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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.06.2026

Starke Prämisse, teilweise schwache Umsetzung

If Books Could Kill
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Die besondere Prämisse des Romans mit dem Genre-Mix aus Romance und Thriller hat mich sofort neugierig gemacht und ich war gespannt darauf, wie das aussehen könnte.
Schon beim Einstieg in den Roman merkt ...

Die besondere Prämisse des Romans mit dem Genre-Mix aus Romance und Thriller hat mich sofort neugierig gemacht und ich war gespannt darauf, wie das aussehen könnte.
Schon beim Einstieg in den Roman merkt man, dass er vor allem humorvoll geschrieben wurde, was mir auch gut gefallen hat. Auch die Prämisse mit der "Magie" und dem Wunsch wurde am Anfang gut umgesetzt und der ganze erste Teil liest sich sehr schnell und angenehm.
Die Dialoge sind zum Großteil echt lustig und es gibt viele Meta-Referenzen zu Tropes und Klischees in Büchern, die ich unterhaltsam fand.
Leider hatte ich aber auch einige Probleme mit der Umsetzung, zum einem mit dem Erzähltempo, da es einige Längen gab, wo ich echt gelangweilt war und auf der anderen Seite spannende Stellen viel zu schnell erzählt wurden. Generell war der Plot in der Mitte des Buches sehr sprunghaft.
Außerdem waren mir die Charaktere alle zu flach, sodass ich nicht wirklich emotional involviert war und es mir dadurch irgendwie egal war, was mit ihnen passiert.
Das ist schade, weil die Geschichte echt großes Potenzial hat. Als Film könnte ich es mir auch richtig gut vorstellen.

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Veröffentlicht am 08.06.2026

Süß und leicht

Worst Date Ever (Knisternde RomCom von der erfolgreichen Autorin Kasie West)
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Mir hat das Buch insgesamt ganz gut gefallen. Es ist eine leichte, süße Liebesgeschichte für zwischendurch und hat eigentlich meine Erwartungen gut erfüllt.
Der Schreibstil liest sich sehr angenehm und ...

Mir hat das Buch insgesamt ganz gut gefallen. Es ist eine leichte, süße Liebesgeschichte für zwischendurch und hat eigentlich meine Erwartungen gut erfüllt.
Der Schreibstil liest sich sehr angenehm und flüssig und auch der Humor kam gut bei mir an. Margot und Oliver sind beide interessante und authentische Figuren und die Spannung bzw. die Gefühle zwischen ihnen wurden glaubhaft aufgebaut, besonders durch ihre Gegensätze.
Besonders gut fand ich, dass nicht nur die Liebesgeschichte sondern auch Margots persönliche Entwicklung, ihre Karriere und die Beziehung zu ihrer Familie im Vordergrund standen und die Geschichte so noch interessanter und lebendiger machte. Die Entwicklung, die sie im Laufe des Buches aufgrund ihrer Lebenskrise durchmacht, hat dem Buch noch mehr Tiefe gegeben.
Nur hätte ich gern noch ein bisschen mehr über Oliver gewusst.
Ansonsten war das Buch für mich perfekt für zwischendurch und ich werde auf jeden Fall nach weiteren Büchern der Autorin Ausschau halten.

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Veröffentlicht am 02.06.2026

Poetisch, emotional und atmosphärisch

Weißer Sommer
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Der Roman handelt von Alma und Théo, die zusammen im Sommer in Frankreich sind, um nach 4 Jahren Beziehung zu überlegen, ob sie sich noch eine Chance geben oder ob es endgültig vorbei ist. Dabei wird in ...

