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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.05.2024

Schön, aber viel zu lang

Royal Blue
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Handlung: Der Prinz Henry von Wales und der Präsidentensohn Alex können sich nicht ausstehen und bekommen sich bei jedem Zusammentreffen in die Haare. So auch auf der Hochzeit von Henrys Bruder, wobei ...

Handlung: Der Prinz Henry von Wales und der Präsidentensohn Alex können sich nicht ausstehen und bekommen sich bei jedem Zusammentreffen in die Haare. So auch auf der Hochzeit von Henrys Bruder, wobei es diesmal zu einem Chaos führt. Das Königshaus und die Präsidentin sind sich einig: Um Schadenbegrenzung zu betreiben müssen Henry und Alex so tun als ob sie die besten Freunde wären. Das beinhaltet aber auch, dass sie sich bei öffentlichen Veranstaltungen zusammen zeigen. Doch je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr fällt Alex auf, dass Henry gar nicht so spießig ist und Henry fällt auf, dass Alex nicht so nervig ist. Bis es zu einem Kuss kommt.

Charaktere: Alex mochte ich echt gerne. Er war teilweise etwas hin und hergerissen und obwohl er manchmal nicht wusste was er wollte, wusste er doch im Kern, wofür er sich gerne einsetzen möchte. Außerdem war es schön in auf seiner Reise der Selbstfindung zu begleiten.
Henry fand ich richtig süß. Erst hat er auf mich auch spießig gewirkt, aber eigentlich war das nur Fassade. Er hat ein großes Herz und versucht einfach nur in der Welt klarzukommen und es jedem recht zu machen. Er ist verletzlich und das hat ihn so authentisch gemacht.
Zusammen sind die beiden auch einfach nur niedlich, weswegen ich den ein oder anderen Fangirlmoment hatte.
June und Norah sind wirklich toll und gerade June ist eine sehr gute Schwester für Alex. Pez fand ich schon irgendwie süß.
Philipp fand ich echt unsympathisch, auch wenn er es am Ende versucht hat.

Spannung: So richtig spannend fand ich die Geschichte nicht, womöglich weil ich den Film schon gesehen habe. Das Ende war lediglich etwas spannungsvoller.
Teilweise zog sich die Geschichte aber sehr in die Länge, wobei einige Details deutlich kürzer hätten erzählt werden können. Dadurch fiel es mir sehr schwer das Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen.

Schreibstil: Den Schreibstil mochte ich, aber die Kapitel waren viel zu lang. Ständig musste ich mitten im Kapitel unterbrechen, weil ich keine Zeit mehr hatte weiterzulesen. Gefühlt habe ich auch gelesen und gelesen und keinen Fortschritt bemerkt. Leider war das Buch dadurch ziemlich anstrengend.

Cover: Das Cover gefällt mir gut. Es passt zur Geschichte und ich mag, dass es Pink ist.

Fazit: Ich gebe dem Buch 3/5 Sterne. Mir haben die Charaktere gefallen und im Grunde hat mir auch die Geschichte gefallen. Leider hat sie sich manchmal sehr gezogen und die Kapitel waren für meinen Geschmack viel zu lang, weswegen ich sehr unmotiviert war das Buch weiterzulesen. Dennoch ist es eine Empfehlung meinerseits.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.05.2024

Schön für zwischendurch

Love Breaker – Liebe bricht alle Regeln
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Handlung: Die Hochzeitsplanerin Charlie plant die Hochzeit von Max Bruder James. Max ist Scheidungsanwalt und daher nicht so ein großer Fan der Liebe, vor allem nicht, wenn es darum geht, dass sein Bruder ...

Handlung: Die Hochzeitsplanerin Charlie plant die Hochzeit von Max Bruder James. Max ist Scheidungsanwalt und daher nicht so ein großer Fan der Liebe, vor allem nicht, wenn es darum geht, dass sein Bruder unnötig Geld für eine Hochzeitsplanerin ausgibt. Doch irgendwie gefällt im Charlie, auch wenn sie sich für alles begeistert, was ihm nicht gefällt.

Charaktere: Charlie mochte ich sehr gerne. Sie ist sympathisch und auch ihren Job als Hochzeitsplanerin finde ich interessant. Außerdem ist sie schlagfertig und richtig cool, weil sie Max einfach Kontra geben kann. Das einzige was mich an ihr etwas gestört hat – was wohl einer leichten Naivität geschuldet war – war, dass sie einfach nicht verstanden hat, dass sich Paare auch wieder "entlieben" können, wobei Max auch erst nicht verstehen wollte, dass die wahre Liebe existiert.
Von Max war ich nicht so begeistert. Er hat ein riesiges Ego, nervt und ist teilweise so unsympathisch gewesen. Als ich ihn dann besser kennengelernt habe, habe ich bemerkt, dass er doch nicht so arrogant ist, wie es zunächst ausgesehen hat. Doch manchmal, da hat er selber so ein unnötiges Drama veranstaltet. Im Grunde hat er aber ein gutes Herz, was man am Ende dann auch sieht.

