"Piraterie und Sirenen"
Daughter of the Siren Queen - Fürchte meine StimmeIch bin ein Fan von zweiten Chancen, deswegen hat dieser Teil doch seinen Weg zu mir gefunden.
Und ich muss mir hat dieser Teil besser gefallen als sein Vorgänger – zwar nicht wesentlich, aber immerhin.
Der ...
Ich bin ein Fan von zweiten Chancen, deswegen hat dieser Teil doch seinen Weg zu mir gefunden.
Und ich muss mir hat dieser Teil besser gefallen als sein Vorgänger – zwar nicht wesentlich, aber immerhin.
Der Grund wieso mir dieser Teil besser gefallen hat, liegt im Fantasyteil der Handlung begründet.
Im ersten Teil habe ich Spannung und den ein oder anderen Handlungshöhepunkt schmerzlich vermisst.
Diesmal gab es das Problem nicht.
Alleine der Showdown zwischen Alosa und ihren Eltern hat einiges an Spannung bereitgehalten.
Aber nicht nur das: Ihre Sirenenkräfte werden in diesem Teil mehr thematisiert und diesen Einblick fand ich wirklich gut, weil ich dieses Thema noch nie in einem Fantasyroman hatte.
Die Charakterausarbeitung fand ich dagegen immer noch nicht so prickelnd.
Alosa ist nach wie vor die Tollste, Klügste und sowieso in allem, was sie macht die Beste.
Ihre Crew, die ihr tapfer die Stellung hält, wird leider weiterhin ziemlich oberflächlich, wenn nicht sogar stereotypisch dargestellt.
Besondere Ereignisse, die im Laufe der Handlung geschehen, verändern die betreffenden Personen kaum oder genauso wie erwartet.
Dadurch ist auch die Lovestory zwischen Alosa und Riden kaum bei mir angekommen.
Im Großen und Ganzen ist dieser Teil und sein Vorgänger eine abenteuerliche Fantasygeschichte, die besonders für junge Leser und Fantasyeinsteiger geeignet ist.
Erfahrenere und/oder ältere Leser werden wegen der stereotypischen Charaktere und der doch recht oberflächlichen Fantasyhandlung wahrscheinlich nicht ganz auf ihre Kosten kommen.