Der Roman handelt von Alma und Théo, die zusammen im Sommer in Frankreich sind, um nach 4 Jahren Beziehung zu überlegen, ob sie sich noch eine Chance geben oder ob es endgültig vorbei ist. Dabei wird in Rückblicken aus beiden Perspektiven erzählt, wie sie sich kennenlernen, verlieben und voneinander distanzieren.
Besonders gut hat mir der Schreibstil gefallen, der für einen Debütroman wirklich beeindruckend ist. Die malerische und poetische Sprache lässt einen mit beiden Hauptfiguren mitfühlen.
Insgesamt hat der Roman für mich wirklich perfekt eingefangen, wie es sich anfühlt Mitte/ Ende zwanzig zu sein. Die Sorgen, Unsicherheiten, die Zerrissenheit und die Angst davor, sich festzulegen oder falsche Entscheidungen zu treffen. Als jemand, der auch gerade in dieser Phase des Lebens ist, konnte ich mich in vielen Dingen wiederfinden. Auch das Ende fand ich sehr gut gelungen.
Alma und Théo sind sehr interessante und komplexe Charaktere, die sehr authentisch und realistisch wirken, wobei ich sagen muss, dass ich Alma nicht so mochte, da sie ein bisschen zu selbst-zentriert und unempathisch auf mich wirkte. Trotzdem hat mir auch ihre Perspektive der Geschichte gefallen.
Ich hätte mich nur noch ein bisschen mehr Struktur gewünscht, da ich es teilweise ein bisschen verwirrend fand mit den Zeitsprüngen.
Ich würde den Roman auf jeden Fall weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 01.06.2026

Zum Wohlfühlen aber langatmig

The House Witch 1
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Das Konzept des Buches hat mir richtig gut gefallen und ich muss sagen, dass die versprochene gemütliche und magische Atmosphäre wirklich gut gelungen ist. Auch das Magie-System ist interessant und passt ...

Das Konzept des Buches hat mir richtig gut gefallen und ich muss sagen, dass die versprochene gemütliche und magische Atmosphäre wirklich gut gelungen ist. Auch das Magie-System ist interessant und passt gut zu der Mittelalter-Welt. Sehr schön finde ich auch, wie teilweise Klischees umgedreht wurden und die Hauptperson ein Mann ist, dessen magische Fähigkeiten sich auf "Hausarbeit" und Care-Arbeit beschränken. Die Idee finde ich wirklich super.
Leider hat mich die Umsetzung des Konzeptes letzten Endes nicht komplett überzeugt. Hauptsächlich da ich es insgesamt relativ langatmig fand. Natürlich muss im ersten Teil einer Reihe auch viel Worldbuilding gemacht werden, aber für 600 Seiten war für mich nicht genug Story dabei und man hätte es um mindestens 200 Seiten kürzen können. Außerdem hat sich der Schreibstil, das Verhalten einiger Charaktere und der Humor teilweise eher wie ein Jugendbuch und nicht wie für Erwachsene angefühlt, was ich so auch nicht erwartet habe.
Insgesamt hat das Buch und die Reihe auf jeden Fall Potenzial, aber ich denke nicht, dass ich den nächsten Teil lesen werde.

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Veröffentlicht am 20.05.2026

Schöne Atmosphäre, aber leider einige Schwächen

Der Sommer, der uns blieb
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Der Roman handelt von Pia, Britta und Martin, die zur Schulzeit beste Freunde waren, und sich nach 20 Jahren wieder sehen und endlich darüber sprechen, was damals zum Ende der Freundschaft geführt hat. ...

Der Roman handelt von Pia, Britta und Martin, die zur Schulzeit beste Freunde waren, und sich nach 20 Jahren wieder sehen und endlich darüber sprechen, was damals zum Ende der Freundschaft geführt hat.
Die idyllische Kleinstadt-Atmosphäre, die im Buch beschrieben wird, hat mir gut gefallen, ebenso die Rückblicke in die 90er Jahre, wo richtig Nostalgiegefühle aufkommen.
Die Hauptcharaktere Pia, Britta und Martin sind auch an sich gut gelungen, wobei noch mehr Unterschiede im Erzählstil gut gewesen wären, um die Perspektivwechsel noch klarer zu machen.
Der Anfang des Buches hat mir noch gut gefallen und hat genau meine Erwartungen getroffen. Leider wurde die Geschichte aber zunehmend klischeehaft und viele Wendungen waren sehr vorhersehbar. In der zweiten Hälfte wurden manche Konflikte und Aussprachen unnötig und künstlich herausgezogen. Dazu hat mir auch noch ein bisschen mehr emotionale Tiefe gefehlt.
Mein größtes Problem war allerdings der Schreibstil, der irgendwie überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen hat. Besonders die vielen Metaphern haben mich sehr gestört, da sie nicht richtig passten oder sich immer wiederholt haben. Da bin ich wirklich enttäuscht, denn wenn man ein paar Sachen gekürzt und den Schreibstil noch ein bisschen überarbeitet hätte, wäre es für mich ein solider Urlaubsroman gewesen, aber so war ich während der zweiten Hälfte doch eher genervt die meiste Zeit. Sehr schade!

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