Platzhalter für Profilbild

berlinerbucheule

Lesejury Profi
offline

berlinerbucheule ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit berlinerbucheule über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.04.2026

Ich fands unterhaltsam

Das Spiel
0

Der Titel und der Klappentext sprachen mich eher an als das Cover. Aber es ist passend zum Inhalt.
Es ist ultra schwierig was zu dem Buch zu schreiben, was nicht gleich Erwartungen schürt, oder Klischees ...

Der Titel und der Klappentext sprachen mich eher an als das Cover. Aber es ist passend zum Inhalt.
Es ist ultra schwierig was zu dem Buch zu schreiben, was nicht gleich Erwartungen schürt, oder Klischees im Kopf festigt.
Ich war begeistert. Ein bisschen wie Big Brother, nur extremer und mit "bildschönen" Menschen, welche auch gerade wegen ihres Äußeren gecastet wurden.
Ich erwartete irgendwie mehr Zickereien unter den Mädels und Rumgegockel unter den Kerlen, aber so niveaulos ist das Buch nicht. Es sind viel mehr subtile Andeutungen und menschliche Vergehen, die hier sowohl einen Zusammenhalt fördern, andererseits auch Konflikte schüren. Und niemand darf über sein Leben außerhalb dieser Show sprechen. Dies und Challenges treiben das Buch voran und hetzen natürlich gegeneinander auf.
Ich bin gerne Zaungast bei solch zwischenmenschlichen Interaktionen, daher fand ich die Entwicklungen der Charaktere super spannend. Tatsächlich wird weniger geschnackselt als gedacht... ich mochte es, dass die Autorin da kreativer wurde.
Fazit: Es machte mir Spass die Hausbewohner in guten und schlechten Zeiten zu beobachten und zu begleiten. Vom Schmunzeln übers Augen rollen bis hin zu Upps-Momenten war alles dabei. Ich wurde bestens unterhalten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.04.2026

Fühlt sich nach Abklatsch an

Die Ehefrau – Was hat sie zu verbergen?
0

Das Cover ist relativ unspektakulär, aber auf den Inhalt kommt es bekanntlich an.

Dieser wiederum konnte mich leider auch nicht wirklich abholen. Mein erstes Buch der Autorin, welches mir nicht gefiel.
Warum? ...

Das Cover ist relativ unspektakulär, aber auf den Inhalt kommt es bekanntlich an.

Dieser wiederum konnte mich leider auch nicht wirklich abholen. Mein erstes Buch der Autorin, welches mir nicht gefiel.
Warum?
Ich hatte das Gefühl einen Abklatsch von Colleen Hoover's "Verity" zu lesen. Andere Namen, andere Umgebung, aber viel Ähnlickeit.
Dementsprechend ist es für mich super schwierig hier zu differenzieren.
Die weiblichen Figuren sind durch die Bank weg sehr naiv, oberflächlich und schwer nachvollziehbar für mich. Der Hahn im Korb machte es auch nicht besser. Das Setting mochte ich, ein Haus relativ abgeschnitten und immer mal wieder isoliert.
Ansonsten wartete ich nur auf den Showdown um zu sehen, wer überlebt und wer geht hops... und wer taucht unverhofft auf.
Fazit: Wer eine Geschichte in diese Richtung lesen mag, sollte meiner Meinung nach eher zu "Verity" greifen. "Die Ehefrau" wirkte ziemlich schwach für mich, wobei es nicht ganz frei von Spannungsmomenten ist und ich mich ab und zu herrlich aufregen konnte.
Mehr als ein "solide" kann ich hier nicht geben, aber vielleicht wirds ja genau dein Buch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.03.2026

Ein toller Wohlfühlroman mit kriminalistischem Anteil

Vier Hunde und ein Todesfall
0

Ich mag das kleine verpeilte Kerlchen auf dem Cover, dennoch hätte ich mir eine etwas ausgefeiltere Variante gewünscht.

Der zweite Band, rund um die Hobbydetektive Willi, Bruno, Elivis, Lukas und Lenka, ...

Ich mag das kleine verpeilte Kerlchen auf dem Cover, dennoch hätte ich mir eine etwas ausgefeiltere Variante gewünscht.

