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Veröffentlicht am 08.05.2019

Ein afrikanisches Märchen

Die Frauen von Salaga
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In dem Buch die Frauen von Salaga geht es um die zwei Frauen, Aminah und Wurche. Zunächst lernen wir beide Frauen kennen, ihre Lebensumstände, ihre Familien und ihre Persönlichkeiten. Beide könnten nicht ...

In dem Buch die Frauen von Salaga geht es um die zwei Frauen, Aminah und Wurche. Zunächst lernen wir beide Frauen kennen, ihre Lebensumstände, ihre Familien und ihre Persönlichkeiten. Beide könnten nicht unterschiedlicher sein. Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht der Frauen erzählt. Im Laufe des Buches treffen die beiden aufeinander.

Ich muss sagen, dass mir Aminah auf Anhieb sympathischer war. Zu Wurche habe ich keinen richtigen Zugang gefunden und sie blieb für mich blass. Dies kann auch an dem sehr neutralen und emotionslosen Schreibstil der Autorin liegen. Dadurch ließ sich die Geschichte sehr schnell lesen. Schade fände ich, dass teilweise Dinge nur kurz angerissen werden und nicht richtig ausgeführt wurden. Ein paar mehr Erklärungen und Beschreibungen wären schön gewesen.

Dennoch ist das Buch durchaus informativ. Man erhält einen Eindruck von dem Ghana des 19. Jahrunderts. Das Thema des Sklavenhandels wird stark thematisiert. Zumindest eine der zwei Frauen erlebt ein Märchen auch wenn der Schreibstil nicht wirklich märchenhaft ist. Ich empfehle dieses Buch allen, die an afrikanischerer Literatur interessiert sind.

Ich vergebe 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 23.04.2019

Rätsel

Vaticanum
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Bei Vaticanum handelt es sich um den dritten in Deutschland erschienenen Band rund um den Historiker Tomás Noronha. Die Vorgänger sind „Das Einstein Enigma“ sowie „Der Schlüssel des Salomon“. Die Teile ...

Bei Vaticanum handelt es sich um den dritten in Deutschland erschienenen Band rund um den Historiker Tomás Noronha. Die Vorgänger sind „Das Einstein Enigma“ sowie „Der Schlüssel des Salomon“. Die Teile können jedoch unabhängig voneinander gelesen werden.

Noronha soll sich im Auftrag des Vatikans in die Katakomben begeben und dort die Grabstätte des Apostels Petrus zu untersuchen. Zeitgleich wird der Papst vom Islamischen Staat entführt und soll um Mitternacht hingerichtet werden. Daraufhin ermittelt der Historiker und Code-Experte auf eigene Faust und sucht nach Hinweisen, um den Papst zu retten.

Obwohl ich die Vorgänger nicht gelesen habe, bin ich sehr gut in die Geschichte reingekommen. Die ganze Handlung spielt sich innerhalb 24 Stunden ab wodurch sich ein Spannungsbogen ergibt. Wir begleiten Noronha bei seinem Ermittlungen und beim lösen diverser Rätsel. Es ergeben sich auch Möglichkeiten zum selber knobeln. Aufgrund der Dicke des Buches kommt es auch zu Längen, nichtsdestotrotz konnte mich das Buch gut unterhalten. Vor allem erhält man sehr viele Infos über den Vatikan und seine Machenschaften wie beispielsweise Geldwäsche oder Steuerhinterziehung. Man erfährt nicht nur etwas über die katholische Kirche an sich sondern auch über die Bibel. Das fand ich sehr spannend und man konnte auch noch was Neues lernen wie beispielsweise die verschiedenen Prophezeiungen. Einzig die Charaktere fand ich teilweise nicht gut ausgearbeitet und dadurch blieben sie blass. Zudem war mir der Plot stellenweise zu konstruiert, denn Noronha hatte doch immer sehr viel Glück ;)

Nichtsdestotrotz ein spannender Roman, der mich neugierig auf die anderen Bände gemacht hat.

Veröffentlicht am 14.04.2019

Der Tiefgang fehlt

Wild Hearts - Kein Blick zurück
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Sowohl das Cover als auch die Leseprobe hatten mich überzeugt, sodass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Ich hatte die Vermutung einen New Adult Roman abseits vom Klischee mit viel Gefühl und Tiefgang ...

