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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2026

Mehr Schein als sein

The Woman in Suite 11
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Joar, das Cover ist nichts großartiges, passt somit aber recht gut zu meinem Gesamteindruck des Buches.
Es ist definitiv empfehlenswert erst Band 1 zu lesen. Man könnte dieses Buch zwar unabhängig probieren, ...

Joar, das Cover ist nichts großartiges, passt somit aber recht gut zu meinem Gesamteindruck des Buches.
Es ist definitiv empfehlenswert erst Band 1 zu lesen. Man könnte dieses Buch zwar unabhängig probieren, aber es bleibt der schale Geschmack, dass einem Informationen fehlen und irgendwie ist das auch so.
Ich mochte bisher Bücher der Autorin, aber dieses hier war doch leider nur mittelmäßig. Das Gefühl ließ mich nicht los, dass Ruth Ware den LeserInnen nicht zutraut, sich Umstände zu merken. So gab es permanente Wiederholungen, die mich dermaßen triggerten, das ich bald eine Art Wut beim Lesen entwickelte. Das wurde durch die beiden weiblichen Hauptcharaktere nicht besser, denn diese Frauen sind wirklich nervtötend unsympathisch und von sich selbst überzeugt, dass mein Widerwille weiter anschwoll.
Und dennoch würde ich die Story als solide betiteln. Es gibt ein paar Spannungskurven, die gerade Thriller-Neulinge gut ins Genre einführen, für alte Hasen jedoch ausgelutscht sind.
Der Schreibstil bleibt wie gewohnt flüssig und ich kam zügig voran.
Fazit: Thriller-EinsteigerInnen und Lesende, die öfter das Buch zur Seite legen und Tage dazwischen nicht zum Lesen kommen, können dieses Exemplar durchaus lesenswert finden. Ansonsten ist es eine leichte Story, mit anstrengenden Frauen, die jedoch Spannungsbögen enthält.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Ein Roman mit wirklich widerlichen Momenten

Das Beste sind die Augen
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Dieses Cover ist magisch, aber auch schon irgendwie eklig... und vom Buchschnitt fühlte ich mich ständig beglotzt. Es bleib definitiv in Erinnerung.

So ergeht es mir auch mit dem Inhalt.
Ich musste ...

Dieses Cover ist magisch, aber auch schon irgendwie eklig... und vom Buchschnitt fühlte ich mich ständig beglotzt. Es bleib definitiv in Erinnerung.

So ergeht es mir auch mit dem Inhalt.
Ich musste erstmal etwas differenzieren, nachdem ich nach einigen Rezensionen die ich las, mir das Buch zulegte. Es ist für mich definitiv kein Horror-Roman im klassischen Sinne, sondern ein Roman mit zwischenzeitlich sehr magenhebenden Beschreibungen. Also ein Fünf-Gänge-Menü während des Lesens empfehle ich nicht, vielleicht ein paar Atemübungen gegen Übelkeit.
Dennoch machen solche Seiten des Buches maximal 15 Prozent aus. In der anderen Zeit war ich damit beschäftigt, Jiwons-Leben zu verfolgen, oder eher, wie es Stück für Stück auseinanderbricht. Sie, als Hauptcharakter, ist für mich super interessant, aber ich hege keine große Sympathie. Das macht nichts, denn ihre Obsession und gleichzeitig ihre Zerbrechlichkeit sind ein faszinierendes und gleichzeitig erschreckendes Schauspiel. Irgendwie läuft man blindlings (Wortwitz) auf den Showdown zu. Das mochte ich.
Ein paar Kleinigkeiten störten mich, wie z.B. das die Einzimmerwohnung aus Wohnzimmer und Schlafzimmer bestand. Ich würde mir tatsächlich bei Übersetzungen wieder mehr Zeit für Lektorate/Korrektorate wünschen.
Fazit: Wer nicht mit den falschen Vorstellungen an dieses Buch herangeht, kann sich überzeugt zum Ende hinekeln, um einen spannenden Showdown zu erleben, auch wenn dieser einige Fragen offen lässt.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Wow, mich hat die Atmosphäre voll mitgerissen

Die Frauen von Faraday House
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Das Cover passt sehr gut zum Buch, jedoch war es hier der Klappentext, welcher mich sofort ansprach.

Ich kann gar nicht recht erklären, was mich so sehr an diesem Buch fesselte. Am Besten lässt es sich ...

Das Cover passt sehr gut zum Buch, jedoch war es hier der Klappentext, welcher mich sofort ansprach.

Ich kann gar nicht recht erklären, was mich so sehr an diesem Buch fesselte. Am Besten lässt es sich vielleicht mit einem Zitat daraus erklären:
"Ein bestimmter Tonfall oder eine auf dem Klavier gespielte Note zum Beispiel kann bei dem einen Menschen stark nachschwingen, während sie es bei einem anderen nicht tut."

Fakt ist, ich mochte die Hauptprotagonistin Emeline von Zeile eins an, obwohl sie anfangs meinte, außer äußerst attraktiv zu sein, keine weiteren guten Attribute oder Fähigkeiten zu besitzen. Sie ist jung und verliebt... und wird gegen ihren Willen einem Anderen versprochen.
Schon die Hinreise ist bedrückend, allerdings ein Spaziergang im Gegensatz zu dem, was sie in Faraday House erwarten soll.
Und hier schwang die beklemmende und düstere Atmosphäre so stark in mir nach, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen mochte. Auf knapp 450 Seiten hat mich nicht eine gelangweilt und das obwohl doch sogar romatische Emotionen involviert sind. Ich bin begeistert.
Fazit: Ein Regency-Roman wäre mir wahrscheinlich zu banal gewesen, aber der Gothic-Anteil untermalt die Geschichte wunderbar. Zwischen dem Unfassbaren und dem Unerträglichen ein wahrer Lesegenuss, der hoffentlich noch eine Menge LeserInnen begeistern wird. Für mich ein Highlight!!!

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Spannender Reihenauftakt

Die Insel der besonderen Kinder
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Dieses Cover lächelte mich schon seit ewigen Zeiten an und dennoch musste ich den Hype erstmal abflauen lassen, um mich einiger Maßen unvoreingenommen an die Geschichte heranzutasten.
Und das war auch ...

Dieses Cover lächelte mich schon seit ewigen Zeiten an und dennoch musste ich den Hype erstmal abflauen lassen, um mich einiger Maßen unvoreingenommen an die Geschichte heranzutasten.
Und das war auch gut so. Ich hatte keinen Plan wohin die Reise geht, was mich erwartet und worauf ich mich einlassen. In einigen Punkten war ich wirklich froh, denn es kommen geschichtliche Ereignisse darin vor, die mich abgeschreckt hätten und mir die Leselust entgültig madig gemacht hätten.
Von daher werde ich nichts spoilern. Es sei dennoch so viel verraten, dass die Schreibweise unglaublich angenehm ist, eben im Jugendbuchstil und mich mitreißen konnte.
Jacob (der Hauptcharakter) lässt mich in vielerlei Hinsicht mitfiebern. Der Ärmste steht oft zwischen den Stühlen, wird hintergangen, eingeladen, missverstanden und das alles in der schlimmsten Phase, im Teenageralter. Dafür macht er das sehr gut und nachvollziehbar.
Fazit: Ich vermute, dass es hier wohl kaum noch jemanden gibt, der das Buch nicht kennt, aber solltest du dazu gehören, lass dich entführen - ich habe einiges nicht kommen sehen - und tauche ab aus dem Alltag. Dafür ist es wirklich wie gemacht.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Planlos nach dem Lesen

Wir haben keine Antimemetik-Abteilung
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Gestolpert bin ich über das Buch nicht wegen seines Covers (es ist zwar passend, jedoch spricht es mich nicht besonders an), sondern wegen des Titels. Daran blieb ich hängen und studierte den Klappentext. ...


Gestolpert bin ich über das Buch nicht wegen seines Covers (es ist zwar passend, jedoch spricht es mich nicht besonders an), sondern wegen des Titels. Daran blieb ich hängen und studierte den Klappentext. Auch dieser war irgendwie faszinierend und ich wollte diese gefährlichen Ideen kennenlernen, die öfter eine Leere in meinem Gehirn hinterlassen und ich sie im nächsten Moment vergessen habe.
Das Konzept hat funktioniert, allerdings anders als erhofft.
Leider muss ich zugeben, ich habe keine Ahnung, was ich da gelesen habe. Gar keine. Vielleicht reicht mein Grips dafür nicht, oder ich konnte mich nicht darauf einlassen, oder aber es sind Wort-Kombinationen im Buch, die einen danach alles vergessen lassen, weil es das alles doch gibt und mir die Antimemetik-Abteilung ein Streich gespielt hat. Ich bin absolut planlos.
Nur soviel weiß ich, der Schreibstil ist angenehm, auch wenn merkwürdig Begriffe verwendet werden, die mich oft irritierten. Damit rechnete ich allerdings bei einem Roman mit Sci-Fi-Richtung.
Fazit: Aufgrund dessen, dass ich nur eine Ahnung habe, was dieses Buch mir sagen wollte, kann ich keine große Leseempfehlung aussprechen. Aber vielleicht steigst du ja dahinter und kannst es mir dann erklären - ein Versuch ist es wert.

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