herausgestellt hat. Bestimmt reicht es für einen Dark Romance Geschichte, dennoch hätte ich mir etwas mehr Komplexität gewünscht.

Christina Rains Schreibstil ist flüssig und dadurch sehr leicht zu lesen. Ich habe für das Buch gerade mal zwei Tage benötigt.
Hinzu kommt, dass die beiden Protagonisten sehr gut ausgearbeitet sind und Ihre Verhaltensweisen nachvollziehbar sind.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.10.2022

"Ernster als die vorherigen Teile"

The Goal – Jetzt oder nie
0

Ich glaube ich habe noch nie in meinem Leben beim Lesen eines Buches so oft „Aww“ gesagt.
Tatsächlich würde ich sogar behaupten, dass man jedes Mal, wenn Tucker irgendetwas Süßes getan oder gesagt hat, ...

Ich glaube ich habe noch nie in meinem Leben beim Lesen eines Buches so oft „Aww“ gesagt.
Tatsächlich würde ich sogar behaupten, dass man jedes Mal, wenn Tucker irgendetwas Süßes getan oder gesagt hat, die Herzen in meinen Augen sehen konnte.

Zwar wird einem quasi am Ende von „The Score“ verraten in welche Richtung Sabrinas und Tuckers Geschichte gehen wird, aber entgegen meiner Erwartung hat es dem Buch überhaupt nicht die Spannung genommen. Das Buch hat mich trotz meines Vorwissens so gefesselt, dass ich es innerhalb von zwei Tage durch hatte.

Im Vergleich zu den vorherigen Teilen bringt dieser Teil mehr Ernst mit sich.
Sabrina und Tucker lernen sich sehr stürmisch kennen und werden im Nachgang mit vielen neuen Herausforderungen konfrontiert, die sie meiner Meinung nach sehr gut meistern.
In genau diesen Situationen sieht man was für eine treue und liebenswürdige Seele Tucker ist, die einem jederzeit und in egal welcher Situation beisteht. Ich muss sagen ich hätte auch gerne einen „Tucker“.
Während der gesamten Story lernen wir auch Sabrina besser kennen, die hingegen Deans Prophezeiungen, kein eiskaltes Mi****** ist. Ganz im Gegenteil.

Tatsächlich kann ich mich jetzt gar nicht mehr entscheiden ob mein liebster Teil der Reihe „The Deal“ oder „The Goal“ ist, denn Elle Kennendy hat mit dem letzten Teil nochmal ordentlich einen rausgehauen.
Mit „The Goal“ hat sie ein starkes und perfektes Ende für die Off-Campus Serie geschrieben.
Besonders gut dabei hat mir gefallen, dass Sabrina und Tuckers Story etwas mehr in die Zukunft geht als die der Anderen, sodass man erfährt welchen Weg die Acht gehen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere