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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.12.2024

"Objektiv: Top; emotional: Flop“

Todesfrist
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Objektiv hat mir das Buch gut gefallen.
Spannender Auftakt eines neuen Ermittler-Duos mit schreckliche/schaurigen Morden, inspiriert durch ein Kinderbuch.
Die Morde sind sowohl grausam, undurchsichtig, ...

Objektiv hat mir das Buch gut gefallen.
Spannender Auftakt eines neuen Ermittler-Duos mit schreckliche/schaurigen Morden, inspiriert durch ein Kinderbuch.
Die Morde sind sowohl grausam, undurchsichtig, vermeintlich ohne Zusammenhang und detailreich ausgearbeitet.
Nemez und Sneijder sind charakterlich zwei sehr unterschiedliche Arten von Ermittlern und menschlich sind sie auch sehr unterschiedlich.
Zusammenraufen und eine gemeinsame Arbeitsweise zu finden, gestaltet sich anfangs als fast schwieriger als die Morde selbst.

Wobei es bei mir eher gehapert hat, war die emotionale Ebene.
Ich war emotional fast gar nicht in der Handlung involviert.
Weder die beiden Ermittler, ihre Nebencharaktere, noch die Schicksale der beiden Frauen konnten mich an die Handlung binden.
Es fällt mir schwer den Grund zu benennen, weil mir objektiv vieles an diesem Buch gefallen hat.
Vielleicht lag es am Schreibstil, der Charaktere selbst oder der schnellen Erkenntnis, wer hinter den grausamen Morden steckt.
Für mich ist ein wichtiger Teil des Lesens eines Krimis/Thrillers das Miträtseln.
Wer steckt dahinter? Was ist das Motiv?
Die beiden Fragen wurden relativ früh im Verlauf der Handlung vorweggenommen.
Somit war da irgendwann nur noch die zeitlich befristete Suche nach dem Täter und die Rettung des nächsten Opfers.
Diese Jagd konnte meine Begeisterung als alleiniges Spannungselement leider nicht aufrechterhalten.

Noch bin ich unschlüssig, ob ich die Fälle von Nemez und Sneijder weiterverfolgen werde, aber das werde ich dann nach Lust und Laune entscheiden.

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Veröffentlicht am 07.12.2024

“Grandios, einfach grandios”

Coldhart - Right & Wrong
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Endlich das Finale!
Das Warten hat sich gelohnt und es war wieder einmal grandios.
Und jetzt kann ich sagen: Ich bin Team Coldhart. 

Ich war sofort wieder in der Geschichte und habe das Buch verschlungen, ...

Endlich das Finale!
Das Warten hat sich gelohnt und es war wieder einmal grandios.
Und jetzt kann ich sagen: Ich bin Team Coldhart. 

Ich war sofort wieder in der Geschichte und habe das Buch verschlungen, weil ich einfach nicht aufhören konnte/wollte.
Das lag zum einen an dem mitreißenden Schreibstil der Autorin und dem Inhalt der knapp 500 Seiten.
Die Handlung des letzten Teils ist von Anfang bis Ende spannend, gefühlvoll und aufregend.
Jede Seite habe ich mit Elijah und Felicity mitgefühlt und habe auf die Antworten der vielen offenen Fragen hingefiebert.
Einige Wendungen habe ich kommen sehen, einige haben mich völlig aus den Socken gehauen und wieder andere haben noch mehr Fragezeichen verursacht.
Wendungen kann Lena Kiefer wie keine andere.

Auch wie sie die Charaktere, besonders die beiden Hauptprotagonistin, ausgearbeitet hat, fand ich total beeindruckend. 
Habe beiden gegenüber, ab der ersten Seite, immer eine gewisse Sympathie empfunden und irgendwann war ich voll drin - jede Emotion, jedes Auf und Ab, Alles.

Für mich gehört dieser Roman bzw. die gesamte Reihe zu den besten Romance-Suspense Geschichten, die ich bisher gelesen habe und kann Sie allen ans Herz legen. 
Genau die richtige Portion Liebe und Krimi.

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Veröffentlicht am 05.12.2024

"Wo ist die Spannung?"

Moonlight Academy. Feenzauber
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Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich die Moonlight Academy lesen will, weil mir die „Ravenhall Academy“-Dilogie nicht besonders zusagen konnte.
Aber eine Freundin hat sich das Buch gekauft und somit ...

Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich die Moonlight Academy lesen will, weil mir die „Ravenhall Academy“-Dilogie nicht besonders zusagen konnte.
Aber eine Freundin hat sich das Buch gekauft und somit konnte ich es mir ausleihen.

