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Veröffentlicht am 22.01.2025

"Piraterie und Sirenen"

Daughter of the Siren Queen - Fürchte meine Stimme
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Ich bin ein Fan von zweiten Chancen, deswegen hat dieser Teil doch seinen Weg zu mir gefunden.
Und ich muss mir hat dieser Teil besser gefallen als sein Vorgänger – zwar nicht wesentlich, aber immerhin.

Der ...

Ich bin ein Fan von zweiten Chancen, deswegen hat dieser Teil doch seinen Weg zu mir gefunden.
Und ich muss mir hat dieser Teil besser gefallen als sein Vorgänger – zwar nicht wesentlich, aber immerhin.

Der Grund wieso mir dieser Teil besser gefallen hat, liegt im Fantasyteil der Handlung begründet.
Im ersten Teil habe ich Spannung und den ein oder anderen Handlungshöhepunkt schmerzlich vermisst.
Diesmal gab es das Problem nicht.
Alleine der Showdown zwischen Alosa und ihren Eltern hat einiges an Spannung bereitgehalten.
Aber nicht nur das: Ihre Sirenenkräfte werden in diesem Teil mehr thematisiert und diesen Einblick fand ich wirklich gut, weil ich dieses Thema noch nie in einem Fantasyroman hatte.

Die Charakterausarbeitung fand ich dagegen immer noch nicht so prickelnd.
Alosa ist nach wie vor die Tollste, Klügste und sowieso in allem, was sie macht die Beste.
Ihre Crew, die ihr tapfer die Stellung hält, wird leider weiterhin ziemlich oberflächlich, wenn nicht sogar stereotypisch dargestellt.
Besondere Ereignisse, die im Laufe der Handlung geschehen, verändern die betreffenden Personen kaum oder genauso wie erwartet.
Dadurch ist auch die Lovestory zwischen Alosa und Riden kaum bei mir angekommen.

Im Großen und Ganzen ist dieser Teil und sein Vorgänger eine abenteuerliche Fantasygeschichte, die besonders für junge Leser und Fantasyeinsteiger geeignet ist.
Erfahrenere und/oder ältere Leser werden wegen der stereotypischen Charaktere und der doch recht oberflächlichen Fantasyhandlung wahrscheinlich nicht ganz auf ihre Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 17.01.2025

"Herzensbuch für kalte Tage"

A Winter to Resist
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Dieser Teil unterscheidet sich so sehr von seinem Vorgänger wie nur möglich.
Hier gibt es keine Mordermittlungen, Intrigen oder Spannung in der mörderischen Form.
Hier kommt die Spannung auf, weil man ...

Dieser Teil unterscheidet sich so sehr von seinem Vorgänger wie nur möglich.
Hier gibt es keine Mordermittlungen, Intrigen oder Spannung in der mörderischen Form.
Hier kommt die Spannung auf, weil man mit den beiden Protagonisten, Lily und Orion, so mitfiebert.
Holen sie sich die Medaille? Wie geht ihre Karriere weiter? Werden sie es schaffen ein Team zu werden? Kämpfen sie sich zurück?

Mich konnte dieser Roman besonders auf der emotionalen Ebene begeistern.
Es gibt viele Szenen, in diesem Buch, die für mich in die Kategorie „traurig-schön“ gehören.
Ich habe beim Lesen die ein oder andere Träne vergossen, weil mich einige dieser Szenen so berührt haben.
Lily und Orion hatten wahrlich keinen einfachen Start und auch der Weg, den sie gemeinsam gehen, hält einige Stolpersteine bereit.
Wie die beiden trotz dieser Tragödien und ihrer Folgen versucht haben, weiterzumachen, fand ich wirklich ermutigend.
Diese Leidenschaft für etwas zu empfinden, den Ehrgeiz zu haben, nichts und niemanden zwischen dich und deine Träume kommen zu lassen, ist wahrlich inspirierend.
Ich bin ehrlich: In der Anfangsphase wäre ich an Orion verzweifelt und spätestens der Unfall und die Selbstzweifel die Lily und Orion geplagt haben, hätten mich aufgeben lassen.

Das Buch konnte mich aber nicht nur auf emotionaler Ebene überzeugen, sondern auch in der restlichen Ausarbeitung.
Dank der ganzen Widrigkeiten, die die beiden zusammen durchstehen, ist eine unglaubliche Charakterentwicklung zu erkennen.
Im Prinzip arbeitet das ganze Buch mit dem Thema „Vertrauen“.
Sowohl auf dem Eis als auch abseits vom Eis (müssen) die Protagonisten lernen sich zu vertrauen und dieser Prozess des Vertrauensaufbaus ist die Basis für alles, was in Laufe der Handlung noch passiert.
Ohne diesen „Vertrauensaufbau“ und seine Folgen wäre die Handlung nichts.

Das einzige, dass ich zu bemängeln habe, ist, dass mir das Buch stellenweise etwas zu lang war.
Ich glaube 50 Seiten weniger, hätten nicht geschadet.

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Veröffentlicht am 16.01.2025

"Nice-to-Have für Fans"

Games Untold – Die The-Inheritance-Games-Geschichten
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„Games Untold“ ist eine schöne Ergänzung der bereits erschienen Bücher im Universum der „Inheritance Games“.
Für mich als Fan dieser Reihe war es ein schönes „Nice-to-Have“, allerdings ist es kein Buch, ...

„Games Untold“ ist eine schöne Ergänzung der bereits erschienen Bücher im Universum der „Inheritance Games“.
Für mich als Fan dieser Reihe war es ein schönes „Nice-to-Have“, allerdings ist es kein Buch, dass ich empfehlen würde.

