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Veröffentlicht am 24.02.2026

Zwischen Eis, Ehrgeiz und verborgenen Gefühlen

Heated Rivalry
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Shane Hollander und Ilya Rozanov sind seit Jahren Rivalen auf dem Eis. Als zwei der besten Spieler ihrer Generation stehen sie ständig im direkten Vergleich und gelten öffentlich als Erzfeinde. Was jedoch ...

Shane Hollander und Ilya Rozanov sind seit Jahren Rivalen auf dem Eis. Als zwei der besten Spieler ihrer Generation stehen sie ständig im direkten Vergleich und gelten öffentlich als Erzfeinde. Was jedoch niemand weiß, ist, dass sie seit ihrem ersten Zusammentreffen mehr verbindet als nur Konkurrenz. Über Jahre hinweg entwickelt sich zwischen ihnen eine heimliche Beziehung, die immer komplizierter wird, je erfolgreicher ihre Karrieren verlaufen.

Durch den angenehmen und fesselnden Schreibstil bin ich gut in die Geschichte gestartet. Mit Shane und Ilya sind der Autorin zwei äußerst faszinierende Charaktere gelungen, in die man sich gut hineinversetzen kann. Shane wirkt nach außen kontrolliert und ehrgeizig und ist stark auf seine Karriere fokussiert. Ilya dagegen ist deutlich impulsiver, provokanter und scheut sich nicht, seine Emotionen zu zeigen. Gerade diese unterschiedlichen Persönlichkeiten ergänzen sich in meinen Augen erstaunlich gut und sorgen für eine spannende Dynamik. Besonders gefallen hat mir die Entwicklung ihrer Beziehung und wie aus einer spontanen Begegnung etwas entstanden ist, das beide nicht mehr loslässt. Die Anziehung zwischen ihnen ist von Anfang an spürbar und bleibt auch im Verlauf der Geschichte durchgehend hoch. Gleichzeitig wird deutlich, wie belastend es sein kann, wenn der andere nicht nur Rivale ist, sondern auch die Person, der man sich anvertrauen möchte. Gestört hat mich allerdings das sehr häufige Nutzen des Ausdrucks „der andere“, das in quasi jeder Szene mehrfach verwendet wird und irgendwann negativ auffällt.

Insgesamt ist es eine emotionale und intensive Liebesgeschichte mit zwei sehr unterschiedlichen Charakteren, die sich trotz aller Konkurrenz perfekt ergänzen und deren Entwicklung mich überzeugt hat.
4 von 5 Sternen.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.02.2026

Zwischen Macht, Intrigen und unerwarteten Verbündeten

The Cursed Queen | Seelenmal (Band 1)
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Ihr ganzes bisheriges Leben hat Elana im Hochsicherheitsgefängnis Tenebris verbracht, einem Ort, an dem man niemandem vertrauen kann, denn Macht ist dort die einzige Chance zu überleben. Entsprechend sind ...

Ihr ganzes bisheriges Leben hat Elana im Hochsicherheitsgefängnis Tenebris verbracht, einem Ort, an dem man niemandem vertrauen kann, denn Macht ist dort die einzige Chance zu überleben. Entsprechend sind es die Aethergeborenen, die die Gesetze vorgeben und in den grausamen Blutspielen um die Gunst ihrer Sponsoren kämpfen. Bei jedem dieser Spiele wird auch ein Mensch ausgewählt und dieses Mal trifft es ausgerechnet Elana. Allerdings hätte sie niemals damit gerechnet, dass ihre Rettung ausgerechnet in Form von Riven Thornevale, dem Leibwächter des Königs, auftaucht. Was hat es damit auf sich und warum hat er ihr wirklich geholfen?

Durch den angenehmen und fesselnden Schreibstil bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Elana ist eine starke und selbstbewusste junge Frau, die mir auf Anhieb sympathisch war. Sie hat es geschafft, unter widrigsten Umständen zu überleben, und als wäre das nicht genug, auch noch die gefährlichen Blutspiele zu bestehen. Riven bildet dazu den passenden Gegenpart. Während Elana eher impulsiv und direkt handelt, ist er besonnen und lässt sich nicht so leicht in die Karten schauen. Erst nach und nach erfährt man, was ihn wirklich antreibt, und bekommt gleichzeitig Einblicke in seine Vergangenheit. Je mehr man über ihn erfährt, desto greifbarer und sympathischer wird er, da man seine Beweggründe besser nachvollziehen kann. Besonders angetan hat es mir jedoch die magische Welt mit all ihren Besonderheiten. Hier steckt viel Potenzial, und ich bin gespannt, was wir im weiteren Verlauf noch alles über sie erfahren werden. Auch die Handlung überzeugt mit mehreren unerwarteten Wendungen, die für anhaltende Spannung sorgen. Vor allem der gewaltige Cliffhanger am Ende macht neugierig auf den nächsten Teil.

Ein gelungener Auftakt in eine spannende neue Welt, den ich gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Ein Hexeninternat voller Geheimnisse

Bearbind Lyceum - Thilda
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Gegen ihren Willen und ohne Vorwarnung wird die 16-jährige Thilda auf ein Internat geschickt, und zwar ausgerechnet auf das Bearbind Lyceum, das bereits ihre Stiefmutter besucht hat. Schnell wird deutlich, ...

Gegen ihren Willen und ohne Vorwarnung wird die 16-jährige Thilda auf ein Internat geschickt, und zwar ausgerechnet auf das Bearbind Lyceum, das bereits ihre Stiefmutter besucht hat. Schnell wird deutlich, dass es sich dabei nicht um eine gewöhnliche Schule handelt, sondern um eine Ausbildungsstätte für Hexen. Statt eines herzlichen Empfangs erwarten Thilda offene Ablehnung und gezielte Schikanen seitens ihrer Mitschülerinnen. Als im Zuge eines dunklen Rituals ein Dämon an sie gebunden wird und sich zudem ein Schutzgeist zu erkennen gibt, von dem sie bislang nichts wusste, wird klar, dass es weit mehr Gründe für ihren Aufenthalt gibt, als sie zunächst vermutet hat.

Der Einstieg in die Geschichte ist sehr gelungen. Kaum ist man gemeinsam mit Thilda im Internat angekommen, spürt man die bedrückende Stimmung und die unterschwellige Feindseligkeit deutlich. Gerade der unfreundliche Empfang und die angespannte Situation unter den Mitschülerinnen haben bei mir sofort Neugier geweckt, wie sich diese Dynamik weiterentwickeln wird. Im weiteren Verlauf rückt die anfängliche Düsternis jedoch zunehmend in den Hintergrund und der Fokus liegt stärker auf Thildas Alltag im Internat sowie auf den unterschiedlichen Gruppierungen und deren Schikanen gegenüber Thilda. Das sorgt einerseits für mehr Orientierung innerhalb der Welt, andererseits hatte ich stellenweise das Gefühl, dass sich die Handlung dadurch etwas in die Länge zieht. Die Entwicklungen rund um Thildas Kräfte und deren Erweckung sind grundsätzlich spannend angelegt, aber es war auch abzusehen dass diese nicht unbemerkt bleiben werden. Weniger überzeugen konnte mich hingegen ihre persönliche Entwicklung. Zwar erfährt sie viel über die magische Welt und ihre eigenen Fähigkeiten, doch in ihrem Handeln und im Umgang mit den Ereignissen wirkt sie am Ende kaum gefestigter als zu Beginn. Auch die Motive mancher Figuren bleiben für mich zu unklar. Hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht oder zumindest, dass einzelne Fragen im Verlauf der Geschichte aufgegriffen und teilweise aufgelöst werden. Das Ende kommt vergleichsweise schnell und lässt einige offene Fragezeichen zurück. Der Epilog an sich hat mir gut gefallen, wirkte jedoch etwas abrupt, fast so, als würde ein Zwischenschritt fehlen.

Insgesamt bietet die Geschichte eine interessante Grundidee, ein stimmiges Setting und einige spannende Ansätze rund um das düstere Internat für junge Hexen. Dennoch konnten mich die fehlende Tiefe in der Figurenentwicklung sowie die vielen offenen Fragen nicht vollständig überzeugen.

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Starker Auftakt mit überzeugender Protagonistin

Vesselless – Mein verräterisches Herz
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Nizzara ist die Thronerbin des Königreichs Zarr, doch bevor sie ihren Anspruch geltend machen kann, muss sie sich in den Duellen beweisen. Ausgerechnet der Geist des rechtmäßigen Königs Dagen bietet ihr ...

Nizzara ist die Thronerbin des Königreichs Zarr, doch bevor sie ihren Anspruch geltend machen kann, muss sie sich in den Duellen beweisen. Ausgerechnet der Geist des rechtmäßigen Königs Dagen bietet ihr dabei seine Hilfe an. Anfangs steht Nizzara ihm skeptisch gegenüber, doch schon bald wird klar, dass sie auf seine Unterstützung angewiesen ist. Was sie nicht weiß: Dagen hat eine Vereinbarung mit dem Gott des Todes getroffen und soll ihre Seele im Tausch gegen seine eigene Freiheit opfern.

Durch den angenehmen und fesselnden Schreibstil der Autorin bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Es hat zwar etwas gedauert, bis ich vollständig verstanden habe, wie diese Welt und ihr Magiesystem funktionieren, aber das lg vermutlich auch daran, dass Nizzara selbst nicht alle Details zu kennen scheint. Als Protagonistin hat sie mich dennoch überzeugt. Trotz ihrer schwierigen Kindheit ist sie zu einer jungen Frau herangewachsen, die bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, für andere einzustehen und sich auch ihrem Vater entgegenzustellen. Besonders die Beziehung zu Dagen und deren Entwicklung fand ich sehr gelungen. Während sie zunächst noch sehr zurückhaltend miteinander umgehen, kommen sie sich im Verlaufe der Geschichte immer näher und man kann die Anziehung beim Lesen förmlich sp+ren. Zwischendurch zieht sich die Handlung allerdings etwas in die Länge. Erst gegen Ende nimmt die Geschichte wieder deutlich an Fahrt auf und mündet in einem starken Cliffhanger. Die leicht düstere Atmosphäre, die sich durch das gesamte Buch zieht, passt dabei sehr gut zur Handlung.

Ein gelungener Auftakt mit einer interessanten Protagonistin und düsterer Atmosphäre. Von mir gibt es daher 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Sechs Freunde, ein Geheimnis und kein Entkommen

Five Survive
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Eigentlich wollten die sechs Freunde einfach nur mit einem alten Campingbus zum Spring Break fahren. Doch plötzlich bleibt das Fahrzeug mitten im Wald liegen, und ohne Empfang können sie keine Hilfe rufen. ...

Eigentlich wollten die sechs Freunde einfach nur mit einem alten Campingbus zum Spring Break fahren. Doch plötzlich bleibt das Fahrzeug mitten im Wald liegen, und ohne Empfang können sie keine Hilfe rufen. Als wäre das nicht schon schlimm genug, wird auf die Gruppe geschossen, sobald sie den Bus verlassen. Über ein Funkgerät teilt der Schütze ihnen mit, dass er sie erst gehen lässt, wenn einer von ihnen sein Geheimnis preisgibt.

Durch den angenehmen und fesselnden Schreibstil der Autorin bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Vor allem zu Beginn ist das Tempo hoch und es passiert so einiges. Im Verlauf der Handlung bleibt die Spannung nicht durchgehend konstant, was ich allerdings nicht unbedingt als negativ empfunden habe, da so Raum für die Charakterentwicklung bleibt. Gerade gegen Ende zieht die Spannung dann noch einmal deutlich an und die Ereignisse überschlagen sich förmlich.
Mit Red ist der Autorin außerdem eine interessante Erzählerin gelungen, deren besondere Sichtweise der Geschichte eine eigene Note verleiht. Auch die Dynamik zwischen den sechs Freunden fand ich gelungen, insbesondere wie sich ihr Verhalten und ihre Beziehungen unter dem zunehmenden Druck verändern. Dazu kommt eine durchgehend düstere Atmosphäre, die gut zur Handlung passt und die Bedrohung jederzeit spürbar macht.

Ein spannender Thriller mit starker Atmosphäre, interessanter Erzählerin und einem packenden Finale. Von mir gibt es daher 4,5 Sterne.

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