Es hat mir definitiv besser gefallen als die „Ravenhall Academy“, weil sich der Schreibstil merklich verbessert hat (keine ewigen Wortwiederholungen, längere Sätze, etc.). und ich mochte die Idee der Fanatsyhandlung in diesem Spin-Off lieber.
Dennoch muss ich sagen, dass mir alles in allem die gesamte Geschichte zu kindisch, zu oberflächlich und auch zu langweilig war.
Es gab keine Szene, keinen einzigen Moment, indem ich angespannt vor dem Buch saß und mich kaum getraut habe zu atmen, in der Gefahr was ganz Wichtiges zu verpassen.
Dabei wurde die Thematik mit den beiden uralten Flüchen so schön angerissen, dass man gut was draus hätte machen können.
Stattdessen hatte ich den Eindruck, dass der eigentliche Fokus nur auf Elanors Liebesleben liegt.

Nicht nur die Handlung und die Fantasyelemente sind mir zu oberflächlich geblieben, sondern auch die Charaktere haben nicht besonders viel Tiefe gehabt.
Ist auf nur 416 Seiten sicherlich schwierig, aber nicht unmöglich.
Auch hat mich diese kindische und obsessive Besessenheit mit der Serie Vampire Diaries irgendwann tierisch gestört.
Nicht nur, weil diese Serie in fast jeder Konversation Platz gefunden hat, sondern weil diese ganze Liebesdreieck-Problematik sehr von der Serie bzw. Elena, Damon und Stefan inspiriert wurde.

Vielleicht liegt es daran, dass ich zu alt für diese Geschichte bin, aber für mehr als drei Sterne hat es in meinen Augen nicht gereicht.

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Veröffentlicht am 27.11.2024

"Tödlicher Zirkus auf hoher See"

Escaping from Houdini
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Leider sind Kerri Maniscalcos Bücher für mich immer ein kurzweiliges Vergnügen, weil ich immer kein Ende finden kann.
Schwupps, keine zwei Tage später, hat man das Buch beendet.
Das ging mir bei Audreys ...

Leider sind Kerri Maniscalcos Bücher für mich immer ein kurzweiliges Vergnügen, weil ich immer kein Ende finden kann.
Schwupps, keine zwei Tage später, hat man das Buch beendet.
Das ging mir bei Audreys und Thomas dritten Abenteuer nicht anders.
Kaum hatte ich mich in ihr Unterfangen gestürzt, nahmen die Dinge ihren Lauf und die Handlung gipfelte in einem Höhepunkt nach dem anderen.
Versuch da mal aufzuhören …

Die gesamte Geschichte spielt diesmal auf einem Passagierschiff, auf dem sich Audrey Rose, Thomas und ihre Begleiter befinden, um in Amerika ungeklärte Morde zu lösen.
Für Audrey Rose und Thomas scheint es keine Pause zu geben.
Gleich am ersten Abend gipfelt die Show des Mondscheinkarnevals in einem Highlight der etwas anderen Art – Ein Mord vor den Augen des gesamten Publikums.
Alle gefangen auf einem Passagierschiff, kein Entkommen und ein Mörder unter Ihnen, der es sicherlich nicht bei diesem einen Mord belassen wird.
Damit hatte die Handlung gleich eine gewisse „Grundspannung“.
Aber Kerri Maniscalco lässt ihre Leser sich nicht mit dieser „Grundspannung“ zufriedengeben.
Es kommt immer wieder durch Pageturner, spannenden Enthüllungen und brenzligen Situationen zu neuen Handlungshöhepunkten auf den knapp 540 Seiten.

Dabei lernt man die Mitglieder des Mondscheinkarnevals näher kennen und erkennt, dass jeder von ihnen ein potenzieller Mörder sein könnte.
Automatisch fängt man an mitzurätseln, eigene Verdächtigungen aufzustellen und sich über mögliche Motive den Kopf zu zerbrechen.
Auch hier hat die Autorin wieder eine tolle Auflösung mit einem Cliffhanger am Ende zu bieten.
Den Cliffhanger hätte ich nicht gebraucht, um auch den nächsten Teil lesen zu wollen, aber er löst definitiv eine gewisse Ungeduld aus.

Neben den ganzen Mordermittlungen kommt die Beziehung zwischen Audrey Rose und Thomas glücklicherweise nicht zu kurz.
Nur diesmal gibt es eine dritte Person, die ihre Beziehung auf die Probe stellt …

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Veröffentlicht am 26.11.2024

"Schöne Kurzgeschichte"

Westwell - Valerie & Adam
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Ich fand es richtig schön, Valerie und Adam mal kennenzulernen.
Sonst kennt man die beiden ja nur aus den Erzählungen ihrer Geschwister.
Die beiden sind fast genauso wie ich sie mir vorstellt habe.

Leider ...

Ich fand es richtig schön, Valerie und Adam mal kennenzulernen.
Sonst kennt man die beiden ja nur aus den Erzählungen ihrer Geschwister.
Die beiden sind fast genauso wie ich sie mir vorstellt habe.

Leider war die Begegnung mit den Beiden nur ein sehr kurzweiliges Vergnügen, aber als „Westwell“ und „Coldhart“-Fan nehme ich alles, was ich kriegen kann mit.
Über ein ganzes Buch würde ich mich auch nicht beschweren.

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