Alle Kurzgeschichten haben ihren Charme und bringen in das gesamte Buch die unterschiedlichsten Emotionen.
Am besten hat mir die Kurzgeschichte „Die Nacht in Prag“ gefallen.
Sie war die einzige Kurzgeschichte, die mich in Sachen Spannung wirklich abholen konnte und einen kleinen Cliffhanger geboten hat.
Auch habe ich den Eindruck, dass sie die einzige Geschichte ist, die einen tatsächlichen Mehrwert geboten hat, weil diese Nacht in Prag in „The Brothers Hawthorne“ erwähnt wurde.

Die restlichen Kurzgeschichten drehen sich mehr um das Privatleben der Hawthornes, ihren Freunden und einiger Nebencharaktere.
Besonders die Geschichte um Libby und Nash und die kleine Sequenz über Xander und Averys beste Freundin haben mir total gefallen, weil ich diese Nebencharaktere in den „Inheritance Games“ lieb gewonnen habe.

Ich glaube, es ist am sinnvollsten die Kurzgeschichten und die anderen Bücher dieses Universums in chronologischer Reihenfolge zu lesen.
Ein guter Vorwand für einen Reread.

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Veröffentlicht am 16.01.2025

"Toxische On-/Off-Beziehung"

All Saints High - Der Rebell
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Sonne & Mond, der dunkle Prinz & die Heilige und der Dämon & der Engel.
Alles passende Beschreibungen dafür, wie unterschiedlich die beiden Protagonisten dieses Romans sind.
Prinzipiell finde ich es immer ...

Sonne & Mond, der dunkle Prinz & die Heilige und der Dämon & der Engel.
Alles passende Beschreibungen dafür, wie unterschiedlich die beiden Protagonisten dieses Romans sind.
Prinzipiell finde ich es immer schön, wenn die Protagonisten eines Buches so unterschiedlich sind und trotzdem eine glückliche Beziehung führen.

In der ersten Hälfte des Buches, besonders die Kindheits- und Jugendabschnitte, hat mir die Beziehung zwischen Knight und Luna am besten gefallen.
Oft habe ich bei Knights Handlungen sowas gedacht wie. „Awww, harte Schale, weicher Kern“ oder „Er ist eigentlich ein herzensguter Mensch“.
Das hat sich mit Lunas Abgang zum College schnell geändert.
Ab da war das Motto: Drama, Drama, Drama.
Beide, zum Großteil Knight, hat aus verletzten Stolz alles getan, um Luna zu verletzen und zu demütigen.
Ich konnte ihn irgendwo verstehen, weil es unglaublich frustrierend sein muss, aber deswegen gleich die Freundschaft zu verraten, hätte ich mir nicht gefallen lassen an Lunas Stelle.
Für mich ist ihre Beziehung durch und durch toxisch.
Sie haben zwar viel gemeinsam durchgemacht, dabei aber auch dem jeweils anderen das Leben schwerer gemacht.
Die beiden sind in meinen Augen alleine besser dran als gemeinsam.

Tatsächlich hat mir die eigentliche Lovestory des Buches so gar nicht zugesagt.
Mich konnte die Familiengeschichte der Coles emotional viel mehr mitnehmen.
Es ist zwar unglaublich traurig, aber diese schön-tragische Art von Traurigkeit, weil sie zeigt, dass der Tod nicht das Ende bedeutet.

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Veröffentlicht am 06.01.2025

“Wenn sich Liebe und Hass die Hand reichen"

The Dixon Rule
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Wer „Enemie to Lovers“, „Fake-Dating” und „Sports Romance” liebt, wird mit diesem Buch auf seine Kosten kommen.
Das Buch war für mich der perfekte Abschluss meines Lesejahres 2024.

Es hat unglaublich ...

Wer „Enemie to Lovers“, „Fake-Dating” und „Sports Romance” liebt, wird mit diesem Buch auf seine Kosten kommen.
Das Buch war für mich der perfekte Abschluss meines Lesejahres 2024.

Es hat unglaublich viel Spaß gemacht die Geschichte von Diana und Shane zu lesen.
Die Kabbeleien, wie sie sich das Leben gegenseitig schwer machen, die Fake-Dating Etappe und die Phase als sie sich endlich eingestehen, dass sie zusammengehören.
Jede dieser Phasen war toll ausgearbeitet und konnte mich voll und ganz einnehmen.

Auch die emotionale Ebene in diesem Buch ist wieder eine der Extraklasse.
Diana und Shane müssen sich mit ziemlich heiklen Themen auseinandersetzen, die einen als Leser auch nicht kaltlassen.
Dabei gefiel mir besonders gut, wie Elle Kennedy diese Themen in diesen doch eher fröhlich, lustigen Roman eingearbeitet hat, ohne die positive Grundstimmung kaputtzumachen.
Denn das Buch lebt viel von Humor.
Die beiden Protagonisten bzw. die Autorin haben eine ganz eigene Art von Humor, die ich so in anderen Büchern noch nie erlebt habe (z.B. der Steckbrief/Shanes Bewerbungsschreiben, die Eigentümerversammlungen u.v.m.)

Mehr will ich aber auch nicht verraten, weil das Buch auch den ein oder anderen Überraschungsmoment zu bieten hat.

Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung für alle, die Lust auf einen New Adult-Roman mit liebenswerten Protagonisten, Witz, Charme und emotionaler Tiefe haben.

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