Spannung: Ich wusste eigentlich schon, wie es letztendlich ausgeht, aber es war doch ganz spannend mitanzusehen, wie sich etwas zwischen Charlie und Max entwickelt. Außerdem war deren Schlagabtausch recht amüsant.

Schreibstil: Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen und die Kapitel waren in einer Länge, die zunächst etwas lang erschienen ist, aber dann doch okay war.

Cover: Das Cover gefällt mir ganz gut und passt auch ganz gut zum Thema Hochzeitsplanung.

Fazit: Ich gebe dem Buch 3/4 Sterne. Ich fand die Geschichte ganz gut und gerade Charlie hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Von Max war ich nicht so angetan, aber letztendlich ging es.
Die Geschichte ist für zwischendurch wirklich schön und daher eine Leseempfehlung meinerseits.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.05.2024

Gute Charaktere

Golden Heritage (Crumbling Hearts, Band 2)
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Handlung: Elli fängt undercover in der Firma ihrer Familie an, um nicht nur auf ihren Nachnamen reduziert zu werden. Doch zu ihrer Überraschung arbeitet ihr ehemaliger bester Freund Lucas auch dort. Vor ...

Handlung: Elli fängt undercover in der Firma ihrer Familie an, um nicht nur auf ihren Nachnamen reduziert zu werden. Doch zu ihrer Überraschung arbeitet ihr ehemaliger bester Freund Lucas auch dort. Vor Jahren ist Lucas einfach aus Ellis Leben verschwunden und hat sie ohne eine Erklärung zurückgelassen.
In der Firma fällt es Elli sehr schwer Grenzen zu setzen und auch mal Nein zu sagen. Daher machen Elli und Lucas einen Deal: Lucas hilft Elli dabei sich durchzusetzen und Elli stellt Lucas als ihren festen Freund vor, um ihm einen Weg in die High Society zu ermöglichen.

Charaktere: Elli fand ich so süß. Sie ist ehrlich und herzensgut, aber schafft es einfach nicht Grenzen zu setzen und aus ihrer People Pleaser Art herauszukommen. Sie tat mir dabei so leid, weil ich es einfach fühlen konnte. Daher war ich auch richtig stolz auf sie, als sie sich zum ersten Mal richtig gewehrt hat.
Lucas war am Anfang irgendwie etwas mies. Zwischenzeitlich war es auch schwer aufgrund seines Verhaltens nicht das Gesicht zu verziehen. Zudem ist er auch echt widersprüchlich, weil er nicht wusste was genau er wollte bzw. was genau er von Elli wollte. Letztendlich ist er aber ein echt netter Mensch gewesen, wenn man erstmal hinter seine Mauer geblickt hat.
Zwischen Elli und Lucas war es auch recht intensiv. So richtig habe ich die Feindschaft zwischen den Beiden aber nicht gespürt, da sie einfach eine zu wichtige Vergangenheit verbunden hat. Das fand ich aber keineswegs schlecht.
Gut hat mir auch gefallen, dass wir hier erfahren konnten, wie es mit Sanders Plänen aus Teil eins weitergeht.

Spannung: Die Geschichte war recht spannend. Es hat sich zwar am Ende alles so entwickelt, wie ich mir das gewünscht habe, aber der Weg dahin war schon spannend.

Schreibstil: Der Schreibstil hat mir, wie auch im ersten Teil, gut gefallen.

Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut und nachdem die Bedeutung von Golden erklärt wurde, fand ich es noch passender.

Fazit: Ich gebe dem Buch 4/5 Sterne. Die Geschichte war relativ spannend und die Charaktere haben mir auch gut gefallen. Es war eine Geschichte, die sich sehr schnell lesen ließ. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung meinerseits!

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.05.2024

Safe Space

El Mismo Sol - Unter derselben Sonne
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Fazit: Alvaro Solers Musik höre ich super gerne und als dann dieses Buch erschienen ist wusste ich, dass ich es unbedingt lesen muss. Und ich wurde alles andere als enttäuscht.
Auf sehr authentische Weise ...

Fazit: Alvaro Solers Musik höre ich super gerne und als dann dieses Buch erschienen ist wusste ich, dass ich es unbedingt lesen muss. Und ich wurde alles andere als enttäuscht.
Auf sehr authentische Weise und vor allem auch sehr humorvoll gibt uns Alvaro Einblicke in seine bisherige Karriere. Dabei war ich schon von der ersten Seite an begeistert. Die Beschreibung der Situation und seiner Gefühle hat mir direkt eine Gänsehaut beschert.
Sein Erzählstil ist realistisch, so dass ich mir selber vorstellen kann, wie er sich gefühlt haben muss, obwohl ich kein Teil dieser Welt bin. Außerdem hat er es geschafft mit diesem Buch einen kleinen "Safe Space" zu schaffen, denn er erzählt darüber, dass auch ihm nicht alle Dinge leichtfallen und wie schwer es für ihn war da hin zu kommen, wo er jetzt ist. Was mich teilweise auch etwas überrascht hat.
Letztendlich hat er es geschafft mich als Leserin wirklich abzuholen und mir zu vermitteln, dass kein Traum zu groß ist. Wenn du etwas wirklich willst, dann schaffst du es auch.
Ich gebe dem Buch 5/5 Sterne und zähle es zu meinen Jahreshighlights. Mit dem Buch habe ich mich sehr wohlgefühlt, weil Alvaro seine Gefühle und die Situationen so greifbar gemacht hat. Ich fand es wirklich inspirierend zu lesen, wie er dahin gekommen ist wo er jetzt ist. Ein sehr schön geschriebenes und authentisches Buch, welches definitiv eine Leseempfehlung meinerseits ist.

