Eher enttäuschend als fesselnd
Der Trip – Du hast dich frei gefühlt. Bis er dich fand.“Der Trip” ist in meinen Augen ein sehr schwacher Strobel, da das gesamte Buch über keinerlei wirkliche Spannung erzeugt werden kann.
Evelyn ist Mitte fünfzig, forensische Psychologin und seit dem Verschwinden ...
“Der Trip” ist in meinen Augen ein sehr schwacher Strobel, da das gesamte Buch über keinerlei wirkliche Spannung erzeugt werden kann.
Evelyn ist Mitte fünfzig, forensische Psychologin und seit dem Verschwinden ihres Bruders vor zwei Jahren auf einem absteigenden Ast. Nun arbeitet sie mit ihrem Ermittlerkollegen und gleichzeitigem Ex-Freund an einem Fall eines Serienmörders, dessen Phantombild verdächtig aussieht wie ihr verschwundener und totgeglaubter Bruder. Wir beobachten Evelyn dabei, wie ihre eigene psychische Verfassung immer weiter abnimmt und wie sie dennoch versucht den Fall auf eigene Faust zu lösen, immer gefangen zwischen der Hoffnung ihren Bruder lebend zu finden und dem Wunsch, dass er nicht der Täter ist.
Bevor sich in der zweiten Hälfte des Buches ein wirrer Road Trip entfaltet, ist fast jede Szene davor repetitiv und beinah unlogisch. Dabei treffen wir auf bekannte und unbekannte Gegenspieler und sollen fleißig auf eine Falsche Fährte gelockt werden, damit kurz vor Ende alles einfach verpufft. Es findet keine richtige Auflösung statt, keine wirkliche Erklärung für das was passiert ist und vor allem dafür wie unprofessionell Evelyn sich verhält.
Mir ist es in der Gesamtheit etwas zu undurchdacht und zusammengewürfelt und hat mich eher enttäuscht als gefesselt.