Der zweite Band, rund um die Hobbydetektive Willi, Bruno, Elivis, Lukas und Lenka, ist abermals ein Buch der Autorin, wo ich das Gefühl habe, nach Hause zu kommen.
Die meisten Charaktere hätte ich gerne auch im wahren Leben um mich herum, dabei ist jung und alte vertreten, das finde ich richtig gut.
Im derzeitigen Fall geht es um Dognapping und mir als Hundemama würde ebenfalls das Herz bluten, wenn einer meiner Vierpfötler gemopst werden würde. Von daher fieberte ich natürlich mit.
Allerdings würde ich das Genre nicht ganz als Kriminalroman betiteln, sondern eher als Roman mit kriminalistischem Anteil.
Der erste Band schien mir etwas rasanter, während wir hier viel zwischenmenschlich unterwegs sind.
Es macht trotzdem Spass, eben weil jede/r so seine/ihre Eigenheiten hat, aber der Fokus fehlte mir ab und an ein bisschen.
Fazit: Nicht nur Hundeliebhaber kommen auf ihre Kosten, denn es gibt noch den Todesfall. Ob alles miteinander zusammenhängt, musst du selbst herausfinden. Auf jeden Fall werden dir Willi und ihre Hobbydetektive dabei amüsante Lesemomente bereiten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.03.2026

Spannendes Lesevergnügen für jung und alt

Mika Mysteries - Die Spur der Meisterdiebin
0

Das Cover von Band 2 passt super zur Story und bleibt der Reihe optisch treu. Ich mags.
Kaum schlug ich das Buch auf und las die ersten Zeilen, war ich sofort wieder in Mikas Schatten. Ich liebe dieses ...

Das Cover von Band 2 passt super zur Story und bleibt der Reihe optisch treu. Ich mags.
Kaum schlug ich das Buch auf und las die ersten Zeilen, war ich sofort wieder in Mikas Schatten. Ich liebe dieses kluge Waisenmädchen, dass loyal, schlau und mutig, aber nicht naseweis, ist. Dieser Fall ist erneut spannend, verzwickt sowie unvorhersehbar. Auch wenn einige Rollen ein Bauchzwicken verursachen, kommt man nicht dahinter, wohin die Reise geht. Sobald man es erahnt, gehts Schlag auf Schlag und ließ mein kriminalistisches Herz mitfiebern.
Und dennoch ist bisher nicht alles aufgedröselt, so dass ich mich auf einen weiteren Band freue und natürlich auf mir liebgewonnene Charaktere.
Ich würde die Buchreihenfolge empfehlen, auch wenn der Fall vom ersten Band unabhängig ist. Die Charaktere schleppen ihre Päckchen mit sich und möchten ingesamt betrachtet werden.
Fazit : Wer Band 1 liebt, liebt auch Band 2. Mika ist nicht nur was für junge Lesende, sondern lässt auch fortgeschrittene Altergruppen mitfiebern. Die Atmosphäre des 19. Jahrhunderts wird authentisch dargestellt und ich war überrascht, welche Fortschritte es da dennoch schon gab. Für alle mit detektivischem Spürsinn zwischen 12 und 99 Jahren uneingeschränkt geeigenet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.03.2026

Schwache Charaktere, langezogene Story

Der Boss – Ist er ein Monster oder ein Genie?
0

Das Cover ist ein bisschen lieblos gestaltet, so nach dem Motto, rot auf weiß zieht schon.

Wo fange ich an?
Die Story - hätte bestimmt was werden können, wenn sie mit cleveren Charakteren ausstraffiert ...

Das Cover ist ein bisschen lieblos gestaltet, so nach dem Motto, rot auf weiß zieht schon.

Wo fange ich an?
Die Story - hätte bestimmt was werden können, wenn sie mit cleveren Charakteren ausstraffiert worden wäre.
Die Hauptfigur - zumeist begleiten wir Natalie. Mal vorweg, sie wird nicht müde zu erwähnen, dass sie als Barkeeperin gearbeitet hat. Ist das relevant? Hm, einmal hätte gereicht, also nein, eher nicht. Außerdem ging mir ihre Trampeltierstrategie übelst auf die Nerven, wo sie doch vermeintlich dachte, alles ganz subtil zu machen. Und ach ja, Rache will sie auf jeden Fall, jedoch bitte ganz sanft.
Die Nebendarstellenden - puh... manche hatten Potenzial, haben aber zu viel mit Natalie rumgehangen.
Zudem wusste ich im ersten Abschnitt, wer der/die/das Böse war und somit der Drops gelutscht... gings nur noch darum, wieso, weshalb, warum und joar, das zog sich.
Ein zusätzliches Korrektorat wäre übrigens auch angebracht, aber macht den Inhalt nicht besser.
Fazit : Nein, wirklich nicht! Ich kann hier nur abraten, auch wenn es immer heißt, bild dir selbst eine Meinung. Es ist so banal, so in die Länge gezogen und am Ende... ich will nicht spoilern.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere