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Veröffentlicht am 05.04.2024

Guter Start mit guten Konzepten

Die goldenen Wölfe
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Der Einstieg ins Buch ist mir doch etwas schwerer gefallen als ich erwartet habe.

Jedes Kapitel ist abwechselnd aus der Sicht von einem der 4 Hauptcharaktere geschrieben. Jeder Charakter hat so seine ...

Der Einstieg ins Buch ist mir doch etwas schwerer gefallen als ich erwartet habe.

Jedes Kapitel ist abwechselnd aus der Sicht von einem der 4 Hauptcharaktere geschrieben. Jeder Charakter hat so seine eigene Persönlichkeit und eine entsprechende Backstory bekommen. Richtig gemocht, aber auch nicht unbedingt gehasst, habe ich bis zu einem bestimmten Punkt keinen. Außer vielleicht Zofia. Also was das mögen angeht.
Man hat herausgelesen, dass alle Charaktere eine besondere Beziehung zueinander haben. Das kam in den Unterhaltungen als auch in den entsprechenden Kapiteln, Spitznamen und kleinen erwähnenswerten Details deutlich zum Vorschein. Das fand ich rückblickend doch sehr nett.

Jedes Gespräch, in das Hypnos involviert war sollte einen gewisse humorvollen Unterton haben, was leider leicht erzwungen rüber kam. Auch wenn viele Charaktere darauf eingegangen sind.

Lailas Art zu sprechen war entweder sehr liebevoll oder zickig (?) oder absolut ruhig und ich habe bei den meisten Sätzen nur geraten.

Das Alter aller Charaktere hat sich auch gefühlt bei jedem Dialog geändert. Manchmal dachte ich, ich lese ein Gespräch zwischen 16jährigen, manchmal waren es Mitte 20jährige. Obwohl das tatsächliche Alter aller Beteiligten zwischen 18-22 liegen müsste.
(Ein Anfang 20jähriger leitet eines der erfolgreichsten Hotels in Paris...ok? Eine 18 oder 19jährige ist eine der bekanntesten Cabaret Tänzerinnen der Stadt. Oder des Landes ? I guess so.)

Ich glaube mein größtes Problem waren die Rätsel bzw. die vielen geschichtlichen Hintergründe und Erklärungen. Auch wenn es einerseits sehr interessant war, war es auch teilweise etwas too much information die man verarbeiten musste/sollte um hinterherzukommen.

Die Erzählgeschwindigkeit hat sich im letzten Drittel deutlich angehoben, was wahrscheinlich an den kürzeren Kapiteln lag und ich sehr angenehm fand.

Das Ende hat doch Lust auf mehr gemacht (und ich habe auch schon ca. 1/3 des zweiten Bandes gelesen während ich das hier schreibe).

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Veröffentlicht am 05.04.2024

Kompletter Durchschnitt

Schattenthron 1: Erbin der Dunkelheit
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Ja, ich gebe zu, ich habe es mir nur gekauft, weil Instagram es mir penetrant beworben hat.
Es war nicht so schlecht wie ich vermutet habe, nicht schlechter als andere Bücher, aber auch nicht das berauschendste, ...

Ja, ich gebe zu, ich habe es mir nur gekauft, weil Instagram es mir penetrant beworben hat.
Es war nicht so schlecht wie ich vermutet habe, nicht schlechter als andere Bücher, aber auch nicht das berauschendste, was ich je gelesen habe.

Ich wusste schon vor dem Lesen, dass die Handlung eher schneller vorangetrieben wird, und ich fand das Tempo einerseits sehr angemessen und andererseits hat es gezeigt, dass hinsichtlich der Charaktere und den Beziehungen zueinander viel gefehlt hat.

Die Charaktere an sich waren ok, mehr aber auch nicht. Ich konnte zu keinem eine wirkliche Bindung aufbauen, geschweige den jemanden wirklich mögen oder hassen. Ich habe an einigen Stellen auf einen plötzlichen Tod gewartet, der nicht kam, was aber auch nicht wirklich tragisch ist.

Was mit bzgl. der Charaktere aber gut gefallen hat war die abwechselnde POV Erzählweise. Man hat einen guten Einblick in die Gedanken bekommen, was der Geschichte auf jeden Fall geholfen hat.

Wer entweder Harry Potter (HP) oder Das Reich der sieben Höfe (ACOTAR) gelesen hat, wird hier eine leichte Ähnlichkeit von den Umbren zu den Dementoren (HP) oder dem Suriel (ACOTAR) erkennen können, allerdings ist das nichts, was das Leseerlebnis sehr stört.
Die Affinitäten der Elfen kann auch dem ein oder anderen bekannt vorkommen.

Es gab einige (gute) Plottwists. Besondern am Ende.
Abschließend kann ich nur sagen, dass ich das Buch "ok" fand, nichts was man gelesen haben muss und ich glaube auch nicht, dass man etwas verpasst, wenn man es nicht liest. Ich war mir nicht sicher, ob ich den zweiten Teil auch lesen werde, aber ich denke schon. Irgendwann.

Update April 2024: Habe Teil 2 nicht gelesen. Habe ich auch nicht vor. Habe auch beide Bücher irgendwann letztes Jahr weiterverkauft an jemand, der hoffentlich mehr gefallen und Freude daran findet als ich.

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Veröffentlicht am 05.04.2024

Fragwürdig

Die Mitternachtsbibliothek
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Der einzige Grund, warum es 3,5 und nicht 3 Sterne sind, sind die letzten 100Seiten. Die waren etwas angenehmer zu lesen und angenehmer von der Story her.

Das Buch hat einen leichten Touch von „Selbsthilfebuch“ ...

Der einzige Grund, warum es 3,5 und nicht 3 Sterne sind, sind die letzten 100Seiten. Die waren etwas angenehmer zu lesen und angenehmer von der Story her.