Sowohl das Cover als auch die Leseprobe hatten mich überzeugt, sodass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Ich hatte die Vermutung einen New Adult Roman abseits vom Klischee mit viel Gefühl und Tiefgang zu bekommen. Doch leider hat letztendlich genau das gefehlt.

In dem Buch geht es um Sawyer und Finn, die sich kennenlernen, nachdem Sawyer vor ihrem gewalttätigen Vater flüchtet und sich in Outskirts ein neues Leben aufbauen will. Schnell merkt man, dass auch Finn etwas aus seiner Vergangenheit verarbeiten muss.

Die beiden kommen sich schnell näher und es kommt zu einigen erotischen Szenen. Obwohl Sawyer in einer streng konservativen Familie aufgewachsen ist, hat sie Finn gegenüber überhaupt keine Hemmungen und lässt sich auf alles ein. Das fand ich leider sehr unglaubwürdig. Auch gab es zwischen den beiden kaum Gespräche, sondern es hat sich immer alles um das Sexuelle gedreht. Insgesamt fand ich das alles sehr oberflächlich.

Stellenweise konnte mich das Buch unterhalten, doch ich habe von der Geschichte wirklich mehr erwartet. Ich bin gespannt, ob es Teil 2 schafft tiefgründiger zu werden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Gefühl
Veröffentlicht am 07.04.2019

Das Ende enttäuscht

Einer wird sterben
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Bei „Einer wird sterben“ handelt es sich um einen Psychothriller der anderen Art. Insgesamt ist das Buch sehr ruhig und es passiert nicht allzu viel. Man wird langsam in die Geschichte eingeführt und erhält ...

Bei „Einer wird sterben“ handelt es sich um einen Psychothriller der anderen Art. Insgesamt ist das Buch sehr ruhig und es passiert nicht allzu viel. Man wird langsam in die Geschichte eingeführt und erhält bruchstückhaft neue Informationen. Am Anfang hat mir das noch sehr gut gefallen, doch zum Ende hatte ich das Gefühl, dass sich die Geschichte im Kreis dreht und nicht wirklich vorankommt. Insgesamt fehlen die Thrill-Elemente, nichtsdestotrotz findet ein subtiler Psychoterror statt.

Leider hat mir das Ende überhaupt nicht gefallen. Es war viel zu konstruiert, unglaubwürdig und schlicht an den Haaren herbeigezogen. Das hat leider keinen Gesamteindruck getrübt. Die erste Häfte des Buches hat mich sehr gut unterhalten und dann wurde es leider immer schwächer. Insgesamt ein durchschnittliches Buch.

Veröffentlicht am 01.04.2019

Unvorhergesehene Wendungen

The Hurting
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Bei „The Hurting“ handelt es sich um einen düsteren Jugendroman. Die Geschichte spielt sich in Norwegen ab und ist sehr atmosphärisch und emotional geschrieben. Man könnte es auch als wortgewandt beschreiben. ...

Bei „The Hurting“ handelt es sich um einen düsteren Jugendroman. Die Geschichte spielt sich in Norwegen ab und ist sehr atmosphärisch und emotional geschrieben. Man könnte es auch als wortgewandt beschreiben. Die Story an sich ist sehr rau und beklemmend. Auch das Setting passt perfekt dazu und die Einsamkeit Norwegens wird erschreckend real beschrieben.

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt und dadurch bekommt man einen Einblick in die Gedanken Der Hauptprotagonistin, Nell. Sie verliebt sich in einen Jungen, Lukas. Doch schnell erfährt der Leser, dass mit ihm etwas nicht stimmt.

Leider muss ich sagen, dass mir alle Charaktere ziemlich unsympathisch waren und ich mich mit keinem so Recht identifizieren konnte. Dabei hat vor allem Nells Naivität beigetragen, die schwer zu ertragen war.

Positiv anzumerken ist, dass wir hier mal eine andere Art von Jugendbuch haben und es sich vom dem Trilogie Einheitsbrei absetzt. Des Weiteren haben mir die unvorhergesehenen Wendungen gefallen. Ich hätte nicht erwartet, dass sich die Geschichte so entwickeln würde.

Insgesamt ein durchaus lesenswerter Jugendroman, auch wenn es kein Lieblingsbuch von mir wird. Insgesamt vergebe ich 3,5 Sterne.