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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.06.2025

Langatmiger Klamauk

Miss Merkel: Mord in der Uckermark
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Zwei Sachen die ich gut fand. Zum einen das Cover, mir gefällt die Illustration und sie hat definitiv Wiedererkennungswert.
Und Grammatikalisch ist mir alles korrekt erschienen. Ich bin über nichts gestolpert. ...

Zwei Sachen die ich gut fand. Zum einen das Cover, mir gefällt die Illustration und sie hat definitiv Wiedererkennungswert.
Und Grammatikalisch ist mir alles korrekt erschienen. Ich bin über nichts gestolpert.
Das war es leider auch schon. Fand ich anfangs das Geplänkel zwischen Frau Merkel und ihrem Mann noch niedlich, ging es mir bereits nach ca 100 Seiten auf die Herzkranzgefäße. Auch der Personenschützer Mike verkam von einem recht ansehlichen Typen zu einem Teddy, welcher zu oft weichgespühlt wurde.
Den Fall hätte man ohne ständig "pikiert" oder "bass" zu sein viel schneller abhandeln können und in einem Cosy Crime müssen für mich die Charaktere nicht verdümmlicht werden.
Fazit : Die Bewertung der Rezensionen liegt bei einem Durchschnitt von 4,3 Sternen von 7046 Rezensionen.
Ich hab echt viel erwartet, gerade da der Autor in aller Munde gelobt wird.
Jede/r soll sich ja sein eigenes Urteil bilden, für mich war es Klamauk und definitiv nicht empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Spannend, aber...

Die Yacht
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So ganz passt das Cover nicht zum Inhalt, aber das muss es ja nicht immer.
Mir hat der Einstieg sehr gut gefallen, Hannah war mir sympathisch und ich begleitete sie gerne auf die Reise zur Luxusyacht, ...

So ganz passt das Cover nicht zum Inhalt, aber das muss es ja nicht immer.
Mir hat der Einstieg sehr gut gefallen, Hannah war mir sympathisch und ich begleitete sie gerne auf die Reise zur Luxusyacht, um mit ihr und ihren Freunden ins neue Jahr zu feiern. Zwischdurch runzelte ich etwas die Stirn, das wären nicht meine Freunde, die Hannah da hat, aber um mich geht's ja auch nicht.
Ich will nicht viel spoilern, nur kurz zur grenzenlosen Empathie unserer Hauptprotagonistin, nachdem sie schon echt zu einiges durchleben musst. Das Hannah permanent helfen wollte, egal wem, ging mir extrem auf die Nerven. Irgendwann muss man aus Fehlern lernen und doch, manchmal wünscht man anderen auch ganz schreckliche Dinge (ich zumindest). Diese Gut-Mensch-Mentalität ließ mich echt mit den Augen rollen. Auch kam die Auflösung am Ende für mich nicht so überraschend.
Fazit: Rein das Erlebnis auf der Yacht war für mich mega thrillig, mich gruselt alles was auf dem Wasser Menschen transportiert. Und wer Gutmenschen liebt, findet hier auch sicherlich sein Lesehighlight. Mir war es zu viel, Hannah hätte auch Ecken und Kanten haben dürfen - so für die Realität.

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Ich kam nicht in die Story

Ein Mord im November - Ein Fall für DI Wilkins
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Was für ein tolles Cover und der Titel gefiel mir auch gleich, hat er doch etwas melancholisches.
Beim Klappentext hatte ich etwas Bedenken, denn das Ermittlerduo hat fast identische Vornamen und den ...

Was für ein tolles Cover und der Titel gefiel mir auch gleich, hat er doch etwas melancholisches.
Beim Klappentext hatte ich etwas Bedenken, denn das Ermittlerduo hat fast identische Vornamen und den gleichen Nachnamen. Allerdings gibt es kaum gegensätzlichere Charaktere, daher wusste ich immer sofort, wer hier gerade agierte. Auch war der Fall theoretisch nicht uninteressant, aber irgendwie fand ich gar nicht ins Buch. Ob's an der Übersetzung liegt? Ich vermute es fast.
Hier mal zwei Beispiele:

S. 228
"Dubin - sie sprach den Namen voller Ekel - war ihr das Geld für ein Shooting schuldig geblieben, darum wollte sie sich nun schadlos halten."
(schadlos halten ???)

S. 239
"Sie senkte den Kopf und begann wieder zu murmeln, und er gab es auf, an sie hinzureden."
(an sie hinzureden)

Fazit: Diese merkwürdige Sprache und eine für mich undefinibare Distanz zu den Charkteren, ließen mich das Buch immer nur gezwungener Maßen lesen - Rezensionsexemplar ist Rezensionsexemplar.
Aber wie immer gilt, jede/r empfindet anders - vielleicht ist dieser Kriminalroman ja was für dich.

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Veröffentlicht am 13.06.2025

Spannung pur

Yoko
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Meine wirklich einzige Kritik an diesem Buch ist das pastellfarbige Cover, stehe ich so gar nicht drauf, weiß aber viele finden es großartig.
Nun kommt nur noch Schwärmerei... Achtung Rutschgefahr zwecks ...

Meine wirklich einzige Kritik an diesem Buch ist das pastellfarbige Cover, stehe ich so gar nicht drauf, weiß aber viele finden es großartig.
Nun kommt nur noch Schwärmerei... Achtung Rutschgefahr zwecks Schleimspur.
Dieser Schreibstil haut mich jedes Mal aus den Latschen. Minimalistisch, auf den Punkt, mit so viel Tiefgang. Jedes Kapitelende birgt die Gier gleich das nächste zu beginnen. Grandios.
In den kurzen knackigen Kapitel geht man mit der Protagonistin Yoko durch Himmel und Hölle. Hat man gerade noch das Lächeln wegen eines schönen Erlebnisses auf den Lippen, reißt man im nächsten Moment geschockt den Mund auf und hält die Luft an. Gefühlsschwankungen pur, schlimmer als in der Pubertät.
Fazit: Du suchst Spannung, Thrill, Emotionen und Gänsehautmomente? Lies Yoko, unbedingt, jetzt sofort! Denn Band 2 "John" kommt bald und ich freu mich drauf.

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Veröffentlicht am 11.06.2025

Eher ein Spannungsroman als ein Thriller

15 Sekunden
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Cover, Titel und Klappentext hatten mich sofort und freute ich mich auf spannende Lesestunden.
Anfangs fühlte ich mich etwas ins kalte Wasser geworfen und musste nochmal recherchieren, ob es eventuell ...

Cover, Titel und Klappentext hatten mich sofort und freute ich mich auf spannende Lesestunden.
Anfangs fühlte ich mich etwas ins kalte Wasser geworfen und musste nochmal recherchieren, ob es eventuell ein Folgeband ist. Nein, ist es nicht! Dieses Buch ist der Auftakt einer Reihe.
Ich stieg mitten in das Leben der Protagonistin ein und musste manchmal sondieren, wo ich mich da genau befinde. Doch sogleich geschah das folgenschwere Ereignis und nun ginge es los... dachte ich zumindest.
Für mich gab es zu viel Nebenstory für einen Thriller, es war eher ein Spannungsroman. Die aufwallenden Begeisterungsspitzen waren von langen dahin plätschernden Erklärungen durchzogen, so das sich bei mir keine große Lust zum Weiterlesen einstellte.
Fazit: Als Thriller war mir dieses Buch vom Spannungsaufbau nicht kompakt genug. Wer aber mit dem Gedanken eines Kriminalromans, oder Spannungsroman rangeht, könnte vielleicht Gefallen daran finden.

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