Das Buch hat einen leichten Touch von „Selbsthilfebuch“ ohne als solches betitelt zu sein.
Wenn man sich den Klappentext durchliest, kann man schon erahnen, wohin die Reise geht mit dem Buch, trotzdem war der O-Ton wie oben beschrieben, mehr Selbsthilfe und Therapie, als..eine Geschichte nach Lebenswillen.

Noch ein Aspekt, der mir weniger gefallen hat: Bevor Nora die Entscheidung fasst lieber zu leben als doch zu sterben, lebt sie viele dieser Alternativleben und trifft Menschen, die in ihrem "echten" Leben entweder schon verstorben oder aber in eine anderen Lebensstil verfallen sind. Es ist etwas nach dem Motto "deine Entscheidungen betreffen nicht nur dich, sondern auch die Menschen um dich herum". Das gibt meiner Meinung nach einen falschen Beigeschmack.

Den Hauptcharakter konnte ich leider wenig leiden. Nora ist Mitte 30, aber sie, als auch die Dialoge im Buch, lesen sich eher wie Gespräche zwischen Teens bzw. jungen Erwachsenen.

Ich sehe hier viele Möglichkeiten zur Diskussion. Aber sonst kann ich es dem nicht viel, wenn überhaupt etwas, abgewinnen.

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Veröffentlicht am 05.04.2024

Nichts Ganzes, nichts Halbes

Das Fest der Liebe
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Das war ein solides Buch, allerdings hat hier (leider) nichts wirklich herausgestochen.

Zu allererst fand ich es toll, dass das keine klassische Weihnachtsgeschichte war, sondern Chanukka und das Judentum ...

Das war ein solides Buch, allerdings hat hier (leider) nichts wirklich herausgestochen.

Zu allererst fand ich es toll, dass das keine klassische Weihnachtsgeschichte war, sondern Chanukka und das Judentum stark thematisiert wurden. Ich denke das könnte für viele interessant sein, die mit diesen Themen und Feiertagen nicht vertraut sind. Ich hoffe solche Geschichten finden sich in Zukunft mehr im Buchhandel.

Gut fand ich auch die Repräsentation von Rachel und ihrer Erkrankung und wie dies nochmal schön zeigt, dass man Menschen ihre Krankheiten und Probleme nicht direkt ansieht.

Toby war absolutes gold!! Eine ganze tolle Dame!!

Ich fand es sehr toll, dass wir hier keine giftigen Ex-Partner hatten oder jemanden, der aktiv die Beziehung der zwei Hauptcharaktere sabotiert hat. Selbst der große "3rd-Act-Break Up" war wenig dramatisch und sehr nachvollziehbar meiner Meinung nach.

Alles andere war, wie anfangs bereits erwähnt, solide, aber nichts was sehr heraussticht. Ich würde es dennoch für die empfehlen, die eine nette Feiertagsgeschichte lesen möchte, die nicht sich nicht hauptsächlich um Weihnachten dreht und gleichzeitig in andere Kulturen reinschnuppern möchten.

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Veröffentlicht am 05.04.2024

Das war aller höchstens ein Versuch von "etwas"

Der schönste Zufall meines Lebens
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Ich glaube ich bin mit den falschen Erwartungen an das Buch rangegangen.

Wir begleiten hier eine Anfang 30jährige, Penny, auf der Suche nach ihrem Glück und der Liebe. Alles schön und gut.
Pennys Kinderwunsch, ...

Ich glaube ich bin mit den falschen Erwartungen an das Buch rangegangen.

Wir begleiten hier eine Anfang 30jährige, Penny, auf der Suche nach ihrem Glück und der Liebe. Alles schön und gut.
Pennys Kinderwunsch, bis auf die Frustration dass ihr die endgültige Entscheidung abgenommen wurde, konnte ich teilweise nicht nachvollziehen. Ich glaube das einzig Gute am Kinderwunsch war für mich, dass sie Mutter werden wollte und das nicht von einem Mann abhängig gemacht hat.

Die Kommunikation zwischen den Charakteren, vor allem zwischen Penny und den Männern, war einer der Punkte, die ich sehr erfrischen fand! Vor allem die Kommunikation, wenn es um intime Details ging. Es war offen, nicht peinlich. Es wurde nicht drumherum geredet.
Vielleicht war das auch einer der Punkte, die mich etwas enttäuscht haben. Denn wenn es darum ging, ernsthaft zu reden und Sachen anzusprechen, bei denen es sich nicht um Sex dreht und vielleicht eher auf einem Missverständnis beruhen, ist die notwendige Kommunikation flöten gegangen. Sehr schade.

Die Männer, mit denen sich Penny im Laufe des Buches trifft und auf die eine oder andere Weise eine Beziehung führt, fand ich alle ok bis unsympathisch.
Ganz besonders Fransesco. Einige Aussagen seinerseits waren für mich ein absolutes no-go, deswegen konnte ich zum Schluss auch nicht ganz verstehen, wie die beiden am Ende doch zusammengekommen sind, auch wenn das absehbar war. Ich hatte auch das Gefühl, es herrscht eine gewisse Doppelmoral in dieser Beziehung, auch wenn es fairerweise von beiden Seiten kam. Auch hier wieder eine fehlende Kommunikation.

Am erfrischendsten fand ich Thomas! Er hat anfangs sehr klar kommuniziert was für eine Art Beziehung und Mann er ist.
Seine Beziehung mit Lizzo (???!!?!?) war auch…überraschend?

Man muss es Penny jedoch zugute heißen, dass sie mit allen Männern ein abschließendes Gespräch geführt hat, auch wenn die das Friede-Freude-Eierkuchen-Happy End auch wieder überraschend fand.

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