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Veröffentlicht am 26.04.2024

Unglaublich passend

New York Dreams
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Handlung: Die aus Deutschland kommende Emma will ihren Abschluss in Jura in den USA machen. Dafür zieht sie für ein Jahr nach New York, ganz zum Missfallen ihres Vaters, und arbeitet während des Studiums ...

Handlung: Die aus Deutschland kommende Emma will ihren Abschluss in Jura in den USA machen. Dafür zieht sie für ein Jahr nach New York, ganz zum Missfallen ihres Vaters, und arbeitet während des Studiums in einer ansehenden Kanzlei. Doch da ist noch ihr Chef Anthony, den sie während zahlreicher Überstunden immer besser kennenlernt. Und auch er scheint an ihr interessiert zu sein. Dann kommt Emma aber hinter sein Geheimnis.
Während einer tiefen Liebeskummerphase, in der ihr ihr Mitbewohner Nick zur Seite steht, funkt es immer wieder zwischen den beiden. Doch Nick ist inzwischen einer ihrer besten Freunde und zudem ein Frauenheld. Ist es das wert für eine kleine Schwärmerei ihre Freundschaft aufs Spiel zu setzen?

Charaktere: Emma ist wirklich sympathisch, macht aber Fehler die etwas naiv sind, die aber vermutlich viele von uns machen würden. Ihre Entwicklung innerhalb des einen Jahres war wirklich groß. Sie hat sich gegenüber ihrem Vater behauptet und ist auch innerlich stark geblieben. Zu Anfang hätte ich das erst nicht geglaubt. Aber ihre To Do Liste hat letztendlich auch dazu beigetragen, dass sie sich mehr getraut hat, was ich auch sehr schön finde. Am Ende hätte jedoch ihr Verhalten nicht so viel Drama auslösen müssen, wenn sie gleich mit Nick gesprochen hätte. Also da muss ich sagen, dass das teilweise ein unnötiges Drama war.
Anthony mochte ich von Anfang an nicht wirklich. Er ist ihr Chef und sollte sich auch so verhalten. Letztendlich hat er mich auch so genervt, weil er das und das wollte, aber selber am Liebsten nichts tun wollte. Also echt eine wandelnde Red Flag.
Ganz im Gegenteil zu Emmas Eindruck mochte ich Nick von Anfang an. Irgendwie war er doch ganz sympathisch und mir war klar, dass mehr hinter seinem Gehabe stecken musste. Außerdem hat er sich, gerade für Emma, so unglaublich viel Mühe gegeben, was mir einfach das Herz erwärmt hat. Und ich habe auch direkt gemerkt, dass Nick Situation näher gehen, als Emma eigentlich glaubt. Nick hat einfach so ein gutes Herz.
Isy ist auch echt toll, da sie so eine gute Freundin für Emma ist.

Spannung: Spannend war es irgendwie schon, da ich zuerst nicht wusste worauf die Geschichte hinausläuft. Erstmal war meine Frage die ganze Zeit wie lange es wohl noch dauert bis das mit Anthony Geschichte ist und auch wie sie dann letztendlich Nick näher kommt. Zudem war das zwischen Nick und Emma sehr intensiv und hat mir auch mehrmals mein Herz gebrochen.
Am Ende kam dann noch die Situation mit ihrem Vater dazu und das hat dem Ganzen auf jeden Fall Spannung verliehen.

Schreibstil: Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen, aber die Kapitel waren für meinen Geschmack zu lang. Die Kapitel waren in die verschiedenen Monate eingeteilt und eins war einfach 60 Seiten lang. Das war mir echt zu viel, weil ich so nicht mal schnell ein Kapitel lesen konnte, sondern wirklich Zeit dafür brauchte, wodurch ich das Buch eine Weile gelesen habe.

Cover: Das Cover gefällt mir echt gut, da es wirklich wie ein New Yorker Traum aussieht.

Fazit: Ich gebe dem Buch 4/5 Sterne. Trotz dessen, dass die Kapitel zu lang waren und ich das Drama am Ende nicht unbedingt nötig fand, hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Ich bin ein richtiger Fan von Nick und Emma geworden und die beiden als Paar sind ja mal so unglaublich passend. Also auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

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